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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8375 2830 378)


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Kapitel 11: Genetischer Code & Einflüsse simultaner Selbst

Die Wahrnehmung räumlich entfernter Planeten und Sonnensysteme des Universums ist eine subjektive Deutung geistiger Vorgänge, welche in unsere physisch wahrgenommene Sphäre (vgl. S.95) hineinragen. [Lit 175]

Fast könnte man zu der Auffassung kommen, die Erde sei das einzige, durch und für uns Existente in der Bewusstseinsenergie-Schicht I. Würden wir jedoch mit einem Raumschiff diese fernen geistigen Vorgänge erreichen, würden unsere Sinnesorgane dort die erwarteten Planeten und Sonnensysteme projizieren. [Lit 175]

Diese Illusion des Raumes wie auch der Zeit ist nicht nur durch die Projektion der äußeren Sinnesorgane begünstigt. Auch im Laufe der Evolution angeeignete geistige Muster im Wachbewusstsein fördern diese illusorische Weltsicht . [Lit 175]

Es ist der Wille eines jeden Wachbewusstseins, welcher nicht nur - wie von Schopenhauer festgestellt - Wille zum Leben ist und das Denken und Handeln in der physischen Welt lenkt. Er manipuliert darüber hinaus die künftige physische Vorstellungswelt und verändert kontinuierlich Ereignisse der Vergangenheit. Der Satz "Wir sind genau das, wofür wir uns entschieden haben" trifft sowohl auf die Elternwahl zu als auch auf alles, was danach kommt.

Darüber hinaus sind nach Roberts (Seth) Erfahrungen früherer Lebenszyklen im genetischen Code des aktuellen physischen Körpers gespeichert und für dessen Zellbewusstseine bedeutsam. Hierüber würde der aktuelle Körper die Erinnerung an die damalige physische Form forttragen, wobei gegenwärtige Charakteristika die früheren "überschatten". So schreibt sie im direkten Bezug auf C.G. Jungs 'Animus' und 'Anima' (vgl. S.321):

"Sie besitzen jedoch nicht nur innerhalb der Psyche eine Realität, sondern werden von dem inneren Selbst in genetisch kodifizierte Daten eingebettet - als genetische Erinnerung an früheres psychisches Geschehen - und auf das genetische Gedächtnis der Zellen selbst übertragen, aus denen der Körper aufgebaut ist [...] Jedes innere Selbst, das einen neuen Körper annimmt, prägt diesem und seiner gesamten genetischen Struktur die Erinnerung an die ehemaligen physischen Formen auf, denen es einmal innegewohnt hat. Nun überschatten gewöhnlich die gegenwärtigen Charakteristika die früheren. Sie sind dominant. Aber die anderen Charakteristika sind latent auch vorhanden und in das Muster eingebaut. Das physische Muster eures gegenwärtigen Leibes verkörpert somit die genetische Erinnerung an die ehemaligen physischen Formen des Selbst mit ihren Stärken und Schwächen." [Lit 175]

Da der genetische Code höchst variabel ist und sich stets in Echtzeit anpasst, reagiert er auch unmittelbar auf psychische und emotionale Modifikationen der simultanen Identitäten (vgl. S.147 & 375) - und registriert diese. Roberts führt diese bedeutende Information in ihrem Buch detailliert aus - es empfiehlt sich einmal mehr, die Originalliteratur einzusehen. Ihre Annahmen fügen sich schlüssig in das Konstrukt dieser Abhandlung ein.

Weil sich aus der energetischen Nähe unseres heutigen Selbst zu früheren Reinkarnationsidentitäten Einflüsse auf unser aktuelles Leben und die Gesundheit ergeben, zitiere ich sie etwas ausführlicher:

"Ich will versuchen, dies so einfach wie möglich zu sagen. Euer gegenwärtiger Körper baut sich aus Schichten auf, von denen die oberste Schicht, die ihr seht, natürlich eure gegenwärtige physische Form darstellt. Doch verwoben mit ihr sind so etwas wie unsichtbare Schichten, latente 'Schattenschichten', die Körperbilder repräsentieren, die einstmals der Persönlichkeit angehört haben. Sie werden gewissermaßen in der Schwebe gehalten. Sie sind mit der atomaren Struktur eures gegenwärtigen Körpers elektromagnetisch verbunden. Aus eurer Sicht würden sie als unzentriert gelten. Sie stellen jedoch einen Teil eures psychischen Erbes dar [...] Die Struktur eures gegenwärtigen Ich ist von dieser 'Reinkarnationsvergangenheit' durchwoben, und diese Reserven ehemaliger Charaktermerkmale, Aktivitäten und Einsichten werden unbewusst vom gegenwärtigen Ich ausgeschöpft [...]

Oftmals ist es möglich, die Stärke eines ehemaligen Körpers zu mobilisieren, um eine gegenwärtige Schwäche auszugleichen. Der Körper trägt also nicht nur die biologische Erinnerung an seine ehemaligen Zustände in diesem Leben mit sich herum, sondern ebenso unauslöschlich und sogar physisch auch die Erinnerungen anderer Körper, durch welche die Persönlichkeit sich in früheren Reinkarnationen ausgedrückt hat. Anima und Animus sind mit diesen inneren Körperbildern auf das engste verknüpft. Die Körperbilder sind psychoenergetisch geladen und treten auch im Traumzustand auf. Sie haben eine kompensierende Funktion und sind Gedächtnishilfen, die verhindern, dass ihr euch mit eurem gegenwärtigen physischen Körper überidentifiziert."

Demnach entstammt ein nicht unerheblicher Teil intuitiver Einflüsse - sowohl in Träumen wie auch im Wachzustand, die wir durch ein fragendes Interesse unseres Wachbewusstseins erhalten -, aus Erfahrungen und Erkenntnissen der nur scheinbar vergangenen Lebenszyklen, der Simultanleben. Unsere bereichernden Phantasien, Eingebungen und nicht zuzuordnenden Erinnerungen basieren im Wesentlichen hierauf. Folglich beruhen künstlerische Umsetzungen wie Historienromane auf eigenen Erfahrungen in der betrachteten Epoche.

Diese sind Bestandteil unserer energetischen Struktur und könnten vom Wachbewusstsein über meditative Übungen fokussiert und eingesehen werden.

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