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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt'

Lexikon der Metaphysik: Gewaltfreiheit


ERWEITERTE AUSGABE NOCH NICHT ALS BUCH ERHÄLTLICH - VORRAUSSICHTLICH AB MÄRZ 2022
SEITE IST IM AUFBAU UND ENTHÄLT NOCH NICHT ALLE BEGRIFFE




Inhaltsverzeichnis

Gewaltfreiheit

Gewaltfreiheit [Roberts] = Ausdruck umfassender spiritueller Informiertheit, oft einhergehend mit Integrität, Güte und Wahrheitsliebe. Sie beinhaltet den Respekt vor allem Seienden sowie ein Wissen um dessen umfassende Kooperation und Gleichwertigkeit.

Ihr Gegensatz findet sich in der Gewalttat als Resultat aufgestauter Aggressionen. Das nicht spontane Ausdrücken natürlicher gewaltfreier Aggressionen - ihre Unterdrückung - führt zu Stauungen destruktiver anwachsender Energiemuster in der persönlichen Psyche, die sich auf irgendeine Weise auszudrücken suchen - entweder in einer Gewalttat oder in körperlichen Symptomen. Einher geht mit diesen durch eine Dominanz des äußeren Egos verursachten Problemen oft Engstirnigkeit, Bösartigkeit und Selbstgerechtigkeit.

Doch kein Leben steht über einem anderen. Wer vorsätzlich

behindert in nicht trivialer Weise primär seine eigene Werterfüllung. Darüber hinaus fallen ausgeübte körperliche Gewalt, Drangsalierungen, Kriegstreiberei, Ignoranz, Respektlosigkeiten wie auch Flüche letztlich auf einen Selbst zurück [Lit 219] - wie auch umgekehrt das Lieben des Friedens, die Kooperation, die Förderung der Werterfüllung und Unversehrtheit alles Seienden einschließlich der Natur.

Jedes Individuum schafft sich folglich sein persönliches Werte-Klima, dem es sich selbst aussetzt. Spirituelle Defizite müssen als immer wieder variierte Herausforderungen über Lebenszyklen solange wiederholt angegangen werden, bis die Problemen zugrunde liegenden destruktiven Emotionen konstruktiv aufgelöst sind und ggf. das Ausbildungssystem dieser Sphäre verlassen werden kann.

So ist das Ausüben von Gewalt Ausdruck längerer Zeit unterdrückter natürlicher Aggressivität. Destruktive Emotionen stauen sich, bis dieser Emotionskessel zu platzen droht. Doch rechtfertigt von anderen ausgeübte körperliche oder strukturelle staatliche Gewalt keine Gegengewalt. Der Betroffene wäre in großer Gefahr, durch Ausüben von Gegengewalt in durch das Menschengeschlecht lange überwundene, archaische Reaktionsmuster zurückzufallen. Das könnte ihm einige Lebenszyklen zur Aufarbeitung kosten. Gewaltfreie natürliche Aggression ist dagegen jederzeit als direkte und unmittelbare Reaktion gerechtfertigt und notwendig. Sie signalisiert dem anderen: 'Bis hierhin und nicht weiter'

Oft gehen von politischen Führern wie auch Individuen geheuchelte Lippenbekenntnisse zu Idealen mit einer diametral entgegengesetzten, gewaltinhärenten, tyrannischen Handlungsweise einher. So ist der Grad der geistig vorgestellten oder physisch ausgelebten Gewalttätigkeit des Individuums oder der Gesellschaft der Maßstab, an dem man deren Versagen und ihre Entfernung zu den Idealen messen kann. Eine nur vorgestellte Gewalttat wiegt schwerer als eine physisch ausgeführte, wenn in sie mehr emotionale Energie (Vitalität) investiert wurde, so dass das auslösende Energiemuster eine höhere emotionale Intensität hatte.

Doch der Mensch lernt nach Roberts aus seinen Fehlern wie aus seinen Erfolgen. Unsere Sphäre ist eine Art Vorschule in einem von vielen Verbünden aus sehr verschiedenartigen Ausbildungssystemen - und wir haben sie uns ausgesucht. Es sind die inneren Ideale, die Hinweisschildern gleich ihm immer wieder Richtung geben. Ohne sie würden die Welten dieser Sphäre im Chaos versinken. [Lit 218]

[Siehe auch 'Herausforderungen', 'Lebenszyklen', 'Aggression', 'Gesundheit', 'Krankheit', 'Ideale', 'Emotionen', 'Werterfüllung', 'Werte-Klima', 'Qualitäts-Tiefe', 'Mitgefühl', 'Schuld', 'Krieg', 'Hass', 'Negativität', 'Frieden', 'Kooperation', 'Integrität', 'Vitalität', 'Sphäre' 'Gnadenzustand', 'Kooperation' und 'Verantwortung'


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