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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt'

Lexikon der Metaphysik: ''


ERWEITERTE AUSGABE NOCH NICHT ALS BUCH ERHÄLTLICH - VORRAUSSICHTLICH AB 2023




Inhaltsverzeichnis

Realitätsschöpfung

Realitätsschöpfung = spontanes in ein scheinbares Außen Projizieren innerer emotionaler, in ihrem Grunde psychologisch-energetischer Zustände mittels innerer Sinne. Die hierdurch projizierte Camouflage ist nach Roberts gleichsam halluziniert, sie existiert im Grunde nicht:

"Ihr formt eure Realität, und solange ihr das nicht vollständig versteht, könnt ihr sie weder verändern noch könnt ihr eure Freiheiten gebrauchen [...] es gibt keine große Überseele, die sie für euch formt [...] Es kann euch [...] nicht erlaubt werden, in andere Dimensionen [A.d.V.: Ausbildungssysteme der Sphären] zu gehen, solange ihr die Macht eurer Gedanken und subjektiven Gefühle nicht erkennt." [Lit 221].

Die Grundlage von allem, also auch von Bewusstsein, Emotionen, Gedanken und Materie, ist die sich ihrer selbst bewusste Energie von Bewusstseinseinheiten als kleinstmögliche Energie-Einheiten. Das Individuum projiziert für sich oder kollektiv auf Bewusstseinseinheiten basierende und emotional durch die Schöpfer geprägte Gedankenkonstruktionen nach außen in eine Camouflage, um darin mit ihnen umzugehen und zu erkennen, wer man ist. Die Camouflage ist also zumindest anteilig ein Teil des schöpfenden Individuums.

Wir beeinflussen im Physischen wie auch posthum in jeder anderen Realität unablässig die projizierte Camouflage sowie die uns widerfahrenden Ereignisse durch unsere Emotionen, Überzeugungen, Gedanken und Erwartungen - ob wir dies nun erkennen oder nicht. Erkennen wir es nicht, sind wir unseren Emotionen und Glaubenssätzen ausgeliefert.

Da es einen freien Willen gibt, gibt es auch mehr oder minder wahrscheinliche Verläufe - die Wahrscheinlichkeitslinien. Das Individuum kann jederzeit einen anderen Weg einschlagen. Doch gleichgültig, wie es entscheidet und agiert, wird es in jedem Moment den nächsten Gegenwartspunkt mittels seiner inneren Sinne in einer Projektion vor sich ausrollen. Daraus resultiert die Verantwortung für das persönliche Schicksal.

Hat man sich also für ein physisches Realitätssystem entschieden und ist darin geboren, ist man im Rahmen der potentiellen wahrscheinlichen Entwicklungsmöglichkeiten des Systems für den in seinem primären Wahrnehmungsbereich der äußeren Sinne erlebten Verlauf alleine verantwortlich. Jedes Individuum zieht entsprechend seiner Emotionen und den sich aus ihnen ergebenden Erwartungen, Bestrebungen und Gedanken die emotional am stärksten fokussierten und folglich mit Energie versorgten Ereignisse an. Entwicklungen außerhalb des primären Wahrnehmungsbereichs, die ihm aus Sekundärinformationen der Medien oder Hörensagen zugetragen werden, betreffen ihn nur, soweit er sich darin emotional engagiert hat. Roberts warnt folgerichtig:

"Ihr verfügt über alle Fähigkeiten und ihr müsst lernen, sie zu nutzen. Ihr müsst sie so nutzen [...] nicht nur für das persönliche Wohl [...] sondern so, dass ihr die Welt, in der ihr lebt, verändern könnt, denn niemand wird sie für euch verändern [...] Kein Gott [A.d.V.: Wesenheiten und All‑das‑was‑ist] kann sie für euch verändern, denn er hat euch die kreative Energie verliehen, um eure eigene Welt zu erschaffen, und ihr könnt sie durch Freude [...] verändern. Ihr könnt sie durch aktive Liebe [...] verändern." [Lit 220]

Würdevolles Gebaren, Ernsthaftigkeit und Unterdrückung der Kreativität stehen der liebevoll-freudigen, gezielten Manipulation der Realität jedoch im Weg. Nur in spontaner lebhafter Freude und in der Liebe zu allem Seienden gefühlte, konstruktive Emotionen brechen einen aus Sicht der Ideale (u.a. Integrität, Selbstdisziplin, Kreativität, Liebe, Güte, Nachsicht, Wahrheitsliebe, Mitgefühl, Sorglosigkeit, Kindlichkeit, Kooperation und Gleichwertigkeit) destruktiven Verlauf. Diesen konstruktiven Emotionen ist man näher, wenn man unverzerrt man selbst ist und die jedem Individuum innewohnende Kreativität in der Realitätsgestaltung nicht zurückhält.  [u.a. Lit 220]

Dies ist eine innere Arbeit unter gezielter Nutzung innerer Sinne, so dass das äußere Eintreten für ein konstruktives Streben im Sinne der Ideale zwar löblich ist, aber im Vergleich zur inneren Arbeit wenig bewirkt. Wir sind in jedem Gegenwartspunkt Co-Schöpfer unserer persönlichen Realität, welche auf Basis unserer Emotionen zu den Dingen des Lebens über die innere Sinne erschaffen und geprägt wird.

Im Physischen wird jede einzelne aufeinanderfolgende Planck-Zeit separat projiziert. All diese projizierten Planck-Zeiten eines Lebenszyklus ergeben den persönlichen Raumzeitschlauch des Individuums, dessen Energiemuster ihm als Erfahrungsschatz dauerhaft erhalten bleibt. Die individuell gesteuerten, persönlichen Realitäten aller Individuen eines Realitätssystems zusammen genommen ergeben gleichsam ein verschlungene Knäuel ihrer Raumzeitschläuche. Alles anwesende Seiende kommuniziert dabei telepathisch über die Position und die Eigenschaften von Objekten. Wir weben, wie Roberts es treffend beschreibt, lokale Netze psychischer Realität, die dann zur gesamten physischen Realität verschmelzen [Lit 221].

[Siehe auch 'Projektion', 'Schöpferkraft', 'Schöpfung', 'Planck-Zeit', 'Raumzeitschlauch', 'Innere Sinne', 'Emotionen', 'Telepathie' und 'Lebenszyklen']


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