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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt'

Lexikon der Metaphysik: Lebenszyklen


ERWEITERTE AUSGABE NOCH NICHT ALS BUCH ERHÄLTLICH - VORRAUSSICHTLICH AB MÄRZ 2022
SEITE IST IM AUFBAU UND ENTHÄLT NOCH NICHT ALLE BEGRIFFE




Inhaltsverzeichnis

Lebenszyklen

Lebenszyklen [Roberts, Monroe, Buddhismus] = Ausbildungsrunden in physisch projizierten Camouflagen für das gezielte Training innerer Sinne sowie zur Beseitigung spiritueller Defizite wie bspw. Ignoranz, Selbstsucht, Selbstgerechtigkeit, Engstirnigkeit, Unbarmherzigkeit, Ängste, Neigung zu Gewalttaten, zur Zerstörung und Hass. Ein Geist der Wesenheit wählt - nach Möglichkeit gemeinsam mit seiner Aussendung - die Ausgangs-Lebensumstände, die Eltern, das Ziel-Land, Ort und Zeitpunkt der Geburt, die Eigenschaften der kommenden Identität und ihre Fähigkeiten sowie die zu bewältigenden Herausforderungen vorab aus. Die Aussendung schaut sich dies mental begleitet von seinem Geist der Wesenheit vor Ort an und kann dabei in der Zeit vor- und zurückgehen, jedoch ohne hierbei sich selbst wahrzunehmen.

Meckelburg erwähnt Forschungsergebnisse aus sogenannten Rückführungen durch die US-amerikanische Psychologin Helen Wambach aus den sechziger Jahren mit etwa eintausend Teilnehmern. Hiernach war jeder ihrer Probanden durchschnittlich im sechsten Lebenszyklus, welche die Zeitspanne von 2.000 v. Chr. bis zur Gegenwart umfassten. Mit Zunahme der Weltbevölkerung habe sich die Anzahl gelebter Lebenszyklen entsprechend vervielfacht, ohne das sich die Anzahl der Aussendungen entsprechend erhöht habe, wodurch sich die Zeitspanne zwischen den Lebenszyklen verkürze. [Lit 154]

Dies hat nach Roberts zur Folge, dass viele Jenseitige derzeit zu früh aus ihrer Reflexionspause in einen Lebenszyklus zurückkehrten und infolge "nicht stabil" und "verwirrt" sind. Zudem kann der Planet ihre Existenz aufgrund der Überbevölkerungssituation nicht allerorten unterstützen. Dies ist mit ein Grund, warum das auf dieser Wahrscheinlichkeitslinie vom Kollektiv der Gattung Mensch gewählte Organisationskonzept vom Scheitern bedroht ist. [Lit 220]

Über eine spirituelle Evolution im Sinne spiritueller Ausweitung in scheinbar aufeinanderfolgenden Lebenszyklen werden Ego und Intellekt trainiert - zunächst, um das Ego in seinem Separationsbestreben und den Intellekt in seiner Beurteilungskompetenz zu stärken, in der nun kommenden Ära jedoch, um das Vertrauen des Egos mit seinem Intellekt zu stärken, es auszuweiten und damit seinen ängstlich filternden Einfluss wieder zu reduzieren. Denn der leistungsfähige Intellekt mit offenem tolerantem angstfreiem Ego als Erfahrungen in Muster ordnender Organisator ist ein Baustein der künftig deutlich erweiterten respektive ausgedehnten Identität des Menschen.

In den Lebenszyklen unserer Sphäre bestehen die Anforderungen darin,

Hierdurch erkennt man, wer man ist, insbesondere wenn man alle wahrscheinlichen Verläufe als Teil des eigenen Selbst akzeptiert und überblickt. Solange jedoch destruktive Emotionen wie Ängste oder schlimme Befürchtungen die Erwartungen dominieren, hat man dies noch nicht realisiert.

Oft findet eine Aussendung Gefallen am irdischen Lebenssystem und entwickelt Anhaftungen oder/und verstrickt sich zunehmend in destruktive Verhaltensmuster, woraus die Erfordernis weiterer Lebenszyklen erwächst. Nach Monroe bedarf es mindestens zweier, nach Roberts dreier in den Idealen wie u.a. Integrität, Selbstdisziplin, Kreativität, Liebe, Güte, Nachsicht, Wahrheitsliebe, Mitgefühl, Sorglosigkeit, Kindlichkeit, Kooperation und Gleichwertigkeit spielerisch gelebter Lebenszyklen, um die Erfahrung physischer Projektion abzuschließen. Wer sich jedoch mit sich selbst verstrickt ist, etwas mittels seines Willens erzwingen will, extrem anhaftet oder/und destruktive Tendenzen aufweist, muss ggf. sehr viele Lebenszyklen durchlaufen, bis über selbst gestellte Herausforderungen die Probleme aufgelöst sind - es gibt keine zahlenmäßige Begrenzung.

Nach dem letzten Lebenszyklus wird man sich nach Roberts aller seiner Inkarnationen bewusst und beginnt, diese in seine Persönlichkeit zu integrieren - es wird scheinen, als ob sie alle erst mit dem letzten Ableben abgeschlossen wurden und jeder dieser Lebenszyklen wird "wie einzelne Tage eurer gegenwärtigen Existenz" erscheinen [Lit 218]. Man bringt gleichsam all seine wahrscheinlichen Selbst zusammen, damit sie gegenseitig von Erfahrungen profitieren [Lit 194].

[Siehe auch 'Aussendung', 'Überbevölkerung', 'Evolution', 'Sphäre', 'Camouflage', 'Intellekt', 'Identität', 'Ich', 'Aggression', 'Gesundheit', 'Krankheit', 'Ideale', 'Emotion', 'Werterfüllung', 'Werte-Klima', 'Qualitäts-Tiefe', 'Herausforderungen', 'Mitgefühl', 'Schuld', 'Krieg', 'Hass', 'Gewalttat', 'Negativität', 'Frieden', 'Kooperation', 'Integrität', 'Gewaltfreiheit', 'Spirituelle Intelligenz' und 'Gnadenzustand']


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