5 Besucher aktiv
von 1.356.607
seit 1999
Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Ergänzungsband 9: Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon) & Literaturverzeichnis

(Link zum Verlags-Shop)

Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 9783752647402)



Einen Buchstaben zurück | Inhaltsverzeichnis | Zum nächsten Buchstaben

Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon): Buchstabe 'W'


W

Wachbewusstsein [Roberts] = ist unterteilt in inneres und äußeres Wachbewusstsein. Es beinhaltet ein nach innen in die geistige Welt orientiertes Selbst ('Traumselbst')und ein nach außen, auf die physische Projektion orientiertes Selbst.

[ Siehe auch 'Äußeres Wachbewusstsein', 'Inneres Wachbewusstsein' und 'Identität' ]


Wachbewusstsein [Nyanaponika, Buddhismus, Monroe] = siehe 'Äußeres Wachbewusstsein'


Wahrheit [diverse Quellen] = Wahrheit ist, was nach Lösung vom Willen des Egos, von Einflüssen Anderer sowie von verzerrenden Glaubenssätzen und Erwartungen als reine Erkenntnis eines Betrachtungsgegenstandes übrig bleibt. Sie kann ausschließlich über innere Sinne erfasst werden, wird daher zu Lebzeiten vom äußeren Wachbewusstsein mangels versunkener Fokussierung des inneren Selbst mehr oder minder verzerrt. Je tiefer dessen Eindringen in den Betrachtungsgegenstand ist, je mehr der Betrachtende zu diesem wird, desto unverzerrter erfährt er die Wahrheit. [Roberts]

Die Wahrheit steht als metaphysischer Begriff für alles, was in einer Übereinstimmung des urteilenden Denkens und des Betrachtungsgegenstandes wirklich ist [Thomas von Aquino]. Der Grad des Erkennens einer Wahrheit ist demnach von freier Verstandeskraft abhängig. Denn zum Erkennen einer Wahrheit muss der Intellekt aus eigenem Antrieb tätig sein und darf für die Zeit seiner Tätigkeit nicht im Dienste des Willens stehen, d.h. die Zwecke seiner eigenen Person im Auge haben [Schopenhauer].

Eine Wahrheit kann vollständig, d.h. in allen ihren Aspekten nur von einem äußeren Wachbewusstsein erfasst werden, welches über sämtliche, den Betrachtungsgegenstand in irgend einer Weise betreffenden Informationen verfügt. Da diese über innere Sinne transportiert werden, die dem äußeren Wachbewusstsein nicht direkt zur Verfügung stehen, können sich Menschen zu Lebzeiten der Wahrheit über mehr oder minder große Verzerrungen nur annähern.

[ Siehe auch 'Innere Sinne', 'Intellekt' und 'Äußeres Wachbewusstsein' ]


Wahrscheinlichkeitslinie [Roberts] = variierter, durch einen differierenden Frequenzbereich abgesonderter Verlauf von Geschehnissen innerhalb eines Wahrscheinlichkeitssystems. Je nach dem Energiegehalt des den variierten Verlauf fokussierenden Anteils des persönlichen Selbst wird diese abweichende Wahrscheinlichkeitslinie entweder in einer geistigen Vorstufe zum Physischen oder zum Physischen verdichtet projiziert. Wahrscheinlichkeitslinien können sich wieder zu einem Verlauf vereinen.

[ Siehe auch 'Wahrscheinlichkeitssystem' ]


Wahrscheinlichkeitssystem [Roberts] = energetisches Universum mit zahlreichen unterschiedlichen, wahrscheinlichen, geistig oder physisch projizierten Verläufen (Wahrscheinlichkeitslinien).

Jedes Wahrscheinlichkeitssystem ist untrennbar mit seinem Traumuniversum verwoben. Die in Genen eingewobenen Blaupausen der im Wahrscheinlichkeitssystem Lebenden definieren die Freiheiten und Grenzen der jeweiligen Gattungen innerhalb dieses Systems.

[ Siehe auch 'Wahrscheinlichkeitslinie', 'Blaupausen' und 'Traumuniversum' ]


Weltseele [Schelling] = siehe 'Wesenheit'


Weltzeitalter [Roberts] = beherbergt eine individuelle psychische Kultur, auf welche sich alle teilnehmenden Wesenheiten geeinigt haben. Diese Kultur beinhaltet mentale Voreinstellungen der zum Zwecke physischer Projektionen ausgesandten persönlichen Selbst in Hinblick auf grundsätzliches Streben und Fokus sowie zu individuell festgelegten und über die reelle Zeit variierten Grundannahmen [Obsolet: Naturgesetze].

Es sind Experimente mit der physischen Existenz. Innerhalb jedes Weltzeitalters können die Wesenheiten wechselnder Gattungen als primärer Experimentiergegenstand dominieren - bspw. Menschen, Delphine oder eine Vogelgattung etc.. Jedes Weltzeitalter findet in seiner eigenen, jedoch nur scheinbar abgeschlossenen Sphäre statt, von der Rudimente in anderen Weltzeitaltern wahrgenommen werden können, sofern - wie in unserem Fall - der gleiche Planet als Sphäre genutzt wird. Das energetische Grundgerüst einer Sphäre wird wieder und wieder von wechselnden Gruppen von Wesenheiten für derartige physische Erfahrungen genutzt. Die Pyramiden und Stonehenge sind hierfür Beispiele.

[ Siehe auch 'Grundannahmen (äußere)', 'Psyche' und 'Sphäre' ]


Werteklima [Roberts] = Unterscheidungsmerkmal aller psychischen Realitäten, wozu auch physische Projektionen gehören. Ein Werteklima definiert sich durch die Intensität seiner zugrunde liegenden Energien, durch die Qualität dieses Bereichs der Psyche und durch gelebte spirituelle Werte. So ist das Werteklima einer Realität auch Ausdruck der dortigen Kooperation alles Seienden und damit der dort möglichen Werterfüllung aller Individuen.

Physisch projizierte Realitäten gäbe es nicht ohne empfundene Lebensfreude und innere Erfüllung, denn es würde niemanden einfallen, Abfolgen von Lebenszyklen gänzlich ohne Freude und Erfüllung zu akzeptieren.

[ Siehe auch 'Werterfüllung' und 'Kooperation' ]


Werterfüllung [Roberts] = beinhaltet die bestmögliche freudige Entwicklung und Erfüllung aller physischen und psychischen Fähigkeiten und Potentiale, wobei danach gestrebt wird, neben der eigenen auch die Lebensqualität alles sonstwie Seienden zu verbessern.

Werterfüllung kann mit Güte gleichgesetzt werden. In einer wohlwollenden Haltung befriedigt jeder Organismus seiner Lust und seinem Vergnügen folgend seine Bedürfnisse. Tiere halten sich aufgrund einprogrammierter Instinkte stets an diese Regel. Nur der Mensch hat eine schwächere biologische Programmierung, aber Dank seines erweiterten Erinnerungsvermögens auch zugleich die Fähigkeit zur Reflexion seiner Taten und damit zur Übernahme von erweiterter Verantwortung.

Werterfüllung ist ein Streben, Handeln und Denken, dass die allem Seienden zugrunde liegende, umfassende Kooperation respektiert und infolge die Verbesserung sowohl der eigenen Lebensbedingungen wie auch der alles Seienden (Insekten, Tierarten, Pflanzen, Natur)zugleich im Fokus hat. 'Tue nichts, was anderen schadet' lautet das Gebot. Man bildet mit den energetischen Feldern des in Obhut Genommenen eine größere Energiegestalt, ohne das eigene Identitätsgefühl zu tangieren. Es ist ein inneres Wachstum respektive eine Ausdehnung über anderes Seiendes im Sinne einer Wert- und Qualitätsentfaltung.

Alles Seiende in jeder Position psychischer wie physischer Realitäten strebt nach Werterfüllung. Wesenheiten befördern die ihre wesentlich durch Erfahrungen ihrer in Abfolgen von Lebenszyklen entsandten Aussendungen ihrer selbst. Jedes Seiende steigert mit jeder wertschätzenden, gütigen und respektierenden Unterstützung, die es anderem Seienden unabhängig von deren Größe zukommen lässt, seine eigene Werterfüllung.

[ Siehe auch 'Werteklima' und 'Kooperation' ]


Wesenheit [Monroe, Roberts, Ingrisch] = verselbständigte Energie-Abspaltung von All-das-was-ist, drittes innere Ego der Lebewesen und Teil der Aktion unserer Sphäre. Alle Wesenheiten streben nach schöpferischer Freiheit von All-das-was-ist und einige finden sich zusammen, um eine Sphäre zu gestalten und zu nutzen. Sie variieren deren Grundannahmen [Obsolet: Naturgesetze] entsprechend ihrer Ziele und Absichten. Sie entsenden darin Fragmente ihrer selbst - die Aussendungen - in Abfolgen physisch projizierter Leben. Diese verfügen über die gleiche mentale Grundstimmung wie sie selbst. Nach Abschluss derer Entwicklungen, während der sie ihre aussendenden Wesenheiten mit ihren Erfahrungen bereichern, können sie in diese zurückkehren - oder selbst zu einer Wesenheit werden. Ingrisch nennt dies den 'zweiten Tod'.

[ Siehe auch 'Aktion', 'Sphäre', 'Fragmente', 'Bewusstseinsfamilien' und 'Inneres Ego' ]


Wesenskern [Roberts] = siehe 'All-das-was-ist'


Wetter [Roberts] = freie, nicht an Gedankenkonstruktionen gebundenen Energie der Vitalität, welche unseren Planeten durchströmt, nimmt im Durchziehen die Farbe der Emotionen alles Seienden an und materialisiert sich in nur schwach zusammenhängenden Wettererscheinungen. Nach Auffassung der Metaphysik ist eine gezielte mentale Beeinflussung des Wetters möglich über entsprechende emotionale Erwartungen.

[ Siehe auch 'Vitalität', 'Emotionen', 'Fragmente', 'Bewusstseinsfamilien' und 'Inneres Ego' ]


Wurzelannahmen = siehe 'Grundannahmen'


Einen Buchstaben zurück | Inhaltsverzeichnis | Zum nächsten Buchstaben

Begriffserläuterungen (Lexikon) | Literaturverzeichnis | Zur Bücher-Übersichtsseite | Impressum & Datenschutz | W3C HTML-Validierung | W3C CSS-Validierung Stehlen Sie keinen Content von dieser Seite. Plagiate werden durch Copyscape aufgedeckt.
chinnow.net - seit 1999 online