Heimwerker

Anleitung Regenwassernutzungsanlage mit Zisterne oder Erdtank im Selbstbau

Detaillierte Beschreibung zum Selberbauen einer Regenwassernutzungsanlage mit wasserdichter Zisterne oder Kunststofftank. Tipps zum Beheben von Undichtigkeiten einer gemauerten Zisterne.

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1. Genehmigungen und Auflagen des örtlichen Wasserversorgers

Es ist in Absprache mit Ihrem Wasserversorger in allen Bundesländern zulässig, Regenwasser für die Garten- und teilweise auch für die Hausbewässerung zu verwenden. Klären Sie vor Beginn der Arbeiten mögliche Auflagen, Abgaben und Genehmigungen.



2. Art der Zisterne wählen und benötigtes Material


2.1 Richtige Größe des Wasserspeichers (Zisterne) ermitteln

Das benötigte Volumen richtet sich sowohl nach dem dem angenommenen künftigen durchschnittlichen Wasserverbrauch bei gefüllter Zisterne als auch nach der überdachten Grundfläche des Hauses.

Denn mit der Dachung eines Reihenhauses bekämen Sie einen 7000 Liter (= 7 Kubikmeter) Tank niemals voll. Dort reichen maximal 2500 Liter Speichervolumen aus. Haben Sie dagegen ein Einfamilienhaus mit beispielsweise 160qm Grundfläche, sollte das Speichervolumen maximal 7000 Liter betragen. Dies entspricht also 1000 Liter Speichervolumen je 20 Quadratmeter Grundfläches (nicht Dachfläche) des Hauses und gilt für einen angenommenen Tagesverbrauch von etwa 350 Liter/Tag oder 10.000 Litern/Monat.

Diese Verbrauchshöhe erreichen Sie in der Regel nur nur, wenn das Zisternenwasser für Toilettenspülung, Waschmaschine und Dusche oder im Sommer zum Wässern größerer Gartenflächen verwendet wird. Haben Sie nur eine Waschmaschine und ein WC angeschlossen und wollen nur wenig Regenwasser im Garten nutzen, dann reicht gut die Hälfte des oben angegebenen Speichervolumens. Bei ebenfalls nur einer Waschmaschine und WC, aber einer großen zu wässernden Gartenfläche sollte das Speichervolumen um 50 Prozent größer gewählt werden als oben angegeben. Denn dann muss Ihre Zisterne das Regenwasser in regenstarken Zeiten auf Vorrat sammeln, damit es Ihnen in regenarmen Monaten in austreichender Menge zur Verfügung steht. Am Beispiel des Reihenhauses mit 60qm Grundfläche errechnet sich der Speicherbedarf wie folgt:
(60 / 20) x 1000 = 3000 Liter + 50% = 4500 Liter

Dieses Speichervolumen wird dennoch nicht reichen, um Ihnen in einer längeren Trockenperiode Wasser zur Verfügung zu stellen. Ein größerer Speicher macht jedoch keinen Sinn, weil die kleine Grundfläche (und damit auch kleine Dachfläche) des Reihenhauses zu wenig Regenwasser für Ihren Wasserspeicher liefert. In der folgenden Listung nenne ich unverbindlich(!) und beispielhaft einige Speichergrößen, die ich in verschiedenen typischen Szenarien verwenden würde:

  1. 60qm Grundfläche/2 Pers. duschen tgl./WC/Waschmaschine/wenig Gartenbewässerung: 2600 Liter (Tank wird häufig leer sein, aber Dachfläche zu klein für größeren Tank)
  2. 60qm Grundfläche/WC/Waschmaschine/viel Gartenbewässerung: 4.000 Liter (Tank wird ebenfalls häufig leer sein, aber Füllung in regenreichen Zeiten für Trockenperioden durch geringen Tagesverbrauch möglich)
  3. 60qm Grundfläche/WC/Waschmaschine/wenig Gartenbewässerung: 2600 Liter (Tank wird häufig leer sein, aber Dachfläche zu klein für größeren Tank)
  4. 60qm Grundfläche/WC/wenig Gartenbewässerung: 2000 Liter (Tank wird gelegentlich voll sein, aber geringer Verbrauch benötigt keinen größeren Tank)
  5. 160qm Grundfläche/2 Pers. duschen tgl./WC/Waschmaschine/wenig Gartenbewässerung: 7.000 Liter (Tank wird zu einem Drittel des Jahres leer sein, aber Dachfläche zu klein für größeren Tank )
  6. 160qm Grundfläche/2 Pers. duschen tgl./WC/Waschmaschine/viel Gartenbewässerung: 7.000 Liter (zu hoher Tagesverbrauch, um ggf. größeren Tank zu füllen)
  7. 160qm Grundfläche/WC/Waschmaschine/viel Gartenbewässerung: 5.000 Liter (Tank wird nur in Trockenzeiten mit Gartenbewässerung leer werden)
  8. 160qm Grundfläche/WC/wenig Gartenbewässerung: 3500 Liter (Tank wird gelegentlich voll sein, aber geringer Verbrauch benötigt keinen größeren Tank)
  9. 320qm Grundfläche/2 Pers. duschen tgl./WC/Waschmaschine/viel Gartenbewässerung: 14.000 Liter (Tank wird nur in Trockenzeiten mit Gartenbewässerung leer werden)
  10. 320qm Grundfläche/WC/Waschmaschine/viel Gartenbewässerung: 14.000 Liter (Tank wird im Winterhalbjahr gelegentlich voll sein, doch große Speicherreserve für lange trockene Sommer)

Das alles sind Anhaltspunkte. Duschen Sie oder Ihre Familienangehörigen anstelle der angenommenen 10 Minuten gerne länger, ist der Speicher natürlich wesentlich schneller leer. Zwei Personen verbrauchen: im 10-Minuten-Duschen zusammen etwa 250 Liter Wasser, für die Toilettenspülung 60-80 Liter und für die Waschmaschine etwa 60-80 Liter täglich. Doch nirgendwo gibt es so große Unterschiede im Verbrauchsverhalten wie beim Wasserverbrauch. Hätte ich in einer solchen Planung ausreichende finanzielle Mittel, würde ich die Speichergröße eher am größeten genannten Wert orientieren. Denn mit dem richtigen Filter muss ein Wasserspeicher nicht mehr überlaufen, um Dreck von der Wasseroberfläche zu spülen: Dort sammeln sich gar nicht erst Verschmutzungen an, ein Überlauf ist daher überflüssig (Siehe Ziff. 2.5).


2.2 Welche Art Wasserspeicher wählen: Sickergrube, Kunststofftank oder Betonringe?

Als Zisterne bezeichne ich ab hier alle Arten von Wasserspeichern. Also sowohl einen Regenwasser-Erdtank aus Beton oder Kunststoff als auch eine für die Sammlung von Regenwasser nutzbare ehemalige Sickergrube.

  • Bilderläuterung: Unverputzte Sickergrube mit Lehmboden - beruhigter Einlauf hinten links. Der frühere Sickergruben-Einlauf oben rechts ist verschlossen. Heute verläuft das hier unter der Decke geführte Zulaufrohr zur Reduzierung der Bruchgefahr am Boden der Zisterne und führt von dort mittels Bögen in den Einlauftopf.
    Wenn Sie einen Kunststofftank im Garten vergraben, entfernen Sie einen meist mitgelieferten Horizontal-Filter und setzen zudem einen beruhigten Einlauf (Quelltopf) (siehe Bild) hinein. Der Filter wird durch einen hochwirksamen und wartungsarmen Wirbel-Feinfilter ersetzt (siehe Ziff. 2.5).
  • Eine gemauerte ehemalige Sickergrube ist meist unverputzt und dadurch extrem wasserdurchlässig. Diese muss wie unten beschrieben abgedichtet werden, um nicht täglich über 70 Prozent des Speicherinhalts durch die Wände zu verlieren. Ein Kunststoff-Regenwasserspeicher ist sicherlich die handwerklich einfachste Lösung. Nur will dieser eingegraben sein. Wenn sie also bereits eine ungenutzte Sickergrube haben, ist deren weitgehende Abdichtung durch Verputzen und Verfliesen vorzuziehen. Auch entsteht an Wänden und Boden der gefliesten Zisterne nach wenigen Wochen ein das Wasser reinhaltendes Bakterienklima - ob sich dies an den Kunststoff-Wänden und dem Boden eines Kunststofftanks ebenso entwickelt, entzieht sich meiner Kenntnis. Möglicherweise würde das Einbringen von einer dünnen Lage Beton in dessen Bodenbereich die Entstehung eines selbstreinigenden Bakterienklimas begünstigen. Wegen mit den Jahren zunehmenden Versickerungsverlusten kann übrigens eine automatische Trinkwasser-Nachspeisung für den Regenwasser-Speicher extrem teuer kommen. Es geht auch ohne, wie Sie im Laufe der folgenden Beschreibungen noch sehen werden.
  • Von übereinandergesetzten Betonringen als Wasserspeicher rate ich ab - die entsprechenden Foren sind gefüllt mit den Anfragen von Leuten, die diese offenbar nicht dicht bekommen. Meist beginnen die Verbindungsstellen der Ringe gerade nach Ablauf der Garantiezeit durchlässig zu werden. Und dann hätten Sie das gleiche Problem wie in der Zisterne - nur dass Sie aufgrund der Rundungen nicht fliesen können.

2.3 Der beruhigte Einlauf: Quelltopf oder Rohrbogen?

Der Quelltopf aus PE bremst die Fallgeschwindigkeit des zulaufenden Wassers stark ab und läßt es nach allen Seiten in den Wasserspeicher einströmen, wodurch die Bodensedimente so wenig als möglich aufgewirbelt werden. Dieser Einlauf vom Hersteller Rewalux ist nicht ganz billig - wer hier sparen möchte, kann ihn gut durch ein T-Stück und zwei Bögen ersetzen. Dann fließt das Wasser ersatzweise in das T-Stück und wird abgebremst über die beiden mit der Öffnung nach oben zeigenden Bögen in zwei Richtungen geteilt in die Zisterne geführt.

Das einfließende sauerstoffhaltige Wasser fließt also in beiden Varianten strömungsberuhigt in den unteren Speicherbereich ein und wird nach dem durchströmen des gesamten Speichers an der gegenüberliegenden Seite über eine Pumpe entnommen - dies ist für den vollständigen Wasseraustausch bedeutsam. So spielt eine Sauerstoffdurchmischung eine wichtige Rolle für die Wasserqualität.


2.4 Die Wahl der Pumpe: Hauswasserwerk oder Tauchdruckpumpe?

Wegen der Verkeimungsneigung, Erstansaugproblematik und der Erfordernis von Rückschlagventilen und regelmäßiger Filterwechsel bei sogenannten ’Hauswasserautomaten/ Hauswasserwerken’ empfehle ich die ohnehin günstigere Tauchdruckpumpe. Auf einen Regenwasserfilter im Druckteil der Anlage kann dann verzichtet werden - dieser wäre zudem eher ein Risiko für die Wasserqualität, da man nach ein paar Jahren nicht mehr so regelmäßig an einen Austausch denkt wie zu Beginn, wo das Interesse noch groß ist. Als Hersteller bevorzuge ich wegen erwiesener Zuverlässigkeit der Pumpen im Vergleich zu Billig-Tauchpumpen den hier schon viel zu häufig erwähnten Hersteller Rewalux.

Der Begriff ’Erstansaugproblematik’ bezeichnet das aufwendige erste Ansaugen von Wasser respektive die erste manuelle Befüllung des Schlauchs bei preiswerten und daher nicht selbstansaugenden Hauswasserwerken.


2.5 Der Regenwasserfilter: Bitte kein Horizontal-Sieb verwenden!

Bilderläuterung: Bis mittelstarkem Regen wird zufließendes Wasser - wie hier zu sehen - komplett durch das Filtersieb in die Zisterne geleitet. Erst Starkregen spült den Filter sauber.

Als Regenwasserfilter empfehle ich einen REWALUX® WISY Wirbel-Fein-Filter (siehe Bild, weil nur dieser erstens sämtlichen Dreck vom Dach automatisch in die Kanalisation weiterleitet und hierdurch kaum verschmutzt und den höchsten Wasserertrag bietet. Gerade nach längeren Trockenzeiten werden große Mengen Tannennadeln, Laub und Taubendreck vom Dach gespült. Selbst tote Vögel rutschen durch diesen Filter in die Kanalisation. Der selbstspülende REWALUX® Edelstahl-Filtereinsatz muss dennoch für optimalen Ertrag wegen seines sehr feinmaschigen Edelstahl-Siebes alle zwei bis drei Monate im Geschirrspüler gereinigt werden - andernfalls verklebt das Sieb mit der Zeit und würde undurchlässig.

Wenn Ihr Regenwasser dagegen durch ein häufig angebotenes horizontales Sieb wie einen bei Kunststofftanks oft mitgelieferten Filterkorb gereinigt werden soll, kommt schon nach kurzer Zeit kaum noch welches durch. Diese Horizontalfilter verstopfen sehr schnell. Nach wenigen Tagen würde dasjenige Wasser, welches dennoch durch den Dreck durchsickert, verkeimen. Hier sollte also nicht gespart werden - der beste Filter erspart Ihnen zudem einen Überlauf, weil die Wasserqualität ungleich besser ist.


2.6 Der Regenwasser-Zulauf: Graue oder orange Rohre?

Im Regenwasserzulauf kommen durchgängig die orangefarbenen 100er KG-Kunststoffrohre zum Einsatz. Ein geringerer Durchmesser führt bei Starkregen zum Überlaufen des Regenrinnenablaufs.

Die grauen HT-Abwasserrohre sind zwar ein paar Cent billiger, jedoch nicht frostfest und damit nur für die Nutzung im Haus geeignet.


2.7 Die Druckseite: Kupfer- oder Kunststoffrohre?

Im Haus wird das Regenwasser über ein Kupferrohr beispielsweise zum Außenwasserhahn geführt. Alternativ können Sie für Trinkwasser-Druckleitungen geeignete Kunststoffrohre nehmen. Hierbei sind unbedingt Mehrschicht Kunststoff-Metall (Aluminium)-Verbundrohre den reinen Kunststoffrohren vorzuziehen, weil sie sich weniger dehnen und größere Befestigungsabstände möglich sind. Auch ist die Dehnungsneigung reiner Kunststoffrohre bei Unterputz-Verlegung problematisch.

Den flexiblen Kunststoffdruckschläuchen für den Gartenbereich ist dagegen nur eine relativ kurze Haltbarkeit beschieden - und so würde Ihr Keller ohne für die Hauswasserinstallation geeignete Rohre irgendwann unter Wasser stehen. Die den Kupferrohren gelegentlich nachgesagte Korrosionsneigung durch Regenwasser kann ich nicht bestätigen - hierfür ist vielleicht auch die Reinheit des Regenwassers (umgebende Industrien?) entscheidend. Eine Schutzbeschichtung der Kupferrohre kann nach meiner Auffassung auch nicht ausschlaggebend für die Korrosionsbeständigkeit sein, weil an den Verbindungsstellen durch das Weichlöten diese Schutzschicht zerstört sein dürfte.
Wichtiger Hinweis: Das Regenwassernutzungssystem darf an keiner Stelle und auf keinen Fall mit dem Wassersystem Ihres Wasserversorgers verbunden werden. Es besteht die Gefahr einer großflächigen Verkeimung des öffentlichen Rohrnetzes, was zu erheblich Kosten (bis zu mehreren zehntausend Euro) für Reinigung und Entkeimung durch Fachbetriebe führen kann! Daher dürfen ein Außenwasserhahn, eine WC-Spülung oder eine Waschmaschine, welche einmal am Zisternennetz angeschlossen waren, nicht mehr an das öffentlichen Netz angeschlossen werden.


2.8 Die Pumpensteuerung: Elektronik oder nicht?

Ein elektronisches Schaltgerät zur automatischen Steuerung der Tauchdruckpumpe ist unverzichtbar. Es startet die Pumpe bei Druckabfall und lässt diese laufen, solange ein Mindestdurchfluss gewährleistet ist - so wird ein ständiges An- und Abschalten der Pumpe bei geringen Durchflussmengen vermieden. Der REWALUX® Pump-Butler hat sich bewährt. Er muss manchesmal nach einer Frostperiode am inneren Druckregler etwas nachjustiert werden, damit die angeschlossene Tauchdruckpumpe korrekt aus- und einschaltet.


2.9 Die Füllstandsmessung: Füllstandsmesser kaufen?

Eine elektronische oder mechanische Füllstandsanzeige ist ungenau (10-Prozent-Schritte) und überflüssig, wenn Sie einfach das Regenwasser nutzen, bis die Pumpe wegen leerer Zisterne abschaltet. Hat es ordentlich geregnet, schalten sie diese wieder ein. Möchten sie jedoch den Füllstand verfolgen, leisten Sie sich eine elektronische Anzeige.


2.10 Welche Art Druckschlauch zwischen Tauchpumpe und Druckschalter verwenden?

Die meisten im Baumärkten erhältlichen PVC-Druckschläuche halten mit oder ohne Gewebeeinlage nur ein bis zwei Jahre. Dauerhaft Ruhe vor platzenden Schläuchen hat man mit den wenig flexiblen schwarzen PE-Rohren nach DIN EN 12201 (Polyethylen Hartkunststoff-Schlauch). Sie sind druckfest bis 7 bar, innen und außen glatt, frostsicher und im Erdreich verlegbar. Ihre Verbindung erfolgt meist über MS-Verschraubungen (Klemmverschraubungen).


2.11 Weitere Geräte und Kleinteile

Bei Verarbeitung von Kupferrohren: Lot, Lotpaste, Stahlwollröllchen (zum Blankmachen der Kupferrohr-Verbindungsteile).

Haushaltsoel zum Einreiben der KG-Rohr Verbindungsteile vor dem Zusammenfügen, Wasserzähler plus Übergangsstücke: eines zur Klemmverschraubung des PE-Druckschlauch, ein anderes zum Übergang zum Pump-Butler (Pumpensteuerung), Kunststoffkette zum Aufhängen der Tauchdruckpumpe (Tauchpumpe kann bei Defekt aus gefüllter Zisterne gezogen werden), 2.Schwimmer für WC-Wasserkasten (Fast alle Wasserkästen lassen eine beidseitige Schwimmermontage und damit Doppelversorgung des Wasserkastens sowohl mit Regen- als auch Trinkwasser zu).

Wenn sie eine Waschmaschine an das Regenwassernetz anschließen, brauchen Sie außer bei sehr großen Dachflächen und geringen Entnahmen eine separate Waschmaschine, weil es nicht zulässig ist, ein zuvor an das Regenwassernetz angeschlossenes Gerät bei leerer Zisterne an das Trinkwassersystem Ihres Wasserversorgers anzuschließen.



3. Unter anderem benötigtes Werkzeug:

  • Spaten zum Graben & Mischen von Putz & Beton;
  • ggf. Heißluftfön zum weniger brandgefährlichen Verlöten der Kupferrohre;
  • ggf. Maurerkelle und Glättekelle zum Verputzen;
  • ggf. Maurerbottich zum Anmischen von Putz & Beton;
  • Wasserwaage zur Kontrolle des Gefälles der Regenwasser-Zuflussrohre; und des lotrechten Setzen des Wirbelfeinfilters;
  • Rohrzange und Maulschlüssel (für Wasserzähleranschlüsse);
  • Bohrmaschine (zum Bohren der Dübellöcher für die Druckrohr-Installation im Haus);
  • heller Bausand;


4. Reihenfolge der Arbeiten


4.1 Nur bei gemauerter Zisterne:

Eventuell muss ein Zugangsschacht mit Abdeckplatte gemauert werden - denn der Zugang zu vielen alten Sickergruben liegt heute gut 50 Zentimeter unter einer Rasenfläche oder anderem Bewuchs. Das ist zeitaufwendig - darum fangen wir damit an.

Über eine bakterielle Verseuchung Ihres Regenwassereintrags aufgrund der früheren Nutzung als Schmutzwasser-Sickergrube brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, wenn der Speicherraum schon einige Jahre ungenutzt war und trocken stand. Dann ist die damalige Bakterienkultur längst in diejenige eines normalen Kellerraumes übergegangen. Zudem werden Wand und Boden neu aufgebaut, was einen Einfluss der früheren Nutzung unwahrscheinlich werden lässt.

Verputzen Sie zunächst den innenliegenden nackten Stein mit ’Haftputz für Fassaden und Feuchträume’. Dann gießen Sie den gesamten Boden - welcher oft aus wasserundurchläßigen Lehm besteht - mit fließfähig gehaltenen Beton aus. Selbst wenn beim Eingießen noch Pfützen auf dem Boden stehen, wird dieser im Wasser abbinden und hart werden. Bei dieser Gelegenheit könnten Sie zum sicheren Begehen der Zisterne auch gleich eine kleine Stehleiter mit einbetonieren und ggf. einen Sockel (Höhe 5 Zentimeter reichen = ein flacher Ziegelstein) für die Tauchdruckpumpe setzen (sofern diese über keinen Sedimentschutz verfügt wie diejenigen von REWALUX®).

Der Aufwand für das Fliesen der Wände mit Billig-Kacheln lohnt sich, weil durch die verputzten Wände Ihrer ehemaligen Sickergrube noch Wasser entweicht. Der Boden kann ungefliest belassen werden, wenn unter dem Beton eine undurchlässige Lehmschicht vorhanden ist. Fliesen Sie also die Wandflächen mit ’Ceresit hochflexiblen Fliesenkleber für kritische Untergründe’. Dieses ist eine Fertigmischung in Säcken, die auch schon Zement enthält. Dieser Kleber ist nach der Verarbeitung relativ wasserundurchlässig, darum sollte er die ganze Wandfläche bündig bedecken. Verwenden Sie auf keinen Fall irgendwelche ’Fertige Superkleber’ o.ä. (verschiedene Anbieter) in Kunststoffbehältern, die an die Wand gespachtelt werden. Das Zeug ist sehr teuer, muss zudem entgegen der großspurigen Suggerierung des Aufklebers noch mit Zement vermischt werden (steht manchmal nur mit der Lupe sichtbar im Kleingedruckten) und trocknet in geschlossenen, kaum belüfteten Zisternen fast nicht ab. Wir haben so einen Superkleber ausprobiert und nach der ersten Füllung der Zisterne die Scherben sämtlicher heruntergefallwener Fliesen einsammeln können. Zu guter Letzt verfugen Sie die Fliesen, um die letzten Ritzen wasserdicht zu verschließen.


4.2 Gräben für orangefarbenen 100er KG-Kunststoffrohre ausheben

Bilderläuterung: Bei Verlegung der Abwasserrohre den ursprünglich unverputzten Sockelbereich des Hauses gleich mit abdichten. Links ist rohes Mauerwerk, in der Mitte ist der Sockel bereits verputzt und rechts mit einem Bitumen-Anstrich versehen.

Darauf achten, dass vom Fallrohr bis zum Wirbelfeinfilter ein leichtes Gefälle besteht. Es kann ruhig sehr gering, muss jedoch durchgängig sein. Direkt hinter dem Fallrohr und in kritischen, schwer zugänglichen Abschnitten sind T-Stücke mit Verlängerung zum Bodenniveau als Reinigungsöffnung zu empfehlen.

Wenn sie schon einmal dabei sind und der Haussockel noch nicht verputzt und/oder mit einem Bitumenanstrich versehen ist, dann machen Sie das jetzt gleich mit. Später werden Sie vermutlich nie wieder die Motivation aufbringen, um die im korrekten Gefälle verlegten Regenwasserabflussrohre herum alles wieder aufzugraben.

Wichtiger Hinweis: Beachten Sie beim Ausschachten, dass der Sockel einer Hauswand nur in kleinen Abschnitten freigelegt werden darf, um einen Einsturz der dann nicht mehr durch Erde gestützten Hauswand zu vermeiden. Eine größere Ausschachtung oder das ungesicherte Freilegen des Fundaments kann zu einer einknickenden Kellerwand oder einem einstürzenden Mauergiebel durch fehlende Rückverankerung von Wänden an Decken führen. Auch kommt es durch fehlende Sicherungen wie der Abstützung der Erdseite der Baugrube gegen die Kellerwand immer wieder zu Todesfällen.


4.3 Orange 100er KG-Kunststoffrohre verlegen

Bilderläuterung: Eine Reinigungsöffnung am Fallrohr erleichtert die Beseitigung von Rohrverstopfungen.

Das Zusammenschieben der Elemente geht leichter, wenn Sie die Verbindungsstellen zuvor mit etwas Haushaltsoel einreiben.

Die Rohre müssen in hellem Bausand gebettet werden - in Muttererde würden sie beim Überfahren oder durch leichte Bodenverschiebungen brechen. Ein durchgängiges Gefälle ist erforderlich - am Wirbelfeinfilter muss das Rohr jedoch wenigstens so tief ankommen, dass der Filter nicht aus dem Bodenniveau herausragt. Dieser lässt sich dagegen fast beliebig tief setzen, weil es den oberen Schacht verlängernde Kunststoffringe zu kaufen gibt.

Weder die gemauerte Zisterne noch ein Kunststofftank benötigen bei dieser Anordnung einen Überlauf - Dank des Wirbelfeinfilters läuft einfach kein weiteres Wasser mehr in den Tank hinein, wenn dieser voll ist. Und durch dessen sehr gute Filterung schwimmt auf dem gesammelten Regenwasser auch kein Schmutz, der durch regelmäßiges Überlaufen - wie häufig empfohlen - entfernt werden müsste. Diejenigen, welche das empfehlen, haben den falschen Filter für ihren Wasserspeicher gewählt.


4.4 Wirbelfeinfilter setzen

Bilderläuterung: Ganz links: Zulauf in den Filter, direkt darunter (nicht sichtbar) Ableitung in die Kanalisation; Mitte unten: Abführung des gefilterten Wassers in die Zisterne. Daneben ein (überflüssiger!) Überlauf zur Kanalisation.

Möglichst in der Mitte der von verschiedenen Seiten zulaufenden Abwasserrohre und nach einer wenigstens 50 Zentimeter langen Geraden im Zulauf (besser: 1 Meter zur Beruhigung des in den Filter einströmenden Wassers) den Wirbelfeinfilter so setzen, dass dessen Deckel nicht über Bodenniveau herausragt. Von dort muss es mit Gefälle zur Kanalisation und in die Zisterne gehen können. Dann die Verbindung zur Kanalisation herstellen und bis zur Fertigstellung des Tanks den Edelstahl-Filtereinsatz mittels einer aufgeschnittenen Plastiktüte abdecken. Damit wird verhindert, dass Regenwasser in die Zisterne einlaufen kann.

Sehr wichtig: Dieser Filter muss nach Anschluss aller Zu- und Ablaufleitungen absolut lotrecht gesetzt werden, was angesichts der vielen Anschlüsse, deren Stränge auf die Filtereinheit einwirken, nicht einfach ist. Hierfür benötigen Sie eine sehr kurze Wasserwaage. Eine leichte Neigung in seiner Längsachse vermindert die gefilterte Wassermenge erheblich. Bei korrekter Ausrichtung nach Anleitung geht nach meiner Erfahrung außer bei Starkregen sämtliches zugeführtes Regenwasser durch den Filter in die Zisterne ein. Dies wird durch den Umstand ermöglicht, dass sich der Filter zum einen nach unten hin verjüngt, so dass das Wasser durch seine Schwerkraft in das Sieb geführt wird. Zum anderen wird Regenwasser mit einer Drehbewegung in das Filtergehäuse eingeleitet, wodurch es - diese Drehbewegung weiterführend - das Sieb diagonal mit einer größeren Strecke überläuft. Und nicht nur einfach senkrecht abläuft.

Es empfiehlt sich zudem zum einen, den Wirbelfeinfilter unten auf eine Gehwegplatte oder ähnliches aufzusetzen, welche auf komprimierten, nicht gelockerten und damit nicht nachgebenden Boden steht. Zum anderen könnte der Filter noch vor dem Verfüllen mit Sand großzügig einbetoniert werden, weil er sich sonst in den Folgejahren dem Druck der angeschlossenen Leitungen anpasst und seine Neigung verändert. Bei mir führte dies allerdings dazu, dass sich der Filter - zunächst nicht lotgerecht eingebaut - von selbst innerhalb zweier Jahre in die korrekte Lage bewegte. Das Betonieren ist also nur sinnvoll, wenn Sie sicher sind, den Filter absolut lotgerecht gesetzt zu haben.


4.5 Ggf. Regenwasser-Kunststofferdtank setzen

Bei Verwendung eines Kunststofftanks diesen jetzt nach Anleitung so tief in ein Sandbett setzen, dass der Abgang vom Wirbelfeinfilter mit Gefälle in den Tank geführt und darin in dem beruhigten Einlauf (Quelltopf) münden kann.


4.6 Beruhigter Einlauf des Regenwassers in den Wasserspeicher

Selbst in einem picksauberen Wasserspeicher setzen sich mit den Jahren Sedimente ab. Diese würden bei jedem Regenschauer aufgewirbelt, wenn Sie den Zulauf als Wasserfall hineinspritzen lassen. Besser ist eine Herabführung des Regenwassers im 100er Rohr bis zum Boden über den nicht billigen, aber wirksamen Rewalux-Einlauftopf. Ersatzweise können Sie den teuren Einlauftopf recht einfach mit zwei 90 Grad-Bögen des 100er Rohres (U-Form) ersetzen. Dieser Bogen bremst das Wasser allerdings nicht so wirksam ab wie der Einlauftopf.

Der Zulauf sollte bei einem großen Tank, wie auf dem obersten Bild zu sehen ist, in die hinterste, der Entnahmestelle gegenüberliegende Ecke geführt werden. So wird nachfließendes sauerstoffhaltiges Regenwasser auf die sonst nicht durchspülte Seite transportiert. Da zudem auf der dem Einlauf gegenüberliegenden Seite kontinuierlich Wasser abgesaugt wird, erhöht dies die Durchmischung des in der Zisterne gespeicherten Wassers mit Sauerstoff. Dieser ist für die Reinhaltung von entscheidender Bedeutung.


4.7 Druckseite der Regenwassernutzungsanlage herstellen

Bilderläuterung: Einbetonierte Stehleiter und später ersetzte Tauchdruck-Billigpumpe.

Jetzt die Tauchdruckpumpe an einer Kunststoffkette in den Tank hängen, so dass deren Sedimentschutz am Boden der Zisterne aufliegt oder sie ohne Sedimentschutz wenigstens 5 cm über dem Boden schwebt und Ablagerungen nicht ansaugt. Wenn die Pumpe keinen Sedimentschutz - eine Art Ansaugtopf unter deren Boden - hat, dann stellen Sie am besten einige Ziegelsteine oder ähnliches darunter, um bodennahe Schwebstoffe von der Pumpe fernzuhalten. Denn Klarwasser-Tauchdruckpumpen vertragen auf Dauer nicht das Ansaugen von Sand oder groben Verschmutzungen.

Dann wird der PE-Druckschlauch aus dem Tank oder der Zisterne heraus durch ein im Garten eingegrabenes 100er KG-Kunstoffrohr zum Keller und damit zum Wasserzähler geführt. Die Verlegung des Druckschlauches im unterirdischen KG-Rohr ist erst ab achzig Zentimeter Tiefe im Erdreich frostsicher. Beim PE-rohr besteht jedoch kaum die Gefahr des Platzens, weil diese als frostsicher deklariert sind. Ganz Vorsichtige entleeren den Druckschlauch im Winter - der Garten wird dann ohnehin nicht gewässert. Hinter den Zähler wird die Druckleitung der Hausversorgung (Kupferleitung oder Mehrschicht Kunststoff-Metall-Verbundrohr) angeschlossen und zum Außenwasserhahn und/oder WC geführt. Am Wasserkasten des WC bauen Sie den hinzugekauften 2.Schwimmer an und verbinden diesen mit der Regenwasser-Druckleitung. Sofern die Zisterne Wasser führt, sperren Sie einfach den Trinkwasserzulauf zum WC ab. Dann läuft nur Regenwasser in den Spülkasten hinein. Das war’s. Die jeweiligen Verbindungsteile müssen Sie sich selbst im Baumarkt zusammensuchen - denn deren Maß ist abhängig von Ihrem Schlauchdurchmesser, dem Durchmesser Ihrer verwendeten Druckleitung der Hausinstallation und der Größe des Zähleranschlußstutzens.



5. Schlussarbeiten

Im Außenbereich alles verfüllen, Rasen aussäen, Plastiktüte vom Wirbel-Feinfilter entfernen, Gartenstuhl herausholen, draufsetzen und auf Regen warten. Ist erstmals ausreichend Regenwasser im Tank, lassen Sie es nach Regenende noch 24 Stunden ruhen, damit sich die aus den Bauarbeiten stammenden Schwebeteilchen am Boden absetzen können und nicht in Ihr Leitungssystem gesaugt werden. Und dann schalten Sie die Stromzufuhr zu Pumpensteuerung ein. Das war Ihr letzter Handgriff beim Selberbauen Ihrer Zisterne/Regenwassernutzungsanlage.



6. Letzte Hinweise und Tipps zum Betrieb der Regenwassernutzungsanlage

Bilderläuterung: Blick auf Wirbelfeinfilter & Zisternenabdeckung. Die Ziegelsteine sollen beim Schließen des Filter-Deckels ein Einklemmen von Gras verhindern.

Die Wasserqualität in derart zu Zisternen umgewandelten Sickergruben ist nach drei Wochen durch die bakteriologische Selbstreinigung oft so gut, dass dieses Wasser auch zum Duschen und für eine Waschmaschine verwendet werden könnte. Sprechen Sie hierzu jedoch mit Ihrem örtlichen Wasserversorger, wie die hierbei anfallenden Abwassergebühren berechnet werden. Eventuell böte sich ein weiterer Zähler für das über Dusche und Waschmaschine ins Sielnetz einzuleitende Wasser an. Der Hintergrund ist, dass der Wasserversorger für die Entsorgung des Regenwassers zwar Aufwendungen hat, diese andernfalls nicht vergütet bekäme. Auch ist mir nicht bekannt, in welchen Bundesländern die Nutzung von Regenwasser ausschließlich für den Garten anzeigepflichtig ist. Bitte erkundigen Sie sich vor Beginn der Arbeiten.

Die erste vollständige Füllung der gefliesten Zisterne löst immer einige Bestandteile aus den verwendeten Materialien. So wird das Wasser in den ersten Wochen noch nicht klar sein, selbst wenn es durch die erhöhte Position der Tauchdruckpumpe sandfrei ist. Das gibt sich. Etwas Beschleunigen könnten Sie diesen Prozess, wenn Sie nach dem Ende des Trocknungsprozesses das Zisterneninnere gründlich mit einem Wasserstrahl (keinesfalls Druckreiniger verwenden) abspritzen.

Für das Funktionieren eines selbstreinigenden Bakterienhaushalts in der Zisterne ist ein gewisser Sauerstoffgehalt des Wassers erforderlich. Sollte wegen sehr geringer Wasserzufuhr in Trockenzeiten zuwenig Sauerstoff der Zisterne zugeführt werden, schafft ein Teichbelüfter zuverlässig Abhilfe. Dessen Luftschläuche sind bei vielen Modellen zehn Meter lang, wodurch man diese zusammen mit PE-Druckschlauch und dem Anschlußkabel der Pumpe in den Keller führen kann. Über Nacht etwa sechs Stunden eingeschaltet bei in der Zisterne gut verteilten Zufuhrschläuchen ersetzt der Teichlüfter in regenarmen Zeiten die Durchmischung mit Sauerstoff durch nachfließendes Wasser. Schalten Sie jedoch an heißen Tagen diesen Belüfter nur in der Nacht ein, weil sonst warme Umgebungsluft in die an sich kühle Zisterne gepumpt würde. Denn je kühler es in der Zisterne ist, desto weniger vermehren sich die unerwünschte Bakterien in dem gesammelten Wasser. Daher verbietet sich ein ununterbrochenes Laufenlassen des Teichbelüfters sowie die Sauerstoffzufuhr über warme Außenluft.

Auch wenn Sie später dunkle Ablagerungen an Wand und Boden Ihrer Zisterne stören, lassen Sie diese möglichst unangetastet. Denn in diesem Sediment und zum geringeren Teil an den Wänden befinden sich diejenigen ’guten’ Bakterien, die Ihr Wasser sauberhalten - also für die Selbstreinigung verantwortlich sind. Würden Sie diesen Belag vollständig entfernen oder gar Desinfektionsmittel einsetzen, funktionierte die Selbstreinigung nicht mehr.

Und denken Sie stets daran, dass das Regenwassernetz an keiner Stelle mit dem Netz des Wasserversorgers verbunden sein darf! So darf auch eine Waschmaschine oder Toilette nicht abwechselnd über Zisterne und Wasserwerk versorgt werden. An modernen Toilettenwasserkästen können jedoch oftmals zwei Schwimmersysteme angeschlossen werden (rechts und links), dann könnte eines an das Zisternensystem, das andere an das Wassernetz Ihres örtlichen Versorgers angeschlossen sein. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Wasserversorger, ob der diese Trennung für ausreichend hält.

Wenn Sie das Regenwasser auch für Dusche und Waschmaschine nutzen wollen, kämen weitere Aufwendungen in Zuleitungen, Anschlüssen und Geräten hinzu. Billiger als über Ihren Wasserversorger können Sie daher nicht an Wasser guter Qualität kommen.

Und nun wünsche ich viele Freude mit Ihrer selbst gebauten Regenwassernutzungsanlage.

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Gefährliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln
(Liste)




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