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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band 4: Intuition, Träume und außerkörperliche Erfahrungen


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 8144 687)


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Kapitel 9.6.: Bewegt sich der Raum in uns oder ist es umgekehrt? (Innere Wahrnehmung in außerkörperlichen Erfahrungen, Schlafwandeln & luzides Träumen)

Wie schon in der Bewusstseinsenergie-Schicht II sind auch in der dritten Schicht massive Gegenstände wie Berge, Wände und Stahlplatten aufgrund der dortigen Naturgesetze kein Hindernis. Ein Bewusstsein durchdringt deren energetische Grundlage (vgl. Bde. 1&2) auf ähnliche Weise, als würde sich in unserer physischen Welt ein Mensch durch Wasser bewegen.

Ein beliebiger Ereignispunkt in der Raumzeit jedes Universums wird nur durch einen Gedanken an diesen erreicht - man ist dort und kann in dessen Zeitverlauf eine beliebig lange Ereignisfolge beobachten. Ingrisch wirft jedoch die berechtigte Frage auf, ob sich hierbei das Bewusstsein im Raum bewegt oder der Raum im Bewusstsein; sie hatte manchmal den Verdacht, selbst stillzustehen, während der Raum mit schwindelerregender Geschwindigkeit durch sie hindurchzog. [Lit 146]

Dies könnte ein Indiz für die Annahme dieser Abhandlung sein, dass unsere physische Welt der Erscheinungen nur vom Wachbewusstsein über die körperlichen Sinne individuell projiziert wird - und damit eine sekundäre Erscheinung ist, quasi eine Kulisse unserer eigentlichen geistigen Existenz. Roberts wies einige Jahrzehnte, bevor die Physik zu derselben Erkenntnis kam, darauf hin, dass das physische Universum kontinuierlich pulsierend materialisiert wird. Wenn das Individuum einen Augenblickspunkt fokussiert, dann entfaltet er sich aus der kollektiv geschaffenen und individuell beeinflussten energetischen Grundlage für die Dauer einer Planck-Zeit und faltet sich ohne Fokussierung wieder zusammen in seine energetische Grundlage. So besteht jedes dieser die Dauer einer Planck-Zeit (Fn. S.62 & Bd. zero) umfassenden Universen als gleichsam eingefrorener Raumzeit-Moment, reduziert auf seine energetische Grundlage, ewig. Und kann jederzeit von einer diesen Augenblickspunkt fokussierenden Identität 'entfaltet' werden.

Auch die Physiker nehmen an, dass das Universum nach dieser kürzest möglichen Zeitspanne, in der die Naturgesetze noch gültig sind, wieder de-materialisiert wird, weil es aus ihrem Blickfeld verschwindet. Dessen energetische Grundlage bleibt jedoch unangetastet bestehen. Solange es kein Bewusstsein gibt, dass dieses fokussiert, entfaltet es sich nicht.

Der das Universum fokussierende und damit projizierende Geist wäre hiernach im Verhältnis zu diesem stets ruhend, da er seine Projektion in sich trägt. So wäre es der Raum des Universums, welcher sich im Wachbewusstsein, in der Wesenheit und in All-das-was-ist bewegt, weil er in ihnen existiert und keine Wahrnehmung außerhalb von uns existiert. Weil die Ansicht jedes Betrachteten eine individuelle Interpretation der vorhandenen, kollektiv oder individuell geschaffenen Energien ist. Somit ist jede Umwelt ein Teil von uns.

Die Erscheinung der physischen Umwelt entsteht also aus der schöpferischen und individuellen Interpretation der dem Physischen zugrunde liegenden Energieströme. Diese werden vom Bewusstsein in der höheren Bewusstseinssicht, einer Variante des inneren Sehens, wahrgenommen und durch die mentalen Zustände aller betrachtenden Bewusstseine verändert und - nur zu Lebzeiten - in Richtung des individuellen und kollektiven Strebens angepasst, so dass ein jeder je nach mentaler Verfassung eine individuelle Anschauung der fokussierten Bereiche auf Basis seines Symbolfundus wahrnimmt. Da die Erscheinung der physischen Welt mit allem ihr Verbundenem nur im Bewusstsein existiert, ist es stets der Raum, welcher sich im Bewusstsein bewegt, wenn es darin einen anderen Ereignispunkt fokussiert. (vgl. Bd.2)

Es ist wie mehrfach ausgeführt die Wesenheit, welche alle wahrscheinlichen Realitätssysteme sowie alles jemals darin aufgetretene und noch auftretende Seiende überblickt (vgl. Bd.2 & S.249). Auch in deren Wahrnehmung wird sich in der Fokusänderung der in ihr befindliche Raum des physischen Universums bewegen, während sie im Verhältnis zu diesem stillsteht. Ein Wachbewusstsein verharrt still, während es sowohl seinen physischen Körper als auch die physische Vorstellungswelt Augenblickspunkt für Augenblickspunkt, Planck-Zeit für Planck-Zeit, aus der energetischen Grundlage heraus projiziert. Wenn sich also der umgebende physische Raum bewegt, steht das Wachbewusstsein still.1

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