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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt'

Lexikon der Metaphysik: Fokus-Person


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Inhaltsverzeichnis

Fokus-Person

Fokus-Person = durch konzentrierte unterdrückte Emotionen eine 'übernatürliche' Erscheinung auslösende, lebende oder verstorbene Persönlichkeit.

Das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene an der Universität Freiburg bezeichnet Erscheinungen der Psychokinese wie

als 'Recurrent Spontaneous Psychokinesis’. Diese Erscheinungen neigen nach deren Mitarbeiterin Huesmann zum wiederholten Auftreten. Ihre Ursache läge nach Erkenntnissen des Instituts in einer sogenannten Fokus-Person in der Nähe dieser Erscheinungen. Die Fokus-Person führt nach Ansicht des Instituts aufgrund ihrer nachfolgend genannten, persönlichen Merkmale unwillentlich derartige Erscheinungen herbei:

  1. Sie hat erhebliche persönliche Verstrickungen, Probleme
  2. Sie verfügt meist über eine labile Persönlichkeit
  3. Sie ist leicht erregbar
  4. Sie ist schnell frustriert

All diese Merkmale sprechen für eine vom äußeren Ego dominierte und emotional aufgewühlte Person. Es kann sich sowohl um eine lebende wie auch um eine physisch verstorbene Fokus-Person handeln, welche über ihre durch Emotionen stark konzentrierte Bewusstseinsenergie diese in der Regel unbeabsichtigten psychokinetischen Manipulationen physischer Materie hervorruft.

Sogenannte 'Spukgeschichten' und Poltergeist-Ereignisse haben folglich ihren Ausgang in emotional traumatisierten lebenden oder verstorbenen Fokus-Personen in räumlicher Nähe. So ist es tatsächlich nicht ratsam, ein Haus zu kaufen, in dem irgendwann in der Vergangenheit ein Mensch ermordet wurde. Die stark emotionsbehafteten Energien der Beteiligten könnten das Objekt noch lange Zeit prägen, selbst wenn diese sich vom Objekt gelöst haben.

Die vom Freiburger Institut als Vorbedingung angenommene Labilität und schnelle Frustration darf jedoch bezweifelt werden. C.G. Jung war in einem überlieferten Fall die Fokus-Person eines berstenden Nussbaumschranks im emotional aufgeladenen Streitgespräch mit Freud. Soweit bekannt, war er weder labil noch schnell frustriert, sondern umgekehrt äußerst besonnen und ausdauernd in seinen Forschungen. Diese Erscheinungen gehen einfach auf die Nutzung innerer Sinne zurück und stehen jeder Persönlichkeit zur Verfügung. Allerdings werden die inneren Sinne in unserem Kulturkreis eher verleugnet und infolge zufällig genutzt.

So können ähnliche Phänomene von jedem Menschen in entsprechender emotionaler Stimmungslage unvermeidlich schöpferisch hervorgerufen werden. Sie spiegeln den Wunsch der Person, heftige Emotionen auszudrücken und abzureagieren. So sind also emotionale, nicht assimilierte Energieanteile des Selbst in der Lage, auf Materie Einfluss zu nehmen.

Und wenn dies schon für nicht assimilierte Energieanteile gilt, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass nicht jeder Geist als Fokus-Persönlichkeit Materie über die inneren Sinne auch gezielt manipulieren kann. Bekannte Beispiele hierfür sind Ingrischs und Roberts sich öffnende Türen, als sie den starken emotionalen Wunsch verspürten, dass diese offen sein mögen - bei Ingrisch aufgrund schwerer Einkaufstaschen, die sie nach Hause trug und bei Roberts für eine Hausbesichtigung ohne Schlüssel und den anbietenden Makler.

[Siehe auch 'Erscheinung', 'Emotionen', 'Poltergeist', 'Heiligenerscheinung' und 'Vitalität']


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