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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Band 4: Intuition, Träume und außerkörperliche Erfahrungen
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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 8144 687)


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Kapitel 9.4.: Der zweite Geistkörper der Energie-Schicht II des Unterbewusstseins (Innere Wahrnehmung in außerkörperlichen Erfahrungen, Schlafwandeln & luzides Träumen)

Der Geistkörper des Unterbewusstseins ist der zweite Körper von dreien. Während einer außerkörperlichen Erfahrung und in jedem Schlaf verbleibt nach Ingrisch, Peterson und Monroe ein Rest Wachbewusstseinsenergie "als notwendiges Minimum" [Ingrisch] im physischen Körper.

Wenn physischer Körper und Wachbewusstsein räumlich mehr als etwa drei bis fünf Meter von einander getrennt sind und das Wachbewusstsein damit die räumliche Position der Aura verlassen hat, dann hat sich das Wachbewusstsein auf das Unterbewusstsein fokussiert und an dieses gleichsam angehängt. Denn nur in Verbindung mit dem Unterbewusstsein kann es zu Lebzeiten in einer erweiterten außerkörperlichen Erfahrung die Grenzen der Aura verlassen.

Wenn dies geschieht, besteht zwischen Körper einerseits und Wach- und Unterbewusstsein andererseits eine wahrnehmbare energetische Verbindung. Peterson und Meek haben sie detailliert beschrieben. Ingrisch1 beschreibt sie als fast unbegrenzt lang im geistigen Raum liegend, mit vielen Windungen und Schlingen. Fast alles würde davon bedeckt. Sie ist die energetische Datenleitung zwischen dem Körperbewusstsein oder/und der ggf. beim Körper verbliebenen Rest-Wachbewusstseinsenergie und der abwesenden Wach- und Unterbewusstseins-Energie. In der niederen Bewusstseinssicht (vgl. Bd.2) betrachtet ähnelt sie einem dicken Gartenschlauch und ist nach Peterson von unzerstörbarer Konsistenz. In der Literatur wird diese Datenleitung häufig als 'silberne Kordel' (vgl. S.368) bezeichnet. Das ohne Wachbewusstsein räumlich abwesende Unterbewusstsein ist ebenfalls in derart mit dem physischen Körper verbunden (vgl. Bd.2).

Die Art des Wechsels vom ersten zum zweiten Geistkörper und die nachfolgenden Erlebnisse variieren sehr stark, so dass es den typischen Ablauf des Austretens nicht gibt. Ingrisch beschrieb ihn wie Peterson als eine vertikale Schaukelbewegung vom Kopf bis zu den Füßen, in der man entweder nach vorne gezogen austritt oder kopfüber in einen Abgrund fällt. Meckelburg dagegen berichtet von einem seitlichen Herausrollen aus dem physischen Körper ohne Fallerlebnis [Lit 153].

In der inneren Wahrnehmung einer bewusst eingeleiteten außerkörperlichen Erfahrung wird nach Monroe manchmal das Auftauchen eines Lichts am Ende eines engen Tunnels als Auslöser der räumlichen Trennung wahrgenommen. Auf dieses könne man sich zubewegen. Als erstes Licht repräsentiert es vermutlich die Unterbewusstseins-Energie, zu welcher es das Wachbewusstsein zieht. Der Tunnel ist hierbei die Wahrnehmung der Verbindung von der ersten zur zweiten Energie-Schicht in der niederen Bewusstseins-Sicht. (vgl. Bd.2)

Die damit einhergehenden Erfahrungen können für einen nicht völlig passiven Wachbewusstseins-Anteil extrem erschreckend sein, da sehr plastische, nicht verifizierbare Explosionsgeräusche, Stimmen und Klänge auftreten können. Beachtet er diese Erscheinungen des durchweg eigenen Bewusstseins, setzen hierüber diskursive Denkvorgänge ein und der Ausstieg bricht ab. Bleibt der Wachbewusstseinsanteil jedoch durch tiefe Fokussierung des Unterbewusstseins emotionsfrei, sind fortan sämtliche körperlichen Einschränkungen wie beispielsweise Blindheit oder Schädigungen des physischen Gehirns wie schon im Übergang von Nahtoderfahrungen aufgehoben, weil die visuelle Wahrnehmung nunmehr direkt durch das Bewusstsein erfolgt. Geräusche der physischen Welt und Darstellungen elektronischer Anzeigen und Monitore können jedoch auf diese Weise nicht wahrgenommen werden.

Das Einsetzen der erweiterten Möglichkeiten des zweiten Geistkörpers zeigt sich Monroe zufolge durch "ein gewaltiges Wogen, eine zusätzliche Energie". Man erfährt also jedes fokussierte Teil-Bewusstsein als individuell pulsierend und unterschiedlich leistungsstark. Die Abgabe der Kontrolle und die Aufgabe aller gedanklichen Tätigkeit scheint für ein Aufsteigen entlang der Skala der 5. Energiedimension (vgl. Bd.2) zwingend notwendig zu sein, weil viele der hierbei gemachten Erfahrungen von einer Art sind, die unsere auf die physische Welt ausgerichtete und damit begrenzte Auffassungsgabe sowie unsere Begriffe hoffnungslos überfordern. In der geistigen Welt können sinnvolle Entscheidungen folglich nicht allein vom Wachbewusstsein getroffen werden.

In bewussten wie auch unbewussten außerkörperlichen Erfahrungen tangiert man in der geistigen Welt nach Monroe unzählige nichtmenschliche Identitäten, die - wenn ein Kontakt nicht gewünscht ist - mental ausgeblendet werden können und sollen. Denn auch dort gibt es täuschende Existenzen mit verborgenen negativen Absichten und andere, die nicht die menschlichen Wertvorstellungen teilen. Zudem sind manche erheblich erfahrener in der mentalen Manipulation.

Über diesen zweiten Geistkörper können erstmals beliebige Ereignispunkte in der Raumzeit unseres Universums (vgl. Bd.1) nur auf einen Gedanken hin erreicht werden. Auf dessen Ausflügen sind Kontakte zu nahestehenden Verstorbenen, die sich häufig ähnlich frei bewegen können und sich noch innerhalb der geistigen Energie-Schicht II aufhalten, etwas Gewöhnliches. Um sie gezielt zu Kontaktieren reicht es aus, sich auf die Erinnerung an sie einzustimmen. Wer war diese Person, was repräsentierte sie2? Schauen Sie sich ein altes Photo an. Dies ersetzt die zum Anpeilen eines Ortes oder einer Existenz sonst notwendige Kennung [Monroe], von Ingrisch 'Code' genannt. Allerdings hängt der Erfolg der Kontaktaufnahme von der Stärke der Affinität zum Zielobjekt ab; eine über Jahrzehnte vollständig aus dem Sinn gekommene, vergessene Person lässt sich hierüber kaum auffinden.

Die einfachste Übung wäre also, nach dem Wohlergehen einer geliebten Person zu fragen, denn diese stellen die einfachsten außerkörperlichen Zielpunkte dar. Doch selbst nach einer bewussten außerkörperlichen Erfahrung fällt es den Probanden schwer, sich an Details zu erinnern. Nach deren Ende ist wie auch nach dem Erwachen aus einem Traum kein direkter Zugriff auf die Erinnerungsdaten des Unterbewusstseins möglich. So bemerkte Ingrisch die Schwierigkeit der Rückerinnerung auch daran, dass ihr die unmittelbar im Anschluss gemachten Aufzeichnungen beim nochmaligen Lesen völlig fremd und neu vorkamen. Nur im Übergang des Erwachens hat das Wachbewusstsein noch für kurze Zeit Zugriff auf die Erinnerungsdaten des Unterbewusstseins oder der Wesenheit.

Nach Monroe werden in bewussten außerkörperlichen Erfahrungen Traum-Schulungen mit ihren Konflikt-Simulationen einschließlich der sie begleitenden Abstimmungen vollständig verfolgt (vgl. S.302). Man nimmt hierin also auch die begleitende Kommunikation seines Unterbewusstseins mit der die Schulungen inszenierenden Wesenheit wahr. Diese absolut real wirkenden Simulationen einer irdischen Situation wiederholen sich nach Monroe mit dem hierin nicht erinnerlichen Einverständnis des Wachbewusstseins solange, bis dessen Reaktion optimal ist. Trotz der vielen teilbewussten Wiederholungen soll die Realitätsnähe der Konflikt-Simulationen jeweils ungebrochen sein. Auch Ingrisch erwähnt außerkörperliche Erfahrungen, in denen sie belehrt wurde, und stellte dann wie Monroe - jedoch auf andere Weise - fest, dass sie in letzter Konsequenz Lehrer und Schüler zugleich war.

Außerkörperliche Erfahrungen dauern nach Ingrisch zwischen wenigen und fünfundvierzig Minuten in der reellen Zeit. Die meisten Betroffenen haben in dieser Phase keine Kontrolle über ihren zurückgelassenen physischen Körper. Manche erkennen, dass der Weg zur Rückkehr in den physischen Körper über den Energiestrom der silbernen Kordel führt. Nicht alle bewusst Ausgetretenen nahmen jedoch diese Kordel wahr.

Ingrisch beschreibt den Wiedereintritt der Bewusstseinsenergie am Ende einer außerkörperlichen Erfahrung als einen Ruck, ein Zucken, das durch den physischen Körper gehe, ähnlich dem Einschlafzucken, so als wäre man in sich hineingefallen. Die vorherige Bewegung des Wachbewusstseins zum Unterbewusstsein sei dagegen - wenn überhaupt - nur in einem leichten Schütteln spürbar. Es sei eher die ansteigende Schwingungsfrequenz des schnellen Aufstiegs, die ein deutlicheres Schütteln des physischen Körpers auslöst.

So wird in jeder außerkörperlichen Erfahrung wie auch im Schlaf über einen Datenstrom aus Bewusstseinsenergie der Kontakt des ausgetretenen Wach- und Unterbewusstseins zum physischen Körper aufrecht erhalten. Wenn diese Kordel unwiederbringlich zerstört würde - was nach Petersons Selbstversuch nicht möglich sein sollte - oder der Energiefluss auf andere Weise abbricht, leitet dies den Tod des physischen Körpers ein. Innerhalb weniger Stunden verebben nach Monroe alle Lebensfunktionen. Dies kann bereits durch eine - gemessen an der Skala der 5. Bewusstseinsenergie-Dimension - zu große Entfernung des persönlichen Bewusstseins zum physischen Körper geschehen. So kehrte Monroe in einem Fall erst im letzten Moment zu seinem im Sterben liegenden Körper zurück. Das Bewusstsein an sich würde vom Verlust des physischen Körpers jedoch nicht beeinträchtigt und existiert weiter [Lit 24].

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