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Lexikon der Metaphysik: 'Sterben'



Das hier einsehbare Lexikon ist als Taschenbuch in allen Buchhandlungen erhältlich
ISBN 9783756888962
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Inhaltsverzeichnis

Sterben

Sterben = Wechsel der äußeren Form - vom physisch projizierten Körper zu einem Geistkörper - im Umstieg auf ein anderes Realitätssystem - von der physisch projizierten in eine geistig projizierte Camouflage, wie sie schon aus Träumen vertraut ist. Es ist ein Prozess des Übergehens ohne klar definierbaren Gegenwartspunkt, in dem dies geschieht.

Im Gegensatz zur Geburt mit ihrem Geburtsschock ist Sterben ganz leicht, nur ein kleiner Schritt - belastend könnte allenfalls die letzte Lebensphase sein, welche im Tod mündet. Das Identitätsgefühl und das Gedächtnis werden hierbei in keiner Weise beeinträchtigt, im Gegenteil besteht bei entsprechender Offenheit die Möglichkeit zur Ausdehnung des Selbst und zum Überblicken aller Lebenszyklen mit den jeweiligen Erinnerungsdaten. Wer jedoch seine Persönlichkeit zu Lebzeiten fälschlich mit seinem Körper untrennbar verbunden ansieht, hat in dieser Übergangsphase größere Probleme - er muss erst lernen, das seine Persönlichkeit völlig unabhängig von jedem Körper existiert und diese Überidentifikation ablegen.

Empfangende Personen sind nach Roberts Projektionen für spirituell Uninformierte, für die ein Dialog ohne ein visuell wahrnehmbares Gegenüber zu verwirrend ist. Empfangende paradiesische Welten sind Projektionen für Uninformierte, die ein fehlender äußerer Bezugsrahmen verstören würde. Empfangende Worte sind Zugeständnisse an Uninformierte, welche die ungleich umfassendere nonverbale Kommunikation über die inneren Sinne ängstigt. [Lit 194]

Niemand stirbt, dessen Gesamtpersönlichkeit sich nicht aktiv dafür entschieden hat. Wenn man im Leben keinerlei Entwicklungsmöglichkeiten mehr sieht, gibt man auf und akzeptiert einen der unzähligen potentiellen Ausstiegsmöglichkeiten auf dem Lebensweg. 'Ich mag nicht mehr', ist ein typischer letzter Satz. Ein dominierendes äußeres Ego (siehe 'Ich') ist an derartigen Entscheidungen der Gesamtpersönlichkeit eher nicht beteiligt, weil es ängstlich innere Informationen abblockt. Es mag hierüber emotional noch so aufgebracht sein - die Gesamtpersönlichkeit hat sich hierfür entschieden. Das äußere Wachbewusstsein, welches das äußere Ego im Idealfall leiten sollte und zu Lebzeiten den Kontakt zum inneren Selbst hält, ist in eine solche Entscheidung eingebunden und hat zugestimmt.

Das gilt ohne Einschränkung auch für das Ableben durch einen Unfall, durch Naturkatastrophen, in einem Krieg oder durch ein Gewaltverbrechen. Letztere beide Erfahrungen können von Persönlichkeiten gesucht sein, wenn sie zuvor, in einem früheren Lebenszyklus, einmal Täter waren, um die Folgen ihrer damaligen Tat zu verstehen. Dann wäre diese Erfahrung eine der für diesen Lebenszyklus selbst gestellte Herausforderungen.

[Siehe auch 'Tod', 'Selbstmord', 'Krieg', 'Aussendung', 'Geburt', 'Ich', 'Äußeres Wachbewusstsein', 'Gesamtpersönlichkeit', 'Gegenwartspunkt' und 'Nahtoderfahrung']


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