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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt'

Lexikon der Metaphysik: Raumzeit


ERWEITERTE AUSGABE NOCH NICHT ALS BUCH ERHÄLTLICH - VORRAUSSICHTLICH AB MÄRZ 2022
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Inhaltsverzeichnis

Raumzeit

Raumzeit [Roberts] = Zeit und Raum sind ein gleichsam virtueller Bestandteil der individuellen persönlichen Projektion eines Individuums, welche die elektromagnetische Grundlage eines Realitätssystems in eine physische Gedankenkonstruktion übersetzt. Es gibt so viele Räume einer Realität, wie es in ihr Individuen gibt.

Alles Seiende einer Lebensumgebung erschafft die energetischen Formen ihrer Objekte und projiziert diese innerhalb ihres primären Wahrnehmungsbereichs in individuelle, aber sekundäre Camouflagen - und nimmt diese zugleich wahr. Jedoch wird auch ein entfernter Raum, an den gerade bildlich gedacht wird, mit geringerer Dichte der Atome und Moleküle projiziert. Der eigene Körper ist hierbei die intimste Schöpfung, zwar nicht völlig frei von suggestiven Einflüssen anderer, doch primär auf der das Individuum aussendenden Wesenheit basierend und weitestgehend selbst geprägt.

In jeder Planck-Zeit wird also diese kollektiv erschaffene energetische Grundlage von jedem einzelnen Individuum einer Realität als individuell emotional geprägte Vorstellung nach außen projiziert - wenngleich es innerhalb der Psyche kein Außen gibt. Die Projektion ist im Grunde sowohl Bestandteil als auch persönlicher Ausdruck desjenigen, der projiziert, weshalb die Raumzeit als virtuell oder ohne eigenständige Realität anzusehen ist. Roberts formuliert es so:

"[...] Zeiten und Orte machen euch glücklich, weil sie für euch eine Bedeutung erhalten, aber innerhalb eurer grundlegenden Realität kennt ihr weder Zeiten noch Orte. Ihr erschafft Zeiten und Orte. Sie sind Werkzeuge, mittels derer ihr euch selbst kennenlernt." [Lit 220]

Zeiten und Orte sind nach ihrer Auffassung Methoden, die man als Teil der Gesamtpersönlichkeit gebraucht, um im Rahmen der akzeptierten Grundannahmen eines physisch projizierten Realitätssystems eingegrenzte neue Erfahrungen und Entwicklungen zu erschaffen. [Lit 220]

Diese sich aneinanderreihenden, nur scheinbar äußeren Materialisationen innerer Vorgänge bilden also deswegen keine unabhängige Realität, weil sie ein persönlicher Ausdruck des projizierenden Individuums sind. Wenn wir fälschlich - wie es in unserem Zeitalter verbreitet der Fall ist - darin ein Außen mit von uns unabhängiger Realität vermuten, dann ist nach Roberts auch der Glaube an die in nur eine Richtung verlaufende reelle Zeit "unentbehrlich". [Lit 218 u.a.]

Nur dasjenige, was wir uns präzise vorzustellen in der Lage sind, können wir erreichen. Es gibt neben den physischen Projektionen energetisch weniger verdichtete geistige Vorstufen aller möglichen individuellen und kollektiven Ereignisse, Vorstellungen und Gedanken, welche durch emotionale Zuwendung oder Ablehnung, durch Zuneigung oder Abneigung des Individuums energetisch verstärkt in seine persönliche Raumzeit gezogen werden. Nichtbeachtung dagegen entfernt sie von seiner aktuellen Wahrscheinlichkeit.

Einige der wahrscheinlichen Zeitgenossen einer Persönlichkeit könnten das Weltgeschehen betreffende, von ihr nicht akzeptierte Verläufe erleben, weil sich alle Wahrscheinlichkeitslinien eines Wahrscheinlichkeitssystems immer wieder schneiden und sie somit auch auf parallele Selbst des sonst noch Seienden mit deren abweichender Vergangenheit und Zukunft trifft.

So lebt jedes Individuum in einer anderen, einer eigenen Welt und Raumzeit und verfügt über eine mehr oder weniger abweichende Vergangenheit und Zukunft. Wenn ein alter Freund daher von abweichenden Erinnerungen spricht, dann deswegen, weil er auf seiner Wahrscheinlichkeitslinie etwas anderes erlebt hat. Es war eines seiner parallelen Selbst, das unsere Erinnerung teilt. Nach Roberts würden wir die zahlreichen sich daraus ergebenen Unstimmigkeiten und Diskrepanzen nur deshalb nicht bemerken, weil für das äußere Ego nicht sein darf, was nach seinem Weltbild nicht sein kann - es filtert diese aus seiner Wahrnehmung heraus.

Die Sphäre der physisch projizierten Raumzeiten dieses Planeten wurde nach Monroe geschaffen als "sorgfältig entworfene Schule für intensives Lernen" und stellt in ihrer physischen Verdichtung und ihren kausal verbundenen Ereignisabfolgen eine Besonderheit im Gesamtsystem der Psyche dar [Lit 58]. Auch Roberts bezeichnet sie als eines von unzähligen Ausbildungssystemen, unter anderem initiiert zur schwerpunktmäßigen Schulung der Handhabung innerer Sinne. Die Wesenheiten wählen entsprechend eigener Defizite die Lernumgebungen für ihre Aussendungen aus.

[Siehe auch 'Reelle Zeit', 'Gedankenkonstruktion', 'Projektion', 'Camouflage', 'Realitätssystem', 'Raumzeitschlauch', 'Sphäre', 'Formen', 'Wesenheiten', 'Gesamtpersönlichkeit', 'Wahrscheinlichkeitslinie', 'Wahrscheinlichkeitssystem' und 'Psyche']


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