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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Band 3: Klassische Sterbeforschung
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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 9455 133)


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Kapitel 7.4.: Die Wirkung der Anhaftungen aus vergangenen Lebenszyklen (Mehrere Leben?)

Wenn wir dann in hoher spiritueller Informiertheit (vgl. Bde. 6&8) die Wahl haben, erneut in ein physisches Leben zu gehen oder nicht, was lässt uns dann dazu tendieren, es freiwillig noch einmal anzugehen? Nach Wickland hat ein spirituell Hochstehender der Energieebenen 26 und 27 keinerlei Verlangen, noch einmal in einen physischen Lebenszyklus einzutreten. Das, was einem das physische Leben lehren kann, ist gelernt. So ist es im Wesentlichen an den geringer entwickelten Identitäten der Energieebenen 23 bis 25, aufgrund ihrer Anhaftungen sowie unkontrollierter Emotionen und Leidenschaften - also aufgrund spiritueller Defizite - unter ihresgleichen weitere Lebenszyklen zu durchlaufen. [Lit 84]

Nach Buddha [Lit 62] ziehen verengende Antriebe mit Motiven wie Lust und Gier, also sinnliches Begehren oder Anhaftungen an die physische Welt, die Identitäten wieder in physische Leben. Viele nehmen ihr Wollen und die den Willen nährenden Sehnsüchte im Übergang des physischen Todes mit, d.h. sie sind in der geistigen Welt genauso verquer oder geläutert wie zu Lebzeiten. Buddha sagt hierzu:

"Durch Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck-, Körper und Geistbewusstsein, [...] Geisteindrücke [...] [A.d.V.: und ein hierdurch] bedingtes Gefühl [...] in [A.d.V.: deren] Wahrnehmung, [A.d.V.: durch einen hierauf] gerichteten Willen, [...] Begehren, [...] Gedankenerfassen, [...] Überlegen [...] kommt jedes Begehren zum Entstehen, dort fasst es Wurzeln. Das [...] ist die edle Wahrheit von der Leidensentstehung" [Lit 62]

Allerdings irrte Buddha wie schon erwähnt mit seiner Grundannahme, dass das physische Leben stets mit Leiden einhergeht und Askese der spirituellen Entwicklung förderlich sei. Dem ist nicht so, wie Roberts (Seth) auf den Buddhismus eingehend deutlich widerlegt. (vgl. Bd.7)

Es kann auch die ganz profane Sehnsucht nach den Hinterbliebenen sein, welche als eine Form der Anhaftung, den physisch Verstorbenen in einen neuen Lebenszyklus zieht. Gut dokumentiert ist die Geschichte von Dilukshi Nissanka in Sri Lanka, die im Rahmen einer zehn Jahre laufenden Universitätsstudie von Dr. Erlendur Haraldsson von der Universität Island [Lit 64] auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft wurde.

Ein kleines Mädchen verunglückt in einem Dorf in Sri Lanka. Das Kind ertrinkt beim Spielen mit anderen Kindern im Fluss. Es erfährt das Ertrinken und die Trennung von seinen Eltern als schreckliche traumatische Erfahrung und sehnt sich in ein neues Leben, um zu den Eltern zurückzukehren. Etwa ein Jahr nach diesem Unglück wird ein Kind, das Mädchen Dilukshi Nissanka, ebenfalls in Sri Lanka, etwa sechs Autostunden entfernt geboren. Es erklärt im Vorschulalter seinen Eltern, es hätte woanders eine andere Mutter und einen anderen Vater. Es gab detaillierte Beschreibungen des Ortes, der Lebensumstände, der ihm dort bekannten Personen und der Umstände des physischen Todes in seinem letzten Lebenszyklus und richtete sein Leben darauf aus, zu seinen ersten Eltern zurückzukehren. Dies war für seine derzeitigen Eltern höchst problematisch, weil sie als solche nicht anerkannt wurden und sich das Kind offenbar einer für sie fremden Familie zugehörig fühlte. Zudem sind in den wissenschaftlich untersuchten Fällen Habitus1 und Einstellungen der alten Familie im Verhalten des Kindes dominierend und so passt dieses nicht in die 'Gastfamilie'. Wenn das Mädchen, nunmehr im Teenager-Alter, heute besuchsweise in die durch den Leiter der Universitätsstudie ausfindig gemachte ursprüngliche Familie zurückkehrt, verhält es sich viel selbstverständlicher, zieht sich nicht so sehr zurück und scheint viel besser in diese hineinzupassen. Erwähnenswert ist, dass es die Ängste aus der Erfahrung des Ertrinkens ebenfalls erinnert und als Erfahrung in seinem heutigen Verhalten berücksichtigt.

Dieses Mädchen konnte mit ihren Anhaftungen und dem begrenzten Erkenntnishorizont in der Orientierungsphase nach dem physischen Ableben nichts anderes tun, als sich in einen das vergangene physische Leben ergänzenden neuen Lebenszyklus hineinzubegeben. Der Lebensgier können also unterschiedliche Motive zugrunde liegen.

Männer, die im aktuellen Lebenszyklus lieber eine Frau wären und Frauen, die lieber ein Mann wären, haben möglicherweise eine Erinnerung an einen zuvor gelebten, glücklich verlaufenen Lebenszyklus in dem anderen Geschlecht (vgl. S.266). Derartige Erfahrungen liefern unterschwellig bewusst das Motiv für das Streben im jetzigen Leben. So versucht man, die aktuelle physische Existenz zu verändern, anzupassen, zu korrigieren. Diese Erinnerungen sind wie bei dem genannten Mädchen bei allen Menschen mehr oder weniger präsent und fordern ihre Berücksichtigung. So fühlt sich ein jeder zunächst als das und strebt nach dem, was er in glücklicheren Zeiten früherer Lebenszyklen war - vor allem, wenn die aktuellen Lebensumstände vergleichsweise ungünstig sind. Und man vermeidet das, was einen einst ängstigte.

So ist das, was wir in unserem jetzigen Lebenszyklus zustande bringen, das Ergebnis einer Art meditativer Besinnung, ein Resümee der Erfahrungen aller Lebenszyklen. Denn diese Erfahrungen und Erkenntnisse bleiben uns beim Wechsel von einem Lebenszyklus in den nächsten und somit über alle Zyklen erhalten, wenn sie auch in einem physischen Leben nicht direkt erinnerlich sind [Lit 58, 64].

Monroe berichtete von zwei nahezu identischen Türmen, die er in verschiedenen Lebenszyklen im Abstand von einigen hundert Jahren baute. Der zweite zum Monroe-Institut gehörige wurde von ihm geplant und gebaut, bevor er seinem Wachbewusstsein direkte Informationen aus vorherigen Leben zugänglich machen konnte2. Beide Türme verfügen über eine achteckige Form in ähnlichen Abmessungen und besitzen eine fast identische Dachneigung. Zudem reichen beide in den Grundriss des Hauptgebäudes hinein, sind vier Stockwerke hoch und haben im dritten Stock einen Zugang zum Dachgeschoss des Haupthauses. Dieser Zugang ist in beiden Fällen mit einem schmiedeeisernen Zaun gesichert. Wenn wir nicht ständig durch die physische Welt der Erscheinungen des Willens abgelenkt würden, dann könnten wir uns an alle vergangenen Lebenszyklen erinnern. Jedoch fungiert das physische Gehirn zu Lebzeiten als Filter im direkten Zugriff auf die Erinnerungsdaten (vgl. Bd.5). Denn wer kann sich auch nur an einen gewöhnlichen Tag vor zwei Wochen genau erinnern?

So lässt sich insbesondere anhand der Fälle, in denen jemand den letzten Lebenszyklus relativ deutlich erinnert, der Einfluss desselben auf spätere Leben ermessen. Ein guter Teil, wenn nicht alle unbestimmbaren Sehnsüchte, beispielsweise in einer bestimmten Weise zu leben, resultieren hieraus. Es zieht uns immer wieder an Orte und in Umstände, an und in denen wir gern gelebt haben. Andererseits entstammen aber auch unbestimmbare Ängste der gleichen Quelle, so dass wir über einen größeren Erfahrungsschatz verfügen, als wir annehmen.

So sind unbestimmbare Ängste das Resultat negativer (Fn. S.141) Erfahrungen, unbestimmbare Sehnsüchte dagegen das Resultat positiver Erfahrungen in vorherigen Lebenszyklen. Wir suchen von Sehnsüchten getrieben nach der erlebten Geborgenheit des vorherigen Lebenszyklus. Und wenn wir diese in entsprechenden Situationen finden, spüren wir es als ein von innen herausströmendes Glücksgefühl, eine tiefe Freude des Erkennens und tiefer Ruhe. Dieses Wiedererinnern kann ganz plötzlich auftauchen, beispielsweise beim Betrachten einer Szenerie, die sich mit der Erinnerung äußerlich oder inhaltlich deckt.

Ist der Inhalt dieses Erkennens jedoch negativer Natur, spüren wir es als eine von innen aufsteigende Panik, als ein tiefes unbestimmbares Angstgefühl, welches uns durchströmt. Ängste und Freude auslösende Erfahrungen bleiben lange als Energieblöcke im persönlichen Selbst präsent und führen in nachfolgenden Lebenszyklen zu einer positiven oder negativen Grundstimmung. Extrem negative Erfahrungen zeigen sich in Traumata wie beispielsweise der Angst vor dem Ertrinken oder vor Gewalt, die mit Kenntnis der in einem früheren Lebenszyklus liegenden Auslöser leichter behandelbar wären. Allerdings warne ich einmal mehr ausdrücklich vor ohne Not und begleitendes Medium durchgeführten Rückführungen. Denn so werden auch obsolete, nachteilige, also längst überwundene mentale Zustände wieder mit Energie versehen.

Im Grunde geschieht alles gleichzeitig und Wachbewusstseine bewegen sich nur in selbstgewählten Geschwindigkeiten durch das Tarnungsmuster der Zeit (vgl. Bd.zero). Daher verhält es sich mit den Erinnerungen an die Zukunft auf ähnliche Weise, welche uns über Ahnungen und der Präkognition (Fn. S.103 & vgl. Bd. 4) zugänglich sind. So kommen wir beispielsweise erstmals an einen Ort oder zu einem Menschen und wissen genau, dass dieser eine Bedeutung für uns haben wird und wie wir uns mit ihm fühlen werden. Diese Ahnungen sind besonders hilfreich bei der Auswahl eines Wohnhauses oder Arbeitsplatzes (vgl. Bd.4).

Der Charakter einer Identität ist die Summe aus der spirituellen Informiertheit der Wesenheit zum Zeitpunkt der Aussendung in eine Abfolge von Lebenszyklen zuzüglich spiritueller Erkenntnisgewinne oder -verluste in allen gelebten Lebenszyklen. In und nach extrem traumatischen (vgl. Bd.6) Lebenssituationen wie beispielsweise der Erfahrung des Missbrauchs, der Folter oder des Satanismus kann sich das betroffene Wachbewusstsein vorübergehend aus seinem physischen Körper zurückziehen und andere Ichs der eigenen Wesenheit zu Hilfe kommen lassen. Diese Identitäten tragen dann freiwillig und alternierend3 einen Teil der Last in einer gewollten Besetzung, während sich das zum physischen Körper gehörige Wachbewusstsein ausblendet und erholen kann. (vgl. Bd.7).

Erinnerungen an frühere Lebenszyklen sind in der Kindheit am Lebendigsten, solange noch keine kulturell begründeten, ablehnenden Glaubenssätze ausgebildet sind. Der intuitive Einstellungstypus (vgl. Bd.4) ist ohnehin zugänglicher für derartige Einflüsse und Empfindungen als der weniger intuitive Mensch. Denn je kopfgesteuerter jemand ist und je verfestigter nach Roberts seine Glaubenssätze sind [Lit 183], desto geringer ist seine Bereitschaft, intuitiv empfangenen Eindrücken zu folgen und deren Gültigkeit anzuerkennen. Beispielsweise würde ein Mensch, der sich übermäßig über seine Geschlechterrolle oder seine Sexualität definiert, kaum zu akzeptieren bereit sein, schon einmal in einem anderen Geschlecht gelebt zu haben. Verfestigte Glaubenssätze blockieren die Erinnerung an frühere Leben. Oder jemand ist in seinem ersten Lebenszyklus und damit ohne erinnerliche Erfahrungen an Lebenssituationen.

Ein Lebenszyklus mit seiner Erinnerungsdatenbank in der Wesenheit umfasst den Zeitraum von der Befruchtung der Eizelle bis zum Wiedereintritt in ein physisches Leben oder alternativ dem Aufstieg in die Energieschicht der Wesenheiten nach Abschluss der spirituellen Entwicklung. Der Lebenszyklus und seine Erfahrungen reichen also über das physische Ableben hinaus. So könnten nach meiner wie auch Ingrischs Auffassung auch Erfahrungen zwischen zwei Lebenszyklen im aktuellen Zyklus nachwirken.

Noch einmal zurück zur Studie. Haraldssons Untersuchungen zufolge sind interfamiliäre Wiedergeburten in Sri Lanka selten, in den USA dagegen die Regel. Es wäre eigentlich zu vermuten, dass diese - gemessen an der Gesamtzahl der Reinkarnationen - weniger häufig vorkommen. Denn hierfür ist eine genaue Planung und Auswahl des Lebenszyklus erforderlich, zu der die Masse der spirituell weniger informierten Identitäten nicht in der Lage ist. Andererseits könnte so manche Wesenheit steuernd eingreifen, wenn das persönliche Bewusstsein hierzu nicht im Stande ist.

Dr. Ian Stevenson ist Leiter der Abteilung für Psychiatrie an der Universität von Virginia. Er sammelte etwa 3000 Fälle spontaner Reinkarnationserinnerungen von Kindern aus allen Kontinenten, geht dabei mit kriminalpolizeilichen Befragungsmethoden vor und versucht, rationale Erklärungen zu finden, die das Reinkarnationserlebnis der Kindes widerlegen. Gelingt ihm das nicht, so erkennt er den Fall als echt an [Lit 65]. Es folgt ein exemplarisches Beispiel aus den untersuchten Forschungsobjekten:

In den USA starb ein alter Mann, ein ehemaliger Polizist, an einem Schlaganfall. Er hinterließ unter anderem eine verheiratete Tochter. Etwa ein Jahr später bringt diese einen Sohn, Gus Ortega, zur Welt, der sich bereits im Alter von eineinhalb Jahren in der Wortwahl eines Erwachsenen daran erinnerte, als Vater seiner Mutter diese erzogen zu haben: "Als ich in deinem Alter war, hab ich dir die Windeln gewechselt."

Er kannte etliche Details, die ihm eigentlich nicht bekannt sein konnten. Zudem erkannte er auf Bildern seinen Opa als sich selbst und sagte spontan: "Als ich groß war, war ich Polizist."

Und ein anderes Mal zu seiner Mutter: "Als du ein kleines Mädchen warst und ich dein Daddy, habe ich dir keinen Klaps gegeben."

Und: "Ich wollte nicht zurück ins Leben, ich wollte nicht zurück gehen, aber Gott hat mich dir gegeben." [Lit 64]

Die Erinnerungen der untersuchten und letztlich anerkannten Fälle weisen Aussagen der Kinder auf, die eindeutig über deren Wissensbereich hinausgehen. In diesem Fall hat annehmlich die Wesenheit diesen weiteren interfamiliären Lebenszyklus initiiert, wenngleich gegen den Widerstand des Wachbewusstseinsanteil des persönlichen Selbst. Denn sind weitere Lebenszyklen zum Erreichen einer umfassenden spirituellen Informiertheit unabdingbar, dann ist es für ein Wachbewusstsein aussichtslos, sich hinzustellen und zu sagen, 'ich will das nicht'.

Dieses exemplarische Beispiel zeigt auch auf, wie frühere Lebenszyklen in den nachfolgenden nachwirken. Der US-amerikanische Philosoph Christopher M. Bache sagt hierzu:

"Die Frage, ob wir wissen können, dass wir früher schon andere Leben gelebt haben, entscheidet sich im wesentlichen auf der gleichen Grundlage wie die, ob wir wissen können, wo wir letzten Monat waren und was wir damals gemacht haben. Die einzige Möglichkeit, irgendwelche Feststellungen über unsere Vergangenheit zu treffen, liegt darin, dass wir ganz bestimmte Erinnerungen an vergangene Handlungen identifizieren und zumindest einige dieser Erinnerungen durch unabhängige Instanzen bestätigen lassen [...] Es gibt zwei Arten von Erinnerung an frühere Leben, die erforscht werden: spontane und evozierte [A.d.V.: hervorgerufene] Erinnerungen. Das heißt, die Erinnerungen tauchen entweder spontan auf, gewöhnlich, wenn das betreffende Kind zu sprechen anfängt, oder sie werden durch irgendeine bewusstseinserweiternde Technik ausgelöst." [Lit 66]

Soweit Bache. Gelegentlich wird auch über vorherige Lebenszyklen als Tier, Pflanze oder Materie berichtet. Dies widerspricht jedoch den Erkenntnissen dieser Abhandlung, die Aussagen sind zudem durchweg unpräzise und damit nicht verwertbar (vgl. S.233). Ein Wechsel der Gattung ist grundsätzlich nicht möglich, Menschen bilden zudem eine eine eigene Klasse. Eine menschliche Identität könnte sich jedoch in der Reflexionspause (vgl. S.40) dafür entscheiden, das physische Sein eines Tieres passiv zu begleiten und hierüber seinen Erfahrungsschatz zu vergrößern. Nach Roberts soll es jedoch möglich sein, sich beispielsweise zum zur Ruhe kommen in einen geplanten Lebenszyklus als Baum zu begeben. Da dieser nach einer ihrer Aussagen an anderer Stelle über ein völlig anders fokussiertes Bewusstsein verfügt, sind derzeit noch zu viele Fragen offen, um Stellung zu beziehen.

Anders verhält es sich mit Erinnerungen an künftige Lebenszyklen. Diese sind - wieder nach Roberts, der präzisesten Quelle - ebenso zugänglich wie Erinnerungen an vergangene. Diese kommen nach meiner Einschätzung primär über erinnerliche Träume ins Bewusstsein. Denn nahezu jeder Mensch unseres Kulturkreises hat verinnerlichte Glaubenssätze, die Ereignisfolgen nur in einer Zeitrichtung akzeptieren und damit durchaus vorhandene Erinnerungen an wahrscheinliche Zukünfte (vgl. Bd.zero) blockieren. In Schlaf sind hemmende Glaubenssätze durch die Fokussierung des Unterbewusstseins nicht wirksam. So kommen diese Informationen hierin dem Wachbewusstsein leichter in Erinnerung.

Auf einen früheren Lebenszyklus hinweisende Indizien sind Studien zufolge:

Ein besonderes psychologisches Charakteristikum von Kindern mit Wiedergeburtserinnerungen und folglich auch vieler Erwachsenen mit unterdrückten Erinnerungen an frühere Inkarnationen ist das Merkmal posttraumatischer Stresssymptome, hervorgerufen beispielsweise

So reflektieren aktuelle Ängste wie aber auch aktuelles Wohlbefinden Werte, Einstellungen und Erfahrungen bisheriger Lebenszyklen. In geplanten Lebenszyklen werden jedoch auch Eigenschaften des persönlichen Bewusstseins nachjustiert, so dass ein vormals ängstlicher und sehr besonnen agierender Mensch im folgenden Leben angstfrei seine physischen Grenzen ausloten kann. Unabhängig hiervon sind jedoch spirituell Unerfahrene eher unbekümmert und oberflächlich, die Erfahrenen dagegen besonnen und tiefgründiger.

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