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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Ergänzungsband 9: Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon) & Literaturverzeichnis

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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 9783752647402)



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Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon): Buchstabe 'S'


S

Samsara [Buddhismus] = siehe 'Traumuniversum'


Schöpferkraft = siehe 'Kreativität'


Schöpfung [Roberts] = ist die Folge von Aktion. Die Spannung einer Emotion initiiert den Energiefluss einer Aktion und entspannt sich in der Schöpfung einer - aus Sicht des Ausgangs-Realitätssystems - verzerrten neuen Realität.

So ist jede physische oder geistige Projektion - also auch das, was Menschen als Umgebung wahrnehmen - bereits eine verzerrte Interpretation der ursprünglichen Schöpfung. Jede dieser Verzerrungen basiert auf den sich verändernden Emotionen und Erwartungen der Schöpfer und sind entsprechend abgewandelte neue Realitäten.

[ Siehe auch 'Emotion', 'Aktion', 'Realität' und 'Verzerrung' ]


Schuld [Roberts] = wird zwischen künstlicher und natürlicher Schuld unterschieden. Der Mensch hat gegenüber Tieren einen wesentlich größeren Gestaltungsspielraum. Sein erweitertes Gedächtnisvermögen und die Fähigkeit zur Reflexion erlauben ihm zu Lebzeiten eine Bewertung seines Handelns. Steht dieses zu seinen Glaubenssätzen im Widerspruch, entsteht daraus das Gefühl künstlicher Schuld. Das Handeln mündet in einer natürlichen Schuld, wenn es direkt oder indirekt eine Gewalttat beinhaltet. Diese erfordert jedoch keine Buße - 'Tue das nie wieder', ist das Gebot.

Künstliche Schuld resultiert also aus der Reflexion des Täters über die Folgen einer Tat. Dazu muss noch nicht einmal Vorsatz vorgelegen haben. Wenn bspw. durch eine Unachtsamkeit ein Mensch zu Tode kommt, plagen den Verursacher oft auch posthum Gewissensbisse. So versucht er möglicherweise, im nächsten Lebenszyklus mit dem Geschädigten innerhalb einer Familienbeziehung aufzutreten, um sein absichtliches oder versehentliches Fehlverhalten wieder gutzumachen. Daraus resultieren jedoch immer wieder problematische Verhältnisse, die wiederum künstliche Schuldgefühle nach sich ziehen können, weil man nicht in völlig freier Wahl gemeinsam auftritt.

[ Siehe auch 'Lebensaufgabe' und 'Reflexionspause' ]


Schutzengel = siehe 'Geistiger Helfer' & 'Geist der Wesenheit'


Schutzgeist [Wickland] = siehe 'Geistiger Helfer' & 'Geist der Wesenheit'


Seele [Plotin, Marcus Aurelius Antonius, Ingrisch, Bibel für das Bewusstsein aller Bewusstseinsenergie-Stufen] = siehe 'Gesamtpersönlichkeit'


Seelenführer [Roberts] = siehe 'Geistiger Helfer' & 'Geist der Wesenheit'


Seelengruppe [Meek] = siehe 'Wesenheit'


Seelenverwandte = siehe 'Komplementär-Aspekte'


Seelischer Mensch [Gnostiker] = siehe 'Unterbewusstsein'


Seth Zwei [Roberts] = siehe 'All-das-was-ist'


Siderischer Körper [Paracelsius] = siehe 'Unterbewusstsein'


Siderischer Leib [Ingrisch] = siehe 'Unterbewusstsein'


Silberne Kordel [Ingrisch, Meek, Monroe, Peterson] = ein zum Erhalt des physischen Körpers notwendiger Energiestrom zwischen aussendender Wesenheit und äußerem Wachbewusstsein. Bei zu langer Abwesenheit des äußeren Wachbewusstseins vom Körper geht dieser mangels Energiezufuhr in wenigen Stunden ein. In umgekehrter Richtung werden sämtliche Lebensdaten kontinuierlich in die Wesenheit übertragen und dort als Energiemuster bewahrt.

In der niederen Bewusstseinssicht betrachtet ähnelt sie einem dicken Gartenschlauch und ist nach Peterson von unzerstörbarer Konsistenz.

[ Siehe auch 'Repertoire', 'Wesenheit' und 'Innere Sinne' ]


Simultan-Selbst [Roberts] = das äußere Selbst in weiteren Lebenszyklen. Die scheinbare Abfolge der Lebenszyklen einer Aussendung der Wesenheit geschieht in der geräumigen Gegenwart simultan. Alles passiert darin gleichzeitig. Jede Gesamtpersönlichkeit verfügt durch einen intensiven wechselseitigen Austausch seiner inneren Egos über das Wissen um die Geschichte seiner simultanen Selbst in deren künftigen wie vergangenen Gedankenkonstruktionen. So beeinflusst all das, was jedes dieser Selbst empfindet, erfährt und entscheidet, alle anderen Selbst unmittelbar.

[ Siehe auch 'Äußeres Selbst', 'Geräumige Gegenwart', 'Aussendung' und 'Parallele Selbst' ]


Sinne (äußere) [Roberts u.a.] = Mittel zur Wahrnehmung der Symbole respektive Gedankenkonstruktionen einer physischen Projektion, nach Roberts auch Projektionskanäle.

[ Siehe auch 'Projektion', Innere Sinne' und 'Gedankenkonstruktion' ]


Sinne (innere) = siehe 'Innere Sinne'


Sphäre [Roberts] = geistig oder physisch projizierter Lebensraum mit von Wesenheiten definierten Grundannahmen [Obsolet: Naturgesetze] innerhalb des energetischen Konstrukts des Universums. Sphären sind dynamische Aktionen der Energiemuster aller einflussnehmenden Wesenheiten und ihrer Aussendungen und dienen der Ausweitung von Werterfüllung und spiritueller Erkenntnis. So dehnt sich eine Sphäre durch immerzu erfolgende Schöpfungen geistig und damit energetisch aus.

Die Grundannahmen einer Sphäre werden zu Beginn ihrer Nutzung grob festgelegt und von allem Seienden laufend nach Anforderung variiert. Wird eine Sphäre aufgegeben, weil die darin mögliche Entwicklung erschöpft ist, wird ihr energetisches Konstrukt von einer anderen Gruppe Wesenheiten für eigene Erfahrungen übernommen. So wurde unser Planet bereits von verschiedenen Gruppen für Erfahrungen mit kausal verbundenen Abfolgen in einem physisch projizierten Lebensraum genutzt, welche wir als verschiedene Weltzeitalter und Epochen erkennen.

[ Siehe auch 'Wesenheiten', 'Grundannahmen' und 'Aktion' ]


Spirituelle Erkenntnis [diverse Quellen] = Wissen über innere Zusammenhänge des Seins, welches nach den Regeln des wissenschaftlichen Nachweises stets unbewiesen bleibt, da es nicht nach wissenschaftlichen Kriterien reproduzierbar beweisbar ist.

Spirituelle Erkenntnis ist ein Wiedererinnern [Platon] von Informationen des inneren Selbst, welche über innere Sinne zum äußeren Wachbewusstsein gelangen. Es ist ein umfassendes Begreifen ohne Beteiligung physischer Sinne und unter Ausschaltung des Willens respektive des Egos, welches nicht von einem Infragestellen durch den Verstand begleitet wird. Dem Verstand obliegt es jedoch, die Gültigkeit einer inneren Wahrheit oder Erkenntnis zu beurteilen. Die hierbei erforderliche Elimination des Willens respektive Beruhigung des Egos macht es unmöglich, Erkenntnisse willentlich herbeizuführen.

Durch eine Erkenntnis bekommt das jedem äußeren Ego eigene Brett vorm Kopf Risse, durch die es die Wahrheit sehen kann. Spirituelle Erkenntnisse korrigieren auch tiefsitzende, verinnerlichte Glaubenssätze - dann wird die Erkenntnis als Offenbarung erfahren. Die Erkenntnis ist ein Urteil mit dem Prädikat wahr [Schopenhauer]. Die Verinnerlichung einer Erkenntnis verläuft in einem vierstufigen Prozess von Vertiefungen, wie Buddha Siddhartha sie präzise beschrieb.

[ Siehe auch 'Innere Sinne', 'Ich', 'Verstand', 'Glaubenssätze' und 'Wahrheit' ]


Spirituelle Intelligenz / spirituelle Informiertheit [diverse Quellen] = beinhaltet ein Wissen des äußeren Wachbewusstseins um die umfassende liebevoll-wertschätzende Kooperation alles Seienden und lebt ein Streben nach Wahrheit sowie Förderung eigener wie fremder Werterfüllung und Unversehrtheit. Eine hohe spirituelle Intelligenz basiert auf der überdurchschnittlichen Nutzung der inneren Sinne und geht mit einem sehr guten Kontakt des Egos zum persönlichen Unterbewusstsein und zum Geist der Wesenheit einher.

In allem, was ihm begegnet, sieht der spirituell Hochinformierte einen komplementären Aspekt seines Selbst. Infolge respektiert er alles Seiende und empfindet sich nicht als getrennt von der Natur und anderen Lebewesen. Daher drängt oder nötigt er andere nicht zu einem Handeln, sondern lässt einem jeden Wesen einen im jeweiligen Kontext maximal möglichen Freiraum. Ein solches gütiges Verhalten ist Ausdruck hoher spiritueller Intelligenz.

Umgekehrt zeigt sich geringe spirituelle Informiertheit in ausgeprägter Selbstbezogenheit, einem Ignorieren der Bedürfnisse anderes Seienden einschließlich der Natur. Ein unzureichend durch Verstand kontrolliertes äußeres Ego verunmöglicht die eigene wie fremde Werterfüllung und Unversehrtheit. Aus mangelnden Respekt vor sich selbst und anderen Menschen resultiert eine Neigung zur Lüge und Manipulation.

Die meisten Menschen jedoch bewegen sich im Mittelfeld dieser Extreme. Der Grad spiritueller Intelligenz kann nur indirekt über das vergangene Verhalten abgeschätzt werden. Eine Abfrage wie bei Tests zur verstandesmäßigen Intelligenz ist nicht möglich, weil die 'richtigen' Verhaltensweisen den Testpersonen bekannt sein und infolge vorgetäuscht werden könnten.

Zudem gibt es kaum einmal in einem Leben große spirituelle Entwicklungssprünge nach oben oder unten, so dass jemand, der in der Vergangenheit auch nur ein einziges Mal geringe spirituelle Intelligenz gezeigt hat, nicht vom Saulus zum Paulus gereift sein dürfte - dann wäre eine gegenwärtig hohe spirituelle Informiertheit entweder vorgetäuscht oder der Betroffene befindet sich gerade im Prozess des Erkennens. Es reicht nicht aus, theoretisches Wissen hierum zu besitzen. Es muss ohne Ausnahme mit nur geringen Schwankungen gelebt werden.

Hohe spirituelle Intelligenz respektiert die Gefühle, die Werterfüllung und die Unversehrtheit anderes Seienden - gleich ob es sich um Menschen, Tiere, Insekten oder Pflanzen handelt. Der Charakter ist Ausdruck der spirituellen Informiertheit - werden spirituelle Werte gar nicht gelebt, ist das Individuum charakterlos.

Zunehmende spirituelle Informiertheit beinhaltet eine Vielzahl von Lernschritten, die in den folgenden Eigenschaften des äußeren Wachbewusstseins münden:

  1. Höchste Wahrheitsliebe;
  2. Höchster Respekt vor jedem Individuum aller Lebensformen - beinhaltet Bereitschaft zur Hilfe in Notsituationen;
  3. Bis auf die gewaltfreie natürliche Aggressivität als spontane Reaktion ein sehr geringes Aggressionspotential;
  4. Völlige Gewaltfreiheit;
  5. Schwache emotionale Anhaftungen an Menschen, Tiere, Dinge und Tätigkeiten;
  6. Vom Verstand kontrollierte körperliche Bedürfnisse;
  7. Sehnsucht nach Erkenntnis.



[ Siehe auch 'Spirituelle Erkenntnis' ]


Spiritueller Körper [Delnooz] = siehe 'Wesenheit'


Spiritus familiaris = [Übers. 'Vertrauter Geist', alte christliche Bezeichnung] = siehe 'Wesenheit'


Spiritus vitales [Übers. 'Lebensgeister', 17. & 18. Jh.] = siehe 'Unterbewusstsein'


Sternenleib [Paracelsius] = siehe 'Wesenheit'


Suggestion = siehe 'Erwartung'


Symbole = geistige oder physisch projizierte Energiemuster von Objekten respektive Gedankenkonstruktionen aller Art, die vom inneren Selbst nach außen projiziert und vom äußeren oder inneren Selbst zugleich wahrgenommen werden. Wolken sind ebenso Symbole wie Fahrzeuge oder Teile der Natur. Symbole erweitern vertikal entlang der V. Energiedimension in die Tiefe gehend mit zunehmender Energiedichte ihren Bedeutungsgehalt.

Das projizierende Individuum identifiziert die ggf. kollektive energetische Grundlage eines Realitätssystems und belegt diese infolge mit vertrauten Symbolen aus dem eigenen Symbolfundus. So würde ein völlig unbekanntes Realitätssystem einer anderen Sphäre mit unpassenden vertrauten Symbolen belegt. Passende neue Symbole würden erst entwickelt, wenn sich das Individuum in die Realität hineinbegibt und Teil von ihr wird.

[ Siehe auch 'Energiedimension V', 'Projektion' und 'Sphäre' ]


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