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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band 4: Intuition, Träume und außerkörperliche Erfahrungen


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 8144 687)


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Kapitel 7.3.: Ohne Intuition geht es nicht (Schlussbetrachtungen zur Intuition als innere Wahrnehmung)

Aus Roberts persönlichen Sitzungen wissen wir, dass jede Intention und jede aggressive Emotion, die wir in Bezug auf irgendwen hegen, diesen in Echtzeit erreicht. Steht ein solcher beispielsweise in einer schweren Prüfung und ein Nahestehender sorgt sich mit intensiven emotionalen Zweifeln, dann erreichen den Prüfling diese emotionalen Eindrücke. Ob er diesen hemmenden Einfluss zu ignorieren imstande ist, ist eine andere Frage. Ebenso können wir jedoch mit liebevoll förderlichen Gedanken und Emotionen jemanden in seinem Leben und auch posthum begleiten. [Lit 188]

Denn am Ende des Lebensweges im Ableben verhält es sich genauso. Emotional aufgewühlte, am Scheidenden anhaftende und jammernde Angehörige können den Übergang, der an sich sehr leicht ist, mit ihrem Einfluss deutlich erschweren. Umgekehrt kann eine heitere Gelassenheit diesen notwendigen Schritt sehr hilfreich unterstützen. (vg. Bd. 3)

Die stille verehrende Liebe, die niemals eingestanden wurde, erreicht dennoch das Herz des Anderen. Sie wird von dessen Selbst registriert und verstanden und strahlt auf das Wachbewusstsein zurück. Dieses weiß Anfangs sicher nicht genau, was da vor sich geht, öffnet sich aber dennoch mit der Zeit für den stillen Verehrer oder die Verehrerin - auch wenn dieser oder diese eigentlich gar nicht den Vorstellungen eines idealen Partners entspricht.

Hierdurch kann eine tiefe Verbindung zu einem bisherigen Lebensgefährten soweit geschwächt werden, dass sie zerbricht. "Ich gehöre nicht mehr zu Dir", ist dann die Botschaft an den derart Betrogenen.

Doch funktioniert das auch umgekehrt - der Initiator kann sich ein für ihn nicht attraktives Objekt der Begierde suchen. Durch kontinuierliches gedankliches Fokussieren des anderen öffnet er sich selbst über dessen nonverbales Feedback und verliebt sich mehr und mehr in den Anderen. So können Lebensentwürfe eine andere Richtung einschlagen, ohne dass ein Wort darüber gesprochen oder der andere physisch berührt wurde. Solche Annäherungen münden in einer emotionalen Eskalation, in der beide entweder zueinander finden oder sich noch im letzten Moment in großer Anstrengung abwenden.

Verschließen wir uns in einem Vortrag, den wir halten - sei es wegen einer gesundheitlichen Unpässlichkeit oder fehlender Erfahrung -, kommt unsere Botschaft, wie gut und hilfreich sie auch sein mag, nicht an. Diese wird nicht ebenso aufgenommen, als hätte der Vortragende die Herzen seiner Zuhörer erreicht. Vortragen ist eine Form der Hypnose, wie auch jeder innige Austausch die gegenseitige Hypnose beinhaltet.

Denn jede sprachliche Kommunikation ist nach Roberts (Seth) ohne die innere Offenheit zur Telepathie bedeutungslos, weil sie der parallelen Übertragung innerer Symbole bedarf, um für den Empfänger das Erkennen von Intention und Bedeutung jeder Aussage zu ermöglichen [Lit 191]. Voraussetzung - auch für jedes gute Gespräch - ist also das gegenseitige Interesse aneinander. Dann tauscht der Vortragende mit jedem einzelnen Zuhörer zugleich auf jeweils individuellen Ebenen Einsichten und Bedeutungen aus [Lit 190].

Der Vortragende, der sich zwar für die Sache, aber nicht für seine Zuhörer interessiert, erreicht sie nicht. Die Schreihälse in politischen Krawall-Arenen des Fernsehens und anderswo erreichen weder ihre Mit-Diskutanten, noch andersdenkende Zuhörer. Sie sind ein exzellentes Beispiel für eklatante Mängel in sozialer Kompetenz. Im Übrigen kann es auch mit der politischen Kompetenz nicht weit her sein, wenn sich einer in der politischen Diskussion als unfähig erweist.

Das kommt dabei heraus, wenn man ohne Intuition zu kommunizieren versucht. Aber auch einfachste nächste Schritte wären Lebewesen unmöglich, wenn sie diese nicht in ihrer Vorstellung vorwegnähmen, so dass diese gleichsam ins Physische geträumt werden. Gehen, Sehen, Reden und Kopulieren erfordert eine vorherige geistige Vorwegnahme. Doch die Vorstellung der direkt folgenden Bewegung und ihre physische Umsetzung erfolgen mit einer so geringen Asynchronizität, dass sie dem Wachbewusstsein meist verborgen bleibt. Wird sie dann doch einmal registriert, wird das Phänomen möglicherweise als Präkognition (Fn. S.36) oder Hellsehen interpretiert - was sachlich nicht zutreffend ist. Allerdings nutzt das höhere Selbst diesen Mechanismus, um Protagonisten vor bevorstehenden Katastrophen, Gefahren und anderen einschneidenden Geschehnissen zu warnen - dann jedoch mit einem größerem zeitlichen Vorlauf.

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