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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


(Link zum Verlags-Shop)
Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 7.9.: Vergangenheit verändern (Wahrscheinlichkeitslinien)

Dieser beschriebene und einzige Weg, wie die gegenwärtige und zukünftige Realität gestaltet wird, gilt ebenso für das, was wir als Vergangenheit begreifen (vgl. S.145). Wegen der Gleichzeitigkeit allen Seins wirken unsere aktuellen positiven, negativen und sich widersprechenden Glaubenssätze zugleich ein auf

Das Ordnungsprinzip beruht im Gesamtsystem nicht auf linear kausal, sondern auf über Assoziationsvorgänge verbundene Geschehnisse. Hierzu schreibt Roberts (Seth):

"Ihr könnt beispielsweise in euer Zellgedächtnis eintauchen. Mit Hilfe eures Erinnerungsvermögens [A.d.V.: des Wachbewusstseins] verfolgt ihr lediglich eine Sequenz erkennbarer Erfahrungen in die Vergangenheit zurück. In eurer Vergangenheit gibt es jedoch Elemente, die genauso unberechenbar sind wie die Elemente eurer Zukunft es jetzt zu sein scheinen. In eurer Vergangenheit wartet ebensoviel Kreativität auf euch wie in eurer Zukunft. Um diese jedoch nutzen zu können, müsst ihr erst lernen, eure Glaubenssätze zu ändern und von der spezifischen, eng begrenzten Bewusstseinseinstellung wegzukommen, an die ihr gewohnt seid" [Lit 184]

Eine Schlüsselrolle kommt also den Glaubenssätzen des Menschen zu. Sie entscheiden über Leben und Tod, Reichtum und Armut und Gesundheit und Krankheit. Sie sind durchaus über Neubewertungen von Sachverhalten veränderbar, sofern die mehr oder weniger begrenzte Bewusstseinseinstellung des Reflektierenden dies zulässt:

"Gegenwärtige [A.d.V.: veränderte] Glaubenssätze können tatsächlich die Vergangenheit umwandeln. In manchen Fällen einer Heilung, etwa bei spontanen Rückbildungen von Krebs, werden gewisse Veränderungen hervorgebracht, die sich ihrerseits auf Zellgedächtnis, genetische Faktoren oder Neuronenmuster der Vergangenheit auswirken. In solchen Fällen findet, einfach gesagt, ein Eingriff in die ehemals existenten, tiefen biologischen Strukturen statt; an diesem Punkt werden die Wahrscheinlichkeiten verändert, und die Krankheit wird in eurer Gegenwart - aber auch in eurer Vergangenheit - beseitigt." [Lit 184]

Jeder Mensch hat Glaubenssätze verinnerlicht, die seine Zukunft unvermeidbar prägen - ob er dies nun akzeptiert oder nicht. Wer darin aufblüht, Fehlleistungen anderer zu bekritteln, versorgt diese mit Energie und zieht immer mehr derartige Ereignisse in seinen Erfahrungsraum. Und umgekehrt. Wer sich besorgt mit Krankheiten beschäftigt, zieht diese an u.s.w..

Doch auf welche Weise wird aus der Gegenwart heraus die Vergangenheit durch markant veränderte Glaubenssätze beeinflusst? Ändern wir grundlegend unsere Haltung, gelangen wir auf eine parallele Wahrscheinlichkeitslinie mit eigener und daher abweichender Vergangenheit. Im Eintritt durchleben wir im extremen Zeitraffer die entsprechend modifizierten vergangenen Erfahrungen. Hierbei können vergangene Ereignisse in unserem Wachbewusstsein aufblitzen und realer als die Gegenwart erscheinen.

Ebenso ist dort die wahrscheinliche Zukunft modifiziert. Vergangenheit und Zukunft einer Identität existieren nur abhängig von ihren Streben und Glaubenssätzen in jedem Gegenwartsmoment. Es gibt keine unabhängigen und feststehenden Vergangenheiten und Zukünfte. Bei der Zukunft ist dies wohl jedem klar, in Bezug auf die scheinbar erledigte Vergangenheit noch nicht.

Übergänge in verzweigende und parallele Realitätssysteme geschehen, ohne dass ein Wachbewusstsein dies groß registriert. So werden Vergangenheit und Zukunft in wirklichen Neuschöpfungen parallel zur obsoleten (Fn. S.119) Vergangenheit und Zukunft laufend schöpferisch neu erschaffen. Und Roberts weist uns darauf hin, dass diese Formulierung nicht symbolisch gemeint ist. [Lit 185]

Das Individuum erfährt dabei den von ihm favorisierten Verlauf in seinem persönlichen Raumzeitschlauch als Lebenserfahrung. Diese besteht aus einer individuellen Abfolge akzeptierter Ereignisse aus verschiedenen Wahrscheinlichkeitssystemen, deren Linien sich an seinen Gegenwartspunkten kreuzten. An jedem dieser Gegenwartspunkte werden seine Vergangenheit und Zukunft modifiziert.

Das Wachbewusstsein akzeptiert jedoch nur Daten und Informationen der momentan anerkannten Ereignisreihe - alle anderen werden ausgeblendet. So konstruiert es sich eine nur scheinbar feststehende Geschichte. Wachbewusstseine betrachten also die Realität durch seine Glaubenssätze und Absichten gefärbt. Diese wirken wie eine getönte Brille, welche widersprechende Informationen herausfiltert. [Lit 191]

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