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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Band 3: Klassische Sterbeforschung
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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 9455 133)


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Kapitel 3.13.: Der Aufstieg in bessere Zustände (Verlauf der Orientierungsphase)

Nimmt man im glatten Durchlaufen der Orientierungsphase ein überhelles klares Licht wahr, sehnt sich danach und geht nicht noch einmal zurück in das letzte physische Leben, dann kommt man

zumindest auf eine der beiden angenehmen, oberen Bewusstseinsenergie-Ebenen der geistigen Energieschicht II (vgl. Bd.2). Nach schwerer Krankheit oder traumatischen Erfahrungen vor dem Ableben könnte man auf eine kollektiv von dortigen Identitäten geschaffene 'Krankenstation' zum zur Ruhe kommen geleitet werden. Diese erscheint ähnlich der letzten vertrauten Umgebung.

Nach Wickland, Monroe und Meek hat der Betroffene auf der hohen Ziel-Energieebene oft bereits ein geistiges Heim, welches man sich nach ihrer Auffassung im vergangenen Lebenszyklus verdient habe. Da die meisten Menschen kaum spirituelle Fortschritte (vgl. Bde. 6&8) in einem Lebenszyklus erreichen, kommen sie möglicherweise genau dorthin wieder zurück, wo sie schon viele Male ihre Reflexionspause (vgl. S.40) zwischen Lebenszyklen verbracht haben. Auf höheren Ebenen hat man sich dann schon eingerichtet und auch ein geistiges Heim geschaffen. (vgl. Bd.2)

Dieses entspricht nach Meek qualitativ der Bewusstseinsenergie seines Schöpfers und damit dem momentanen spirituellen Entwicklungsstand des in der Reflexionspause Befindlichen. Hat man beispielsweise sein letztes Leben erkenntnislos in Selbstsucht verbracht, kam dann aber in der Orientierungsphase nach dem physischen Ableben noch zu einer besseren Erkenntnis, dann kommt man zwar auf diese höher pulsierende Energie-Ebene zurück, aber das geistige Heim könnte zunächst nur eine enge kleine Hütte sein, in welcher der Betroffene nichts weiter sieht als sich selbst.

Er könnte dann nach und nach über Aufgaben in der geistigen Welt wie dem Dienen und der Unterstützung

zu weiteren Erkenntnissen und damit zu einer altruistischen1, andere liebevoll einschließenden, kooperativen Geisteshaltung gelangen, welche sich unmittelbar in einem attraktiveren geistigen Heim ausdrücken würde. Der Grad des Verständnisses, der Kooperation mit allem Seienden und des wohlwollenden Mitgefühls - nicht Mitleid - entscheidet über die Qualität der geistigen Existenz. Nur wer bereit ist, sich über alles Seiende - und erscheine es auch noch so negativ - liebevoll und nicht urteilend auszuweiten, kommt in bessere Zustände. Aggression, Gewalt, Ausgrenzung, Hass, Abwertung, Benachteiligung und Ignoranz halten jedoch einen Betroffenen in ebensolchen Zuständen. Man kriegt, was man ist.

Das System setzt somit die geistige Befindlichkeit einer Identität um in eine dieser entsprechenden Attraktivität ihres geistigen Heims, so wie es sich auch, wie wir im Band 2 sahen, mit seiner geistigen Erscheinung, dem Geistkörper, verhält.

Sofern der im Übergang Befindliche die für den genannten Aufstieg notwendige Bewegung entlang der 5. Bewusstseinsenergie-Dimension wahrnimmt, würde diese nach Wickland und Ingrisch als Bewegung "durch alle möglichen Zustände" empfunden. Denn man durchquert zunächst Regionen qualitativ schlechterer Zustände, die man besser nicht interessiert fokussiert. Nach Monroe gibt es Abkürzungen im Sinne direkter Verbindungen, die jedoch nicht jeder auf Anhieb findet. Ingrisch bezeichnet die Aufwärtsbewegung als eine Bewusstseinsentfaltung, mit der eine kontinuierliche Erkenntniserweiterung einhergeht. Umgekehrt geht mit einem Abstieg durch Zusammenziehen des Bewusstseins notwendig ein zumindest temporärer Erkenntnisverlust einher.

Bei Interesse können also die Vorstellungswelten der Energieebenen wahrgenommen werden, bei Desinteresse sind sie ausgeblendet. C. Stein nahm während ihres Aufstiegs keinerlei Vorstellungswelten wahr, entweder, weil sie streng auf ihre Vorstellung des Himmels fokussiert sich direkt dorthin bewegte und nur dessen Wahrnehmung zuließ. Oder sie nutzte die direkte Verbindung des die Zielebene repräsentierenden Lichts, was Monroe als Schnellverbindung bezeichnet.

Die unteren Ebenen 22 bis 24 der geistigen Energieschicht II mit ihren teilweise feindseligen und abscheulichen Inhalten könnten ängstigen oder ablenken, daher ist ein mentales Ausblenden sinnvoll. Ein geistiger Helfer erfährt die Zuordnung des Betreuten zu der Ebene 26 oder 27 als ein Verlieren des Schützlings, da dieser unterwegs von einer seiner Schwingungsfrequenz entsprechenden Energieebene und darin von einer mental passenden Identitäten-Gruppe angezogen wird. Er begibt sich urplötzlich und für den Helfer nicht vorhersehbar dorthin, wenn die entsprechende Position erreicht ist. Ist der Schützling jedoch spirituell soweit entwickelt, dass er die Schwingungsfrequenz der höchsten Energieebene 27 gut ertragen kann, wird er nicht geblendet den geistigen Helfer als Identität erkennen und von dieser dort abgesetzt.

Diese Gruppierungen der in Geisteshaltung, Entwicklungsstand und Interessen ähnlichen Identitäten mit ihren kollektiven Vorstellungswelten werden - wie schon gesagt - von außen als Diamantwolken unterschiedlicher Helligkeit und Farben wahrgenommen. Oder als Schiffe, Tempel oder sonst irgendwas, wobei die Identitäten deren Passagiere sind. Erst wenn man dort eintritt, zeigen sich die jeweils von den Gruppierungen geschaffenen, individuellen Vorstellungswelten.

Innerhalb der vierdimensionalen Raumzeit unserer physischen Sphäre (vgl. Bd.zero, Fn. S.79) findet während der genannten Bewegung durch die Energieebenen auf der Skala der 5. Energiedimension keine räumliche Positionsveränderung statt. Denn nur das Universum verfügt über einen Raum, wie wir ihn verstehen (vgl. Bd.1). Diese Reise ist also eine Mischung aus einer bestenfalls geringen räumlichen Veränderung und einer erheblichen Bewegung des aus Wach- und Unterbewusstsein bestehenden persönlichen Bewusstseins entlang der Skala der V. Energiedimension (vgl. Bd.2).

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