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Wirtschaft

Zitate zum Themenbereich Geldanlage und Aktienspekulation

Erkenntnisse von Börsen-Spekulanten und Analysten über Risiken und Fallen der Börsenspekulation

Goldchart 1 Woche Silberchart 1 Woche
1961er 20DM-Schein
Die alte Deutsche Mark
(Mit freundlicher Genehmigung
des Bildarchivs der
Deutschen Bundesbank)



98 kluge Zitate zu Risiken und Fallen von Anlagestrategien, Investitionen, Prognosen & Analysten


  1. Die sicherste Bremse gegen eine wilde Spekulationswut ist der Verlust. (André Kostolani)

  2. Die Märkte können länger irrational bleiben als man selber liquide. (John Maynard Keynes)

  3. An der Börse muss man nicht alles wissen, nur alles verstehen. Und auch wenn man alles versteht, muss man nicht alles mitmachen. (André Kostolani)

  4. Man sollte wissen, dass hinter den Fassaden großer Finanzinstitute keine Musterknaben sitzen. (André Kostolani)

  5. Einer Straßenbahn, einer Frau und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: die nächste kommt mit Sicherheit. (André Kostolani)

  6. Wenn die Börsenspekulation so leicht wäre, gäbe es keine Bergarbeiter, Holzfäller und andere Schwerarbeiter. Jeder wäre Spekulant. (André Kostolani)

  7. An der Börse muss man Watschen bekommen, denn nur so kann man lernen, was die Börse ist. Hinfallen wird man an der Börse immer wieder. Die Kunst dabei ist, so zu fallen, dass man wieder aufstehen kann. (André Kostolani)

  8. Elaine Gazarelli sah den Krach von 1987 voraus und lag mit ihren optimistischen Prognosen weiter richtig. Trotzdem verlor sie wegen der Crashprognose bei Lehman Brothers ihre Stellung.

  9. Man soll weniger addieren, subtrahieren, multiplizieren, dafür um so mehr denken und überlegen. Die Zahlen sind nur Erscheinungen an der Oberfläche. Oft sogar nur Illusionen, die wie Seifenblasen zerplatzen. Viel wichtiger ist, was dahinter steckt und was die Ursachen dafür sind. (André Kostolani)

  10. If you get nervous, when the techs drop down 10% or so, you are in the wrong investment

  11. The value of what you own is determent by the price that somebody else would pay for it.

  12. It's ok to get panic, if you are the first one to get panic.

  13. Wer beim ersten Mal gewinnt, verliert. Erfolge lassen die Risikobereitschaft bis zur Hybris wachsen, bevor ein Spekulant nach herben Verlusten wieder auf den Boden der Realität zurückfindet. (André Kostolani)

  14. Volatility is not a risk. Risk is the possibility to loose money. (Christopher Bonavico, Fondmanager)

  15. Die "herrschende Meinung" ist nichts anderes als ein Massenphänomen, , von dem man weiß, dass es einen entgegengesetzten Kurs einschlägt, wenn der Trend nach dem Erreichen eines Exzesses erst einmal bricht. (hi, FAZ)

  16. Erwartungen drücken sich in Kursen aus, und überzogene Erwartungen führen zu exzessiven Kursen, an die sich das breite Anlegerpublikum nur zu rasch gewöhnt und sie als Normalität sowie zugleich als Ausdruck einer realistischen Bewertung annimmt. Das "Erfahrene Großinvestoren ('smart money')" kennt die Wahrnehmungsschwierigkeiten des breiten Publikums ebenso wie die einzelnen Stadien des Massenphänomens an den Märkten. Es steht daher an der Außenlinie und sieht dem Treiben zu, oder es verkauft, so dass Aktien von starken Händen in schwache übergehen (hi, FAZ)

  17. If you have success about 30 years, you are a billionaire.

  18. What doesn't come up (about three try) will come down

  19. Intuition is important, but so is strategy. (John Peterman)

  20. The market is always right.

  21. Ausbrüche aus engen Kursbändern sind in der Regel sehr heftig.

  22. A hero maybe won't miss the absolutely bottom, but far unsafe.

  23. Der Erfolg ist nicht das Ziel, sondern das Ergebnis. (John de Mol)

  24. Eine erste Erholung von einem entscheidenden Tiefpunkt aus dauert meist maximal 2 Wochen und die größten Terraingewinne werden in den ersten beiden Tagen eines solchen Aufschwungs erzielt.

  25. Wer nicht investiert, solange ein Risiko zu sehen ist, ist nie investiert. (Lothar Weniger, DG Bank AG)

  26. Verkaufe dann, wenn du eine andere, viel versprechende Anlage gefunden hast, die deutlich billiger ist (Schnäppchenkauf). Ausführliche Untersuchungen geben der Investmentanalyse den Anschein einer Präzision, die sie nicht hat. (Sir John Templeton, einer der derzeit erfolgreichsten Investoren)

  27. Die von Betreuern (Marktmachern) verwendeten elektronischen Systeme sind anfällig für Kursmanipulationen; sie ignorieren das Volumen der Orders. Stellt der Betreuer für eine Aktie 50 bid und 52 ask, dann reicht theoretisch ein market-Auftrag über zwei Aktien aus, um ask und bid um 2 USD anzuheben. Mit weiteren kleinen Kaufaufträgen lässt sich so der Kurs hochtreiben, bis der Käufer nun als Verkäufer auftritt.

  28. Die Marktmacher verdienen an der Differenz, den Spread zwischen bid und ask. Ihr Geschäft machen sie durch Ankauf zu bid und Weiterverkauf zu ask. Geringe Spreads gibt es nur bei Umsatzrennern, den größten Werten. Bei relativ illiquiden Werten sind die Marktmacher größeren Risiken ausgeliefert und benötigen einen höheren Spread als Ausgleich.

  29. Prognoseverfehlungen (Gewinnwarnungen) sind ein eindeutiger Hinweis auf ein schlechtes Unternehmen. (Stefan Schießer, GZ-Bank)

  30. Was soll der Anleger tun, wenn das Unternehmen, in dem er investiert ist, in die Schlagzeilen gerät und sich eine Katastrophe abzeichnet? Verluste sofort realisieren. Erstens ist in Krisensituationen oft ein Managementwechsel üblich, aber neue Besen kehren oft auch nicht besser. Zudem sind die noch jungen Technologieunternehmen oft stark mit der Person des Gründers verwoben. Das erschwert dem externen Führungspersonal die Sanierung. Zweitens verlassen die guten Mitarbeiter schnell ein sinkendes Schiff und wechseln zu erfolgreichen Unternehmen. Und auf der Fremdkapitalseite kann es zu neuen, erheblichen Schwierigkeiten kommen. Es lohnt sich also nicht, solche Werte zu halten oder in sie zu investieren in der Hoffnung, dass die Krise vorbeigeht. (Stefan Schießer, GZ-Bank)

  31. Aktien mit hohem Streubesitzanteil schneiden besser ab als andere. (Stefan Schießer, GZ-Bank)

  32. Die Terminbörsen nehmen deswegen künftige Ereignisse präziser vorweg als die Aktienmärkte, weil die Aussagekraft der Kursentwicklung an den Börsen in schwierigen Phasen durch vorsichtige Zurückhaltung der Anleger gegen Null geht. Der physische Handel trocknet aus. (hi, FAZ)

  33. dead cat bounce back = Erholung ohne Nachhaltigkeit

  34. Nach dem Unterschreiten wichtiger charttechnischer unterer Trendlinien werden die bisherigen Stützungszonen zu Wiederstandslinien. (hi, FAZ)

  35. Es gibt immer Einzeltitel, die nicht richtig laufen. Wichtig ist, dass man zu jedem Einzeltitel eine strategische Meinung hat, und dann genau weiß, ich bleib drin oder nicht, und die Sache nicht einfach stehen lässt. Man muss in regelmäßigen Abständen seine Meinung zu den einzelnen Positionen überprüfen und sich dann entscheiden. (Bernd Forbeck)

  36. Abweichungsanalyse: Die Zeit einer Bewegung unter die 200-Tage-Linie bis zum erneuten Durchbrechen nach oben dauert meist länger als von Analysten erwartet. Gründe: zu junge Beobachter oder Schönreden. Mit dem Sinken unter diese Linie geht ein von übergeordneten fundamentalen Einflussfaktoren getriebener Strukturwandel mit mittelfristigen Implikationen im Markt einher. Empirisch ermittelte historische Extremwerte der Abweichung nach unten = -10 bis -20%. Hinweis auf Trend ist das Momentum mit mittelfristigem Stützzeitraum von 26 Wochen. (Jörg Schreiweis / DG Bank)

  37. CNBC: "Is it going to be a crash in October?" Answer: "Two times, two times in the last century, 1929 and 1987, we had a crash in October. I'll be comfortable with the other 98 percent." (CNBC, September 2000)

  38. There is a sense, that no sector is going higher near the bottom ... The strongest stocks sell off sharply near a bottom ... If there is no sell off on bad news, that's the bottom. (Steve Shobin)

  39. If you stand on the bid-side, let them come to you. (Laszlo Birinyi jr.)

  40. In a hausse volume and prices should accelerating in line. It's because people, who are mentioned that they have missed the bottom, should have bought.

  41. As soon if you think you can't, you can't. (Dennis)

  42. What goes around comes around.

  43. Geld ist immer da, nur die Taschen wechseln; ...und das ist alles. (Gertrude Stein)

  44. Viele Anleger werden von drei Seiten hinters Licht geführt: Den Konsortialbanken, die viele nicht börsenreife Unternehmen übereilt an den Markt bringen; den Analysten, die diese Aktien mit ihren Prognosen hochjubeln; und den Vorständen, die ihnen vom Missbrauch von Ad-hoc-Mitteilungen für Werbezwecke bis hin zu Verstößen gegen das Aktiengesetz einiges zumuten. (Martin T. Roth, FAZ)

  45. Die Börse - so ein Vorwurf - sei nichts anderes als ein Spielcasino: Die Banker seien Croupiers, welche das Kapital ihrer Kunden blind placieren würden; die Verantwortung für Gewinn oder Verlust würde jedoch keine Bank übernehmen. Im alten Brockhaus von 1900 wurden Croupiers noch als Bankiers bezeichnet, die an der Bank sitzen. In jedem Spielcasino herrscht jedoch seit je eine strenge Ordnung; Croupiers werden ständig von Aufsichtspersonen überwacht, sie müssen schweigen, dürfen ihre Ware im Gegensatz zu Banken nicht anbieten. Also nicht etwa laut in den Saal hineinrufen: "Kommt an unseren Tisch und setzt bei uns auf Zero. Wir sehen Zero im Kommen...". Wenn nun die neuen Märkte von verärgerten Anlegern zuweilen als Spielcasino bezeichnet werden, so tun sie den Casinos bitter unrecht. (Heinz Brestel, FAZ)

  46. 60 % der verkauften Aktien liegen im Gewinnbereich, 40 % im Verlustbereich.

  47. It's the myth that anyone can become rich. It's not that everyone has done well. It's just that everyone believes the next $1m is just around the corner. (Edward Wolff, professor of economics at New York University)

  48. Nun stellen die weniger erfahrenen Anleger und Spekulanten fest, dass die Kurse und die Preise an den Märkten nur in seltenen, wirkliche Überraschungen bescherenden Fällen den Nachrichten folgen, sondern tatsächlich die Nachrichten den Kursen. Ferner merken sie, dass in der gegenwärtigen Baisse auch die Analysten den Kursen folgen, nachdem die Kurse bis vor kurzem noch deren Prognosen hinterhergehinkt waren. So korrigieren sich Exzesse. Doch jeder erfahrene Börsianer weiß, dass das Pendel stets schwingt. Entsteht auf der einen Seite ein Exzess, wie er zuletzt besonders bei den Technologiewerten eingetreten war, so kann Gleiches auf der anderen Seite nicht ausbleiben. ("hi", FAZ)

  49. Anleger sollten sich im Sinne ihrer finanziellen Gesundheit nie in die Gefahr begeben, die eigenen Erwartungen gerade in Phasen erkennbar steigender Risiken von Quellen schüren zu lassen, die an ihrer eigenen finanziellen Gesundheit interessiert sind. Die Devise der Broker an Wall Street lautet schon seit jeher: Verkaufe dem Publikum, was es gerade am meisten haben will. Zudem sollte man niemals glauben, irgendwo engagiert sein zu müssen, und das auch noch unter vollem Kapitaleinsatz. Es gibt Zeiten an den Börsen, an denen es sich auszahlt, als passiver Beobachter an der Seitenlinie zu stehen, auch wenn das Geschehen auf dem Spielfeld nahezu unwiderstehlich zum Mitmachen einlädt. Dies sind die Phasen überdimensionaler Schwankungen (Volatilität), die entweder zeigen, dass sich Haussiers und Baissiers ein noch nicht entschiedenes Tauziehen liefern. Oder sie sind ein Anzeichen dafür, dass die seriösen Teilnehmer das Spielfeld verlassen und es den Rowdies überlassen haben. Auch für diese Lebenslage an den Börsen hält Wall Street eine alte Erkenntnis bereit: Den Genuss der letzten 10 Prozent einer Bewegung sollte man getrost den anderen überlassen, um für sich selbst Gewinne zu sichern und nicht Gefahr zu laufen, nach dem Umschwung 25 Prozent oder mehr zu verlieren. Wenn sich die Rowdies ausgetobt und ihr Kapital verloren haben, hat sich die Spreu meist vom Weizen getrennt. Und wenn schon von Risiken die Rede ist, dann sollte auch noch die vom Erfahrene Großinvestoren ('smart money') befolgte Maxime beachtet werden, dass die Kontrolle des Risikos bei Engagements einen wesentlichen Teil des Anlageerfolgs ausmacht. Diese Maxime entspringt der Erkenntnis, dass einem Anleger das Kapital ohne disziplinierte Kontrolle zwischen den Fingern zerrinnen und dass zuletzt nichts übrigbleiben kann, was den Aufbau eines wenigstens bescheidenen Vermögens ermöglichen würde. ("hi", FAZ)

  50. Die Meinung von Kapitalverwaltern lässt Schlüsse im Sinne der gegensätzlichen Meinung (contrary opinion) zu. Wo übermäßiger Optimismus oder ausgeprägter Pessimismus ermittelt wird, spricht aller Erfahrung nach vieles dafür, dass der Markt in die der herrschenden Meinung jeweils entgegengesetzte Richtung läuft. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass die Optimisten und die Pessimisten bereits entsprechend ihrer Haltung disponiert haben und darauf setzen, dass ihre Erwartungen aufgehen. Doch die "contrary opinion" fragt, wer denn wohl noch kaufen und die Kurse nach oben treiben würde, wenn schon alle gekauft haben. ("hi", FAZ)

  51. Die Meinung der Experten folgt den Kursen, denn nichts führt an der Erkenntnis vorbei, dass Nachrichten den Kursen, nicht aber Kurse den Nachrichten folgen. (diverse Quellen)

  52. Der Grund für die als ausgezeichnet geltende Funktion der Staatsanleihen als konjunktureller Frühindikator liegt darin, dass die Marktteilnehmer dort im Gegensatz zu den Aktienmärkten und den Terminbörsen für Aktienindizes ausschließlich hochprofessionell sind. Bei ihnen zählen Fakten und solide begründbare fundamentale Ausblicke. Emotionen, wie sie bei Aktien häufig überschäumen, sind dort seltene Ausnahmen und meist durch starke spekulative Einflüsse hervorgerufen.

  53. Wenn keiner raus will, und kaum einer rein will, dann bleibt es bei niedrigen Umsätzen.

  54. Hunderte Milliarden Dollar sin in Technologierunternehmen investiert worden, ohne dass es Hoffnung gibt, jemals Erträge auf das eingesetzte Kapital zu erzielen. Solange dieses überschüssige Kapital nicht aufgezehrt ist, dürften wir hauptsächlich kurzfristige Kursaufschwünge erleben. Dieser Prozess kann vier bis fünf Jahre andauern. (Peter Doyle, Manager der Kinetics Funds im Januar 2000)

  55. Wenn die erste Börsenwoche im Januar schwach verläuft, endet der gesamte Monat mit einem Verlust. Und wenn der Januar ein Minus beschert, dann schließt das ganze Jahr mit einem Verlust ab. (Januar-Barometer)

  56. Historischen Studien zufolge fällt es vielen Unternehmen, die mehr als 30 Milliarden Dollar Jahresumsatz erzielen, schwer, weiter zu wachsen. Siehe Dell, Lucent, Intel und Motorola<

  57. Auf der Ebene grenzenlosen Verlustes finden wir den Triumph des Seins wieder. (Schriftsteller Georges Bataille)

  58. Je gleichförmiger sich eine Aktie - oft losgelöst von der Index-Tendenz - in einem langfristigen Trend bewegt, desto größer ist das Übergewicht von mittel- und langfristigen Investoren (Privatleuten) gegenüber handelsorientierten Anlegern (Daytrader und institutionelle Investoren).

  59. Einer bis 1950 zurückgehende Analyse zufolge gibt die Entwicklung des S&P 500 im Januar den restlichen Jahresverlauf vor. (Heiko Thieme)

  60. Wenn der Konsum sinkt, sinken auch die Unternehmensgewinne. Das drückt auf die Aktienkurse. Mit sinkenden Kursen fühlen sich die Anleger ärmer und reduzieren ihren Konsum - so entsteht rasch eine Abwärtsspirale, die auch durch ein Gegenlenken der FED über Zinssenkungen nur schwer Einhalt zu gebieten ist.

  61. Erfahrene Analysten raten Anlegern zu einem sehr wählerischen Umgang mit den in vielen Medien jeweils dargestellten Meinungsbildern. Die aus Zwang zur Aktualität dargebotenen Argumente verdeckten oder verleugneten nur zu oft die unbeugsamen zugrunde liegenden Strömungen und erzeugten besonders in kritischen Situationen heillose Verwirrung.

  62. Unerwartete enorme Kaufkraft kann durch panikartige Abdeckungen der Baissiers freigesetzt werden. Wenn die Masse zum Beispiel einen Einbruch erwartet und dieser ausbleibt. Diese Käufe bieten aber nur Stoff für ein kurzes Strohfeuer, wenn sich nicht zunehmendes echtes Kaufinteresse anschließt.

  63. Das oberste Ziel des Anlegers ist Kapitalerhalt. Erst danach kommen die Gewinne. Damit verbieten sich risikoreiche Investitionen von selbst.

  64. Ein starker Trend nach oben oder nach unten kommt nur dann in Gang, wenn viele Anleger falsch positioniert sind. Am Gipfel ist die Masse drin, am Boden ist die Masse draußen.

  65. Bei jedem Engagement sollte Kursziel und akzeptabler Verlust in einem vernünftigen Verhältnis stehen, mindestens drei zu eins. Beim Erreichen des Kursziels sollte der Stop nachgezogen werden.

  66. Das Schlimmste ist nie enttäuschend.

  67. Man muss immer ins dreckige Wasser langen, wenn man sich engagiert. Will sagen, irgendwas gefällt einem immer nicht.

  68. Börsianer haben einen Geduldsfaden, der in Minuten zu messen ist und nicht in Monaten. (Heiko Thieme)

  69. Die Volatilität an den Aktienmärkten ist nicht zuletzt deshalb gestiegen, weil aufgrund der Demokratisierung von kursrelevanten Unternehmensinformationen durch die neuen Publizitätsregeln Regulation FD der Wertpapieraufsicht Securities and Exchange Commission SEC die Analysten ihren Zeitvorteil beim Erlangen von diesen Informationen verloren haben. Somit können Banken mit ihren eigenen Geschäften erst zeitgleich mit dem Massenmarkt auf neue Informationen reagieren.

  70. There is nothing that can stop us, as Day Traders, from succeeding but ourselves. The Market, whether up or down, offers opportunities to Traders always. If we are focused, disciplined, and nimble enough to trade with the Market and we are willing to take what the market is offering us, we all will be very successful. Short selling involves a risk not associated with the purchase of stock including, but not only limited to, unlimited loss and stock borrowing risks.

  71. Bullenmärkte lassen jedermann clever aussehen. (Tobias Levkovich, Investmentstratege von Salomon Smith Barney)

  72. Die Qualität der Gewinne an Wall Street ist rückläufig. Bei der Kommunikation mit den Anlegern rücken immer mehr Unternehmen Ertragskennziffern in den Vordergrund, die mehr den Wünschen des Managements als der tatsächlichen Entwicklung entsprechen. Es geht zu wie im Wilden westen. Immer mehr Unternehmen kreieren Pro-forma-Formeln, mit deren Hilfe sie ihre Zahlen weißer waschen, als sie tatsächlich sind. Kurzum: Wer Aktien anhand ihrer Kurs-Gewinn-Verhältnisse (P/E oder KGV), muß sich bewusst sein, dass der Nenner im KGV mit großer Vorsicht zu genießen ist, was eine Bewertung der Aktien und des Gesamtmarktes nicht erleichtert. Nach vorläufigen Angaben von First Call sind die operativen Gewinne der 500 Unternehmen, die im Standard und Poor's (S&P 500) enthalten sind im 2.Quartal 2001 um 17% gefallen. Die Indexstatistiker von S&P hingegen errechnen bisher einen Einbruch von durchschnittlich 33%, weil sie bei der Ausklammerung von Sonderaufwendungen einen konservativeren Kurs als First Call fahren. Lynn Turner, bei der Wertpapieraufsicht SEC für Bilanzierung zuständig, spricht dabei jeweils von "EBS"-Formeln: EBS steht für "Earnings before bad stuff" oder auch "Everything but bad stuff", was besagen soll, dass in den Ertrag alles außer dem schlechten Zeug einbezogen wird. Beispiel Amazon.com: Pro-forma-Verlust 58 Mio Dollar, nach GAAP-Zahlen 168 Mio Dollar. Ein genaues Bild von den ungeschminkten Zahlen bekommt der Anleger nur über die bei der SEC regelmäßig einzureichenden Zwischenberichte. (Volker Dries, FAZ)

  73. Schulden auf dem Depot, diese gefährlichen Schulden, verursachen eine permanente Angst, die das Festhalten an der Strategie gegen Widerstände vereitelt. (André Kostolani)

  74. Wenn alle Spieler auf eine todsichere Sache setzen, geht es schief. (André Kostolani)

  75. Zuerst kommt es immer anders, und erst zum Schluss so, wie man es logisch errechnet hatte. An der Börse ist daher 2x2=5-1, das letzte ist der Umweg. Hierfür braucht der Spekulant im wesentlichen die Geduld und die Nerven und Geld. (André Kostolani)

  76. Wer unentschlossen, ängstlich, nervös oder ungeduldig ist und in seine eigene Meinung kein Vertrauen hat, verliert trotz Weitblick. Hiergegen hilft, sich nur noch einmal die Woche über die Tendenz zu informieren. So verlieren Tagesschwankungen ihren schädlichen Einfluss. (André Kostolani)

  77. Der Börsenspekulant zieht einen Gewinn aus Annahmen, die entgegengesetzt der Meinung aller anderen sind. (André Kostolani)

  78. An der Börse kommen die Dinge zuerst immer anders, als man denkt und treffen erst später so ein, wie man es gehofft hat. (André Kostolani)

  79. In Wall Street macht man keine Geschenke. Was die Broker in Wall Street interessiert, ist einzig und allein der Umsatz, das heißt Provisionen. Wenn Broker untereinander über die Börse sprechen, dann steht an erster Stelle der Umsatz und erst an zweiter Stelle die Börsentendenz. (André Kostolani)

  80. Zuviel Wissen und Informationen sind schädlich, denn es erstickt letzten Endes die Phantasie. (André Kostolani)

  81. Es gibt keinen Boom, der nicht in einem Börsenkrach endet. (André Kostolani)

  82. Viele wundern sich darüber, was an der Börse geschieht; sie tun es nur, weil sie die Börse nicht kennen. (André Kostolani)

  83. Der Optimist ist ein Fürst auch mit zwei Groschen in der Tasche. Der Pessimist ist ein Nebbich auch mit einem vollen Tresorschrank. (André Kostolani)

  84. Oft muss man an der Börse die Augen schließen, damit man besser sehen kann. (André Kostolani)

  85. Es gibt nicht einen einzigen Spekulanten, der nicht wenigstens einmal einen "Sternstunden"-Einfall gehabt hat. Doch nützt er ihn nicht aus, dann kommt so schnell wieder kein neuer. Mein Rat also: Angriff! (André Kostolani)

  86. Der größte Schlag für den Spekulanten ist, wenn er einen großen Fehler, den er vorausgespürt hat, trotzdem begeht. Und fast immer geschieht dies, weil er sich von den anderen beeinflussen lässt. (André Kostolani)

  87. Man soll die Ereignisse nicht mit den Augen verfolgen, sondern mit dem Kopf. (André Kostolani)

  88. Mehr als 80 Prozent der weltweiten Ersparnisse sind in US-amerikanischen Aktien und Anleihen angelegt. 37 Prozent aller US-Staatstitel, 23 Prozent aller US-Unternehmensanleihen und 12 Prozent aller US-amerikanischen Aktien befinden sich in ausländischen Händen. (US-Notenbank, Washington, September 2001)

  89. Auch ein alter Börsianer kann alles verlieren, nur nicht seine Erfahrung. (André Kostolani)

  90. Wenn ich die Entwicklung an der Börse für ein Jahr voraussehe, halten mich die anderen während des ganzen Jahres für einen Spinner. (André Kostolani)

  91. Oft werden historische Analysen der Wertentwicklung verschiedener Anlageformen bemüht, um den Anleger bei der Wahl einer Anlagestrategie zu unterstützen. Doch leider hilft der Blick in die Vergangenheit nur sehr bedingt weiter - denn die Vergangenheit ist nicht riskant, sondern steht fest. Einfache, aus naiven Vergangenheitsbetrachtungen hergeleitete Empfehlungen führen damit zwangsläufig in die Irre. (Peter Stanton)

  92. Der Haussetrottel verträgt eher Verluste, wenn die Börse zurückgeht, als versäumte Gewinne, wenn sie steigt und er nicht dabei ist. (André Kostolani)

  93. Man soll nicht glauben, dass die anderen, nur weil sie massiv eine Aktie kaufen, mehr wissen oder besser informiert sind. Ihre Gründe können so unterschiedlich sein, dass es unmöglich ist, daraus folgen zu ziehen. (André Kostolani)

  94. Eine Theorie zu verstehen heißt, sie als einen Versuch zu verstehen, ein bestimmtes Problem zu lösen. (Karl Popper)

  95. Beim Kaufen muss man Phantasie haben, beim Verkaufen weise sein. (André Kostolani)

  96. Die Fähigkeit der Märkte, negative Nachrichten aufzunehmen ist begrenzt. Wenn die Toleranz zur Aufnahme schlechter Aspekte auf Grenzen stößt, werden diese ignoriert und es zählen dann nur noch die positiven Aspekte, bis auch diese verbraucht sind. Joseph (Joe) Granville, ein legendärer technischer Analyst der ersten Stunde, hat Märkte oder Börsen gern als lebende Organismen dargestellt. Auf das Einatmen müsse zwangsläufig eine Phase des Ausatmens folgen.

  97. Mir imponieren nur die Millionäre, die mir auch imponieren würden, wenn sie keinen Knopf in der Tasche hätten. (André Kostolani)

  98. Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer ohne Badehose schwimmen gegangen ist. (Investor-Legende Warren Buffet)

  99. Wenn Du nicht weißt, wer im Markt der Idiot ist, dann bist Du es selber. (Unbekannte Quelle)


 






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