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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt'

Lexikon der Metaphysik: Intellekt


ERWEITERTE AUSGABE NOCH NICHT ALS BUCH ERHÄLTLICH - VORRAUSSICHTLICH AB MÄRZ 2022
SEITE IST IM AUFBAU UND ENTHÄLT NOCH NICHT ALLE BEGRIFFE




Inhaltsverzeichnis

Intellekt

Intellekt = man unterscheidet zwischen dem verstandesmäßigen Intellekt ("physischen Intellekt" [Roberts]) des äußeren Egos und dem emotionalen Intellekt, der allem Geist mit oder ohne genutzter Eigenschaft Bewusstsein zueigen ist.

Verstandesmäßiger Intellekt

Es ist der unterbewusste Verstand als autonomer Bestandteil des äußeren Egos. Er ist eine durch Erfahrung erworbene Eigenschaft, die vom äußeren Selbst bewusst genutzt, dosiert oder nicht genutzt werden kann. Er ist als rein erkennendes Element in der physischen Camouflage unseres Zeitalters unverzichtbar und verzichtbar, aber dosiert extrem nützlich, in allen geistigen Realitätssystemen der geräumigen Gegenwart.

Im Gegensatz zu den Egos einer Gesamtpersönlichkeit (äußeres Ego, Traumselbst als inneres Wachbewusstsein, Geist der Wesenheit, Wesenheit) verfügt der Intellekt über keinen eigenen Willen und infolge keine Ängste vor dem Wahrgenommenen respektive zu Bewertenden. Je leistungsfähiger, klarer und wahrheitssuchender er in seinen Beurteilungen ist, desto weniger starr, umso flexibler agiert das dominierende äußere Ego. Schon Schopenhauer stellte zutreffend fest, dass natürlicher Verstand fast jeden Grad von Bildung ersetzen kann, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

Nach Roberts hatte das Ich im Laufe der spirituellen Evolution den Intellekt herausgebildet, um sich vollständig auf die physische Projektion fokussieren zu können und sich darin zu erproben. Das hat den Anstoß zu interessanten gesellschaftlichen wie technischen Entwicklungen gegeben. Seit Beginn des neunzehnten Jahrhunderts jedoch übertreibt das äußere Ego seine Faszination für technische Fortschritte und infolge seine Fixierung auf den Intellekt, denn diese schwächt seinen natürlichen Kommunikationskanal zum inneren Selbst. Infolge spürt es das Gefühl einer Isolation und wähnt sich gleichsam verloren und auf sich selbst gestellt, woraus es die falsche Annahme entwickelt, dass das Leben ein steter Kampf sei.

So sind die Gesellschaften unseres Zeitalters zu sehr darauf trainiert, die physische Projektion zu fokussieren, sich als getrennt von ihr zu wähnen und immens nützliche innere Daten wie intuitive Eingebungen und Impulse herauszufiltern. Der nächste spirituelle Entwicklungsschritt muss folglich sein, das äußere Selbst wieder besser mit seinem inneren zu verbinden, dessen Kommunikation mit seinen inneren Bereichen zu intensivieren. Denn die physische Realität könnte bei gut ausgebildetem Kommunikationskanal zum inneren Selbst unter Auslassung physischer Aktionen mittels innerer Sinne direkt manipuliert werden. So würde eine angstfreie Organisation innerer Daten das äußere Ego unermesslich bereichern sowie es der Gesamtpersönlichkeit ermöglichen, sich nach innen wie nach außen auszudehnen, was einer spirituellen Erweiterung entspricht. [Lit 126]

Dies beinhaltet ein Bewusstwerden des äußeren Egos über bestenfalls alle simultanen Inkarnationen und deren vielfältigen Verzweigungen. Schon zu Lebzeiten könnte sich das äußere Selbst aller seiner weiteren Lebenszyklen bewusst werden - zunächst durch erinnerliche Träume, aber auch durch innere Reflexionen im Wachzustand. Die Übergänge des Todes wären unproblematisch, weil das äußere Ich mit seinem inneren Ego - seinem Geist der Wesenheit - bereits im engen Kontakt stünde. Das äußere Ego mit seinem urteilenden Intellekt sollte jedoch behutsam und auf freiwilliger Basis an innere geistig-psychologische Realitäten herangeführt werden, indem es bspw. Traumerfahrungen bewusster beiwohnt. Denn es muss sich dabei sicher fühlen und darf nicht blockieren. [Lit 126]

Mit seinen erworbenen Fähigkeiten wäre der Verstand des äußeren Egos hilfreich für ein erfolgreicheres Agieren in der geistig-psychologischen Welt. Er selbst hat keine Ängste vor inneren Daten. Es ist das äußere Ego, das in der Falle seiner Entfremdung zum inneren Selbst sitzt und dadurch Ängste entwickelt. Es befürchtet, dass innere Daten gefährlich und angsteinflößend sind. Es hat das Gefühl, für alles verantwortlich zu sein und daher mittels seines Willens alles entscheiden und regeln zu müssen. Daraus resultiert sein unangebrachtes Dominanzstreben.

Die großen Vordenker aller Zeiten verfügten über einen mehr oder weniger großen Überschuss an freier Verstandeskraft ihres Intellekts, der vom Lebensalltag unabhängige Reflexionen ermöglicht. Menschen schwächerer Verstandeskraft benötigen dagegen die volle Leistungskraft ihres Intellekts für die Bewältigung ihrer Alltagsgeschäfte. Dennoch sind gerade geistig behinderte Menschen spirituellen Wahrheiten oft näher als bspw. Hochschulprofessoren, weil sie unbefangener ihren inneren Sinnen vertrauen und damit einen engeren Kontakt zum persönlichen Unterbewusstsein, Traumselbst und Geist der Wesenheit haben.

Emotionaler Intellekt

Der sich i.d.R. im Zeitlupentempo entlang der reellen Zeit entlanghangelnde verstandesmäßige Intellekt, so wie er in unserer Gesellschaft fast durchgängig ausgebildet ist, hat nur in Systemen mit linearer Zeitstruktur eine Bedeutung. In der psychologischen Zeit der geräumigen Gegenwart dominiert der ungleich leistungsfähigere emotionale Intellekt. Er basiert auf emotionalem Denken, auf Assoziationen und der Intuition als Grundlage der Erfahrung sowie auf der Übertragung von Wissen. Zeitliche Abfolgen spielen für ihn keine Rolle.

[Siehe auch 'Emotionen', 'Ich', 'Äußeres Wachbewusstsein', 'Geist der Wesenheit', 'Geräumige Gegenwart', 'Evolution', 'Weltzeitalter' und 'Gesamtpersönlichkeit' (NUR TEST: Ätherleib ]


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