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Buch: 'Symptome von Allergien minimieren' ONLINE LESEN
'Allergien - Beschwerdefrei leben ohne Medikamente'
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(ISBN 97 8374 9478 071)


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Kapitel 2.1.: Wie erkenne ich eine Allergie? (Allergische Reaktionen)

Die in diesem Ratgeber enthaltenen Empfehlungen sind vermutlich auch bei 'Umweltkranken' mit MCS (Multiple Chemikalien-Unverträglichkeit) wirksam. Denn dieser neudeutsche Krankheitsbegriff bezeichnet allergische Reaktionen, also Autoimmun-Reaktionen, auf chemisch erzeugte Stoffe, welche uns überall in unserer Umwelt begegnen: In der Nahrung, der Atemluft und den Gegenständen und Materialien des täglichen Lebens, von denen wir umgeben sind.

Allergischen Reaktionen decken eine große Bandbreite von verschiedenen, teilweise diffusen Krankheitsbildern ab. Bei genauer Betrachtung der körpereigenen Reaktionen stellt sich spätestens im zweiten Jahr der Beobachtung heraus, dass es ein System gibt, Anfangs- und Endpunkte für jedes einzelne Symptom und Möglichkeiten, das Überreagieren des Immunsystems zu verhindern. Der Betroffene muss die Allergie als nicht reparable Störung des eigenen Immunsystems akzeptieren. Er muss sich auf sie einstellen, andernfalls bestünde die Gefahr einer weiteren kontinuierlichen Verschlechterung des Zustandes.

Was wir nun oft bagatellisierend als Heuschnupfen bezeichnen, ist eine Reihe unterschiedlicher körperlicher und psychischer Symptome. Sie treten zunächst am Ort des Eindringens des Allergens in den Körper auf. In der Regel ist dies bei Berührung eine äußere Hautpartie, beim Einatmen die Schleimhäute von Nase und Bronchien. Die Bemühungen des überreagierenden Immunsystems, die Allergene als vermeintliche Feinde abzuwehren, zeigen sich darin, dass im Blut zahlreiche Botenstoffe freigesetzt werden, die unser Denken und Empfinden beeinflussen und damit verändern.

Die Auto-Immunreaktion richtet sich gegen den eigenen Körper. Daher können die Auswirkungen im gesamten Körper auftreten, also vielschichtig sein. Das Auftreten von Symptomen lässt sich grob zwei Bereichen zuordnen:

Es sind zum einen die Reaktionen der Haut: Der äußeren Hautpartien und der Augen sowie aller inneren Schleimhäute wie die der Nase, des Mundes und der Atemwege, der Lungenbläschen und der Bronchien. Im inneren Bereich zeigt sich die allergische Reaktion durch Schwellungen der Schleimhäute mit Schleimabsonderung durch entzündliche Prozesse. Im äußeren Bereich zeigt sie sich durch Austrocknung, Rötung, Schwellung, Reizung und/oder Schuppung der Haut - dem folgen ebenfalls Entzündungsprozesse.

Zum anderen zeigen sich Reaktionen indirekt über eine veränderte Psyche: Die emotionale Gefühlslage ist verändert, Aggressivität kann entstehen oder zunehmen, das Kurzzeit-Gedächtnis kann eingeschränkt sein. Unruhe, ein unspezifisches Angstgefühl, eine eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit und eine geringere Belastbarkeit können auftreten. Hinzu kommen zeitweise eine eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit und auch tagsüber eine extreme Müdigkeit. Ich habe weiter hinten ab Seite 50 eine auf persönlichen Erfahrungen basierende Kurzgeschichte eingefügt, welche vor allem die psychischen Auswirkungen beschreibt.

Das gut wirksame, weil entzündungshemmende Medikament Cortison hat eine vom behandelnden Arzt nicht immer erwähnte Nebenwirkung, dass schon nach der einmaligen Gabe eine mehrjährige erhebliche Gewichtszunahme folgen kann. Sofern die Symptome nicht lebensbedrohend sind, erscheint es mir sinnlos, einzelne Symptome mit Medikamenten beeinflussen zu wollen. Denn eine breite Palette an Beschwerden bliebe erhalten, selbst wenn die Nase nicht mehr trieft. Allergischen Reaktionen sollten also in ihrem Kern bekämpft werden: Dem Überschießen des Immunsystems.

Das Folgende resultiert aus persönlichen Erfahrungen. Es ist mir gelungen, nach Jahren schwerster allergischer Reaktionen mit bedrohlichem Asthma heute weitgehend symptomfrei durch die 'Allergiezeiten' zu kommen. Auf welche Weise dies gelang, das beschreibe ich Ihnen jetzt.

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