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Lexikon der Metaphysik: 'Vererbung'



Das hier einsehbare Lexikon ist als Taschenbuch in allen Buchhandlungen erhältlich
ISBN 9783756888962
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Inhaltsverzeichnis

Vererbung

Vererbung [Roberts] = neben der genetischen Erbschaft der Eltern gibt es eine innere Erbschaft aus den Inkarnationen der kommenden Persönlichkeit, welche Talente, Naturell, innere Haltung, Kompetenzen, Wissen und - sofern für diesen Lebenszyklus relevant - Erfahrungen aus vergangenen und ggf. künftigen Lebenszyklen umfassen.

Die innere Erbschaft

Hierdurch können ungewöhnliche Begabungen auftreten - bspw. ein mathematisches Genie in einer Abfolge von mathematisch Unbegabten oder ein musikalisches Talent in einer Abfolge von musikalisch Unbegabten etc. "Genie wird nicht von Genie geboren", stellte schon William Shakespeare fest (siehe 'Verstandesmäßige Intelligenz').

In einem ungeklärten Mechanismus übernimmt oftmals alternierend eine Aussendung der Wesenheit des Vaters und der Mutter die befruchteten Eizellen, so dass zwei Kinder derselben Elternteile meist charakterlich nur so verschieden sind, wie es auch deren Eltern sind (siehe 'Charakter'). So können Kinder von der Wesenheit eines Elternteils mit dessen charakterlichen Anlagen abstammen, müssen es aber nicht. Wenn dies der Fall ist, verfügt der Nachkomme über einen entsprechenden Grundton des Seins, einer ähnlichen Stimmung und inneren Haltung wie ein Elternteil.

So könnten auch Persönlichkeiten anderer Wesenheiten in Familien hineingeboren werden, die dann deren typische charakterliche Eigenschaften nicht zeigen. Denn freundschaftliche jenseitige Beziehungen bestehen auch zwischen den Gesamtpersönlichkeiten verschiedener Wesenheiten. In präzise geplanten Lebenszyklen ist es üblich, in mehr oder weniger vertrauten Gruppen immer wieder mit vertauschten Rollen in das aus früheren Lebenszyklen vertraute Beziehungsgeflecht hineingeboren zu werden. So werden gemeinsam Probleme gelöst und Herausforderungen abgearbeitet. Oder jemand möchte seine künstliche Schuld aus einem vergangenen Lebenszyklus wiedergutmachen und tritt daher als Kind oder Elternteil des damals Geschädigten auf. Oder ein Kind sehnt sich nach seinem physischen Ableben nach seinen noch lebenden Eltern und inkarniert zeitnah in deren regionaler Nähe. Aber es gibt auch Persönlichkeiten, die ihre spirituellen Defizite grundsätzlich lieber alleine angehen.

Biologische Gene und Chromosomen

Mit den biologischen Genen werden nicht nur Körperbaupläne, sondern auch

übertragen. So verfügt bereits das Neugeborene über eine Erstausstattung an Sichtweisen und Einstellungen, die ihm hilft, sich in die jeweilige kulturelle und soziale Umgebung einzufügen. Diese werden erst mit Beginn der Pubertät hinterfragt und ggf. durch abweichende Sichtweisen und Einstellungen ersetzt.

Chromosomen sind Träger weitaus umfassenderer, dynamisch sich verändernder Informationen, als es gemeinhin angenommen wird. Sie werden in jedem Gegenwartspunkt nicht nur durch unser zukünftiges Ich beeinflusst, sondern auch durch die Erfahrungen unserer Simultanselbst (obsolet: Reinkarnationsselbst) sowie deren jeweilige wahrscheinliche parallele Selbst. Denn alle diese Leben finden innerhalb der geräumigen Gegenwart simultan statt - nur das äußere Wachbewusstsein verzerrt das im Grunde gleichzeitige Geschehen in eine Länge, so dass es dieses gleichsam in Zeitlupe wahrnimmt.

Roberts zählt in dem nachfolgenden, stark verkürzten Zitat die Kerninformationsbereiche der Chromosomen auf:

"In diesem Maße fällt die sogenannte vergangene Erfahrung eurer Vorfahren und eurer Spezies biologisch gesehen mit der euren zusammen. Das ist allerdings nur eine Linie, die von den Chromosomen abgedeckt wird. Ihr habt noch eine 'andere Linie' [...] Sie beinhaltet andere, miteinander verwobene physische Beziehungen, die euch mit allen anderen, die auf derselben Zeitebene auf euren Planeten leben, verbinden." [Lit 191]

Die Chromosomen als biologisch-geistige Erbgutträger passen sich folglich unablässig an die in allen verzweigten Existenzen des betreffenden Individuums sich ändernden, inneren und äußeren Umstände an. Jedoch bedarf es nach Roberts für Anpassungen der Chromosomen eines emotionalen Antriebs. Sie nennt das Beispiel der stets schneller laufenden Wettkampfsportler. Die Geschwindigkeit menschlicher Fortbewegung habe sich kaum erhöht. Was sich veränderte wären die emotional unterfütterten Annahmen der Sportler über die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers - als Folge nahm die Laufgeschwindigkeit zu (siehe 'Realitätsschöpfung'). [Lit 181]

Insofern basieren Anpassungen, Fortentwicklungen und das Überleben der Gattungen auf den Emotionen, Erwartungen und Überzeugungen der äußeren Individuen, welche in die Gene eingeschrieben und durch diese an biologische Nachkommen weitergetragen werden. Diese im Grunde elektromagnetischen Informationen werden durch physische Codierungen zu in Chromosomen abgelegten biologischen Schlüsseln. Durch in dieser Form übertragenes Wissen der Vorfahren sind Nachkommen aller Gattungen weitaus besser auf die sie erwartende Lebensumgebung und Zivilisation vorbereitet als bislang von Genetikern angenommen wird. Roberts schreibt:

"Es gibt bestimmte für das physische Überleben notwendige Informationen, die von den Eltern an das Kind weitergegeben werden müssen. Es gibt zwar auch angeborene Grundvoraussetzungen, doch diese bedürfen wegen der Unterschiedlichkeit der jeweils vorhandenen Umweltbedingungen einer Ergänzung. Deswegen ist es nötig, dass das Kind die Glaubenssätze seiner Eltern annimmt [...] Die Glaubenssätze, die ihr übernehmt, entsprechen also den Vorstellungen eurer Eltern von der Natur der Realität. Sie werden euch durchs lebendige Vorbild, durch verbale Kommunikation und ständige telepathische Rückversicherung übermittelt." [Lit 184]

Unabhängig hiervon ist die kommende Persönlichkeit von Anbeginn an in Bezug auf ihre charakterliche Vorprägung nahezu fertig entwickelt. Sie hat oft, wenn auch nicht immer eine 'alte Seele', die schon einige Male in dem Ausbildungssystem dieser Sphäre inkarnierte und wird infolge weder über die den Eltern entstammenden Genen, deren telepathische Suggestionen noch durch die Sozialisation zwingend beeinflusst. Es steht jedoch jeder Persönlichkeit frei, zu neuen Einsichten zu kommen, die auch ihren Charakter weiterentwickeln.

[Siehe auch 'Evolution', 'Chromosomen', 'Gene', 'Inkarnationen', 'Lebenszyklen', 'Verstandesmäßige Intelligenz', 'Aussendung', 'Wesenheit', 'Charakter', 'Gesamtpersönlichkeit', 'Herausforderungen', 'Schuld', 'Spirituelle Informiertheit', 'Glaubenssätze', 'Chromosomen', 'Gegenwartspunkt', 'Simultanselbst', 'Parallele Selbst', 'Geräumige Gegenwart', 'Äußeres Wachbewusstsein', 'Verzerrung', 'Individuum', 'Realitätsschöpfung', 'Sphäre' und 'Telepathie']


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