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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt'

Lexikon der Metaphysik: 'Leben'


ERWEITERTE AUSGABE NOCH NICHT ALS BUCH ERHÄLTLICH - VORRAUSSICHTLICH AB 2023




Inhaltsverzeichnis

Leben

Leben [Roberts] = Summe aller in der psychologischen Zeit der geräumigen Gegenwart gleichzeitig existierenden Gegenwartspunkte aller Lebenszyklen einer Aussendung mit all ihren wahrscheinlichen Verzweigungen (=> siehe 'Parallele Selbst'). Das Leben beinhaltet also alles, was wir sind und weitet sich unablässig schöpferisch aus. Denn Aktion kann niemals enden. Wir sind ein Teil unserer Gesamtpersönlichkeit und werden spätestens im letzten Lebenszyklus nach ausreichender Annäherung an die Ideale beginnen, uns mit all unseren anderen Fragmenten in der Art zu vereinen, indem wir sie akzeptieren und überblicken. [Lit 221]

Das beinhaltet, dass das herkömmliche Verständnis des Wortes 'Leben' selbst im Plural äußerst beschränkt ist. Unser Leben ist ein eng vernetztes Kollektiv einander beeinflussender Individuen, die gemeinsam eine Gesamtpersönlichkeit bilden und fokussieren derzeit nur aus rein praktischen Gründen jeweils nur eine äußere Realität. [Lit 221]

Alle diese Fragmente sind jedoch untereinander energetisch verbunden und so wirkt jedes Teil auf alle anderen ein, ohne scheinbare Grenzen wie bspw. deren Vergangenheiten und Zukünfte. In jedem Nicht-Intervall zwischen den Planck-Zeiten sind wir in der geräumigen Gegenwart der Psyche aktiv und können mit jedem Teil unserer Gesamtpersönlichkeit wie auch mit anderen Individuen kommunizieren. Und tun dies auch. Diese inneren Wahrnehmungen sind nach Roberts genauso gültig wie diejenigen in der äußeren Camouflage:

"Ihr brecht von irgendeinem Moment in eurer Zeit auf und seid manchmal während Jahrhunderten physikalischer Zeit weg." [Lit 221]

Nicht nur in diesem Sinne seien wir schon zu Lebzeiten so tot, wie wir es je sein werden [Lit 221].

Das Bewusstsein pendelt also stetig hin und her, aber es erinnert i.d.R. nur Aktivitäten in der physischen Projektion. Das Nicht-Intervall hat sein eigenes Gedächtnis, das in ebensolcher Weise erinnert werden kann, wie wir uns an Träume erinnern, die im Gedächtnis des Traumselbst (siehe 'Inneres Wachbewusstsein') gespeichert sind.

[Siehe auch 'Aktion', 'Psychologische Zeit', 'Geräumige Gegenwart', 'Gegenwartspunkt', 'Lebenszyklus', 'Aussendung', 'Gesamtpersönlichkeit', 'Fragmente', 'Projektion', 'Werterfüllung', 'Werte-Klima', 'Ideale', 'Gnadenzustand', 'Planck-Zeit', 'Camouflage', 'Wachbewusstsein' und 'Psyche']


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