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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Ergänzungsband 9: Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon) & Literaturverzeichnis

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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 9783752647402)



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Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon): Buchstabe 'U'


U

Übergangsbewusstsein = siehe 'Gesamtpersönlichkeit'


Über-Ich [Freud] = siehe 'Unterbewusstsein'


Überseele [Roberts] = siehe 'Wesenheit'


Uhrzeit = vom bewussten Ich eingesetzte Strukturierung zum Zweck der Kontrolle. Das Orientieren an Uhrzeiten zerstückelt die psychologische Zeit, denn Aktionen können nicht mehr ungehindert fließen, was die betreffende Identität in ihrer mentalen Leistungsfähigkeit einschränkt.

[ Siehe auch 'Ich', 'Aktion', 'Reelle Zeit' und 'Psychologische Zeit' ]


Umfassende Gegenwart = siehe 'Geräumige Gegenwart'


Unabhängige Zeit = siehe 'Psychologische Zeit'


Unendlichkeit [Ingrisch] = Energiestufe der All-das-was-ists

[ Siehe auch 'Werte-Klima', 'All-das-was-ist' und 'Energiestufen' ]


Universum = ein energetisches Konstrukt, in welchem ein Wahrscheinlichkeitssystem aller enthaltener Sphären existiert. Dessen physische oder geistige Erscheinung basiert auf der individuellen Projektion eines Individuums einer Sphäre. Ansonsten gibt es nur durch pulsierende Energieströme verbundene Energiemuster.

Alles Seiende einer 'physischen' Realitätsebene projiziert sich selbst und seine Umgebung auf Basis seiner eigenen und der kollektiven energetischen Grundlage nach außen in eine individuell verzerrte, physische Vorstellungswelt.

[ Siehe auch 'Wahrscheinlichkeitssystem', 'Sphäre', 'Projektion' und 'Verzerrung' ]


Unterbewusstsein [Monroe, Roberts, Buddhismus, Freud, C.G. Jung, Schacter] = Energiemuster geistiger Bereiche des Gesamt-Selbst, wobei die dem Wachbewusstsein nahen äußeren persönlicher Natur und nur auf den aktuellen Lebenszyklus bezogen sind und die tieferen vom Individuum unabhängige Erfahrungen beinhalten, welche Lebenszyklen-übergreifend genutzt werden.

Eine Beschreibung der Struktur des Unterbewusstseins mittels Begriffe wie 'Schichten' oder 'Ebenen' ist obsolet. Denn das Unterbewusstsein enthält die ursprünglichen, direkten Erfahrungen in der geräumigen Gegenwart - beispielsweise des Menschengeschlechts und diejenigen der Persönlichkeiten aller weiteren Lebenszyklen dieser Aussendung der Wesenheit - und nicht eine 'Erinnerung' daran. Alles, was ist, was je war und je sein wird, geschieht - wie auch die Erfahrungen des Unterbewusstseins - noch immer.

Unser persönliches Selbst ist sich, mit Ausnahme des Egos, im unterschiedlichen Maße dieser Vita über alle Lebenszyklen bewusst - das innere Selbst mehr als das äußere. Das Unterbewusstsein enthält also auch dasjenige, was wir waren und sein werden. Aus seinen Bereichen und Persönlichkeiten resultieren viele Impulse und diejenigen Warn- und Lehrträume, die nicht Ausdruck der Aktivität des 'Traumselbst' (nach innen gerichtetes Wachbewusstsein)oder des Geist des Wesenheit sind.

Die persönlichen Energiefelder des Unterbewusstseins werden für jeden neuen Lebenszyklus an dessen besondere Erfordernisse angepasst und können vom äußeren Selbst als Identität angesprochen werden. Sie sind in ihrer Bedeutung dem äußeren Ego ebenbürtig. [Roberts]

Alle Bereiche des Unterbewusstseins nutzen zwar unterschiedliche Symbole, was nicht nur für Traumanalysen von Bedeutung ist, gehen aber ineinander über, so wie auch unsere Vita über alle Lebenszyklen keine Lücken hat. Was es gibt, sind unterschiedliche Frequenzspannen und daraus resultierend größere oder kleinere Entfernungen für das äußere Wachbewusstsein von seinem jeweiligen Gegenwartspunkt zu den unterschiedlichen Bereichen seiner Vita. Je tiefer es eindringt, desto mehr nähert es sich der einst aussendenden Wesenheit an.

Nicht dem Unterbewusstsein zuzurechnen ist das Bewusstsein des physisch projizierten Körpers, welcher in jedem Lebenszyklus und jeder wahrscheinlichen Verzweigung aus denselben Atomen, Molekülen und Zellen aufgebaut wird (Atom-, Molekül- und Zellbewusstseine). Die Atome platzieren sich darin für jede Planck-Zeit neu - Zellbewusstseine dagegen übernehmen eine angestammte Position. Das nach innen gerichtete Wachbewusstsein ist dem Unterbewusstsein ebenso nicht zugehörig, wie auch der am tiefsten positionierte, jedoch persönliche 'Geist der Wesenheit'. Letzterer ist Mittler zur Wesenheit als drittes inneres Ego und ein sehr persönlicher Wächter über alle Lebenszyklen eines äußeren Selbst und regelt unter vielem anderen dessen unbewusste biologische Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Blutdruck. Die Struktur des Unterbewusstseins:

UB I. (persönlich):

Nahe des äußeren Wachbewusstseins befindet sich dessen persönlicher, mit dem aktuellen Lebenszyklus befasster Bereich. Außen finden sich aktuelle persönliche Wünsche und Bedürfnisse, etwas tiefer diejenigen der zeitlichen Vergangenheit des aktuellen Lebenszyklus. Dieser Bereich filtert an das äußere Wachbewusstsein gerichtete innere Informationen, Eingebungen, Impulse und Träume entsprechend der Emotionen dieser Wünsche und Bedürfnisse sowie den aus ihnen resultierenden Erwartungen, Glaubenssätzen und Bestrebungen. Er wirkt als sturer Diener und Beschützer des äußeren Egos, indem er strikt nach diesen Vorgaben nicht übereinstimmende Informationen filtert und blockiert.

Diese Ebene scheint zugleich eine weitere wichtige Funktion für die Gegenwartsmomente zu erfüllen. Sie sammelt im Pulsationsrhythmus der Planck-Zeiten die von der Wesenheit einströmende Energie, filtert und färbt sie entsprechend der genannten Emotionen, Erwartungen, Glaubenssätze und Bestrebungen des äußeren Selbst, um sie im Projektionsvorgang explosionsartig in eine physische oder geistige Darstellung abzugeben. [Roberts]

UB II. (persönlich):

Tiefer findet sich ein Bereich mit allen möglichen unreflektierten emotionalen Impulsen, welche erst im aktuellen Lebenszyklus erworben wurden. Es sind emotionale Energieblöcke, die unstrukturiert dem Selbst zur Verfügung stehen und bislang nicht assimiliert sind. Es sind vor allem verdrängte, mit Ängsten behaftete Emotionen, die durch die Verdrängung soweit an Energie zunehmen können, bis sie sich auf irgendeine Weise Ausdruck verschaffen - entweder im explosiven Handeln der Person oder in körperlichen Symptomen.

UB III. (persönlich):

Hierunter ist der Bereich der nicht entwickelten und ausgelebten Entwicklungsmöglichkeiten der Persönlichkeit. Es sind diejenigen vorteilhaften oder nachteiligen Anlagen und Interessen des persönlichen Selbst, die nicht verfolgt wurden und latent sind. Diese können an Bedeutung gewinnen, wenn das Wachbewusstsein ein anderes äußeres Ich aus dem Ich-Team einsetzt. Werden sie nicht assimiliert vollständig unterdrückt, dann werden sie durch die Energie der Unterdrückung energiereicher und dem Selbst gefährlich, indem sie Einfluss auf sein Handeln nehmen.

Diese persönlichen Energiefelder des Unterbewusstseins können sich gegenüber einer eintretenden Aktion oder Information zusammenziehen, so dass diese ungehindert passieren kann, oder ausdehnen, so dass eine Filterung oder gar Abweisung stattfindet.

UB IV. (Reflexionspause zwischen Lebenszyklen):

Dieses oberste, d.h. dem Wachbewusstsein nächste unpersönliche Energiefeld ist die letzte Reflexionspause zwischen dem aktuellen und dem letzten Lebenszyklus. Dieses kann gegebenenfalls wertvolle Einblicke in die geistige Welt liefern, weil in dessen Fokussierung Kommunikationskanäle zwischen dem jenseitigen und dem äußeren Selbst hergestellt werden können. Aus ihm resultieren beispielsweise Träume, in denen mit Verstorbenen kommuniziert wird. Auch zum Wahrnehmen von Geisterscheinungen ist das Fokussieren dieses Bereichs vorteilhaft. [Roberts]

UB V. (vorheriger Lebenszyklus):

Dieses Energiefeld repräsentiert den vergangenen Lebenszyklus, der tatsächlich in der geräumigen Gegenwart immer noch geschieht. Dessen Energien können auf ein emotional-assoziativ verbundenes, ähnliches Ereignis aus dem aktuellen Lebenszyklus reagieren, indem sie entsprechende Ereignisse aus der betreffenden Assoziationsgruppe dieses früheren Lebenszyklus hervorbringen und dem aktuellen äußeren Wachbewusstsein zugänglich machen. So wirken nicht nur besonders schöne wie auch traumatische Erfahrungen aus anderen Lebenszyklen in den gegenwärtigen hinein und beeinflussen unser Handeln, sondern auch gewöhnliche Erfahrungen. Die Assoziationsgruppen verschiedener Lebenszyklen können sich vermischen.

[Diese letzten beiden Bereiche IV und V wiederholen sich so oft, wie es in der Vita der Persönlichkeit Lebenszyklen gibt. Die nachfolgende Nummerierung ist daher offen. Wie sich künftige Lebenszyklen in dieses Schema einfügen ist nicht bekannt - dennoch sind sie höchstwahrscheinlich im unpersönlichen Bereich enthalten]

UB VI(?). (Menschengeschlecht):

Unterhalb der gleichsam gestapelten Lebenszyklen finden sich vergleichsweise große, unpersönliche Bereiche mit Informationen über das Menschengeschlecht und seine Geschichte. Sie sind befasst mit den kollektiven Abstimmungen alles Seienden. Das umfasst Kleinteiliges wie Bekannte, Freunde, die direkte Nachbarschaft in meiner Straße, Vereinszugehörigkeiten und andere lokale Gruppierungen, denen man sich verbunden fühlt, bis hin zum Kollektiv der Nation und letztlich des Planeten über alle Zeiten.

UB VII(?). (Verständnis physisch projizierter Realität):

Hier findet sich der tiefste Bereich unseres Selbst als 'Erinnerungspersönlichkeit'. Dieser enthält in konzentrierter Form sämtliches Wissen über die Funktionsweise des Universums wie auch über die ersten Anfänge kleinster physischer Projektionen sowie das Wissen um die Realität physisch projizierter Gedankenkonstruktionen. Roberts nennt diesen Wissensspeicher mentale Gene.

[ Siehe auch 'Geräumige Gegenwart', 'Geist der Wesenheit' und 'Ich' ]


Ursprüngliches Selbst = siehe 'Wesenheit'


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