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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt'

Lexikon der Metaphysik: Polaritäten


ERWEITERTE AUSGABE NOCH NICHT ALS BUCH ERHÄLTLICH - VORRAUSSICHTLICH AB MÄRZ 2022
SEITE IST IM AUFBAU UND ENTHÄLT NOCH NICHT ALLE BEGRIFFE




Inhaltsverzeichnis

Polaritäten

Polaritäten [Roberts] = entstehen aus die Ideale verzerrenden Annahmen des menschlichen äußeren Ego(Ich). Sein Glaube an Polaritäten wie bspw. Gut und Böse stört die innere Einheit, deren Kommunikationskanäle als wechselseitige Verbindungen sowie die wertschätzende Kooperation zwischen allem Seienden, ohne die Leben auf unserem Planeten nicht dauerhaft möglich ist. Infolge ist das geistige Werte-Klima beeinträchtigt. Mit zunehmender spirituellen Informiertheit, das ein Streben nach den Idealen wie u.a. Integrität, Selbstdisziplin, Kreativität, Liebe, Güte, Nachsicht, Wahrheitsliebe, Mitgefühl, Sorglosigkeit, Kindlichkeit, Kooperation und Gleichwertigkeit beinhaltet, verschmelzen vermeintliche Polaritäten zu einer umfassenden Harmonie.

Da jeder Mensch im Physischen wie auch in geistigen Welten genau dasjenige anzieht, das er emotional befürchtet oder befürwortet, wird er mit jeder seiner Wahrnehmungen in seinen Annahmen bestätigt - auch dann, wenn seine Realitätsbildung auf destruktiven Emotionen und irrigen Annahmen basiert. Denn die zu realisierenden Ereignisse werden sowohl individuell wie auch kollektiv durch die Emotionen alles Seienden eines Wahrscheinlichkeitssystems ausgewählt respektive energetisch angezogen. Wer seine eigenen Gedanken und seine psychische Ausrichtung nicht immer wieder kritisch hinterfragt und infolge gezielt korrigiert, ist ihnen ausgeliefert. In der nach außen projizierten Realität erkennt man sich selbst, denn sie ist ein Spiegel der eigenen Emotionen, Erwartungen und Überzeugungen (Glaubenssätze). Wem nicht gefällt, was er um sich sieht oder wer mit der eigenen Situation unzufrieden ist, muss seine eigenen Emotionen verändern - es gibt keinen anderen Weg. [Lit 220]

Polaritäten resultieren also aus einer Selbstbezogenheit, in der alles, was

nicht nützt oder dieses behindert, abgelehnt, abqualifiziert und bekämpft wird. Der Glaube an Polaritäten ist ein destruktives Schubladendenken, welches die umfassende Kooperation alles Seienden ignoriert. Diese Selbstbezogenheit mündet in großen und kleinen Kämpfen, die niemals gewonnen werden können, denn jeder vermeintliche Sieg ist Ausdruck spirituellen Versagens und mündet in dem Ausbildungssystem unserer Sphäre in der Erfordernis weiterer Lebenszyklen mit ähnlichen Herausforderungen - und zwar solange, bis die Lektion gelernt ist. Jeder auf Kosten anderer erkämpfte Sieg trägt also ein Versagens in sich, das umso größer wird, je größer die Negativität wie bspw. Ablehnung und Unterdrückung anderer ist.

1 Der Begriff Rasse bezieht sich auf biologische Unterscheidungsmerkmale wie bspw. die Hautfarbe. Ethnizität bezieht sich auf soziokulturelle Merkmale wie Sprache, Abstammung, kollektive Rituale etc.

[Siehe auch 'Gnadenzustand', 'Ideale', 'Werte-Klima', 'Qualitäts-Tiefe', 'Physische Realität', 'Kooperation', 'Werterfüllung', 'Emotion', 'Mitgefühl', 'Frieden', 'Kooperation', 'Integrität', 'Gewaltfreiheit', 'Schuld', 'Krieg', 'Hass', 'Aggression', 'Negativität', 'Gesundheit', 'Krankheit', 'Lebenszyklen', 'Spirituelle Intelligenz', 'Ich', 'Verzerrung', 'Glaubenssätze', 'Sphäre' und 'Kommunikationskanal']


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