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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Band 6: Philosophie des Lebens - Im Alltag zurechtfinden
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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 1921 947)



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Kapitel 12.3.: Am Scheideweg (Religionen - Quo vadis?)

Menschen im gleichen Land und auch andere Nationen nicht abzulehnen oder gar zu hassen - nicht einmal dafür, was sie Deinem Vater im Krieg oder in Kriegsgefangenschaft angetan haben -, das zeigt ein hohes spirituelles Verständnis für die Zusammenhänge menschlichen Handelns. Es basiert auf Liebe und Respekt. Warum Liebe? Wenn man erst einmal realisiert hat, dass uns nicht allzu viel - wie Updike sagt - von unseren Feinden unterscheidet, beginnt das Verstehen und man kann den einstigen 'Gegner' nicht mehr hassen. Er mag landestypische Eigenheiten zeigen, aber man nimmt ihn dennoch in eine Art liebevolle Obhut. Denn wir ziehen stets Gleiches an. Und das, was wir hassen und hierüber mit Energie versorgen, ist uns gemäß. Das gleiche gilt für das, was wir lieben.

Respekt und Wertschätzung alles Seienden ist ein Ausdruck der Liebe, was Religionen derzeit nicht lehren. Es ist folglich Aufgabe eines jeden Individuums, selbst dorthin zu gelangen. Manche Religionen mit besonders verzerrten Lehren schüren gar einen Hass auf 'Nichtgläubige' und 'Andersgläubige'. Für deren Anhänger ist der Weg zu der Erkenntnis, dass alles Seiende nur ein Kollektiv unterschiedlicher Aspekte eines Gottes ist, noch sehr weit.

Sobald man die Spur eingefahrener Vorurteile verlässt und einen beliebigen anderen Menschen ruhig und einfühlend betrachtet, lösen sich bereits viele Vorurteile, aber auch begründete Vorbehalte in Luft auf. Denn es ist Ausdruck einer Verengung des Geistes, die Welt in eine 'Achse des Bösen' auf der einen und damit implizierten 'Guten' auf der anderen Seite einzuordnen. Oder irgendwie sonst Polaritäten zu fördern.

Nicht allzu viel unterscheidet mich von meinen Feinden. Also kämpfe ich im Grunde gegen mich selbst, wenn ich andere ablehne. Stets sind es ungelöste eigene innere Konflikte, die nach außen auf einen 'Feind' oder 'Gegner' projiziert werden. Kommt man also mit sich selbst ins Reine, ist man mit der Welt im Reinen.

Wenn nun jemand Buddha, Platon, Kant oder Schopenhauer aufgrund ihrer Schriften verehrt, so wäre dies zwar auch eine Verengung, aber auf dem Weg zur umfassenden spirituellen Informiertheit hinnehmbar. Doch wird nur allzu leicht von der wenig reflektierenden Masse aus Erkenntnissen der Vordenker eine Religion abgeleitet, welche die Kernaussagen derer Schriften ad absurdum führt und belegt, dass die Mehrheit der Menschen zum Verstehen tieferer Überlegungen nicht in der Lage oder Willens ist.

So ist es dem Siddhartha vom Stamm der Gautama aus Lumbini in Indien ergangen, dessen Aufzeichnungen die Basis für eine Religion1 - dem heutigen Buddhismus - mit dem ganzen, hierbei üblichen Pomp und Ritualen wurde. Obwohl Siddharthas Buddhismus keinen Gott kennt, wird dieser als Buddha heute götzenhaft verehrt. Wahre spirituelle Erkenntnis erfordert jedoch weder Buddha-Statuen noch Rituale - sondern ausschließlich das Kommunizieren mit seinem inneren Selbst auf Augenhöhe.

In der Vergötterung des Buddha jedoch wird vom Kollektiv seiner Anhänger eine erstarrte geistige Figur erschaffen und durch deren Glauben und Zuwendung mit Energie versorgt. Diese temporäre Projektion in deren kollektiver Psyche ist nicht identisch mit dem Buddha Siddhartha. Auf diese Weise sind sämtliche Gottheiten aller Religionen in gewisser Weise real existent, weil und solange ihre Anhänger diese psychischen Vorstellungen mit Energie versorgen. Jede Vorstellung und jeder Gedanke basieren auf projizierter Bewusstseinsenergie. Wenn wir tagträumen machen wir nichts anderes.

Derartige Götter sind also wie auch Dämonen und Schreckgespinste mittels konzentrierter Bewusstseinsenergie erschaffene geistige Konstrukte, die zum 'Überleben' der kontinuierlichen Energiezuwendung durch die Erzeuger bedürfen. Sonst lösen sie sich auf. Sie sind psychologische Seinswirklichkeiten, welche schöpferisch den Bewusstseinen der Gläubigen entspringen und lösen sich folglich auf, wenn der kollektive Glaube nachlässt.

Es wird also durch die kollektive Vorstellung der Gläubigen mittels derer Energien ein Gott projiziert, der in seinen Eigenschaften der kollektiven Vorstellungen entspricht, ohne jedoch mehr zu können und weiser zu sein als seine Schöpfer. Er ist genauso weise und machtvoll wie seine Schöpfer und vice versa.

Sobald man religiöse Vorgaben unreflektiert übernimmt oder religiöse Einstellungen unreflektiert lebt, ist das Vertreten dieser Auffassungen im Grunde blinder Fanatismus. Es verengt das Wachbewusstsein und grenzt es von Erfahrungen aus, die es ausdehnen und größere Fähigkeiten aktivieren könnten.

Doch wie kam es überhaupt zu diesen äußerst beschränkten Gottesvorstellungen? Roberts führte oben aus, dass die Gottesvorstellungen mit der spirituellen Entwicklung des menschlichen Bewusstseins Hand in Hand gehen. Treibend sei hierbei das Ego des äußeren Wachbewusstseins, welches die Kontrolle behalten möchte. Nichts fürchtet es mehr als die Auflösung durch ein inneres Äquivalent. So kam dem Ego ein von der Natur getrennter, äußerer Gott zupass. Nebenbei konnte man sein eigenes Streben auf ihn projizieren, so dass er mal gut und liebend und mal zornig und grausam war. Was dem Ego recht ist, ist dem Kollektiv einer Nation nach Roberts nur billig:

"Nationen handelten oft als Gruppen-Ego - eine jede mit ihrem eigenen Gottes-Bild, ihren eigenen Vorstellungen und Theorien von Macht. Wann immer ein Stamm oder eine Gruppe oder eine Nation beschloss, Krieg zu führen, wurde der jeweils eigene Gottesbegriff dazu eingesetzt." [Lit 190]

Religionen folgen also der Bewusstseinsentwicklung und spiegeln in jedem Zeitalter innere Realitäten mehr oder weniger verzerrt wider [Lit 190]. So sind Gottheiten nur ein trauriger Ersatz für die psychologische Struktur des inneren Selbst, der Wesenheiten und All-das-was-ists. Würde sich der Mensch nach innen öffnen, könnte er seiner Wesenheit näher kommen als irgendjemanden sonst. Dies sind die eigentlichen Götter, ihnen ist er entsprungen und in sie kehrt er zurück. Sie versorgen ihn in jedem Moment seines Seins kontinuierlich mit Energie, ohne die es ihn gar nicht gäbe. Ohne dass er es merkt, wird er vom Geist der Wesenheit kontinuierlich geführt - selbst einfachste Entscheidungen bedürfen der Führung und innerer Sinne, sonst geht gar nichts, wie wir an Alzheimer-Patienten sehen, bei denen dieser Kontakt gestört ist.

Religionen waren nach Roberts (vgl. S. 389) also nützlich zu der Zeit um Christi Geburt, um den Menschen grundlegende Werte sowie Kontakt zu seinem Inneren zu vermitteln [Lit 184]. Deshalb wurden sie zur Ich-Entwicklung aus dem Geistigen heraus initiiert und spiegelten damalige emotionale und psychologische Konflikte innerhalb der Psyche wider - so wie auch unsere heutige physisch projizierte Realität nur Ausdruck unserer Psyche ist. Heute sind Sprache und Analogien ihrer Lehren überholt und treffen nicht mehr das psychologische Klima heutiger Menschen.

Nach Roberts steht der Mensch derzeit an einen Scheideweg: Er kann weitermachen in seiner zunehmenden Entfremdung von allem Seienden, der Natur und seinem inneren Selbst, welches er auch ist. Diese Entfremdung begann im Mittelalter und wurde mit Beginn der Industrialisierung um 1860 forciert. Seit Descartes werden gar Mit-Lebewesen wie Tiere und Insekten als Sachen angesehen, die zu verengten Zwecken gequält, getötet und ausgeschlachtet werden dürfen. Dieser Weg führt die Menschheit in eine Sackgasse, aus die sie nicht mehr herauskommt.

Die Alternative: Weite Teile der Menschheit gelangen zu der Erkenntnis, dass sie durch ihr inneres Selbst liebevoll geführt werden, dessen Einflüsse förderlich und erwünscht sind und sowohl Natur als auch Mitlebewesen in der großen Kooperation durch den Menschen zu respektieren sind. Nur so entstünde eine wertschätzende, die Werterfüllung aller fördernde Kooperation zwischen dem Menschen und allem Seienden, in der dieses Lebensexperiment unserer Wahrscheinlichkeitslinie nicht scheitert.

Die Weltreligionen, die wir kennen, sind so gut wie tot. Sie bewirken nichts mehr in ihrer Erstarrung. Ihre grundlegenden Wahrheiten sind von Menschenhand verzerrt und folglich mit begrenzten Erkenntnispotential. Wenn die Menschheit so weiter macht, ist dieser Planet in wenigen Jahrhunderten unbewohnbar - durch Überbevölkerung, Naturschändung durch Gifte und Abholzung, radioaktiven 'Restmüll', Abfälle, sowie durch die fortschreitende Ausrottung von Tier- und Insektenarten.

Es bedarf keines Ersatzplaneten, wovon technikgläubige Wissenschaftler träumen, sondern nur einer umfänglichen Neuorientierung nach innen. Diese bräuchte niemals Rituale, keine Verkünder und keine Kirchen oder Moscheen. Jeder trägt zu jeder Zeit alles hierfür erforderliche in sich und ist damit bereits Teil des 'Göttlichen'.

Wie steht es also um unsere spirituelle Informiertheit (vgl. S.156, Bde. 2&8) in der heutigen Zeit? Ob der verinnerlichte Wille zur Kooperation mit allem Seienden, die Liebe und das Verständnis für Andere einen Menschen durchdringt, kann man daran ermessen, wie er mit Fehlern oder Schwächen anderer Menschen im Alltag - beispielsweise im Straßenverkehr - umgeht. In der angestrebten Harmonie alles Seienden offenbart sich nach Fritzsch wahre Religiosität. Das Wissen, dass das Unerforschliche wirklich existiert und sich als höchste Wahrheit und strahlende Schönheit offenbart, von dem wir zu Lebzeiten nur eine dumpfe Ahnung haben können, dieses Wissen und diese Ahnung seien der Kern aller wahren Religiosität. [Lit 27]

So laufen alle menschlichen Forschungen unbeabsichtigt auf diesen einen Punkt hinaus: den Bereich in uns, in dem unser umfassenderes, uns schützend umschließendes Selbst zu finden ist. Die Kirchen wären mit einer Akzeptanz dieses neuen Weltbildes sowohl Verlierer als auch Gewinner: Verlierer, weil ihre bislang vermittelten Glaubensgrundsätze nicht haltbar wären. Gewinner, weil sich ihre wichtige Funktion des beharrlichen Werbens für moralische Werte als richtig herausgestellt hat. Niemand sonst hat zudem unablässig auf die Existenz eines hierarchisch aufgebauten, geistigen Systems beharrt und diese Annahme weitergetragen.

Die bis zum heutigen Tage bestehende Konkurrenz der Weltreligionen ist jedoch vor dem Hintergrund der 'idealen Religiosität' ein Zeichen für den größten Starrsinn des bisherigen Weltverlaufes. Beispielsweise sind die Christen seit etwa 2.000 Jahren Jahren mit den Juden verfeindet, seit dem Tag, als Jesus Christus im Alter von dreißig Jahren von den Juden hingerichtet wurde. Diesen Anfängen folgte das finstere Mittelalter, in dem die Christen verurteilenswerte Glaubens- und Eroberungskriege führten. Dennoch entwickelten sich manche Glaubensgruppen spirituell weiter und so entschärfte sich die Situation in Teilen der Welt bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts.

Menschen unterschiedlichen Glaubens lebten beispielsweise friedlich Tür an Tür in der Gegend um Palästina. Emotional geführte Konflikte entstanden erst wieder mit der jüdischen Einwanderung in das osmanische Reich, welche in der Gründung eines eigenen Staates - gegen den Willen der arabischen Liga - für diese Glaubensrichtung mündete. Großbritannien war seinerzeit der Hegemon, welcher diese Entwicklung einleitete.

Viel zu oft haben die USA aus Gier nach Ausbeutung lokaler Rohstoffe und in ihrem Hegemoniestreben die Ereignisse gesteuert, welche aus friedlichen Regionen Krisenherde machten. Die Geschichte des nahen Ostens ist ein Lehrbuch für gezielte Destabilisierungen. Man fördert bis zum heutigen Tag nach Gusto extrem orientierte, religiöse Splittergruppen, welche sodann erstarkt Teile der Regionen unter ihre Kontrolle bringen. Die USA haben hierüber in den letzten achtzig Jahren sehr viel Leid über die Menschen des nahen Ostens gebracht, wobei insbesondere die Frauen unterdrückt und marginalisiert werden. Solange Europa blind dem US-amerikanischen Hegemonialstreben nach Angriffskriegen zu selbstsüchtigen Zwecken folgt und diese deckt, ist es auch nicht besser als der Aggressor.

Andererseits betrachten die USA die europäische Länder als Vasallenstaaten - die USA sind der große Hegemon, der Europa als sein Spielplatz betrachtet und gar laut darüber nachdenkt, ob nicht ein Atomkrieg auf europäischen Boden Russland deutlich schwächen könnte. Der würde vermutlich stattfinden, wenn sich Europa diesem Hegemon entzieht.

So sehe ich nicht, wie die Welt befriedet werden kann. Selbst, wenn die USA ihr Machtstreben einstellte, würde China an deren Stelle treten. Denn dort hat man, durch das Gebaren der USA alarmiert, seinerseits einen Hegemonie-Anspruch entwickelt.

So werden radikale Glaubensgruppen, die an sich in der dortigen Gesellschaft keine Rolle spielten, mit auf Gewalttaten basierender Macht und Einfluss versehen. Sie dominieren wie beispielsweise im Iran die spirituell schon deutlich fortgeschrittenere Bevölkerung. Solange die Menschen religiöse Überlieferungen nicht hinterfragt wortwörtlich auslegen und die Machtstrukturen innerhalb dieses Planeten Bestand haben, wird es kein breites Umschwenken auf ein Nächstenliebe, Kooperation, Wertschätzung und Werterfüllung alles Seienden förderndes Verhaltens geben.

Trotz der unzähligen Fehler, die in der Vergangenheit von allen Hegemonen und Weltreligionen begangen wurden, schaffen es die Kirchen nicht, sich im Sinne des 'Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein' untereinander auszusöhnen. In Irland lodert seit Generationen ein pervertierter Glaubenskrieg, in dem Evangelisten gegen Katholiken kämpfen. Ingrisch erkannte daher richtig:

"Jeder Glaube verabsolutiert eine relative Position im bewussten Sein, setzt sich also in Widerspruch zu sämtlichen anderen Positionen. Die Summe der Positionen allein ist interessant." [Lit 146]

Dies entspricht Mahatma Gandhis2 Auffassung, der nach dem Studium der großen Religionen Hinduismus, Buddhismus, Islam und Christentum zu der Auffassung kam, dass ein wahrer Glaube die Angehörigen aller verschiedenen Glaubensrichtungen vereint.

Die Zukunft der Weltreligionen bleibt solange dunkel und unsicher, solange sie davon leben, nur Sammelbecken für uninformierte, somit relativ ungebildete, Orientierung suchende Menschen zu sein. Die einzige, allerdings kaum praktikable Chance bestünde in einer kontinuierlichen Anpassung und Erweiterung ihrer Lehren. Wer sagt denn, dass beispielsweise Bibel und Koran schon fertig geschrieben, also abgeschlossen seien? Es wäre wichtig, diese Lehren weiterzuführen, damit sie nicht in ihrer Erstarrung jede Glaubwürdigkeit verlieren.

Zammit nimmt an, dass bei Widersprüchen zwischen traditionellem Glauben und der Wissenschaft die Wissenschaft maßgebend sei und das nicht religiös eingestellte Menschen den Übergang am Lebensende ohne Nachteile vollziehen können. Diese Annahmen stehen jedoch im Widerspruch zu Roberts, die zum einen nachvollziehbar darlegt, dass in irgend einer Weise Gläubige einen leichteren Übergang haben als diejenigen, die meinen, mit dem Ableben sei alles vorbei. Zum anderen eignen sich die heutigen Wissenschaften nicht zur spirituellen Führung, weil sie gewissermaßen noch im spirituellen Nicht-Wissen des Mittelalters festhängen. Sie fokussieren ausschließlich die äußere physische Camouflage und leugnen die innere, auch entgegen persönlicher Erfahrungen, die etwas anderes verheißen. Im Band 4 nenne ich mehrere anerkannte Physiker und Nobelpreisträger, die versichern, ihre wichtigsten Entdeckungen mittels träumerischer Eingebungen erhalten zu haben.

Wenn sich die Weltreligionen also öffnen wollten, müssten diese die Metaphysik einbeziehen. In deren unüberschaubaren Bereich jedoch die Spreu vom Weizen zu trennen ist schwer und wird wohl kaum einmal treffsicher gelingen. Wir stehen also, wie einmal mehr Roberts sagt, entweder vor der Zuwendung der Menschheit zu seinem inneren Selbst über die innere Sinne oder alternativ vor einem Zeitalter finstersten Aberglaubens. Denn die Menschen merken mehr und mehr, dass die Weltreligionen keine Erklärungen liefern zu ihren eigenen inneren Erfahrungen.

Selbst wenn diese es schafften, sich anzupassen, ein Problem bliebe. Denn tiefgehende spirituelle Informiertheit steht über allen, per se polarisierenden Glaubensrichtungen und verbindet diese. Die Wahrheit (Def. S. 222) über das, was ist, kann daher nicht in divergierenden Glaubensrichtungen, sondern nur in einer, allen Glaubensrichtungen übergeordneten Sichtweise zu finden sein. Menschen mit dieser spirituellen Erkenntnis haben sich jedoch von Dogmen und Ritualen aller Glaubensrichtungen gelöst.

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