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Lexikon der Metaphysik: 'Schöpfung'



Das hier einsehbare Lexikon ist als Taschenbuch in allen Buchhandlungen erhältlich
ISBN 9783756888962
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Inhaltsverzeichnis

Schöpfung

Schöpfung [Roberts] = ist die unvermeidbare Folge der unablässigen Aktion der Vitalität (Energie) alles Seienden. Die alltägliche Realitätsgestaltung im Physischen ist ein Schöpfungsprozess, in dem die Energie der eigenen Emotionen, Erwartungen und Gedanken nicht nur die individuelle Projektion der äußeren Camouflage prägt, sondern auch aus allen wahrscheinlichen Ereignissen die passenden heranzieht.

So erschafft jedes Individuum - von All-das-was-ist bis hin zum Einzeller - individuell wie auch kollektiv seine scheinbar nach außen projizierte und zugleich wahrgenommene Realität auf Basis seiner Emotionen, Erwartungen, Absichten und Überzeugungen (Glaubenssätze). Tatsächlich ist jede Projektion als Teil des Schöpfers nur scheinbar 'außen' und kann nicht getrennt von ihm betrachtet werden.

Im Detail betrachtet initiiert die Spannung einer Emotion den Energiefluss einer Aktion und entspannt sich in der Schöpfung einer äußeren Realität. Diese ist stets eine mehr oder weniger starke Verzerrung der energetischen Grundrealität, weil die elektromagnetische Grundlage in ihrer Komplexität nicht eins zu eins in eine Camouflage übersetzt werden kann und zudem Verzerrungen durch die Emotionen und Glaubenssätze stattfinden.

Passen geänderte Emotionen, Überzeugungen und Erwartungen nicht mehr zu den kollektiven Ereignissen des aktuellen Wahrscheinlichkeitssystems, verzweigt man in das Universum einer anderen energetischen Grundrealität. Es ist nicht verkehrt zu sagen, dass jede physische oder geistige Projektion - also auch das, was Menschen als Umgebung wahrnehmen - bereits eine verzerrte Verzweigung der vorherigen ursprünglichen energetischen Schöpfung ist, wobei es jedoch weder einen Anfang noch ein Ende gibt. Jede dieser Verzweigungen basiert auf erheblich geänderten Emotionen, Überzeugungen und Erwartungen des Schöpfers und ist ein entsprechend abgewandeltes, neues wahrscheinliches Realitätssystem.

Obschon nur Individuen mit weitgehend ähnlichen Emotionen und infolge ähnlichen akzeptierten Ereignissen innerhalb eines Wahrscheinlichkeitssystems aufeinandertreffen, kreuzen ihre Raumzeitschläuche unablässig auch diejenigen von Individuen, die anderen Wahrscheinlichkeitslinien folgen. Daraus ergeben sich Diskrepanzen in deren kollektiven Schöpfungen, folglich auch in ihren Vergangenheiten und Zukünften. Es gibt dementsprechend nicht die eine feststehende Realität oder Wahrscheinlichkeitslinie mit nur einer Ereignisabfolge, sondern alle wahrscheinlichen Verläufe mit ihren jeweiligen wahrscheinlichen Individuen sind höchst dynamisch miteinander verwoben. Die Spanne der Diskrepanzen reicht von kleineren innerhalb eines Wahrscheinlichkeitssystems bis hin zu unüberbrückbaren zwischen verschiedenen Wahrscheinlichkeitssystemen.

So lebt jede äußere Persönlichkeit in einem ganz praktischen Sinne in ihrer eigenen, durch Schöpfung jedes Gegenwartspunktes erschaffenen Welt. Diese ist ihr persönliches Raum-Zeit-Kontinuum. Es ist daher nicht sicher, dass die Menschen, die unsere Wege kreuzen, die gleichen Ereignisse erinnern und in ihrer Zukunft erleben werden wie wir. Zudem kann sich jedes Individuum jederzeit umentscheiden, indem es seine Emotionen in Bezug auf einen Sachverhalt ändert. Nicht einmal bei uns Nahestehenden können wir wissen, ob sie der gleichen Entwicklung folgen. Je nach unserer emotionaler Grundstimmung treffen wir auf ihre passenden wahrscheinlichen Selbst - und umgekehrt. Infolge sind erinnerte gemeinsame Erlebnisse oftmals nicht übereinstimmend.

Der vorbereitende Teil der Realitäts-Schöpfung findet primär im Schlaf statt, und zwar sowohl in persönlichen Träumen als auch in Massenträumen des Kollektivs der Menschheit oder einer Nation. Wir stimmen uns darin mit allen Menschen ab, die von unseren Einflüssen und Entscheidungen tangiert werden. Es sind Abstimmungen über die Emotionen, Erwartungen, Überzeugungen (Glaubenssätze) und Absichten der Beteiligten, die letztlich in der Schöpfung der wahrscheinlichsten Ereignisse münden. Wir stellen darin die Weichen für die weitere Entwicklung. Diese Träume repräsentieren die immense Macht des Individuums wie auch der Kollektive, die äußere Realität individuell und gemeinsam zu gestalten, diese aus den allen Individuen zugrunde liegenden Emotionen, woraus sich erst ihre Erwartungen, Überzeugungen und Absichten ergeben, zu erschaffen. [Lit 215]

So hat jedes einzelne Individuum den denkbar stärksten Einfluss auf sein erlebtes Weltgeschehen, indem es nur diejenigen Ereignisse und Entwicklungen anzieht, die es emotional fokussiert, also mit seinen konstruktiven wie auch destruktiven Emotionen und Erwartungen stützt.

[Siehe auch 'Vitalität', 'Aktion', 'Individuum', 'Projektion', 'Realitätssystem', 'Camouflage', 'Ereignisse', 'Emotionen', 'Verzerrung', 'Glaubenssätze', 'Träume', 'Wahrscheinlichkeitslinie', 'Wahrscheinlichkeitssystem' und 'Universum']


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