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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


(Link zum Verlags-Shop)
Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 21.3.: Ursprung des Physischen (Schöpfungskreislauf der Sphären)

Es gibt eine letzte, höchste und absolute Wesenheit, aus der alle Dinge hervorgehen und zu der alle Dinge wieder zurückstreben. Diese Vereinigung ist jedoch nur vorstellbar in einer Art intuitiver Betrachtung, bei der unsere auf die bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse basierende Vernunft und Logik ausgeklammert sind.

Griechischer Philosoph Proclos


Die derzeitige Auffassung unseres westlich geprägten Kulturkreises über die Evolution der Arten ist also eine Fehlinterpretation dessen, was der Mensch beobachtet und wissenschaftlich auswertet. Tatsächlich tritt alles Seiende jedes Weltzeitalters (Fn. S.22) zeitgleich ins physische Sein. Nicht physisches Leben entwickelte Bewusstsein, sondern Teile der Psyche schufen

Wenn man von einer Evolution sprechen möchte, dann ist es eine Evolution des Bewusstseins. Denn es war Bewusstsein, welches die Eigenschaften aller Arten vor ihrem Auftreten entwickelte und denen All-das-was-ist in spontaner kreativer Schöpfung eine passende Form gab. Doch gibt es in den im Physischen wahrnehmbaren Schöpfungen des Bewusstseins keine linearen Entwicklungen. Wer das annimmt, projiziert nur die Beschränkungen physischer Lebenssysteme auf die hiervon unbeeinflusste, geistige Welt. [Lit 191]

So waren alle Gattungen, Arten und Kulturen aller Weltzeitalter bereits als geistige Vorstufe zum Physischen fertig entwickelt und latent, als sich ein erster Teil ins Physische träumte:

"Wenn wir schon [...] in Begriffen der Kontinuität sprechen müssen, dann könnt ihr in diesen Begriffen sagen, dass das Leben in eurem physischen Universum, oder auf eurem Planeten, zu gleicher Zeit in einer gegebenen Anzahl von Arten spontan 'begann'." [Lit 191]

Damit einher ging eine zunehmende Fokussierung unserer Sphäre mit dem Planeten Erde durch die Wachbewusstseine. Denn diese waren ursprünglich nach innen gerichtet auf geistige Realitäten fixiert und mussten diese erst erlernen, indem sie sich für das, was sie außen vorfanden, interessierten.

Der Mythos, physische Körper über Lichtnahrung am Leben erhalten zu können, mag hier ihren Ursprung haben. Denn Körperzellen brauchen Energie, die heutzutage aus der Verwertung der Nahrung gewonnen wird. Anfangs, nach dem Traumzustand, nutzten die Körper zunächst das Sonnenlicht. Die Anlage hierzu ist zwar im Menschen vorhanden, nur sind die Auslöser zur intensivierten Nutzung des Sonnenlichts als einziger Energielieferant in der Hand des Gattungsbewusstseins. Nur willentlich lässt sich ein einzelner Körper nicht umstellen, denn jeder geistige Fortschritt geht mit einer Reduzierung des Willens einher. Roberts:

"Übermäßiger Enthusiasmus kann zu Fanatismus führen, und das muss unter allen Umständen vermieden werden." [Lit 191]

Aus diesen Gründen lehne ich Versuche ab, den Körper ausschließlich mit Lichtnahrung versorgen zu wollen. Diese enthalten zudem eine Form der Selbstkasteiung, die spirituelle Erkenntniserweiterungen verhindert (vgl. Bd.8).

Das Umsetzen der geistigen Entwürfe in physische Formen war aus der zeitlichen Perspektive ein langwieriger Entwicklungsprozess auf Basis von Versuch und Irrtum. Begonnen mit den einfachsten Zellformationen dauerte es - nach menschlichen Begriffen - Jahrmillionen, bis die ersten im Wasser lebenden Tiere am Land lebensfähig waren. [Lit 191]

Dies klingt zwar nach einer Evolution der Arten im herkömmlichen Sinn, ist es aber nicht. Denn es ist stets das Streben des Bewusstseins einer Gattung, welches sinnvolle wie nutzlose Mutationen herbeiführt. In einem solchen System gibt es keine Zufälle.

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