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Buch: 'Symptome von Allergien minimieren' ONLINE LESEN
'Allergien - Beschwerdefrei leben ohne Medikamente'
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(ISBN 97 8374 9478 071)


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Kapitel 5.: Acht goldene Regeln zum Leben mit Allergien ohne Symptome


  1. Kein Salz aufnehmen:

    Nun sind wir in der Übersicht ursachenspezifischer und belastungsreduzierender Maßnahmen. Nochmal: Beginnen Sie mit ihrer Einhaltung mindestens zwei Wochen vor der von Ihnen im Vorjahr festgestellten Leidenszeit und beenden Sie diese gut zwei Wochen nach dem letztjährigen Ende.

    Salz sollte nur noch über die natürlichen, in Lebensmitteln enthaltenen Salze aufgenommen werden. Den meisten industriell produzierten Lebensmitteln ist - wie sochon beschrieben - sehr viel Salz zugesetzt, z.B. Aufschnitt, Rauchfleisch, Würstchen, Fertigessen, Tortellini und Ravioli, Fertigsuppen und Soßen, Schmelzkäse, Käse-Scheibletten Gorgonzola, Emmentaler, Tilsiter, Harrvati, Kräuterfrischkäse, Fertiggerichte, Chips, Snacks etc..

    Ernähren Sie sich mit frischem Gemüse (Vollwertkost)und nicht geräuchertem Fleisch. Brot und Käse enthalten im Verhältnis wenig Salz und können zunächst im Speiseplan verbleiben. Achten Sie auf weitere Salz-Fallen, die obige Liste kann nicht vollständig sein (z.B. Restaurantbesuch, Imbissstand).

    Die allergieverstärkende Wirkung einer erhöhten Salzaufnahme kann bis zu 24 Stunden verzögert eintreten und bis zu sieben Tagen anhalten. So lange dauert es, bis das überschüssige Salz wieder ausgeschieden ist.

  2. Keinen Alkohol aufnehmen:

    Haben Sie eine Weile nach allen Regeln fast beschwerdefrei gelebt und trinken auch nur einen Schluck Alkohol, werden unverzüglich allergische Reaktionen ausgelöst, die erst nach ein paar Tagen wieder gänzlich verschwunden sind. Das noch bis zur Grenze belastete Immunsystem wird hierdurch bereits soweit geschwächt, dass auf den Fuß Reaktionen folgen, die nur schwer wieder abklingen.

  3. Keine schadstoffhaltige Luft einatmen:

    Atmen müssen wir auch in der Stadt. Halten Sie sich jedoch nicht in Räumen auf, in denen geraucht wird. Diese Atemluft schwächt zwar nicht das Immunsystem, belastet es jedoch weiter - eventuell über die Grenze hinaus. Hinzu kommt, dass die eingeatmeten Schadstoffe Bronchien und Lungenbläschen reizen und deren Schwellung und Schleimabsonderung anregen. Dies zeigt sich anfangs in einer schweren Atmung, später in ausgeprägtem Asthma.

  4. Weiterhin nicht mehr aufnehmen:

    Kaffee, Espresso, koffeinhaltige Getränke und Fisch. Das in den Getränken enthaltene Koffein wird vom Blut aufgenommen und schwächt ebenfalls das Immunsystem.

    Es gibt eine Ausnahme: Das in Coca Cola enthaltene Koffein kann zur Linderung eines akuten Asthmaanfalls durchaus sehr hilfreich sein. Koffein vermindert jedoch die für die Leistungsfähigkeit des Immunsystems wichtige Kalziumaufnahme, daher sollte ein Ausgleich zum Beispiel durch Einnahme von Kalziumtabletten (in Tablettenform oder 100 mg in: ½ l Milch / 100g Hartkäse)erfolgen. Vorsicht wiederum bei Milch. Deren Fettanteil pulsiert später im Blutkreislauf und ist - wie alle Milchprodukte - für Diabetiker ungeeignet.

    Streichen Sie zudem alle Lebensmittel aus dem Speiseplan, nach deren Aufnahme auch nur leichte Reaktionen auftreten.

  5. Nehmen Sie unterstützend vermehrt zu sich:

  6. Halten Sie Ihren Kreislauf in Trab:

    Körperliche Belastungen aller Art stärken das Immunsystem schon während der sportlichen Betätigung, weil es bei einem über das normale Maß hinaus angeregtem Kreislauf wesentlich aktiver ist.

    So können zumindest für die Dauer der sportlichen Betätigung nicht nur akute allergische Reaktionen wie Asthma gemildert werden. Durch eine regelmäßige tägliche Belastung des Körpers verringert sich auch die Stärke der sonstigen Auto-Immunreaktionen.

  7. So wenig Kosmetika einschließlich Haarwaschmittel, Öle, Sonnenmilch etc. wie möglich verwenden:

    Auch nicht mit Reinigungsmitteln in Berührung kommen! Die darin enthaltenen Chemikalien liefern über die Aufnahme durch die Haut und Atemwege einen Teil der Gesamtbelastung des Immunsystems.

    Sonnenmilch bietet dünn aufgetragen bereits den maximalen Schutz. Haarwaschmittel sollten so gut wie möglich wieder von der Kopfhaut gespült werden, um ein längeres Einwirken der Chemikalien zu vermeiden. Zudem nicht täglich Haare waschen. Gegebenenfalls kein Abwasch oder Hausputz ohne Schutzhandschuhe. Ausnahme: Nivea-Creme fördert bei trockener oder rissiger Haut die Heilung.

  8. Streicheln Sie Ihre Seele:

    Das Immunsystem wird durch eine positive Grundeinstellung sowie viele freudige Erlebnisse gestärkt. Damit werden Allergiesymptome wirksam verringert. Der Körper folgt dem Geist.

    In einer wissenschaftlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass sich allergische Hautreaktionen beim Betrachten von Charly Chaplin Filmen verminderten, während sie bei einer Vergleichsgruppe, die emotional neutrale Sendungen betrachtete, unverändert blieb (Quelle: ARD-Tagesthemen 14.02.2001).


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