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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band 4: Intuition, Träume und außerkörperliche Erfahrungen


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 8144 687)


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Kapitel 3.17.: Familienkonstellationen (Innere Sinne)

In der Familienpsyche und derer Nahestehender gibt es keine Geheimnisse. Wir beeinflussen mit unseren Gedanken und Stimmungen unmittelbar andere, auch wenn sie weit entfernt sind. Insbesondere starke Emotionen wie Liebe oder Wut werden von allen anderen der Bezugsgemeinschaft wahrgenommen. Ist der Wahrnehmende darüber hinaus von möglichen Folgen dieser Stimmung abhängig oder betroffen, reagiert er darauf emotional. Ein Kind weiß daher, wenn ein Elternteil eine Trennung auch nur still für sich in Erwägung zieht - und leidet entsprechend. Bei anhaltenden nonverbalen Spannungen zwischen den Eltern kann das Kind Depressionen entwickeln. Sein Wachbewusstsein wird jedoch nicht erkennen, woraus sie resultieren.

Sich Nahestehende sind geistig und emotional eng miteinander verbunden. Oft kommt es in diesen Gruppen unausgesprochen zu Übereinkünften der Art, dass ein Familienmitglied verdrängte Emotionen oder Neurosen für alle anderen auslebt, quasi deren Last trägt, damit die anderen davon unbelastet anderen Zielen folgen:

"Bestimmte Familienmitglieder agieren jedoch oft für die ganze Familie spezielle Rollen aus. Einer ist vielleicht ein Parvenü, ein anderer der, der alles erreicht [...] Der Parvenü zum Beispiel drückt vielleicht wagemutige Aspekte aus, die von den anderen Familienmitgliedern unterdrückt werden. Sie haben dann über seine Person mittelbar an der Aufregung und Spannung von Erfahrungen teil, die ansonsten blockiert sind. Andererseits mag der, der alles erreicht, Impulse völlig verdrängen und den Wünschen anderer Familienmitglieder nach 'Vortrefflichkeit' und Disziplin getreulich Ausdruck verleihen." [Lit 191]

Will ein Psychologe eine Depression wirksam behandeln, muss er primär Probleme der Beziehungs- und Familienkonstellationen lösen, womit die Depression verschwindet, sofern diese ihre einzigen Auslöser waren.

Die Ahnenlinie ähnelt nach Roberts der Reinkarnationslinie. Oft wird man über alle Zeiten wieder und wieder innerhalb einer Familiengruppe reinkarniert, deren Mitglieder wie auch die der Freundeskreis-Linie nur selten wechseln. Vor dem Leben wählt man dessen Bedingungen aus und damit auch in Absprachen die gewünschten Kontakte aus beiden Linien. [Lit 191]

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