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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 20.1.: Der Kooperationsvertrag (Wer sind die anderen?)

Es existiert nach Roberts (Seth) eine grundlegende Übereinkunft zwischen allem Seienden, die getroffen wurde, bevor das Experiment physischen Seins in unserer Sphäre (vgl. S.88) begann. Sie umfasst die Natur, den Menschen, allumfassend sämtliche Gattungen aller Zeiten mit ihren Arten. Sie ist die unabdingbare Voraussetzung, dass physische Lebenssysteme überhaupt funktionieren und dauerhaft sind. [Lit 191]

Physisches Leben ist nur möglich Dank einer alles umfassenden Kooperation alles Seienden. Die Natur, jedes Lebewesen und jede Pflanze trägt hierin unverzichtbar zum Überleben aller bei. Sie beinhaltet auch, dass dasjenige, was mit erfüllter Dankbarkeit und positiven, liebenden Gedanken nur zum Zwecke des Überlebens gegessen wird, dieser Nutzung unter der Prämisse zustimmt, dass die Behandlung der beteiligten Natur, Nutztiere und Pflanzen deren Werterfüllung und damit indirekt die Werterfüllung alles Seienden im Fokus hatte. [Lit 191]

Werterfüllung ist ein Streben nach Verbesserung der Lebensgrundlage alles Seienden, ohne Teile davon gentechnisch, durch unnatürliche Futterstoffe oder sonst wie zu manipulieren. Der Mensch erschafft mit seiner inneren Haltung seine physische Realität. Ich wiederhole hier eine Definition aus dem Abschnitt über die Verwirklichung von Vorstellungen (vgl. S.110): Wenn er die Natur und all ihre Geschöpfe einschließlich aller anderen Menschen wertschätzt, in seinem Streben und Denken ihre maximal mögliche Werterfüllung anstrebt, findet und befriedigt er nebenbei - seiner Lust und seinem Vergnügen folgend - auch seine Bedürfnisse. [Lit 187]

Jede Existenz gleich welcher Gattung ist eingebettet in den Schutz seiner aussendenden Wesenheit und lebt infolge im Zustand der Gnade. Man kann dies leugnen, ignorieren und zurückweisen, ist aber dennoch im Gnadenzustand geborgen. [Lit 187]

Es geht nun darum, den Gnadenzustand alles Seienden mit seinen irdischen Taten zu unterstützen und nicht der Werterfüllung anderer Lebewesen, der Pflanzen und der Natur zuwider zu arbeiten. So gibt es - wie schon ausgeführt (vgl. S.154) - im Grunde keinen Kampf ums Überleben, sondern nur eine liebevolle allumfassende Kooperation.

Doch der Mensch dieses Wahrscheinlichkeitssystems strebt und handelt unloyal, indem er sich das noch verbliebene Gebotene in Natur, Tier- und Pflanzenwelt nimmt, ohne seinen Teil der Vereinbarung zu erfüllen. Angesichts des Umfangs menschlicher Eingriffe in Natur, Arten und Pflanzenwelt seit Beginn der Industrialisierung bewegt er sich rapide auf einen Punkt zu, in dem die nachteiligen Folgen aller verantwortungslosen Eingriffe zusammengefasst die Lebensgrundlage des verbliebenen Seienden zerstören. Er ist mit seinem Planeten in der Sackgasse.

Diese grundlegende Kooperation verbietet

Das ist nur eine kleine Auswahl. Es sind dagegen liebevolle, mit Dankbarkeit erfüllte, sanftest mögliche Tierhaltungen und Schlachtprocedere durchzuführen, immer das Wohl des Tier-Individuums als höchstes Gut vor Augen. Man solle dies so behandeln, wie man selbst gerne in dessen Position behandelt werden würde. Man dankt zudem vor jeder Nahrungsaufnahme dem Verzehrten für seine Existenz und die Fülle.

Dieses kooperative wertschätzende Verhalten lässt sich auf alle Ebenen des Zusammenseins übertragen - auch auf zwischenmenschliche und zwischenstaatliche Verhältnisse.

Offensichtlich hat sich der Mensch jedoch mit seinen derzeitigen verinnerlichten Glaubenssätzen in eine Situation gebracht, aus der er nur mit einem radikalen Bruch unter Ausblendung der wirtschaftlichen Folgen für die derzeitigen Profiteure herauskommen kann.

Der Mensch unseres Zeitalters hält sich höchstens noch gelegentlich als Individuum an diese grundlegende Vereinbarung. In seinem kollektiven Verhalten hat er gelernt, sie zu ignorieren. Damit beeinflusst er nicht nur die aktuelle Lebensgrundlage, sondern zugleich auch diejenige weiterer Sphären, die unserem Weltzeitalter folgen könnten. Er trägt eine Verantwortung, die er nicht ermessen kann und der er nicht gerecht wird. Er ist in seiner Wissenschaftsfixierung mit der Aufgabe des Bewahrens völlig überfordert.

Wie weitgehend diese Kooperation alles Seienden ist, zeigt sich darin, dass jede Nahrung und jedes Getränk schon in der Zubereitung, aber auch im Verzehr, energetisch durch die Stimmungslage und Absichten des Kochs sowie des Verzehrenden geprägt wird. Und dann eine dementsprechende Wirkung zeigt. Dasjenige, woran wir liebevoll denken, beruhigt sich energetisch und umgekehrt. Und wenn wir davon überzeugt sind, Nahrung mit Heilwirkung zuzubereiten, dann wird diese entsprechend wirken, auch wenn der Verzehrende hiervon nichts weiß.

Derart beeinflusst sich alles Seiende unablässig gegenseitig - von Menschen, Pflanzen, Objekte aller Art über Arbeitnehmer/Arbeitgeber-Verhältnisse bis zu Regionen und Ländern, welche kollektiv mit Absichten und Emotionen bedacht werden und selbst ebenso agieren. Niemand ist eine Insel, und so beeinflusst all dies uns ebenso wie wir die anderen. Und so ist letztlich diese Welt genauso, wie wir sie uns über lange Zeit kollektiv vorgestellt haben.

Doch auch mit Verbesserungswünschen sollte der Mensch vorsichtig sein, denn er wird ihre Wirkung physisch erleben. Wenn diese nicht die Werterfüllung alles Seienden zum Ziel hatte und nur geistig verengt politisch Andersdenkende diskreditiert und ausgrenzt, dann würde die Welt mit der Umsetzung der Wünsche nicht besser.

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