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Lexikon der Metaphysik: 'Unterbewusstsein'



Das hier einsehbare Lexikon ist als Taschenbuch in allen Buchhandlungen erhältlich
ISBN 9783756888962
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Inhaltsverzeichnis

Unterbewusstsein

Unterbewusstsein [Monroe, Roberts, Buddhismus, Freud, C.G. Jung, Schacter] = ein Bereich der Gesamtpersönlichkeit mit vielen Unterteilungen. Vereinfacht dargestellt filtert es auf das äußere Selbst einfließende Informationen, beherbergt verdrängte Emotionen und enthält die vollständige Vita der betreffenden Aussendung der Wesenheit. Und es speichert einen Großteil deren Energieflusses zum äußeren Selbst, um diese Vitalität dann explosionsartig in die persönliche Camouflage-Schöpfung einer weiteren Planck-Zeit zu entlassen.

Das persönliche Unterbewusstsein besteht aus sich selbst bewussten und aktiv agierenden Energiefeldern, von denen die obersten Schichten das äußere Ego (siehe 'Ich') des letzten Lebenszyklus repräsentieren. Etwas tiefer im persönlichen Bereich sind die Selbst der nur scheinbar vergangenen Lebenszyklen und darunter das kollektives Bewusstsein u.a. der Gattung Mensch, welche vom Individuum unabhängige Erfahrungen beinhalten, die Lebenszyklen-übergreifend genutzt werden. Der Mensch verfügt auch posthum in der großen Reflexionspause über ein persönliches Unterbewusstsein als Teil der Gesamtpersönlichkeit, das sich ebenfalls nicht direkt in der dortigen Camouflage ausdrückt [Lit 215].

Eine Beschreibung der Struktur des Unterbewusstseins mittels Begriffen wie 'Schichten' oder 'Ebenen' ist im Grunde unpassend. Denn das Unterbewusstsein besteht aus ursprünglichen, direkten Erfahrungen in der geräumigen Gegenwart - beispielsweise des Menschengeschlechts und diejenigen der Persönlichkeiten aller sonstigen Lebenszyklen dieser Aussendung der Wesenheit. All dies geschieht darin noch immer und immer weiter. Es hat also nicht eine Erinnerung daran, sondern sieht in der sogenannten 'Erinnerung' über bestehende Kommunikationskanäle deren entsprechende Ereignispunkte ein. Alles, was ist, was je war und je sein wird, geschieht also noch immer und verändert sich. Die sich daraus ergebenden Veränderungen münden in unterschiedlichen Verläufen respektive Wahrscheinlichkeitslinien.

Unser inneres Selbst ist sich im Gegensatz zum äußeren seiner Vita über alle Lebenszyklen und Verzweigungen hinweg bewusst. Denn es errichtet keine unnötigen künstlichen Barrieren, wie es das äußere Selbst und insbesondere dessen äußeres Ego für gewöhnlich macht. Das Unterbewusstsein enthält also auch dasjenige, was wir einst waren und in allen ab hier möglichen Verzweigungen (siehe 'Wahrscheinlichkeitslinien') sein können. Aus ihm resultieren viele Impulse und diejenigen Warn- und Lehrträume, die nicht Ausdruck der Aktivität des Traumselbst (siehe 'Inneres Wachbewusstsein') oder des Geist des Wesenheit sind.

Die drei persönlichen Energiefelder des Unterbewusstseins kontrolliert das äußere Ego des letzten Lebenszyklus [Lit 214]. Sie werden für jeden neuen Lebenszyklus an dessen besondere Erfordernisse angepasst. So ist bspw. das Energiefeld mit allen unreflektierten emotionalen Impulsen zu Beginn eines Lebenszyklus leer. Das ehemalige äußere Ego ist jetzt der innere Organisator aller einfließenden Daten. Es ist zwar autonom und kann vom äußeren Selbst als Identität angesprochen werden, agiert jedoch strikt entsprechend der Emotionen, Erwartungen und Glaubenssätze des aktuellen äußeren Egos. Das persönliche Unterbewusstsein ist dennoch in seiner Bedeutung dem aktuellen äußeren Ego durchaus ebenbürtig. [Roberts]

Offen ist, welcher innere Bereich die unbewussten biologischen Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Blutdruck reguliert. Aus den umfangreichen Diktaten des jenseitigen Seth über sein Medium Roberts geschlossen könnte dies Aufgabe des Geist der Wesenheit sein. Eine kurze persönliche Anmerkung Roberts verortet diese Regulierungen jedoch im persönlichen Unterbewusstsein [Lit 218 S.304].

Die verschiedenen Bestandteile des inneren Selbst nutzen unterschiedliche Symbole und interpretieren identische etwas anders, was nicht nur für Traumanalysen von Bedeutung ist. U.a. resultiert dies daher, dass die Gesamtpersönlichkeit über drei Energiestufen verteilt ist. Die Identitäten des inneren Selbst verstehen sich dennoch als Facetten einer Gesamtpersönlichkeit. Ihre Wahrnehmungen gehen ineinander über, so wie auch unsere äußeren Wahrnehmungen unablässig durch innere Eindrücke und Impulse ergänzt werden. Das äußere Selbst sollte erkennen, dass sein inneres Selbst in jedem Moment mit ihm an seinem Leben webt und infolge künstliche Trennungen in seinem Denken und seiner Wahrnehmung beseitigen. Die Vita einer Aussendung hat zudem über all seine Lebenszyklen im Grunde keine Lücken, sondern sollte als eine Existenz betrachtet werden. Trennungen, wie sie das äußere Ego so gerne vornimmt, existieren im Grunde nicht. [Lit 222]

Das Trennende sind die individuellen Frequenzbereiche, in denen jeder Teil der Gesamtpersönlichkeit pulsiert (siehe 'Schwingungsfrequenz'). Daraus resultierend gibt es größere oder kleinere mentale Entfernungen des äußeren Wachbewusstseins von seinem jeweiligen Gegenwartspunkt zu den unterschiedlichen Bereichen seines Selbst und damit auch zu seiner sonstigen Vita. Je tiefer es in seine persönliche Psyche eindringt, desto mehr nähert es sich seiner ihn einst aussendenden Wesenheit an.

Nicht dem Unterbewusstsein zuzurechnen ist das Bewusstsein des physisch projizierten Körpers, welcher in jedem Lebenszyklus und jeder wahrscheinlichen Verzweigung von denselben Zellbewusstseinen gebildet wird. In ihre Formen werden für jede Planck-Zeit Atome und Moleküle hinein projiziert. Die Atome jedoch platzieren sich in jeder Projektion einer Planck-Zeit in freier Entscheidung spontan neu. So wird ein Atom kaum einmal dieselbe Position zweimal einnehmen, während Zellbewusstseine eine angestammte Position über alle Lebenszyklen und wahrscheinlichen Verzweigungen hinweg halten.

Das nach innen gerichtete Wachbewusstsein ist dem Unterbewusstsein ebenso nicht zugehörig wie der tiefer positionierte, persönliche 'Geist der Wesenheit' als primäre Identität der Gesamtpersönlichkeit. Letzterer agiert als Mittler zur Wesenheit und als sehr persönlicher Wächter über alle Lebenszyklen der äußeren Persönlichkeit.

Es folgt die Struktur des Unterbewusstseins im Überblick:

UB I (persönlich - I bis III gebildet aus dem äußeren Ego des 'letzten' Lebenszyklus sowie nicht dominanten Ichs des Ich-Teams):

Nahe des äußeren Wachbewusstseins befindet sich dieser persönliche, mit dem aktuellen Lebenszyklus befasste Bereich. Außen finden sich die Energiemuster aktueller persönlicher Wünsche und Bedürfnisse, etwas tiefer diejenigen der zeitlichen Vergangenheit des aktuellen Lebenszyklus.

Dieser Bereich filtert an das äußere Selbst gerichtete innere Informationen, Eingebungen, Impulse und Träume entsprechend der Emotionen dieser Wünsche und Bedürfnisse sowie den aus ihnen resultierenden Erwartungen, Glaubenssätzen und Bestrebungen. Er wirkt als sturer Diener und Beschützer des äußeren Egos, indem er strikt nach diesen Vorgaben nicht übereinstimmende innere und äußere Informationen herausfiltert und blockiert - und andersherum erwünschte durchlässt. Die drei persönlichen Energiefelder des Unterbewusstseins (UB I, II & III) ziehen sich hierzu gegenüber einer eintretenden Aktion oder Information gemeinsam zusammen, so dass diese ungehindert passieren kann, oder dehnen sich gemeinsam aus, so dass eine Filterung oder Abweisung stattfindet.

Weil das persönliche Unterbewusstsein Veränderungen der Emotionen des äußeren Selbst - und damit auch dessen Erwartungen und Überzeugungen - erst mit zeitlicher Verzögerung realisiert, können hier noch wirksame frühere Emotionen des äußeren Selbst die Realitätsbildung in dessen Projektionen beeinflussen. Beispielsweise projiziert man dasjenige nach außen, womit man starke Emotionen und infolge Erwartungen verknüpft - gleichgültig, ob sie konstruktiv oder destruktiv sind. So auch, was man sich selbst und in anderen fürchtet [Lit 220]. Um die Energiemuster starker Ängste im inneren Selbst zu assimilieren, braucht es anhaltend starke entgegengesetzte Emotionen im äußeren Selbst. Unerwünschte Emotionen dürfen jedoch nicht verdrängt werden, sie sind anzuschauen und zu akzeptieren, ohne sie anhaltend zu fokussieren und ihnen darüber Raum in der persönlichen Erfahrung zu geben.

Das persönliche Unterbewusstsein erhält vom Ereignisbewusstsein über das Traumselbst (siehe 'Inneres Wachbewusstsein') Informationen zu den ab jeden Gegenwartspunkt verzweigenden wahrscheinlichen Verläufen und unterstützt das äußere Wachbewusstsein in seiner Entscheidungsfindung [Lit 214].

Das Energiefeld dieses Bereichs scheint zugleich eine weitere wichtige Funktion für die Gegenwartsmomente zu erfüllen. Er sammelt im Pulsationsrhythmus der Planck-Zeiten die von der Wesenheit einströmende Energie, filtert und färbt sie entsprechend der genannten Emotionen, Erwartungen, Glaubenssätze und Bestrebungen des äußeren Selbst, um sie entsprechend geprägt im Projektionsvorgang explosionsartig in eine physische (Wachzustand) oder geistige (Schlaf & Tagträume) Darstellung respektive Camouflage abzugeben. [Roberts]

UB II (persönlich - I bis III gebildet aus dem äußeren Ego des 'letzten' Lebenszyklus sowie nicht dominanten Ichs des Ich-Teams):

Tiefer findet sich ein Bereich mit allen möglichen unreflektierten emotionalen Impulsen, welche erst im aktuellen Lebenszyklus erworben wurden. Es sind sowohl konstruktive wie auch destruktive emotionale Energieblöcke, die unstrukturiert dem Selbst zur Verfügung stehen und bislang nicht assimiliert sind. Es sind vor allem die verdrängten, mit Ängsten behafteten Emotionen, die durch den Energieeinsatz fortwährender Verdrängung soweit gestärkt werden können, bis sie sich auf irgendeine Weise Ausdruck verschaffen - entweder im explosiven Handeln der Person oder in körperlichen Symptomen.

UB III (persönlich - I bis III gebildet aus dem äußeren Ego des 'letzten' Lebenszyklus sowie nicht dominanten Ichs des Ich-Teams):

Hierunter ist der Bereich der nicht entwickelten und ausgelebten Entwicklungsmöglichkeiten der aktuellen Persönlichkeit dieser Aussendung. Es sind diejenigen vorteilhaften oder nachteiligen Anlagen und Interessen des persönlichen Selbst, die nicht verfolgt wurden und latent sind. Diese können an Bedeutung gewinnen, wenn sich zu Lebzeiten die äußeren Herausforderungen verändern und infolge ein nunmehr passenderes äußeres Ich aus dem Ich-Team eingesetzt wird. Werden jedoch derartige drängende Persönlichkeitsanteile nicht einmal ansatzweise vom äußeren Selbst ausgelebt, dann werden sie durch die Energie der Unterdrückung energiereicher und ggf. nach Ausdruck suchen.

UB IV (letzte Reflexionspause zwischen zwei Lebenszyklen):

Dieses oberste, d.h. dem äußeren Wachbewusstsein nächste unpersönliche, d.h. nicht auf den aktuellen Lebenszyklus bezogene Energiefeld ist die letzte Reflexionspause zwischen dem letzten und dem aktuellen Lebenszyklus. Sie kann wertvolle Einblicke in die geistige Welt liefern helfen, weil in dessen Fokussierung die erweiterten Kommunikationskanäle u.a. zwischen den jenseitigen, den wahrscheinlichen und dem derzeitigen Selbst als Lichter wahrnehmbar werden.

Über diese reisen wir im Schlaf in die tieferen Träume, in denen wir bspw. mit Verstorbenen kommunizieren, und über diese erinnern wir uns im Wachzustand hieran. Auch für die Wahrnehmung von Geist-Erscheinungen jenseitiger Persönlichkeiten ist das Fokussieren dieses Bereichs vorteilhaft. [Roberts]

UB V (vorheriger Lebenszyklus):

Dieses Energiefeld repräsentiert den - in zeitlichen Begriffen gesprochen - vergangenen Lebenszyklus, der tatsächlich in der geräumigen Gegenwart immer noch geschieht. Dessen Energien können auf ein emotional und assoziativ verbundenes, ähnliches Ereignis im aktuellen Lebenszyklus reagieren, indem entsprechende Ereignisse aus der betreffenden Assoziationsgruppe des früheren Lebenszyklus unterschwellig ins aktuelle Gedächtnis kommen. So wirken nicht nur besonders schöne wie auch traumatische Erfahrungen aus anderen Lebenszyklen in den gegenwärtigen hinein und beeinflussen unser Handeln, sondern auch die gewöhnlichen Erfahrungen. Die Assoziationsgruppen verschiedener Lebenszyklen können sich vermischen.

[Diese letzten beiden Bereiche IV und V wiederholen sich so oft, wie es in der Vita der Aussendung Lebenszyklen gibt. Die nachfolgende Nummerierung ist daher offen.

Wie sich potentielle künftige wahrscheinliche Lebenszyklen in dieses Schema einfügen ist unklar, deren Energiemuster sind jedoch nach Roberts ebenfalls hierin enthalten. Vermutlich schließen sie an dieser Stelle an - das setzte jedoch voraus, dass auch der aktuelle Lebenszyklus hier nachfolgend schon enthalten ist, worüber es in der berücksichtigten Literatur keine Information gibt.]

UB VI(?) (geistiges Kollektiv des Menschengeschlechts):

Unterhalb der energetisch gleichsam gestapelten Lebenszyklen findet sich der vergleichsweise große, kollektive und unpersönliche Bereich mit Informationen zur Geschichte des Menschengeschlecht und dessen Aktionen. Er umfasst durch seine Position in der geräumigen Gegenwart sowohl die wahrscheinliche Zukunft als auch die aktuelle wahrscheinliche Vergangenheit der Menschheit und bewirkt über unablässige telepathische Abstimmungen mit allen Individuen ihren Zusammenhalt [Lit 217].

Dazu gehören kollektive Abstimmungen alles Seienden in machtvollen Massenträumen. Darin werden auf Grundlage der Emotionen, Erwartungen und Überzeugungen aller Beteiligten diesen entsprechende, das Weltgeschehen steuernde große und kleine Ereignisse konstruiert, die das Kollektiv der Nation und letztlich des Planeten über alle Zeiten verändern.

Doch auch kleinteilige Abstimmungen wie diejenigen unter Bekannten, Freundesgruppen, der direkten Nachbarschaft, in Vereinen und anderen lokalen Gruppierungen, denen man sich verbunden fühlt, erfolgen in diesem Bereich des Unterbewusstseins. C.G. Jung nannte ihn das 'kollektive Unbewusste'.

UB VII(?) (Verständnis physisch projizierter Realität):

Hier findet sich der tiefste Bereich unseres Selbst als 'Erinnerungspersönlichkeit'. Dieser enthält in konzentrierter Form sämtliches Wissen über die Funktionsweise des Universums und unserer Sphäre wie auch über die ersten Anfänge und Versuche kleinster physischer Projektionen sowie das Wissen um die Realität physisch projizierter Gedankenkonstruktionen. Roberts nennt diesen Wissensspeicher 'mentale Gene', das Wissen selbst 'Kapselverständnis', welches auch Atomen, Molekülen und Zellen zu eigen ist.

[Siehe auch 'Geräumige Gegenwart', 'Inneres Wachbewusstsein', 'Geist der Wesenheit', 'Wesenheit', 'Aussendung', 'Gesamtpersönlichkeit', 'Äußeres Selbst', 'Emotionen', 'Schöpfung', 'Vitalität', 'Camouflage', 'Projektion', 'Ich', 'Planck-Zeit', 'Lebenszyklus', 'Individuum', 'Reflexionspause', 'Kommunikationskanal', 'Wahrscheinlichkeitslinie', 'Träume', 'Identität', 'Glaubenssätze', 'Symbole', 'Energiestufen', 'Inneres Selbst', 'Wahrnehmung', 'Schwingungsfrequenz', 'Gegenwartspunkt', 'Psyche', 'Zellbewusstsein', Ereignisbewusstsein', 'Schlaf', 'Assoziation', 'Aktion', 'Telepathie' und 'Kapselverständnis']


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