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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band 4: Intuition, Träume und außerkörperliche Erfahrungen


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 8144 687)


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Kapitel 9.1.: Was ist denn das? (Innere Wahrnehmung in außerkörperlichen Erfahrungen, Schlafwandeln & luzides Träumen)

Dem Wachbewusstsein bewusste außerkörperliche Erfahrungen sind von der Natur her durchaus vorgesehen. Sich dieser oder einer Präkognition gelegentlich zu erinnern hilft, mehr zu sich selbst zu finden. Man hat dann selbst erfahrene Beweise. Nicht reproduzierbar, wie es eine wissenschaftliche Anerkennung verlangt, aber auch nicht zu leugnen.

Solche Erfahrungen erweitern die Kenntnis von einer umfassenderen Gesamtpersönlichkeit. Es sind unsere Anhaftungen an das Physische zusammen mit in unserem Kulturkreis üblichen, ablehnenden Glaubenssätzen, die verhindern, dass auch das Wachbewusstsein seine Freiheit vollumfänglich nutzt - und sich ihrer erinnert. So sind auch mit einiger Übung alle Träume außerhalb der Tiefschlafphase durchaus erinnerlich. Dann würde bewusst, dass man nicht einzelne, auseinandergerissene Träume erlebt, sondern durch und durch in irgend einer Weise zusammenhängende Erfahrungen in geistigen Realitätssystemen macht. Und das außerhalb der Struktur unseres Universums, so dass die Träume nur einer Nacht schon mal Wochen oder Jahre umfassen können, würden sie in der reellen Zeit erlebt. Wenn der Mensch also aufhört, sich dem inneren Selbst zu verschließen, dann wird man nach Roberts alle heutigen Vorstellungen von Eigenpersönlichkeit und Realität (vgl. Bd. zero) als primitiven Aberglauben betrachten [Lit 191].

Eine Abgrenzung zwischen luzidem Träumen und bewusster außerkörperlicher Erfahrung ist nicht möglich, weil viele Traumerfahrungen im Grunde außerkörperliche Erfahrungen sind. In der Regel werden jedoch in der Literatur nur erinnerliche Erfahrungen im dreidimensionalem Raum unseres Universums als außer-körperlich bezeichnet. Dagegen versteht man unter dem luziden Träumen ein dem Wachbewusstsein nach dem Erwachen erinnerliches Verfolgen und Beeinflussen des Traumgeschehens in geistigen Realitätssystemen. Dieses findet primär oberhalb der physischen Bewusstseinsenergie-Schicht I entlang der Skala der 5. Energiedimension (vgl. Bd.2) statt, aber gelegentlich auch im dreidimensionalen Raum unseres physischen Universums.

Von den außerkörperlichen Erfahrungen werden also in der Regel nur diejenigen erinnert und als bewusst bezeichnet, die als Bewegung im dreidimensionalen Universum unter Wahrnehmung desselben stattfinden. Man könne sich hierbei nach Roberts durchaus in Wahrscheinlichkeitssystemen alternativer Verläufe bewegen - es sei eine Frage der Akzeptanz, dass jedes Bewusstsein freier agieren kann, wenn es nicht durch begrenzende Glaubenssätze eingeschnürt wird:

"Ein solches reisendes Bewusstsein mag innerhalb der physischen Realität unterwegs sein: Wenn es sich auch nicht in gewohnter Weise auf dieses System bezieht, so kann es doch nach wie vor mit ihm verbunden sein. Von diesem Blickpunkt aus erscheint Materie anders als gewohnt. Andererseits kann das sich außerhalb des Körpers aufhaltende Bewusstsein auch in andere physisch ausgerichtete Realitäten eintreten: Diese operieren auf anderen Frequenzen als der euren. Die grundsätzlich unabhängige Natur des Bewusstseins gestattet ein derartiges 'Sich-Entflechten'. Das Körperbewusstsein erhält [A.d.V.: derweil] sein eigenes Gleichgewicht aufrecht und arbeitet so ähnlich wie eine Wartungsstation." [Lit 191]

Monroe bezeichnet übrigens alle erinnerlichen Erlebnisse in geistigen Realitäten entlang der 5. Energiedimension als außerkörperliche Erfahrungen - und nicht nur die Erinnerungen an Reisen in physische Systeme. Er war spirituell weit fortgeschritten und hatte das bewusste Beeinflussen mit bestimmten Techniken intensiv trainiert.

Ich setze ich den Begriff der bewussten außerkörperlichen Erfahrung dem des luziden Träumens gleich, spreche jedoch wegen der Lesbarkeit im Folgenden nur noch von außerkörperlichen Erfahrungen. Außerkörperliche Erfahrungen sind also von Träumen und auch Nahtoderfahrungen nicht verschieden. Man bewegt sich darin in der geistigen Welt. Wir kategorisieren nur mittels ungeeigneter Begriffe, hier bezogen auf die Auslöser zum Aufenthalt in der geistigen Welt.

Der physische Körper fällt in der außerkörperlichen Erfahrung wie im normalen Schlaf in eine Starre, welche sich erst nach dem Wiedereintritt des Wachbewusstseins löst. Wie erwähnt, spielen sich hierbei die meisten der in der Literatur beschriebenen außerkörperliche Erfahrungen unter Wahrnehmung des Physischen ab. Dieses erscheint dem Unterbewusstsein auf der untersten Energieebene der geistigen Welt in der niederen Bewusstseinssicht (vgl. Bd.2) wie in ein Dämmerlicht getaucht. Nur ist die Deutlichkeit dieser Wahrnehmung im Vergleich zur derjenigen über die physischen Sinne ausgeprägter, wodurch Schärfe und Farben der physischen Objekte kräftiger erscheinen. Es gibt hierbei keine verschwommene Wahrnehmung des nicht fokussierten Bereichs, wie wir sie vom physischen Sehen gewohnt sind. (vgl. Bd.2)

Monroe entwickelte also Techniken, mit denen er sich entlang der 5. Energiedimension ungewöhnlich weit linear aufwärts bewegen konnte. Die maximal mögliche Entfernung zur physischen Energie-Schicht I ist begrenzt durch die individuelle maximale Schwingungsfrequenz der reisenden Identität (vgl. Bde. 2&6). Dieser Einschränkung unterliegt ein jedes Bewusstsein in der geistigen Welt,

Doch wird diese individuelle maximale Schwingungsfrequenz zu Lebzeiten nur punktuell erreicht, weil sich selbst spirituell hochentwickelte Wachbewusstseine nicht beliebig weit vom Frequenzbereich des Physischen entfernen können, ohne den Kontakt zum physischen Körper zu verlieren.

Die nicht phantasiebasierten Träume im Schlaf, das luzide Träumen, die außerkörperlichen Erfahrungen sowie Nahtoderfahrungen sind also durchweg reale Erfahrungen des Unterbewusstseins in verschiedenen, ebenso gültigen Realitätssystemen. Schon allein hieraus folgt, dass wir die Übergänge des Geborenwerdens und des Sterbens bereits zu Lebzeiten unzählige Male vorgenommen haben - allerdings ohne finale Aufgabe des physischen Körpers.

Träume nennen wir Erinnerungen an Aktivitäten des vom Wachbewusstsein weitgehend passiv fokussierten Unterbewusstseins in der geistigen Welt. Bewusstsein ermüdet nie, daher gibt es in den Schlafaktivitäten auch keine Pausen, nur Wechsel der Realitätsebenen. Mit einigem Training ist es möglich, die Aufmerksamkeit schon im Wachzustand von der physischen Welt fort auf eine der zahlreichen, uns unmittelbar umgebenden physischen und geistigen Realitätssysteme zu richten. Im Kapitel über meditative Übungen nenne ich Beispiele, die bewirken, dass Eindrücke des Unterbewusstseins aus seiner geistigen Bewusstseinsenergie-Schicht II direkt in Wahrnehmung und Gedächtnis des Wachbewusstseins einfließen können.

Mancher konsumiert unterstützend sogenannte weiche oder harte Drogen, wovor ich einmal mehr ausdrücklich warne (vgl. S.46). Denn zum einen kommt man unter Drogeneinfluss nicht über die unterste Energieebene 22 der Leidenden hinaus (vgl. Bd.2). Die zu Beginn einer Drogenkarriere gelegentlich auftretenden wunderschönen Welten sind Phantasieprodukte und entsprechen phantasiebasierten Träumen - also Halluzinationen. Nach der Gewöhnung an die Droge ändert sich ihr Charakter - sie werden beängstigend. Aber auch das unmittelbare Erleben der elendigen Ebene 22 ist beängstigend. Darüber hinaus lassen sich über Drogen wiederholt geöffnete Fenster in die geistige Welt des Unterbewusstseins nicht mehr vollständig schließen - die Folgen sind

Aber auch manche meditative Übungen reduzieren diese filternden Schranken zwischen Wach- und Unterbewusstsein im Wachzustand des physischen Gehirns. Auch diese betrachte ich als naive Eingriffe in unser Körper-Bewusstseinssystem mit oftmals erheblichen Folgen. So ist das Anstreben von bewussten luziden Träumen (vgl. S.299) nachteilig, das Befreien des Wachbewusstseins von einschränkenden Glaubenssätzen jedoch nicht.1

Dennoch helfen uns derartige Berichte, das Wesen geistiger Welten besser zu verstehen. Gut dokumentiert sind die Erfahrungen von Ingrisch. Sie hat in einigen ihrer Veröffentlichungen so detailliert, wie es ihre parallel mitgeschriebenen Aufzeichnungen zuließen, die Zusammenkünfte ihres Unterbewusstseins mit lebenden und verstorbenen Identitäten dokumentiert [u.a. Lit 24]. Glücklicherweise zeigt sie nur wenig analytisch wissenschaftliches Interesse, so dass sie sich in ihren Schriften primär auf die reine Darstellung beschränkt. Dies ist für den Leser von Vorteil, da so färbende Schlussfolgerungen und Deutungen unterbleiben. Allerdings erscheinen einige ihrer Aussagen als derart ungewöhnlich, dass sie vorschnell abgetan werden könnten. Ich habe jedoch keinerlei Zweifel an ihrer eigenen Glaubwürdigkeit. Die Aussagen ihrer jenseitigen Quellen jedoch basieren auf deren jeweils unterschiedlichen spirituellen Erkenntnisständen (vgl. Bde. 6&8) - folglich schwanken auch Qualität und Wahrheitsgehalt dieser Aussagen. In den wesentlichen Details jedoch gibt es hohe Übereinstimmungen mit diversen anderen Quellen wie u.a. dem Tibetischen Totenbuch, Monroe, Roberts, Peterson, Platon, Roberts und Zammit2.

Ingrisch hatte als Achtzehnjährige an einem okkulten Beschwörungsritus teilgenommen und ist offensichtlich seit diesem Zeitpunkt unsteuerbar befähigt, einige, nicht jedoch alle Aktionen ihres Unterbewusstsein im Wachzustand wahrzunehmen. Glücklicherweise ist sie im Gegensatz zu vielen anderen Betroffenen in der Lage, die auf sie einströmenden Eindrücke kreativ zu verarbeiten. Wer dieses nicht kann, wird pathologisch auffällig3.

Das Phänomen der außerkörperlichen Erfahrung hat schon zu allen Zeiten große Denker beschäftigt. Schopenhauer beispielsweise kleidete dieses ihm in Verbindung mit dem Schlaf vertraute, aber seinerzeit noch namenlose Phänomen, in die folgenden Worte:

"Es gibt nämlich einen Zustand, in welchem wir zwar schlafen und träumen; jedoch eben nur die uns umgebende Wirklichkeit selbst träumen. Demnach sehn wir alsdann unser Schlafgemach mit allem, was drin ist, werden auch etwan eintretende Menschen gewahr, wissen uns selbst im Bett, alles richtig und genau. Und doch schlafen wir mit fest geschlossenen Augen: wir träumen; nur ist, was wir träumen, wahr und wirklich." [Lit 101]

Er sah zudem eine Nähe zum Nachtwandeln, heute Schlafwandeln genannt, bei dem das aus Zellbewusstseinen bestehende Körperbewusstsein - während des Wachbewusstseins-Schlafs mit geschlossenen Augen - seine Schritte und Bewegungen mit einer Schnelligkeit und Genauigkeit der physischen Umgebung anpasst, wie es unter Einfluss des Wachbewusstseins nicht möglich wäre. Schopenhauer weiter:

"Dass übrigens [...] der Nachtwandler ohne Fehl und ohne Furcht die gefährlichsten Wege durchläuft, wie er es wachend nimmermehr könnte, ist daraus erklärlich, dass sein Intellekt [...] nur so weit tätig ist, als es die Lenkung seiner Schritte erfordert; wodurch die Reflexion, mit ihr aber alles Zaudern und Schwanken, eliminiert ist." [Lit 101]

Kurzum - wenn das Wachbewusstsein passiv ist, agiert es frei von Emotionen und Reflektionen und ist infolge angstfrei. Doch gehen bewusste außerkörperliche Erfahrungen offenbar mit einer Sende- und Empfangstätigkeit (vgl. Bd.5) des Gehirns einher, so dass dessen Ruhephase ausbleibt und es über Gebühr beansprucht werden könnte. Auch Schopenhauer zitiert eine Person mit Erinnerungen an diese Ausflüge, welche behauptet, dass das ganze Gehirn hierbei aktiv ist und dieses sehr ermüdend sei [Lit 101].

Der Begriff der außerkörperlichen Erfahrung geht auf den US-Amerikaner Charles Tart zurück, der in den 1960er Jahren gemeinsam mit Monroe forschte. Monroe beschreibt es als Zustand des Bewusstseins, in dem man sich selbst als getrennt vom eigenen physischen Körper wahrnimmt. Diese Trennung kann im dreidimensionalen Raum von wenigen Zentimetern bis hin zur Ausdehnung des Universums betragen, auf der Skala der 5. Energiedimension von der untersten Ebene der geistigen Energie-Schicht II bis zu der maximal erträglichen Schwingungsfrequenz.

Das Unterbewusstsein erreicht beliebige Punkte innerhalb der drei Raumdimensionen unseres Universums nur über jeweils einen Gedanken (vgl. Bd.2). So erhält es durch bloße Anschauung umfassende Erkenntnis. Selbst wenn große Teile irgendwelcher Erkenntnisse bei der Zurück-Fokussierung des Wachbewusstseins aufgrund der dabei notwendig verringerten Schwingungsfrequenz verloren gehen, schimmern in diesem über intuitiv erhaltene Eindrücke Reste hiervon durch. Diese werden als unvollständiges Wissen um eine Wahrheit empfunden, ohne das man belegen könnte, warum dieses eine wahre Information sein sollte und woher sie stammt.

Kontrollierte Außerkörperliche Erfahrungen wurden von Monroe und seinem Team über Jahrzehnte mit Zehntausenden Versuchspersonen durchgeführt und ausgewertet [Lit 58]. Sie verfeinerten kontinuierlich ihre Labor- und Testbedingungen, so dass sich außerkörperliche Erfahrungen zuletzt wie am Fließband produzieren ließen und im Rahmen von abgestuften Seminaren angeboten wurden. Das Entscheidende an seinen Lernprogrammen ist die geordnete Präsentation, in der alle Veränderungen vom Wachbewusstsein kontrolliert und willentlich herbeigeführt werden sowie die Überwachung der Seminar-Teilnehmer durch Sprachkontakt. Dabei wurde die enge Übereinstimmung von

offensichtlich.

Zwar fühle sich nach Monroe das Wachbewusstsein in anderen Energie- und Realitätssystemen unter deren abweichenden Naturgesetzen meist wohlauf und sicher, doch dürfe dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass derartige Erfahrungen häufig auch mit einem beherrschenden Gefühl unbeschreiblicher Angst und Einsamkeit für das kontrollieren wollende Wachbewusstsein einhergehen. Zudem ende jeder dieser Ausflüge analog dem Ende einer Nahtoderfahrung mit einem tiefen Fall in den physischen Körper, insbesondere bei plötzlichen Unterbrechungen durch Signale aus der physischen Welt, so dass eine bewusst erlebte außerkörperliche Erfahrung zunächst Überwindung kostet. [Lit 58]

Da das Unterbewusstsein frei von jeder oberflächlichen Emotionalität ist, ist es stets das an Kontrolle festhaltende, für geistige Welten unterqualifizierte Wachbewusstsein, welches in emotionale Extremsituationen gerät. Um so wichtiger ist für dieses das passive Fokussieren des Unterbewusstseins.

Zudem erfordern bewusste außerkörperliche Erfahrungen nach Ingrisch und Monroe Vorsichtsmaßnahmen wie spezielle Schutzgebete (vgl..Band 2&7) sowie nach Monroe geistige Anlaufstationen auf verschiedenen Energieebenen, um nicht bei größeren Entfernungen auf der Skala der 5. Energiedimension die Orientierung zu verlieren. Diese Anlaufstationen vereinfachen auch die Rückkehr aus höheren Ebenen und sind ein Hilfsmittel zur Überwindung von Angst.

So hätte das Wachbewusstsein aus der Position von Monroes erster Anlaufstation zwar noch direkten Kontakt zum physischen Körper, sei aber auf der Skala der 5. Energiedimension schon weit von ihm entfernt. Bei Erreichen einer weiter entfernten Anlaufstation - Monroe nennt sie Fokus 12 - wäre die Wahrnehmung von Signalen aus der physischen Welt unterbrochen, man könne jedoch noch die erste Anlaufstation wahrnehmen. Monroes Anlaufstationen haben also zusätzlich die Funktion analog zu WLAN-Repeatern, welche eine Verbindung des physischen Körpers weit hinein in die geistige Welt ermöglicht. Bei vollständig unterbrochener Verbindung stirbt der physische Körper binnen weniger Stunden. [Lit 58]

Die Rückkehr des Wachbewusstsein in den physischen Körper erfolgt durch eine Konzentration auf denselben - beispielsweise auf die Bewegung eines Körperteils oder eine gemeldete Sinneswahrnehmung. So kehrt man unmittelbar zurück, selbst wenn man zuvor in der geistigen Welt die Orientierung verloren hatte. Der Vorgang entspricht dem Erwachen aus dem Schlaf (vgl. S.346). In der Rückkehr erscheint der jeweils nächst-niedere Geistkörper dem physischen Körper ähnlicher als der höhere.

Diese im Englischen 'out of body experience' genannten Reisen durch physische und geistige Realitätssysteme sind überliefert

Als mögliche Nachwirkungen einer bewussten außerkörperlichen Erfahrung nennt Monroe Müdigkeit, Übelkeit, Schmerzen in Armen und Beinen, einen beschleunigten Herzschlag und eine Anspannung des gesamten Nervensystems, so als stände man unter Strom. Man sei zwar innerlich ruhig, doch der Körper scheine zu vibrieren. Darüber hinaus hat sein Körper im Laufe der Zeit heftige negative Reaktionen auf Alkohol, Koffein, Medikamente und ähnliche Stoffe entwickelt. Dies führte er auf seine fortgeschrittene spirituelle Entwicklung (vgl. Bde.6&8) zurück. Hohe Schwingungsfrequenzen des Wachbewusstseins vertragen sich nicht mit diesen Stoffen4.

Ingrisch nennt ebenso wie Monroe und Schopenhauer als Nachwirkung eine lähmende Müdigkeit, eine Schwäche mit großem Schlafbedürfnis vor und nach intensiven bewussten und unbewussten außerkörperlichen Erfahrungen. Besonders häufig treten sie in der letzten Phase vor dem natürlichen Ableben des physischen Körpers sowie immer dann auf, wenn es in der geistigen Bewusstseinsenergie-Schicht viel zu regeln gibt. Ingrisch erwähnt in diesem Zusammenhang ihre Sterbebegleitung für einen Freund in der geistigen Welt. In den letzten Tagen vor dem natürlichen Ableben verlässt das Wachbewusstsein sukzessive den schwächer werdenden physischen Körper. Dieser Vorgang setzt nicht nur durch körperliche Bedingungen ein, sondern wird auch initiiert durch ein Aufgeben des Wachbewusstseins, durch die Aufgabe allen Willens, durch dessen Wunsch, zu gehen.

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