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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band 4: Intuition, Träume und außerkörperliche Erfahrungen


Das hier zum Lesen freigegebene Buch erscheint Februar 2019 gebunden und als Ebook

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Kapitel 3.9.: Inobhutnahme von Menschen, Tieren und Dingen (Innere Sinne)

Je nach

erfahren wir also über rein geistige Kommunikationen von belanglosen Gefühlszuständen bis hin zu bedeutsamen Ereignissen alles. Ebenso wie Menschen und Tiere können wir ein beliebiges materielles Objekt in unsere geistige Obhut nehmen und tun dies auch unbewusst regelmäßig - ein Erinnerungsstück, ein Bild, ein Auto, ein Haus. So war eine ältere Dame aus meiner Nachbarschaft zu Besuch bei ihrer Nachbarin. Mit einem Mal spürte sie, dass etwas bei ihr Zuhause nicht in Ordnung war und ging sofort hinüber. Sie trat ins Haus und sah, wie sich Einbrecher von außen an ihrer hinteren Terrassentür zu schaffen machten.

Es sind also Affinitäten zu Dingen, Orten, Menschen, Verstorbenen oder Tieren, welche einen Teil unserer Bewusstseinsenergie mit einem Teil der ihrigen geistig durchdringen lassen. Wir nehmen diese gleichsam in unsere geistige Obhut und sie möglicherweise auch uns. Wir sind daher nur im Falle einer isolierenden Depression ausschließlich auf uns selbst zurückgeworfen. Im Normalfall jedoch wird unser Bewusstsein über derartige mentale Verbindungen bereichert. Jedoch sollten wir mit der Auswahl unserer Affinitäten sehr vorsichtig sein. Denn auch das denkbar Negativste kann durch ein Interesse in die eigene Obhut genommen und darüber ein Bestandteil unseres Bewusstseins werden.

Physische Orte sind, wie alle materiellen Objekte, untereinander höchst unterschiedlich in Bezug auf ihre Schwingungsfrequenz. Und damit qualitativ ebenso unterschiedlich wie die Lebewesen, die mit ihnen eine geistige Verbindung eingehen. Daraus lässt sich folgern, dass manche Orte unabhängig von ihrer äußeren Attraktivität einen negativen, andere einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Allerdings beeinflusst jede Inobhutnahme auch die Schwingungsfrequenz des affizierten Objekts. So kommt es mit der Zeit zu beidseitigen Anpassungen. Dennoch bevorzugen Lebewesen mit geringer Schwingungsfrequenz primär ihnen genehme, gering pulsierende Orte und umgekehrt.

Wir sind also mit den Energieströmen anderer Lebewesen, Dinge und Orte verbunden, wenn wir unsere momentane Schwingungsfrequenz an die der fokussierten Objekte angepasst haben. Schon die Frequenzen der Menschen sind äußerst unterschiedlich und damit unsere spontane Affinität oder Abneigung zu ihnen. Mit der Einfühlung in ein zunächst unpassendes Objekt beginnt eine Anpassung bis hin zur Wolken-gleichen geistigen Durchdringung bei übereinstimmender Schwingungsfrequenz während des Kontakts.

Doch jede geistige Beziehung lässt sich auch wieder aufheben. Wenn wir beispielsweise nicht mehr bereit sind, uns in einen anderen Menschen einzufühlen, lösen sich diesbezügliche Affinitäten, welche im Grunde nur energetische Verbindungen sind, weitgehend auf. Das erklärt die Einsamkeit und das Verlustgefühl des Verlassenen. Darum sagt uns ein Ort bei einer Rückkehr nach Jahrzehnten oft nichts mehr, auch wenn wir uns vor langer Zeit mit ihm sehr verbunden fühlten. Wir müssen uns dann erst wieder in die lang vergangene Zeit-Position einfühlen, dessen spezielle Frequenz fokussieren, um die aufgehobene Affinität wieder zu beleben, so wie C.G. Jung auf dem Stein seiner Kindheit sitzend (vgl. S.229).

Wären wir in der Lage, unserem spontanen ersten Gefühl in Bezug auf Menschen, Dinge und Orte stets zu vertrauen, könnte uns dies viele Sorgen und Leid ersparen. Das Objekt ist zu Beginn noch nicht von unserer Bewusstseinsenergie beeinflusst. Dieses erste Gefühl ist das Resümee aller künftigen Ereignisse, welche sich in Verbindung mit diesem Menschen, dieser Sache oder diesem Ort ereignen werden. Fühlen wir beispielsweise schon bei der Besichtigung einer neuen Wohnung ein abstoßendes Unwohlsein, wäre es besser, eine andere Unterkunft zu wählen. Aber nur dann, wenn uns die Intuition für einen anderen Ort Besseres verspricht. Manchmal kann man einer negativen Zukunft nur entgehen, wenn man seinen Lebensweg in Hinblick auf mehrere Aspekte radikal ändert (vgl. S.189). Ein Beispiel:

Eine Frau fühlte schon in guten Zeiten bei der Anmietung einer neuen Wohnung mit Beklemmung, dass sie dort viel Kummer erleben würde. Tatsächlich wurden Jahre später ihre Kinder und ihr Mann von der Gestapo verhaftet und in einem Konzentrationslager umgebracht.

In diesem Fall hätte die Bevorzugung einer anderen Wohnung allein vermutlich nicht ausgereicht, um diesem Verlauf zu entgehen. In ganz Deutschland, aber auch in Österreich, Italien und Frankreich wäre die Familie in Gefahr gewesen.

Schon das Tibetische Totenbuch und Schopenhauer unterstellten allen Dingen - auch den scheinbar unbelebten - Bewusstsein. Peterson sah in der niederen Bewusstseinssicht (vgl. Bd.2) seiner außerkörperlichen Erfahrungen die Auren der Objekte. Dies sind Indizien für Schopenhauers und Roberts Annahme, dass Materie ohne Geist undenkbar ist. Es erklärt menschliche und tierische Affinitäten zu vordergründig unbelebten Dingen wie Häuser, Autos und Erinnerungsstücken. Nur wenn Dinge über Bewusstsein verfügen, können wir sie in unsere geistige Obhut nehmen und eine besondere Beziehung zu ihnen unterhalten. Ein Beispiel:

Ich hatte als Jugendlicher mit meinem Vater in seinen letzten Lebensjahren regelmäßig Schach gespielt. Es waren sehr innige persönliche Momente. Nachdem er während meiner Abiturprüfungen früh verstorben war, war dieses kleine Reise-Schachspiel dasjenige, was mich am intensivsten mit ihm verband. Betrachtete ich es oder stellte ich die Figuren auf, fühlte ich mich so eng mit ihm verbunden, als wäre er nah bei mir. Dann wurde ich zum Grundwehrdienst eingezogen. Wegen der vielen Stunden ohne Beschäftigung nahm ich das Schachspiel mit - wohl wissend, dass diese enge Verbindung zu meinem Vater gekappt würde, würde ich dieses Spiel in Konzentration auf jemand Anderen benutzen. So wollte ich es eigentlich ungespielt wieder nach Hause zurücknehmen. Ein mir freundschaftlich verbundener Mitbewohner jedoch, dem das Schachspiel nicht verborgen geblieben war, bearbeitete mich über Tage, uns die Zeit damit zu vertreiben. Schließlich willigte ich mit schlechtem Gefühl ein. Danach war jeder Bezug zum Reise-Schachspiel verschwunden. Es war in meinen Augen nur noch Altholz, so dass ich es kurz darauf verschenkte.

Die individuellen Schwingungsfrequenzen von Orten, Dingen und Lebewesen bilden nach Ingrisch Codes, Monroe nennt sie Kennungen, durch welche von allen Energieebenen ausgehend direkt auf sie zugegriffen werden kann. Neben dem Energiemuster wird vermutlich deren zeitliche Position im physischen Universum ein weiterer Parameter ihrer einmaligen Adresse sein. So finden unsere Gedanken auf der Ebene der Unterbewusstseine hierüber auch weit entfernt lebende Menschen, deren Aufenthaltsort unbekannt ist.

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