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Online-Rechner: U-Wert von Gebäudeteilen ermitteln

Berechnen Sie für Bauteile Ihres Hauses die jeweiligen U-Werte.



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1. Was ist ein U-Wert (Alte Bezeichnung: K-Wert)?

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient U) eines ein- oder mehrschichtigen Bauteils benennt seine Wärmedurchlässigkeit und wird mit W/(m²K) angegeben. Voraussetzung ist, dass von der einen zur anderen Seite des Bauteils ein Temperaturgefälle besteht. Diese Formel errechnet die Energie pro Zeiteinheit (=Leistung), welche aufgewendet werden muss, um einen Temperaturunterschied von einen Kelvin zwischen den beiden Seiten eines Bauteils von einem Quadratmeter Fläche konstant aufrecht zu erhalten. Je höher der U-Wert ist, desto mehr Wärmeenergie kann durch das Bauteil entweichen.

Seine Formel für einen aus drei verschiedenen Materialien bestehenden Baukörper lautet:

Um nun mittels dieser Formel den U-Wert eines Bauteils zu berechnen, müssen Sie zum einen genau die Schichtstärken messen und zum anderen eine Liste mit den Wärmeleitfähigkeiten aller verbauter Baustoffe besitzen. Das ist relativ aufwendig. Einfacher ist die nachfolgende Online-Berechnung, zu der Sie lediglich drei Temperaturwerte je Bauteil ermitteln müssen.


2. Beispiel U-Werte typischer Bauteile

  • Fenster-Verglasung: Beste Dämmung = 0,5 | Standard = 0,9 | Schlecht = 3,3
  • Fensterrahmen: Beste Dämmung = 0,2 | Standard = | Schlecht =
  • Rolladenkästen: Beste Dämmung = 0,5 | Standard = 0,9 | Schlecht = 1,5
  • Massive Ziegelwand: Beste Dämmung = 0,2 | Standard = 0,4 | Schlecht = 1,5
  • Dach: Beste Dämmung = 0,15 | Standard = 0,3 | Schlecht = >1
Oberste Geschossdecke: Beste Dämmung = 0,15 | Standard = 0,3 | Schlecht = 1,5

Der Tipp: Die hinterlüfteten Bauteile, welche einer bewegt belüfteten Luftschicht nach außen folgen, werden bei der Ermittlung des U-Wertes nicht berücksichtigt. Somit wäre zu prüfen, ob die Luftschicht zur Verbesserung der Dämmung abgeschlossen werden kann zu einer stehenden Luftschicht. Nur dann macht eine zusätzliche Außendämmung Sinn.



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3. U-Werte von Gebäudeteile Ihres Hauses ermitteln


3.1. Welche Gebäudeteile können berechnet werden?

Je größer das Temperaturgefälle zwischen der Innenraum-Temperatur und der Oberfläche des Baustoffs auf der Warmseite ist, desto mehr Wärmeenergie geht durch das Bauteil verloren. Viele Online-Rechner geben einen theoretischen Wert aus, nachdem man Art des Bauteils und dessen Dicke gewählt hat. Ein identisches Bauteil Ihres Hauses kann jedoch erheblich davon abweichen, weil unterschiedliche Bauausführungen wie auch mehrschichtige Bauteile (beispielsweise Holzständerkonstruktion mit eingelegter Dämmung) oder Bauschäden in diesen standardisierten Berechnungsverfahren nicht berücksichtigt werden können. Oder denken Sie nur an eine Zwischendecke, in welcher das Dämmmaterial ungleichmäßig oder lückenhaft verteilt ist. Die Berechnung solcher Mehrschicht-Bauteile wäre rechnerisch anspruchsvoll und zeitaufwendig.

Die Berechnung sehr genauer Wärmedurchlasskoeffizienten ist dagegen extrem aufwendig. Bei der Zertifizierung von Baustoffkennwerten in Prüfanstalten gibt es beispielsweise aufwendig konstruierte stationäre Messeinrichtungen, die Umwelteinflüsse wie Wärmestrahlungen ausschließen.

Diese Daten nützen Ihnen jedoch nichts, wenn Sie die U-Wertes Ihres Wohnhauses ohne die Einschaltung eines Bausachverständigen selbst ermitteln möchten. In diesem Fall können Sie die ungefähren U-Werte der in Ihrem Objekt verbauten Bauteilen aus drei zu messenden Temperaturwerten hier online berechnen.

Ungenauigkeiten können dabei u.a. durch

  • schlecht gewählte Messpunkte
  • oder durch nicht berücksichtigte Wärmestrahlungen (Beispiel: Sonnenstrahlen) und deren Speicherung im Bauteil entstehen
  • sowie durch nicht über längere Zeit konstante Temperaturen auf beiden Seiten des Bauteils.

So sollte die Innen- und Außentemperatur zum Messzeitpunkt mehrere Stunden unverändert gewesen sein, um Verfälschungen des Ergebnisses durch die Wärmespeicherfähigkeit eines Baustoffs zu vermeiden. Insofern ist es notwendig, die Messungen an verschiedenen Tagen unter unterschiedlichen Umgebungsbedingungen mehrmals zu wiederholen, um einen Mittelwert aus den stets fehlerhaften Ergebnisse bilden zu können. Dennoch besitzt auch ein dieser Mittelwert keine Aussagekraft, die über eine Schätzung des U-Wertes hinausgeht.


3.2. Was brauche ich für die Berechnung?

Sie brauchen zwei Thermometer: Zum einen ein Außenthermometer, welches die Temperatur auf der kälteren Seite des zu berechnenden Bauteils misst - entweder im Außenbereich oder im Keller oder Dachboden. Zum anderen ein Infrarot-Thermometer (IR-Thermometer), mit welchem die Oberflächen-Temperatur der Warmseite des zu berechnenden Bauteils ermittelt wird. Diese Geräte messen berührungslos und sind bereits für etwa zwanzig Euro zu haben.


3.3. Die U-Wert Online-Berechnung

Ermitteln Sie über das Außenthermometer die Lufttemperatur der Kaltseite und geben den positiven oder negativen Wert in das erste Eingabefeld ein. Bedenken Sie, dass nahezu alle Thermometer einige Zeit benötigen, bis die Anpassung an die Außentemperatur erfolgt ist. Dann ermitteln Sie über das Infrarot-Thermometer die Oberflächen-Temperatur des Bauteils auf der Warmseite und tragen den Wert in das nächste Eingabefeld ein. Zuletzt richten Sie den Infrarotstrahl auf einen Gegenstand im Innenraum nahe des Messpunktes am Bauteil - zumindest in gleicher Messhöhe -, um die Innentemperatur zuverlässig zu ermitteln. Ein irgendwo im Raum befindliches Thermometer dagegen würde keinen brauchbaren Wert liefern, weil es in jedem Raum erhebliche Temperaturunterschiede gibt.

Geben Sie bitte Ihre Messwerte ein (Die Formel verlangt ein Temperaturgefälle von der Warm- zu der Kaltseite):

Außentemperatur
Bauteil-Innentemperatur
Innentemperatur nahe Bauteil




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