8 Besucher aktiv
von 1.282.307
seit 1999
Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Band 4: Intuition, Träume und außerkörperliche Erfahrungen
(Link zum Verlags-Shop)
Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 8144 687)


Ein Kapitel zurück | Inhaltsverzeichnis | Zum nächsten Kapitel

Kapitel 8.3.: Einschlafen (Der Schlaf)

Es gibt kein Wachsein,
es gibt kein Schlafen,
Es gibt nur Sein.

Robert. A. Monroe

Schopenhauer nimmt mit den Worten "Der Schlaf ist ein Stück Tod" Wicklands Grundgedanken vorweg, dass sich Identitäten im Schlaf wie auch nach dem physischen Ableben ihrem Erkenntnisstand entsprechend in geistigen Realitätssystemen auf der Skala der 5. Bewusstseinsenergie-Dimension bewegen. Der Schlafende erlebt durch das bei den meisten Säugern weitgehend ruhende und regenerierende Gehirn ein vom physischen Körper losgelöstes Wachbewusstsein. Zugleich verschiebt sich dessen Fokus der Aufmerksamkeit unter Abgabe der Kontrolle vom Wachbewusstsein zum Unterbewusstsein. Ein Großteil des Wachbewusstseins ist für die Dauer des Schlafs von körperlichen Sinneseindrücken abgeschnitten. Meek beschreibt dies in seiner eigenen Begrifflichkeit:

"Wir alle glauben, im Schlaf untätig zu sein, aber nur der physische Körper ruht aus und sammelt neue Kraft. Die Seele dagegen ist sehr beschäftigt. Mit dem Eintritt des Schlafes [...] betritt sie die Astralebene."

Im Schlaf wie auch während einer außerkörperlichen Erfahrung verlässt nach Roberts (Seth) (vgl. S.299), Monroe und Ingrisch ein Großteil der Wachbewusstseinsenergie den physischen Körper. Nur ein Rest verbleibt "als notwendiges Minimum" [Ingrisch] beim Körper, während der Großteil der Wachbewusstseins-Energie losgelöst von diesem agiert:

"Im Traum kommuniziert jeder mit allem, oder er könnte es wenigstens tun. Denn Räume und Zeiten verschmelzen, und keine Seele ist mehr von der anderen getrennt." [Lit 138]

Im Schlaf sind Körper und Wachbewusstsein - sowohl auf der Skala der 5. Energiedimension als auch räumlich - über eine energetische Datenleitung verbunden, die sogenannte 'silberne Kordel' (vgl. S.358)

Ein relativ typischer Ablauf des Einschlafens ist der Folgende: Wir fokussieren innere Geschehnisse durch zunehmende Ausblendung aller körperlichen Sinneswahrnehmungen, lösen uns hierbei in freien Assoziationen von allen Wollen. Die Atmung wird flach und man gerät in einen als treibend empfundenen Zustand, in welchem der Fokus der Aufmerksamkeit auf das Unterbewusstsein gerichtet ist. Man könnte das Gefühl haben, immer größer, gleichsam ein Riese zu werden, was aus einer erheblichen Ausdehnung des Wachbewusstseins resultieren würde. Das Einschlafzucken des physischen Körpers zeigt den Moment seiner Lösung vom Wachbewusstsein an. Hiermit ist der Fokus der Aufmerksamkeit passiv zum Unterbewusstsein verschoben. In Folge kann die vom Wachbewusstsein fokussierte Unterbewusstseinsenergie samt dessen Geistkörper (vgl. S.368) räumlich beim physischen Körper verbleiben oder aber diesen verlassen, womit auch die Wachbewusstseinsenergie austräte.

Die folgenden Phasen werden hierbei nach Roberts und Monroe durchlaufen:

  1. Abkehr des Wachbewusstseins von physischen Daten;
  2. Es folgt eine undifferenzierte Ebene mit passiven, aber für präkognitive oder telepathische Informationen offenem Wachbewusstsein;
  3. Es folgt eine Ausweitung des Wachbewusstseins mit dem Gefühl, zu treiben und größer zu werden;
  4. Ggf. folgt ein Zustand des "Pseudoträumens" zur Verarbeitung physischer Fragestellungen und Probleme, die bis jetzt nicht ausgeblendet werden konnten. Schwerwiegende Betrachtungen können zum Erwachen führen;
  5. Es folgt eine weitere undifferenzierte Ebene, in der das Wachbewusstsein Eindrücke aus anderen horizontal oder vertikal verbundenen Realitätssystemen (vgl. Bd. zero) erhält wie Stimmen, Gesprächsfetzen und Bilder. Es entscheidet dann, worauf es seinen Fokus lenken will. Der physische Körper verharrt ruhig.
  6. Das Wachbewusstsein fokussiert jetzt weitgehend passiv das Unterbewusstsein und betrachtet Interesse weckende Realitätssysteme. Die dem dort Seienden zugrunde liegenden Bewusstseinsenergieströme werden mit bekannten, mehr oder weniger passenden Symbolen belegt und entsprechend interpretiert. So werden auch nicht vertraute Realitätssysteme nur auf Basis des eigenen Erfahrungsschatzes respektive Symbolfundus mit groben Verzerrungen gedeutet. Diese selbstgewählten Symbole werden dann als Trauminhalte erinnert.
  7. Aus dieser Phase geht die schlafende Identität in den Tiefschlaf über, indem sie auf der Skala der 5. Energiedimension in das noch höhere Realitätssystem der Wesenheit eintritt. Von hier aus können zur Auswahl stehende wahrscheinliche Entwicklungen überblickt und ungebunden von der reellen Zeit des physischen Körpers Jahre durchlebt werden. (vgl. Bd. 2)
  8. Am Ende eines Schlafzyklus folgt die REM-Phase. Sie besteht in der Rückkehr des Wachbewusstseins in die physische Realität mit Umdeutung des in der Tiefschlafphase erworbenen Wissens in die eigene Symbolsprache, welche wir als Träume gelegentlich erinnern.
  9. Es folgen ggf. Wiederholungen der Phasen 5 bis 8.

Unsere ganze Orientierung im Leben beruht also auf einen auf dem ersten Blick unsicheren Mechanismus: Nach jedem Einschlafzucken sterben wir in derart, als dass sich der größte Teil der Wachbewusstseinsenergie vom physischen Körper löst und in Folge ohne bewussten Bezug zu unserem Leben und unserem Körper ist. Kurz vor dem wiederum von einem Zucken begleiteten [Lit123] Aufwachen kehrt in einer umgekehrten Bewegung der Fokus der Aufmerksamkeit vom Unterbewusstsein auf die physische Existenz zurück. Diese Verschiebungen des Fokus nennt Monroe sehr passend Ein- und Ausblenden.

Das Ausblenden der physischen Welt und das Einblenden in die geistige beginnt also mit dem Einschlafzucken des physischen Körpers. In diesem Moment verlässt das Wachbewusstsein die räumliche und/oder energetische Position des physischen Körpers über eine Bewegung auf der Skala der 5. Bewusstseinsenergie-Dimension. Es erhöht seine Schwingungsfrequenz, wodurch sich der Fokus seiner Aufmerksamkeit von der I. physischen Bewusstseinsenergie-Schicht hin zur II. geistigen Energie-Schicht verlagert. Dort geht man höchstens bis auf diejenige Energieebene, deren Schwingungsfrequenz der eigenen maximalen Schwingungsfrequenz entspricht und deren Energien daher gerade noch ertragbar sind (vgl. Bände 2 & 6).

In der Tiefschlafphase jedoch verbindet sich die Identität mit der noch energiereicheren Wesenheit. Die jeweils niederen Teil-Bewusstseine sind währenddessen weitgehend passiv. Die Abstimmungen dieser Schlafphase sind für die physische Existenz des Individuums lebensnotwendig. Es hat hieran keine direkte Erinnerung, weil es alle hiesigen Erfahrungen in bekannte Symbole umdeutet und damit verfälscht. Von den Erkenntnissen und Erfahrungen dieser Energie-Schicht erinnert es also nur Träume, welche eine in die Symbolsprache übersetzte Interpretation zeigen.

Wie im Band 2 ausgeführt gibt es annehmlich eine Korrelation zwischen der seiner Schwingungsfrequenz entsprechenden Position des Wachbewusstseins in der Energie-Schicht I und derjenigen des Unterbewusstseins in dessen Energie-Schicht 2 (vgl. Bd. 2, Kapitel 3.5.4). Befindet sich beispielsweise ein Wachbewusstsein durch

auf einer niederen Energieebene, so ist auch der Bewegungsradius des Unterbewusstseins auf die korrelierende niedere Energieebene der II. Energie-Schicht reduziert. Der spirituell Hochstehende hat deswegen oft angenehmere Träume als der Geringentwickelte, weil er sich außerhalb des Tiefschlafs auf höheren Energieebenen der Energie-Schicht II bewegen kann.

Das Verlassen der Position des physischen Körpers durch das Wachbewusstsein kann auf beliebigem Weg geschehen - häufig jedoch horizontal durch den Kopf oder vertikal durch den Brustbereich. Gleichzeitig gelangt der physische Körper in eine Art Starre, ein Zugriff des Wachbewusstsein auf ihn ist ohne ein Erwachen nicht möglich. Das nicht der Richtungsbeschränkung der Zeit unterworfene Unterbewusstsein erledigt nun ggf. durch das Wachbewusstsein (vgl. S.157) vorgegebene Aufgaben, zieht Erkundigungen ein, kommuniziert oder wird durch die Wesenheit geschult. Dabei wird das Wachbewusstsein im Idealfall vom Unterbewusstsein geführt - es fokussiert weitgehend passiv das Unterbewusstsein.

Die reelle Zeit unserer physischen Realität spielt hierbei keine Rolle - ein Ausflug könnte ewig dauern. Ein schwacher Hinweis hierauf könnten die besonders schnellen Augenbewegungen in einigen Schlafphasen sein. Nach dem Erwachen fehlt dem Wachbewusstsein oft die Erinnerung an die Erfahrungen in den Schlafphasen. Die Schlaferfahrungen sind tatsächlich unterschiedlich angenehm. Mit einem liebevollen Vertrauen auf positive Werte (vgl. Bd. 8) und das eigene Selbst erreicht man jedoch bestmögliche Verläufe.

Wenn sich das Wachbewusstsein nicht sperrt, kann es sich also - das Unterbewusstsein fokussierend - frei in Raum und Zeit bewegen und ist mit einiger Übung in der Lage, zu einer konkreten Fragestellung Unterbewusstsein und Wesenheit zu motivieren, gewünschte Informationen zu beschaffen. Auf diese Art und Weise kommen komplexe intuitive Eingebungen in unser Wachbewusstsein. Voraussetzung ist eine mehrtägige intensive Auseinandersetzung mit einer Fragestellung im Wachzustand und direkt vor dem Einschlafen.

Gelegentlich reist man mit anderen aus irgendwelchen physischen Leben bekannten Identitäten. Oder man erkennt durch helfende Identitäten oder durch die Wesenheit die Symbole von Baustellen der eigenen Persönlichkeit [Lit 183]. Oder man trifft einen oder mehrere

Nahestehende an beliebigen geistigen Orten oder in der Vorstellungswelt ihres oder auch des eigenen geistigen Heims (vgl. Bd. 2). Bei Fortbestehen einer seelischen Verbundenheit oder wenigstens einer einseitigen Affinität kommuniziert man in dieser Art also auch mit physisch Verstorbenen.

Zu Lebzeiten, wenn das Wachbewusstsein noch mit einem physischen Körper verbunden ist, werden nach Monroe und Roberts Träumer und Menschen in außerkörperlichen Erfahrungen an ihrem nur eingeschränkt bewegungsfähigen Geistkörper erkannt. Sie sind zudem gleichsam markiert. Menschen in außerkörperlichen Erfahrungen sind darüber hinaus häufiger desorientiert und manipulieren geistige Vorstellungswelten nicht bewusst über ihre Emotionen [Lit 175].

Ein Kapitel zurück | Inhaltsverzeichnis | Zum nächsten Kapitel

Begriffserläuterungen | Literaturverzeichnis | Zur Bücher-Übersichtsseite | Impressum & Datenschutz | W3C HTML-Validierung | W3C CSS-Validierung Stehlen Sie keinen Content von dieser Seite. Plagiate werden durch Copyscape aufgedeckt.
chinnow.net - seit 1999 online