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Lexikon der Metaphysik: 'Weltentstehung'



Das hier einsehbare Lexikon ist als Taschenbuch in allen Buchhandlungen erhältlich
ISBN 9783756888962
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Inhaltsverzeichnis

Weltentstehung

Weltentstehung = All-das-was-ist als höchster noch mit uns befasster Geist schuf nach den Vorstellungen der Wesenheiten als sich von ihm verselbständigende Anteile das rein energetische Universum der Energiestufe I. Hier hinein woben Wesenheiten die Sphären, die je nach Vorstellungen, Vorlieben und Anforderungen sehr unterschiedlich gestaltet wurden.

Das Lebenssystem, welches wir heute physisch projizieren, begann - in Zeitbegriffen gesprochen - zu Beginn der im Grunde nur geistigen Evolution in einer früheren Sphäre dieses Planeten als ein geistig projiziertes. Erst allmählich wurde in einem Prozess, der - wiederum in Zeitbegriffen gesprochen - Dutzende Millionen Jahre Entwicklung erforderte, der frühe geistig projizierende Mensch ein physisch projizierender. Und mit ihm alle weiteren Lebewesen. Deren Umwelt wurde nach Steiner nicht mit einem Mal physisch, sondern dieser Symmetriebruch vollzog sich regional von Abschnitt zu Abschnitt über ein sehr großes Zeitfenster - gleichsam in Etappen. Der Mensch und alles Seiende passten sich über Jahrmillionen den besonderen physischen Erfordernissen an. [Lit 231]

Anfangs war der Mensch auch im Wachzustand primär in der geistigen Welt verwurzelt. Rudolf Steiner brachte es folgendermaßen auf den Punkt:

"Man hatte keinen Zweifel, dass diese Götter walteten, man nahm überall das Geistige und das Seelische zugleich mit dem Physischen wahr; und man schaute im Physischen das Seelische und das Geistige." [Lit 231]

Dachte ein Lebewesen beispielsweise, dass längere Gliedmaßen ihm Vorteile bringen würden, veränderte es die Projektion seines Körpers entsprechend. Es gestaltete ihn bewusst nach den Anforderungen. Selbst in unserem jetzigen Weltzeitalter ist der physische Körper mit seiner Funktionalität und Attraktivität über alle Gattungen nur symbolhafter Ausdruck der Psyche des betreffenden Individuums. So ist auch das menschliche Körpergewicht nach Roberts nur ein Symbol für die inneren Emotionen, Überzeugungen (Glaubenssätze) und Erwartungen. Ändert die Persönlichkeit ihre Geisteshaltung, folgt ihr sein Körper auch heute noch durch entsprechende Anpassungen - in jeder physisch verfestigten Welt mit etwas Zeitverzug.

So ging der Mensch und alles Seiende im Laufe der spirituellen Evolution vom Traumzustand über in das physische Sein. Dieser Prozess ähnelt vage biblischen Überlieferungen der Paradiesvorstellung, die nach Roberts als Analogie zu dieser vorgeschichtlichen Zeit zu verstehen sind.

In diesem Prozess der Weltentstehung, in dem Übergang von geistig zu physisch verdichteten Projektionen, entstand das Traumuniversum, welches dem physisch projizierten Universum inhärent ist. Beide stehen miteinander in einer unablässigen Wechselbeziehung und beeinflussen sich gegenseitig. So verhelfen nach Roberts bspw. träumerische Inspirationen dem physischen Universum immer wieder zu neuen Technologien. Und umgekehrt initiieren diese neuen Technologien gelegentlich neue Traumsymbole oder verändern die Bedeutung von bestehenden - wie dem Feuer. War Feuer für den frühen Menschen ausschließlich ein Angstsymbol, tritt nach seiner Beherrschung in unserer heutigen Zivilisation eher der positive Effekt in den Vordergrund. [Lit 212]

Ein Nebenprodukt des Traumuniversums wiederum sei nach Roberts das negativ geladene Universum der Antimaterie. Dort gebe es gespiegelte Persönlichkeiten, die jedoch nur zum Teil mit den hiesigen Übereinstimmen - wir würden sie psychologisch nicht wiedererkennen:

"Auf manche Weise existiert ihr in der Welt der negativen Materie identisch, aber zum größten Teil tut ihr das nicht." [Lit 212]

Diese drei Universen sind wechselseitig voneinander abhängig. Sowohl

implizieren einen Energiefluss (siehe 'Vitalität'). Energie, die in unserem Universum scheinbar verloren geht, sickert ins Traumuniversum, erschafft dieses und prägt es emotional. Und auf ebensolche Weise prägt das Traumuniversum sein Nebenprodukt, das Universum negativer Materie oder Antimaterie. [Lit 212]

Roberts warnt davor, 'Nebenprodukten' deren Gleichwertigkeit abzusprechen. Im Grunde ist alles ein Nebenprodukt von irgendwas und damit ebenso relevant wie wir selbst. [Lit 212]

[Siehe auch 'All-das-was-ist', 'Evolution', 'Weltzeitalter', 'Symbol', 'Universum', 'Projektion', 'Wesenheit', 'Sphäre', 'Träume', 'Symbole', 'Energiestufen', 'Emotionen', 'Glaubenssätze' und 'Traumuniversum']


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