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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band 4: Intuition, Träume und außerkörperliche Erfahrungen


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 8144 687)


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Kapitel 8.16.: Auswirkung von Alkohol und Drogen auf Aktivitäten in der geistigen Welt (Der Schlaf)

Diese Ausführungen ergänzen das thematisch ähnliche Kapitel ab Seite 41 in Bezug auf Erfahrungen in der geistigen Welt. Das Gesagte gilt auch für ein physisches Ableben unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

In der Trunkenheit wie im Drogenkonsum verringern sich die Schwingungsfrequenzen von Wach- und Unterbewusstsein erheblich. Hierdurch verlieren wir temporär unsere inneren Bindungen, also die im Abschnitt 'Innere Sinne' beschriebenen erwünschten mentalen Beziehungen zum ursprünglichen Selbst und zu geistig Nahestehenden wie Lebenspartner, Freunde, Mentoren und verstorbene Personen. Besetzungen in einer multiplen Persönlichkeitsstörung, welche sich als gespaltene Persönlichkeit äußert, werden hiervon übrigens nicht tangiert, weil hierbei nicht nur ein geringer Anteil der Unterbewusstseins-Energie des Anderen, sondern dessen vollständiges Selbst aus einem starken Motiv heraus am Besetzten festhält. (vgl. Bd.7)

Die alltägliche schwache Durchdringung mit Bewusstseinsenergien Nahestehender jedoch ähnelt nach Ingrisch im Bild der Aura Baumringen. Die momentane Affinität entscheidet hierbei über die Größe des ergänzenden Energiefeldes und dieses umschließt in einem dynamischen Prozess mal mehr und mal weniger einem Baumring ähnlich die Aura.

Diese sich dynamisch an die Stärke der Affinität anpassenden Energiefelder der Unterbewusstseine Anderer erweitern und bereichern das eigene Selbst auf vielfältige Weise. Das aktuelle Lebensgefühl eines Wachbewusstseins ist die Essenz dieser sich stetig verändernden Mischung. Wir können über eine gedankliche Beschäftigung mit einem der geistig Nahestehenden unseren Fokus auf diesen richten, wodurch sich diese Bindung verstärkt und sich unsere emotionale Verfassung der im direkten im Kontakt vorherrschenden annähert. [Lit 146]

Gleiches gilt, wenn wir uns erstmals intensiv mit einer neuen Bekanntschaft innerlich auseinandersetzen. Die Wirkungsweise dieser verborgenen Kommunikationen beschreibe ich im Abschnitt 'Tiefenkommunikation' mit der Glashaus-Analogie im fünften Band.

So sind wir in der Trunkenheit, sofern wir uns nicht gerade mit einem geistig Nahestehenden gemeinsam betrinken, innerlich sehr isoliert. Und selbst im gemeinschaftlichen Konsum wird der innere Kontakt auf mittrinkende Anwesende reduziert. Man gerät also in einen Zustand geringer Schwingungsfrequenz, die sich in einer Lähmung des Wachbewusstseins zeigt. Es zieht sich mit zunehmender Trunkenheit sukzessive zurück und überlässt hierdurch dem Unterbewusstsein die Führung des physischen Körpers. Doch dieses ist in keiner Weise trainiert auf das Händeln der physischen Welt. Die Fähigkeit zum ausgewogenen Handeln und Entscheiden geht zunehmend verloren, weil sich das Wachbewusstsein betäubt wähnt und auch das Unterbewusstsein sich nicht mehr frei in seiner Energieschicht bewegen kann. Letzteres ist begrenzt auf die unterste Energieebene 22 der angrenzenden geistige Welt (vgl. Bd.2). Zudem nimmt es die Umgebung des physischen Lebenssystems aufgrund der Filterfunktion des Gehirns wie durch einen Tunnel wahr (vgl. Bd.5). Nach Beendigung des Alkoholkonsums sind Unter- und Wachbewusstsein wenigstens zwei weitere Tage beeinträchtigt, bis sie wieder völlig klar und alle auf Affinitäten beruhenden mentalen Kontakte wieder hergestellt sind.

Ein guter Schlaf ist für den Körper wie sportliche Betätigung: Man ist immer in Bewegung, mag sich räkeln und winden. Deswegen ist es ungünstig,

Dies behindert das sich Drehen, Strecken und Einrollen. Ein alkoholisierter Körper schläft dagegen wie erstarrt - die ansonsten angenehmen Bewegungen im Schlaf und Halbschlaf werden auf ein Minimum beschränkt.

Zudem sind nüchtern erlebte Träume als Erfahrungen in der geistigen Welt deutlich angenehmer. Das Unterbewusstsein agiert aktiver. Denn im drogenbelasteten Traumgeschehen ist es auf seiner Bewusstseinsenergie-Schicht ebenso eingeschränkt, wie es das Wachbewusstsein im physischen Lebenssystem ist (vgl. S.41). Ein durch Drogen aller Art Betäubter ist also nicht in der Lage, sich in der geistigen Welt frei zu bewegen, Kontakte zu pflegen, Besuche zu machen oder sich schulen zu lassen. Er behindert sich vor und hinter den Kulissen unserer physischen Welt im gleichen Maße.

Der häufige Konsum von Rauschmitteln ist Indiz für ein Fluchtverhalten des Wachbewusstseins. Und Fluchtverhalten resultiert aus einer übergroßen Anhaftung an irgendetwas. Sie verhindert die Suche nach Problemlösungen oder Handlungsalternativen. Der Betroffene fixiert sich auf das vermeintliche Problem und ertrinkt in Selbstmitleid. Weil er es keiner Lösung zuführen kann, betäubt er seine Wahrnehmung, um sich wenigstens zeitweise von der mentalen Fixierung zu lösen. Die Gewohnheit des Ausweichens ist also Zeichen einer übermäßigen Anhaftung des Wachbewusstseins an unangenehme Aspekte des physischen Lebens, die so intensiv fokussiert werden, dass anstelle dem Ignorieren, dem stoischen Ertragen oder der Auflösung ein Fluchtverhalten vorgezogen wird.

In gleicher Weise ist ein Suizid Ausdruck der größten aller Anhaftungen. Anstatt sein Bewusstsein in der physischen Realität von untragbaren Belastungen sanft zu befreien, indem man sich kontinuierlich und an jedem Tag erneut dazu entscheidet, etwas anders als bisher zu händeln, lässt man die Belastungen dominieren und flüchtet in Alkohol, Drogen oder den Tod. Doch nehmen wir unser Bewusstsein überall hin mit - darum löst das forcierte Ableben keinen Konflikt, sondern erschwert im Gegenteil dessen Auflösung.

So ist die Sehnsucht nach einem Alkoholrausch oder Drogentrip Ausdruck und Folge einer übermäßigen Fixierung und Einengung. Eine solche verhindert auch nach dem physischen Ableben einen glatten Durchlauf und fördert dort die Verstrickung in phantasiebasierten Gedankengebilden. Je nach Bewusstseinsinhalten und Umfang innerer Konflikte werden derartige Illusionen als himmlisch positiv, höllisch negativ oder irgendetwas dazwischen erfahren. Daher sind die ersten leichten Drogentrips unter Umständen noch sehr schön. Doch im Laufe der Abhängigkeit verringert sich die Qualität der Bewusstseinsinhalte

Kurzum - der spirituelle Erkenntnisstand des Betroffenen sinkt und damit die Qualität seiner Erfahrungen.

Robertss (Seth) gibt uns in Ihrem Hauptwerk 'Die Natur der persönlichen Realität' [Lit 184] ernstzunehmende Hinweise, dass die Droge LSD wie alle künstlich erzeugten Drogen

Die tiefsten biologischen und psychischen Ordnungsstrukturen würden auf diese Art schockartig verändert, nicht zuletzt auch die zellulare Integrität des Körperbewusstseins sowie das in Genen gespeicherte Erbmaterial: "Das ist psychischer Mord in einem technischen Rahmen" [Lit 184]

Normalerweise vollziehen sich nach Roberts im Laufe eines physischen Lebens diverse Persönlichkeitswandlungen auf natürliche Weise, wenn sich das Selbst zu gegebener Zeit neu strukturiert. Dies geschieht im Einklang mit allen Bestandteilen des Selbst als natürlicher Reflex auf die Kreativität des Geistes. Dann bleiben sowohl Integritätsgefühl als auch Geborgenheit in der Welt gewahrt, obwohl auch hierbei die das Wachbewusstsein betreffende geistige Struktur und seine untergeordneten Beziehungen verändert werden. Das Bewusstsein assimiliert (Fn. S.49) jedoch diese natürlichen Veränderungen. Ich empfehle die Original-Literatur, weil ihre diesbezüglichen Aussagen hier nur angerissen werden können. [Lit 184]

Wer also sein Bewusstsein zu erweitern sucht, ist gut beraten, sich ohne Drogen auf seine inneren Kräfte zu verlassen. Im Band zero beschreibe ich die kreative Schöpferkraft des Wachbewusstseins, die gezielt einsetzbar ist und zu fühlbaren Resultaten führt. Daneben entsprechen die phantasiebasierten Träume unseres Schlafs den Phantasien eines leichten Drogentrips. So könnte sich der diese ersehnende Drogenkonsument ebenso zum Schlaf niederlegen und über intensives Beschäftigen mit einen frei wählbaren Betrachtungsgegenstand einen phantasiebasierten Traum provozieren. Dieser fände statt - nur erinnert sich das in Traumerinnerung untrainierte Wachbewusstsein nach dem Erwachen meist nicht daran. Als Entschädigung würde er sich in nicht phantasiebasierten Träumen auf höheren und schöneren Bewusstseinsenergie-Ebenen der geistigen Energie-Schicht II bewegen und dort auch real kommunizieren - zudem mit der Chance auf eine spirituelle Höherentwicklung.

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