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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt'

Lexikon der Metaphysik: Projektion


ERWEITERTE AUSGABE NOCH NICHT ALS BUCH ERHÄLTLICH - VORRAUSSICHTLICH AB MÄRZ 2022
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Inhaltsverzeichnis

Projektion

Projektion = Roberts verwendet den Begriff in zwei unterschiedlichen Bedeutungen:

1. Außerkörperliche Erfahrung = Ablösung vom physischen Körper und bewusste Führung eines der drei Geistkörper durch das äußere Selbst im Schlaf, in außerkörperlichen Erfahrungen und dauerhaft nach dem physischen Ableben. Andere hierbei wahrgenommene Identitäten

Diese Anderen können einen wahrnehmen oder nicht. [Lit 216] Nach Monroe und Roberts ist Angehörigen anderer Sphären mit Vorsicht zu begegnen, weil sie in mentaler Manipulation wesentlich erfahrener sein können [Lit 58 u.a.]

2. Projektion einer scheinbar äußeren Camouflage = Übersetzung der Emotionen, Gedanken und Konzepte einer individuellen und/oder kollektiven, elektromagnetischen, inneren Realität durch Energietransfer in eine physische symbolhafte Form als individuelle Interpretation der energetischen Grundlage. Die Methode ist primär nichtphysischer Art, wenngleich das Nervensystem das Projizieren unterstützt. Hierbei werden die fokussierten energetischen Formen in jeder Planck-Zeit mit emotional geprägter, eigener Vitalität (Energie) durchströmt, wobei sie mit Atomen und Molekülen ausgefüllt werden.

Eine jede projizierte Umwelt ist daher eine persönliche Camouflage. Sie ist zudem die individuelle Interpretation der den Formen zugrunde liegenden Energien. Hierbei passen sich die der Projektion zugrunde liegenden Formen an die Emotionen, Erwartungen und Überzeugungen (Glaubenssätze) des Projizierenden an - eine projizierte Umgebung wie auch der eigene Körper erscheinen folglich je nach Stimmungslage völlig unterschiedlich in Bezug auf ihren Zustand und die Qualität des projizierten Werte-Klimas. Somit werden eigene wie auch durch andere erschaffene energetische Formen abgewandelt und in der Projektion mit eigenen Atomen und Molekülen für die bildliche Darstellung einer physischen oder geistigen Vorstellung ausgefüllt. [Lit 217]

Die Atome und Moleküle einer physisch projizierten Umwelt resultieren nach Roberts aus der Gesamtpersönlichkeit des Projizierenden - somit ist die Umwelt mit ihren Objekten als Ausdehnung des Selbst zu betrachten, gewissermaßen als zweiter Körper, der aus dem ersten heraus projiziert wird und in dem wir unsere "Neigungen und Merkmale" ausdrücken. Denn man projiziert mit seiner eigenen Vitalität (Energie) eine selbst getroffene Auswahl der elektromagnetischen geistig-psychologischen Grundrealität in eine physische oder geistige Vorstellung, also in eine Camouflage, um mit ihr umzugehen.

Der eigene Körper ist hierbei der intimste Bestandteil der Projektion, spiegelt er doch als symbolische Form die eigene emotionale Realität. [Lit 216 u.a.] Aber auch die sonstige projizierte Realität ist in Bezug auf ihr Werte-Klima ein Spiegel des Zustands des oder der Projizierenden [Lit 217]. Das, was man in sich selbst und in anderen fürchtet, projiziert man nach außen [Lit 220].

Wenn einem folglich etwas an der umgebenden Realität missfällt, ändere man seine Emotionen, Erwartungen und Überzeugungen (Glaubenssätze) in Bezug auf diese Realität. Die Emotionen sind hierbei das Wichtigste, weil sich die Erwartungen und Überzeugungen aus ihnen ergeben. Solange einem Dinge im primären Wahrnehmungsbereich der äußeren Sinne ärgern, hat man nicht realisiert, dass man sie selbst herbeiführt.

Informationen aus dem sekundären Wahrnehmungsbereich - durch Hörensagen, Zeitungen, Fernsehen und andere Medien zugegangen - gehen einem grundsätzlich nichts an und betreffen einen nicht. Man darf nicht die Fehlleistungen und Irrtümer anderer Menschen bewerten, andere Menschen oder Länder missionieren oder gar strafen, sondern muss akzeptieren, dass auch alle anderen Menschen einschließlich der Nahestehenden vor ihren eigenen, ganz speziellen Herausforderungen und in selbst gewählten Lebenssituationen stehen.

So gilt: Unterstützen ja, bewerten, missionieren oder gar strafen nein. Deren Probleme lösen sich auf, wenn sie ihre Lektion gelernt haben. Wenn nicht in diesem Leben, dann einem anderen. Niemand hat die Verantwortung, die Welt zu retten. Aber jedes Individuum hat die Verantwortung, sich in seinem Wirkungsbereich an den Idealen wie u.a. Integrität, Selbstdisziplin, Kreativität, Liebe, Güte, Nachsicht, Wahrheitsliebe, Mitgefühl, Sorglosigkeit, Kindlichkeit, Kooperation und Gleichwertigkeit zu orientieren, um als positives Vorbild für andere das Werte-Klima zu verbessern.

Die eigenen Emotionen, Erwartungen, Absichten, Wünsche, Gedanken und Glaubenssätze verzerren also die ursprüngliche Information in der Projektion mehr oder weniger. So werden vom Betrachter mehr oder minder verzerrte Formen im 'Sichtbereich' seiner äußeren Sinne projiziert - versteckt oder dahinter liegende Bereiche bleiben entweder in ihrem energetischen Ursprungszustand oder werden bei Teil-Fokussierung weniger dicht projiziert. Das gilt sowohl für physische wie auch für geistige Camouflagen.

Nach Meckelburg, Monroe, Peterson und Roberts können besonders energiereiche, kreative Menschen lernen, im Wachzustand vorsätzlich Anteile ihres Selbst an entfernte Orte im Universum oder ihrer Lebensumgebung zu projizieren - nach Meckelburg und Roberts auch physisch [Lit 58, 60, 154, 215]. Spontan würden nach Roberts zudem physische Versetzungen (Portationen) in Notsituationen auftreten, um aus einem Gefahrenbereich zu kommen. Unbewusste geistige Versetzungen geschähen dagegen recht häufig [Lit 215]. Nur reichen die dem Menschen zur Verfügung stehenden Fähigkeiten nicht aus, um mehr als eine Realität zugleich in physischer Verdichtung nach außen zu projizieren [Lit 218].

Das Physische ist stets eine kollektive massenhalluzinatorische Vorstellungswelt, im Geistigen gibt es auch persönliche Projektionen ohne Beteiligung anderer. Geistige und physische Projektionen erfordern viel Energie, nur bei Tagträumen und in den Vorstufen zur physischen Verdichtung sind auch energetisch weniger dichte Gedankenkonstruktionen möglich.

Projektionen sind für nicht an ihrer Schöpfung beteiligte Identitäten nach Einstimmung auf deren Frequenzbereich wahrnehmbar und können betreten werden.

[Siehe auch 'Realität', 'Camouflage', 'Formen', 'Gedankenkonstruktion', 'Werte-Klima', 'Qualitäts-Tiefe', 'Herausforderungen', 'Verzerrung', 'Identität', 'Überlebenspersönlichkeit', 'Atombewusstsein', 'Energiefeld', 'Vitalität', 'Planck-Zeit', 'Portation' und 'Sphäre']


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