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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Ergänzungsband 9: Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon) & Literaturverzeichnis

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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 9783752647402)



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Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon): Buchstabe 'T'


T

Tal der Finsternis [Christliche Religionen für Teil der Energiestufe II] = siehe 'Traumuniversum'


Tod [diverse Quellen] = Fokusänderung des äußeren Wachbewusstseins und Neuorientierung des Ego. Er ist eine Energieumwandlung - man wechselt unter Beibehaltung der Persönlichkeit das Aktivitätsfeld und damit die Seins-Ebene respektive Realitätssystem. Da eine Persönlichkeit nie endende Aktion ist, wechselt sie im Tod lediglich den Fokus, verändert sich aber auch posthum unablässig und unvermeidbar weiter.

Da das Sein alles Seienden auf energetischer Basis funktioniert, wird diese durch das Ablegen des physisch nur projizierten Körpers nicht tangiert. Alle Erinnerungen, die Intelligenz und die Denkfähigkeit bleiben nicht nur unangetastet, sie erweitern sich mit dem Energiestufenwechsel etwa um den Faktor 9.

Bereits im Laufe eines Lebens geht jedes Lebewesen an unzähligen möglichen Toden als potentielle Ausstiegsmöglichkeiten vorbei. Solange das Streben und die Glaubenssätze des persönlichen Selbst das physische Sein grundsätzlich bejahen, wird keine dieser Ausstiegsmöglichkeiten akzeptiert. Das Leben geht dann weiter.

Im nicht plötzlichen Sterben hat das persönliche Selbst ausreichend Zeit, um den Fokus mittels innerer Sinne auf geistige Realitäten umzustellen. Der Prozess der Umorientierung beginnt dann schon Monate vor dem eigentlichen physischen Ableben und kann an Verhaltensänderungen festgemacht werden. Diese sind positiv und Ausdruck einer wichtigen Vorbereitung und sollten keinesfalls medikamentös unterdrückt werden.

Im plötzlichen Sterben hat das äußere Wachbewusstsein oft das Problem der Verwirrung - es hat unter der Dominanz eines innere Sinne unterdrückenden Egos nicht gelernt, sich schon zu Lebzeiten nach innen zu fokussieren, besitzt daher für geistige Umgebungen kaum Handlungs- und Entscheidungskompetenz.

Der Tod ist in vielen Fällen ein vom Betroffenen gewollter, gesellschaftlich akzeptierter Ausstieg aus dem physischen Leben, wenn bspw. eine schwere Erkrankung oder ein Unfalltod das physische Leben beendet. Niemand stirbt, dessen Gesamtpersönlichkeit nicht dafür bereit ist. Denn Sterben ist nichts anderes als ein Perspektiven-Wechsel - man beginnt etwas Neues. Nicht immer ist sich jedoch das äußere Ego, welches spirituell uninformiert eine unbegründete Angst vor Auflösung hat, dieser letztlich auf seinen eigenen Emotionen, Erwartungen und Glaubenssätzen basierenden Entscheidung bewusst.

[ Siehe auch 'Krankheit', 'Äußeres Wachbewusstsein', 'Ego', 'Aktion' und 'Energiefeld' ]


Torhüter [Wickland] = siehe 'Geistiger Helfer' & 'Geist der Wesenheit'


Torwächter = siehe 'Geistiger Helfer' & 'Geist der Wesenheit'


Träume [Roberts, diverse Quellen] = kontinuierlich ohne Unterlass Unterlass stattfindende, geistige, kollektive oder individuelle Projektionen des inneren Selbst. Geist kann nicht nicht aktiv sein, daher werden seineEmotionen, Erwartungen und Gedanken, wenn das Ego im Schlaf ruht, spontan schöpferisch in geistig projizierte Welten umgesetzt, mit passenden Geschehnissen und Akteuren, die neben realen Kontakten im Traum oft Fragmente des eigenen Selbst sind. Sofern es sich also nicht um Traum-Kontakte zu existenten anderen Individuen handelt, erschaffen wir unsere Traumfiguren dynamisch selbst und entlassen sie damit in eine eigene, von uns unabhängige Existenz. Auch das ist Schöpfung.

Unser Traumselbst - das nach innen gerichtete Wachbewusstsein - 'träumt' und agiert im Geistigen auch dann weiter, wenn das Wachbewusstsein wieder im Physischen fokussiert ist. Der Begriff 'Träumen' ist ein Synonym für direkte unmanipulierte geistige Aktion des inneren Selbst, aus der schöpferisch und spontan geistige, sich schnell wandelnde Vorstellungswelten hervorgehen. Zu Lebzeiten dient sie primär der Kommunikation zwischen allen Teilen des persönlichen und kollektiven Selbst.

Der 'Traumanfang' ist der Moment des Fokussierens der Traumrealität durch das in der Regel dort passive Wachbewusstsein nach dem Einschlafen, das 'Traumende' ist der Wechsel des Fokus zurück zum Physischen im Erwachen. Dazwischen besteht eine unablässige geistige Traumaktivität in unterschiedlichen Tiefen des Selbst, was dazu führt, dass nach dem Erwachen nicht die vollständige Traumgeschichte erinnerbar ist.

Die Erinnerung des Wachbewusstseins an das Traumgeschehen kann zudem blockiert sein durch Ängste vor dem Unbewussten als vermuteter, nicht kontrollierbarer Hort innerer Impulse und Wünsche. Diese Entfremdung vom inneren Selbst wurde gefördert durch verzerrte Annahmen Freuds und C.G. Jungs, aber auch durch Lehren der Weltreligionen (Kadavergehorsam, Hölle, Verdammnis). Nicht zuletzt haben die Universitäts-Wissenschaften die enge und notwendige Kooperation wie auch die Abhängigkeit zwischen innerem und äußerem Selbst noch nicht verstanden.

Doch fokussiert das äußere Wachbewusstsein in Träumen nicht nur eine andere vollgültige Wirklichkeit, sondern es werden darin auch künftige Ereignisse und die Reaktionen darauf vorab ausgewählt, Vergangenes aufgearbeitet und zudem das Wachbewusstsein vom ursprünglichen Selbst nach Bedarf geschult (auch über aufrüttelnde 'Alpträume')und mit Informationen versorgt.

Träume sind wie alle Erfahrungen, Gedanken und Emotionen eine Projektion, eine Übersetzung oder Interpretation von Energiemustern. Da sie bewusste Energie sind - und es gibt nur sich selbst bewusste Energien - können sie ebenso wie Gedanken und Emotionen nicht zurückgeholt werden, sind sie erst einmal initiiert.

[ Siehe auch 'Projektion', 'Aktion', 'Inneres Selbst', 'Fragmente' und 'Geräumige Gegenwart' ]


Traumselbst = siehe 'Inneres Wachbewusstsein'


Traumuniversum [Roberts] = ein mit dem physisch projizierten Bereich eng verwobenes Energiefeld geistiger Projektionen. Diese zweite Energiestufe ist energetisch vom Physischen nur leicht abgegrenzt, mit diesem kooperierend, keinen Raum einnehmend und jeder physischen Projektion inhärent. Sie enthält in den Frequenzen ihrer Energien abgestufte, ineinander übergehende Ebenen unterschiedlicher geistiger Klimas.

Es ist also das mit einem physisch projizierten Wahrscheinlichkeitssystem (Energiestufe I)eng verwobene Energiefeld des uns nächsten, geistigen Realitätssystems (Energiestufe II), unterhalb desjenigen der Wesenheiten (Energiestufe III). Diese Zwischenstufe durchdringt den physisch projizierten Raum und ist der primäre Schauplatz der Träume, Phantasien und aller Reflexionspausen (des Schlafs und zwischen Lebenszyklen). Das Handeln von Teilen des Selbst in dem einen Bereich beeinflusst den jeweils anderen.

[ Siehe auch 'Inneres Wachbewusstsein', 'Energiefeld', 'Projektion' und 'Reflexionspause' ]


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