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Buch: 'Symptome von Allergien minimieren' ONLINE LESEN
'Allergien - Beschwerdefrei leben ohne Medikamente'
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(ISBN 97 8374 9478 071)


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Kapitel 4.4.: Lebensmittel-Allergie (Vermeidung)

Obwohl der Betroffene durch die große Zahl von Reaktionen auslösenden Zusatzstoffen in heutigen(!)Lebensmitteln besonders gefährdet ist, kann der zur Vermeidung notwendige Aufwand wohl am unauffälligsten betrieben werden.

Auslassen von Lebensmitteln

Menschen, die auf Lebensmittel - oder genauer auf bestimmte im Labor künstlich produzierte Inhaltsstoffe - reagieren, sollten potentiell schädliche Zusatzstoffe vermeiden. Damit Sie diese erkennen können, sind hinten im Buch zwei Zusatzstofflisten eingefügt, die belastende und krankmachende Stoffe zu identifizieren helfen.

Nur wird von ignoranten Zeitgenossen vermehrt vorgetragen, die wachsende Anzahl bekanntwerdender Lebensmittel-Unverträglichkeiten beruhe auf einem medialen Hype, auf zur Steigerung von Absatzzahlen angstmachenden Buchveröffentlichungen und Zeitungsberichten. Nur wird hier Ursache und Wirkung verwechselt. Weil die Unverträglichkeiten exponentiell ansteigen, befassen sich Medien aller Art damit. Nicht umgekehrt.

Ein weiteres Argument der Ignoranten lautet: Früher gab es diese Lebensmittelunverträglichkeiten ja auch nicht. Damit treffen sie den Nagel auf dem Kopf. Sie verkennen jedoch, dass unsere Lebensmittel früher natürlicher waren, weil nur in einem sehr viel geringerem Umfang industriell hergestellte Zusatzstoffe beigefügt waren. Früher wurde zudem fast jeden Tag frisch gekocht - ohne industriell hergestellte Convenience- und Fertigprodukte. Auch Brot und Aufschnitt enthielten deutlich weniger chemische Zusatzstoffe als heute und selbst in Restaurants wurde notgedrungen frisch gekocht, weil es den Markt der industriell vorproduzierten Soßen und Gerichte noch gar nicht gab.

Heute dagegen ernähren sich die meisten Menschen fast ausschließlich mit industriell vorgefertigten Convenience- und Fertigprodukten. Ihre Körper müssen infolge mit einer großen Menge belastender, als 'Zusatzstoffe' bezeichneter Chemikalien klarkommen. Und das gelingt ihnen - so eine Überraschung - mit steigendem Anteil von Fertigprodukten immer seltener. Würde unsere Gesellschaft wieder zurückkehren zu der Ernährungsweise der Nachkriegszeit, würden wahrscheinlich auch die Unverträglichkeiten verschwinden.

Aber wer liebt sie nicht, die verlockenden, industriell vorgefertigten Produkte. Wir sind an fertige Pizzen und Fast Food randvoll mit Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern gewöhnt. Und selbst in bezahlbaren Restaurants wird fast ausschließlich industriell Vorgefertigtes verkocht - von den Soßen bis hin zu ganzen Gerichten. Wer macht denn Soßen, Kartoffelsalat, den Pizza-Grundteig und so weiter heute noch selbst? Haben Sie sich noch nie gefragt, wie es dem netten kleinen Restaurant mit noch kleinerer Küche gelingen kann, mit nur einem Koch eine zwölfseitige Speisekarte zu bedienen? Es wird Vorgefertigtes aufgewärmt.

Diejenigen, die an Menschen mit Lebensmittel-Allergien herummäkeln, beweisen nur, dass ihnen entweder Informationen fehlen oder sie mit dem Reflektieren komplexer Sachverhalte Schwierigkeiten haben. Darum haben es Allergiker aller Art in unserer Gesellschaft schwer. Noch nicht allergisch reagierende Menschen hören unsere Worte, aber ihnen fehlt die persönliche Erfahrung. Bis dahin sind so manche zu überheblich, um Betroffenen ein eigenes Beurteilungsvermögen zuzugestehen.

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