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Lexikon der Metaphysik: 'Tod'



Das hier einsehbare Lexikon ist als Taschenbuch in allen Buchhandlungen erhältlich
ISBN 9783756888962
(Link zum Verlags-Shop)





Inhaltsverzeichnis

Tod

Tod [diverse Quellen] = Fokusänderung des äußeren Wachbewusstseins sowie Neuorientierung des äußeren Ego(siehe 'Ich') unter Beibehaltung des Identitätsgefühls. Das physische Ableben beinhaltet eine Reorganisation von Bestandteilen der Gesamtpersönlichkeit.

Es gibt jedoch für keinen Bereich des Selbst einen Zustand der Unbewusstheit, sondern im Einschlafen wie auch im physischen Ableben nur eine Fokusverschiebung auf andere Aktivitätsfelder. Man wechselt unter vollständiger Beibehaltung der Identität und der Erinnerungen das Aktivitätsfeld und damit die Seins-Ebene respektive das Realitätssystem. Da eine Identität nie endende Aktion ist, verändert sich auch posthum unablässig und unvermeidbar weiter. Die Erinnerungen eines Lebens bleiben jedoch ein wertvoller Teil der Erfahrung einer Aussendung, selbst wenn sie im Laufe ihrer spirituellen Ausweitung zur Wesenheit würde.

Die Identität bleibt unangetastet

Da das Sein alles Seienden auf Energie basiert, wird diese durch das Ablegen des physisch nur projizierten Körpers nicht beeinträchtigt. Man ist schon zu Lebzeiten ein elektromagnetisches Energiefeld mit einem von diesem in ein scheinbares Außen projizierten Körper - daran ändert das Ableben nur wenig. Der soeben Verstorbene empfindet sich folglich nicht als tot [Lit 230]. Er projiziert weiter eine individuelle, scheinbar äußere Camouflage, in der sich seine Emotionen, Absichten und Überzeugungen nunmehr jedoch sofort ausdrücken. Der schonende zeitliche Verzug einer physischen Projektion ist obsolet. Alle Erinnerungen, die Intelligenz und die Denkfähigkeit bleiben nicht nur unangetastet, sie erweitern sich mit dem damit einhergehenden Energiestufenwechsel etwa um den Faktor 9, sofern das ehemalige äußere Ego die damit verbundene Ausweitung zulässt und sich nicht ängstlich vor einfließenden Informationen verschließt.

Unzählige potentielle Tode als Ausstiegsmöglichkeiten

Bereits im Laufe eines Lebens geht jedes Lebewesen an unzähligen möglichen Toden als potentielle Ausstiegsmöglichkeiten meist achtlos vorbei. Solange die Emotionen, das Streben und die Glaubenssätze des persönlichen Selbst das physische Sein grundsätzlich bejahen und die natürliche Lebensfreude Raum hat, sich idealerweise gelegentlich überschäumend auszudrücken, wird keine dieser Ausstiegsmöglichkeiten beachtet und akzeptiert. Das Leben geht dann weiter.

Denn niemand stirbt, dessen Gesamtpersönlichkeit sich nicht aktiv hierfür entschieden hat. Wenn man im Leben keinerlei Entwicklungsmöglichkeiten mehr für sich sieht und die Lebensfreude dauerhaft verunmöglicht ist, gibt man auf. 'Ich mag nicht mehr', ist eine typische letzte Aussage. Ein ängstlich dominierendes äußeres Ego ist an Entscheidungen der Gesamtpersönlichkeit weniger beteiligt, weil es unerwünschte innere Informationen abblockt. Nicht so das äußere Wachbewusstsein, welches das äußere Selbst im Idealfall führen sollte und Kontakt zum inneren Selbst hält.

Nicht plötzliches Sterben

Im nicht plötzlichen Sterben hat das persönliche Selbst ausreichend Zeit, um den Fokus mittels der verstärkten Nutzung innerer Sinne auf geistige Realitäten umzustellen. Der Prozess der Umorientierung beginnt dann schon Monate vor dem eigentlichen physischen Ableben und kann an deutlichen Verhaltensänderungen festgemacht werden. Doch selbst plötzliche Aggressivität und Unbeherrschtheit ist positiv zu werten und Ausdruck einer wichtigen Vorbereitung und sollten keinesfalls medikamentös unterdrückt werden. Bisweilen erscheint es Nahestehenden, als ob der Betreffende verrückt geworden wäre, was nicht der Fall ist. Er befreit sich nur aus den Konventionen und Einengungen dieser Existenz, was sehr vorteilhaft für ihn ist.

Plötzliches Sterben

Im plötzlichen Sterben hat das äußere Wachbewusstsein oft das Problem der Verwirrung - es hat in der Regel unter der Dominanz eines innere Sinne unterdrückenden, äußeren Egos nicht gelernt, sich schon zu Lebzeiten nach innen zu fokussieren, besitzt daher für geistige Umgebungen kaum Handlungs- und Entscheidungskompetenz. Und es ist noch sehr stark auf die von ihm projizierte Camouflage fokussiert, eine allmähliche Loslösung wie beim nicht plötzlichen Sterben fand nicht statt. Der Betroffene sollte sich dann selbst zurücknehmen und sich neugierig und erwartungsvoll dem gebotenen Verlauf überlassen. Er sollte hierbei alle Sorgen und alles Bedauern erst einmal abwerfen und nur konstruktive Gedanken im Sinne der Ideale wie u.a. Liebe, Kooperation und Wertschätzung zulassen und darüber sinnieren.

Der Tod ist stets ein vom Betreffenden gewollter Ausstieg aus dem physischen Leben, auch wenn bspw. eine schwere Erkrankung oder ein Unfalltod das physische Leben beendet. Niemand stirbt, dessen Gesamtpersönlichkeit nicht dafür bereit ist - selbst, wenn dessen äußeres Ego noch so heftig protestiert. Denn Sterben ist nichts anderes als ein Perspektiven-Wechsel - man entkommt einer von der Gesamtpersönlichkeit als bspw. festgefahren empfundenen Situation und beginnt etwas Neues. Das äußere Ego, das möglicherweise spirituell uninformiert eine unbegründete Angst vor Auflösung hat, ist sich nicht immer dieser auch auf seinen Emotionen, Erwartungen und Glaubenssätzen basierenden Entscheidung bewusst.

Trauer

Stark emotionale Trauer der Nahestehenden ist für jeden Sterbenden eine große Belastung. Im Idealfall lassen lebende Angehörige mit ihrem äußeren Selbst den Sterbenden los, lassen ihn mit Liebe gehen und suchen in sich eine heitere, freudige Haltung, indem sie dankbar sind für die schöne, gemeinsam verlebte Zeit und reflektieren über diese. Und freuen sich darauf, dereinst nach auch ihrem Ableben wieder vereint zu sein.

Jedem Sterbenden hilft eine heitere emotionale Stimmung der sogenannten 'Trauer'-Gäste nicht nur bei seiner Beerdigung. Er nimmt die Emotionen wahr und möchte nicht emotional runtergezogen werden, weil ihn das am Fortkommen behindert. 'Träumerische' Kontakte im Schlaf beeinträchtigen dagegen den Sterbenden nicht, weil das innere Traumselbst (siehe 'Inneres Wachbewusstsein') trauernder Angehöriger sachlich und klug agiert. Es hat auch seine Emotionen, bewertet den Abgang aber völlig undramatisch - es weiß, dass dieser auf seiner Ebene zum einen eine Rückkehr und zum anderen eine Chance auf Aufarbeitung und einen Neubeginn in einem weiteren Lebenszyklus ist.

[Siehe auch 'Sterben', 'Nahtoderfahrung', 'Lebensrückschau', 'Phasenverschiebung', 'Krankheit', 'Aussendung', 'Äußeres Wachbewusstsein', 'Identität', 'Ich', 'Gesamtpersönlichkeit', 'Fokus der Aufmerksamkeit', 'Aktion', 'Energiefeld', 'Realitätssystem', 'Innere Sinne', 'Glaubenssätze', 'Inneres Selbst', 'Emotionen', 'Camouflage', 'Projektion', 'Energiestufen', 'Spirituelle Informiertheit' und 'Wesenheit']


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