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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 9.2.: Stillstand der Wahrnehmung des Physischen (Parallele Verläufe genauer betrachtet)

Würden wir den oben erwähnten Sprung durch das Vakuum zwischen zwei Planck-Zeiten (Fn. S.49, vgl. Bd.1) nicht machen, wären wir auf einen Moment, auf nur einen Zustand des physischen Universums begrenzt. Wir würden wahrnehmen, dass es in dem, was wir erleben, nicht weitergeht.

Tatsächlich bremst unser Wachbewusstsein die Wahrnehmung des Physischen nicht selten bis zum Stillstand ab - beispielsweise in extrem lebensbedrohenden Notsituationen. Es nutzt dabei seine inneren Sinne höchst fokussiert und intensiv zur Lösungssuche oder zur Vorbereitung auf das möglicherweise bevorstehende physische Ableben. Dabei wird das Interesse der Aufmerksamkeit vom Physischen abgezogen und kommuniziert konzentriert mit der inneren Psyche. Die Lebensrückschau findet häufig bereits hier statt. Der physische Augenblicksmoment bleibt derweil als Bild wie eingefroren stehen, bis man sich für eine Lösung entschieden hat oder einen unvermeidbaren Verlauf akzeptiert. Man lässt, wenn man bereit ist, in einer bewussten Entscheidung den physischen Ablauf weiterlaufen, weiterhin in frei wählbarer Geschwindigkeit (vgl. Bd.4).

Über die Zellbewusstseine des Körpers bekommt das Ich Einblick in die ab diesem Augenblickspunkt möglichen Verläufe und kann quasi in aller Ruhe eine der Möglichkeiten akzeptieren. Es ist dabei völlig auf das Innere seiner Psyche fokussiert - möglicherweise über das Unterbewusstsein.

Im Band 4 nenne ich Beispiele. Dort sahen wir auch, dass das Wachbewusstsein ständig seine Abtastgeschwindigkeit an die Erfordernisse und seine Wünsche anpasst. Erleben wir beispielsweise sehr schöne Momente, gehen diese sehr schnell vorbei, weil wir es kaum erwarten können, den nächsten zu erleben. Warten wir jedoch auf eine unangenehme Prüfung, dauert die gleiche Zeitspanne scheinbar ewig, weil wir jeden Augenblickspunkt der äußeren Welt ängstlich im Innern reflektierend fokussieren. Zudem schreiten verschiedene Gattungen unterschiedlich schnell in der reellen Zeit der Physiker voran. Es gibt also für das Voranschreiten respektive Abtasten der Augenblickspunkte keine Normalgeschwindigkeit.

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