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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 16.2.: Erweiterte & nicht erweiterte Erfahrungen (Der Wanderer zwischen den Welten)

Jede Bewusstseinsenergie-Schicht enthält separate Welten. Der Spieler in uns, welcher wir sind und welcher durch seine Motive und Handlungen den Grad der Versunkenheit variiert, kann nicht zu einer gegebenen Zeit mehrere Welten zusammen fokussieren. Nimmt er jedoch zwei Welten zugleich deutlich war, wie es zu Lebzeiten in einer Erscheinungsform der Schizophrenie der Fall ist, überfordern ihn die sich überlagernden Wahrnehmungen (vgl. Bd. 7).

Dennoch sind Teile eines Selbst zeitgleich mit deren eigenen Fokussen in unterschiedlichen Schichten aktiv. Denn jedes Teil-Bewusstsein agiert autonom und kann zudem Teile von sich aussenden, beispielsweise um sein Wissen zu erweitern. Hierfür ist es unerheblich, ob es gerade von einem anderen Teil-Bewusstsein passiv fokussiert wird oder nicht.

Für die Art und Weise eines vom Wach- zum Unterbewusstsein verschobenen Fokus gibt es zwei Varianten. Sie sind unabhängig von den auslösenden Umständen der Phasenverschiebung wie Schlaf, den Übergang in einer Nahtoderfahrung, einen Tagtraum oder eine Erinnerung. Es gibt die nicht erweiterte und die erweiterte Erfahrung (vgl. Bd. 4):

Wachbewusstsein dominiert

In der nicht erweiterten körperlichen oder außerkörperlichen Erfahrung verschiebt das Wachbewusstsein durch Ausblendung der physischen Realität seinen Fokus der Aufmerksamkeit zum Unterbewusstsein. Damit bewegt sich ein größerer Teil der Wachbewusstseins-Energie durch Anhebung seiner Schwingungsfrequenz entlang der 5. Energiedimension in die II. geistige Energie-Schicht. Dies ist eine Ausweitung. Es fährt hierbei jedoch mit diskursiven (Fn. S.15) Überlegungen fort und gibt die Kontrolle nicht an das Unterbewusstsein ab.

Im Schlaf tritt dies nur äußerst selten auf - nämlich dann, wenn Träume als solche erkannt werden und dies noch im Schlaf diskursiv reflektiert wird. Dennoch hat ein Wachbewusstsein grundsätzlich wenig Einfluss auf das Unterbewusstsein, so dass es sich in seiner Weigerung, die Kontrolle abzugeben, begrenzt. Die räumlichen Bewegungen seines nicht erweiterten ersten Geistkörpers (vgl. Bd. 4) sind auf einen engen Umkreis von etwa fünf Metern um den physischen Körper herum beschränkt. Es wähnt sich der reellen Zeit unterworfen und erfährt keine Wissenserweiterung, zu welcher es eines führenden Unterbewusstsein-Anteils bedarf.

Unterbewusstsein oder Wesenheit dominiert

In der erweiterten körperlichen oder außerkörperlichen Erfahrung gibt das Wachbewusstsein in der Phasenverschiebung wollend und bewusst die Führung an sein Unterbewusstsein ab. Das Wachbewusstsein ist passiv beobachtend im Unterbewusstsein und erlebt daher die gemeinsamen Erfahrungen als eigene. Diese sind unter der Führung des Unterbewusstseins aufgrund dessen erweiterter Möglichkeiten wesentlich beeindruckender und umfassender.

Räumliche Bewegungen werden dann mit dem zweiten Geistkörper des Unterbewusstseins erfahren, der sich frei im Universum und der reellen Zeiten der Sphären bewegen kann. Das Unterbewusstsein hat auf ähnliche Weise Zugriff auf alle Daten der Wesenheit mit allen Erfahrungen ihrer Aussendungen, wie es das Wachbewusstsein in Bezug auf die Erfahrungen des Unterbewusstseins hat. Dies zusammen mit der unmittelbaren Beantwortung einer jeden Frage, die man sich stellt und dem etwa um den Faktor 9 leistungsfähigeren Bewusstsein mündet in einem Gefühl unbegrenzter Möglichkeiten. Die Aussendung ist hierbei nicht durch die reelle Zeit seiner Sphäre begrenzt.

Roberts beschreibt möglicherweise eine erweiterte persönliche Erfahrung im Physischen, welche ich im im letzten Kapitel skizzierte (vgl. S.284). Hiermit einhergehend erhielten wir bei Interesse weitaus umfangreichere Informationen als gewohnt schon im Moment des Betrachtens einer Sache oder eines Lebewesens.

Zurück-Orientierung im physischen Leben

Unmittelbar nach Tagträumen, tiefen Erinnerungen, nach dem Schlaf und nach bewussten außerkörperlichen Erfahrungen haben wir oft Schwierigkeiten, uns in der physischen Energie-Schicht zu orientieren (vgl. S.273). Es gibt einen Moment der Konfusion. Das liegt daran, dass die Erinnerungen des zuletzt fokussierten Bereichs kaum mehr zugänglich und die der aktuellen Energie-Schicht noch nicht gegenwärtig sind.

Die zu Beginn notwendige Orientierung über die Erinnerungsdaten beginnt mit einem Moment faktischer Bewusstlosigkeit, weil nicht sofort alle relevanten Informationen gegenwärtig sind. Peterson berichtet allerdings auch von seltenen gleitenden Übergängen ohne diese Einschränkungen, in denen die Eigenschaft 'Bewusstsein' des Geistes allerdings nicht genutzt zu sein scheint.

Nach dem kurzen Moment der Einstimmung könnten wir im Grunde jedes beliebige menschliche Leben jeden Alters - allerdings mit unseren individuellen Charaktereigenschaften - sofort weiterführen. Dessen Erinnerungsdaten würden als die eigenen empfunden.

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