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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Ergänzungsband 9: Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon) & Literaturverzeichnis

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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 9783752647402)



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Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon): Buchstabe 'K'


K

Karma [Buddhismus, diverse Quellen] = nur im physisch projizierten Energiefeld wirksamer Charakter als Ausdruck der momentanen spirituellen Informiertheit. Karma hat nichts mit Bestrafung oder Ausgleich zu tun. In jedem Moment unseres Seins verändert sich unser Karma entsprechend unserer Emotionen, Erwartungen, Absichten, Gedanken und Handlungen. Es wirkt unmittelbar innerhalb der geräumigen Gegenwart auf sämtliche Lebenszyklen der Aussendung.

Hinduismus und Buddhismus schreiben fälschlich allem Handeln Konsequenzen aus dem Karma zu, entweder im gleichen Leben oder danach - dies ist unzutreffend.

[ Siehe auch 'Geräumige Gegenwart' ]


Kausalbewusstsein = siehe 'All-das-was-ist'


Klesha-Bewusstsein [Buddhismus] = siehe 'Äußeres Wachbewusstsein'


Kollektive Psyche [C.G. Jung] = siehe 'Wesenheit'


Kollektives Unbewusste [C.G. Jung] = siehe 'Wesenheit'


Komplementär-Aspekte [Roberts] = mit anderen Merkmalen oder Eigenschaften ausgestattete, vollgültige Aussendungen der eigenen Wesenheit in allen Zeiten. Wenn zeitgleich mit uns auftretend, können sie uns umgeben oder über den ganzen Planeten verteilt sein. Sie können anderen Rassen angehören, ein anderes Alter haben und gegengeschlechtlich sein. Es kann sein, dass wir sie emotional tief verabscheuen, weil sie Anlagen von uns ausleben, die wir für uns nicht akzeptiert haben. Doch intuitiv erkennen wir sie. Es bestehen unausgesprochen Rollenverteilungen, die schon vor den Geburten festgelegt wurden.

Ein äußeres Selbst ist nicht - wie von Platon angenommen - die unvollkommene Hälfte einer anderen 'Seele', sondern eine vollgültige Gesamtpersönlichkeit. Das Gefühl einer Unvollkommenheit resultiert aus dem Verlust der Verbindung zum inneren Selbst.

[ Siehe auch 'Inneres Selbst', 'Aussendung' und 'Wesenheit' ]


Konglomerat [Ingrisch] = aufgrund von Anziehungskraft, Zuneigung, Verständnis, identischem Temperament und gleichen Zielen und Bestrebungen frei wählbare Allianzen oder Bruderschaften. Sie sind dem Wachbewusstsein näher, als es andere Identitäten der eigenen Wesenheit sind. So wie man einem engen Freund näher sein kann als seinen Familienmitgliedern.

[ Siehe auch 'Energiefeld' ]


Kooperation = grundlegende Voraussetzung zur Funktionsfähigkeit aller Lebenssysteme und Mittel zur Förderung der Werterfüllung alles Seienden. Bis auf den heutigen Menschen kooperiert alles Seiende einschließlich der nur scheinbar unbelebten Natur, um neben der eigenen Werterfüllung diejenige alles sonstwie Seienden zu fördern.

[ Siehe auch 'Werterfüllung', 'Polaritäten' und 'Werteklima' ]


Koordinationspunkt [Roberts] = Über unseren Planeten verteilte Haupt- und Nebenkanäle zum Energie- und Informationsaustausch mit anderen Universen respektive Realitätssystemen. Sie verfügen über ähnliche Eigenschaften wie weiße und schwarze Löcher und versorgen alles Seiende kontinuierlich mit Energie aus dem Eltern-Universum, so wie sie auch Energie an Kind-Universen weitergeben.

Ein Koordinationspunkt verändert stetig seine Eigenschaften und verhält sich mal Energie saugend und mal Energie abgebend. Die Aktivität der Atome und Moleküle ist mit zunehmender Nähe stärker, so dass die Realitätsschöpfung nahe der Hauptkoordinationspunkte schneller umgesetzt wird als anderswo. Sie sind Schnittstellen zu anderen Realitätssystemen.

[ Siehe auch 'Schöpfung', 'Realität' und 'Wahrscheinlichkeitssystem' ]


Körperbewusstsein = Identitäts-Organisation aller Zellbewusstseine eines Körpers. Diese können in der inneren Kommunikation als Organe, Körperteile oder als Ganzes agieren und angesprochen werden.

[ Siehe auch 'Identitäts-Organisation' und 'Zellbewusstsein' ]


Krankheit = dient einem Zweck: Das Immunsystem zu trainieren oder andere auf Abstand zu halten (Erkältung)oder primär in der Kindheit an etwas nicht teilnehmen zu müssen oder als vom inneren Selbst initiiertes geringeres Übel zur Vermeidung einer noch schwereren Erkrankung oder als Reaktion oder Ausdruck einer Unausgeglichenheit der persönlichen Psyche als unangemessene oder gewollte Reaktion auf Lebensumstände.

Schwere Krankheiten sind oft in einer durch das äußere Ego behinderten Abstimmung zwischen äußerem und innerem Selbst begründet. Ein um Auflösung fürchtendes, ängstliches Ego erstarrt und blockiert immens wichtige innere Informationen, womit das Gleichgewicht gestört ist. In intakter Kommunikation jedoch hat kein energetischer Anteil des Selbst Grund, Ausdruck in körperlichen Störungen oder Einschränkungen zu suchen. Das ängstliche Ego könnte dem äußeren Selbst jede Entspannung verbieten oder vermiesen. Die Passivität eines völligen Loslassens ist jedoch Grundlage jeder kreativ-schöpferischen Leistung, ohne die ein erfülltes Leben und Werterfüllung undenkbar ist.

Wenn bspw. das Arbeitsumfeld 'krank macht', ist dies eine Folge unangemessener Reaktionen des persönlichen Selbst auf eine scheinbar hoffnungslose Lebenssituation. Möglicherweise wurde der Ausdruck nicht dominierender Anteile des inneren Ich-Teams beharrlich unterdrückt und hierdurch Handlungsalternativen nicht in Betracht gezogen.

Wenn bspw. ein Schulkind vor einer Veranstaltung, vor der es Angst hat, krank wird und hinterher sofort wieder gesundet, dann ist es ein vom Kind gewollter, gesellschaftlich akzeptierter Ausweg - das Kind gesundet sofort, wenn die Bedrohung vorbei ist. Es denkt sich jeweils ohne bewusste Reflexion krank und es denkt sich gesund. Dies könnte auch der Erwachsene, nur hat er vergessen, wie es geht.

Wenn wir bspw. einen Schnupfen bekommen, kann dies eine vom Körperbewusstsein initiierte Trainingsepisode für das Immunsystem sein. Oder der Betreffende hat von anderen Menschen in seinem Umfeld sprichwörtlich die Nase voll und braucht Abstand.

[ Siehe auch 'Ich', 'Ich-Team', 'Tod', 'Kreativität' und 'Emotionen' ]


Kreativität [Roberts] = wie die Schöpferkraft ein zusätzlicher Energiefluss vom inneren Selbst zum äußeren, der nur aus einer willensfreien, entspannten, nach innen gerichteten, passiven, abhängigen Erwartungshaltung heraus entsteht. Diese Abhängigkeit ist nicht Ausdruck einer Schwäche. Das starke aktive Ego des Animus, das immer irgendetwas will und übergriffig innere Eindrücke filtert, muss für kreative Leistungen weitgehend ruhen oder kooperieren. Nur in der vom Willen befreiten Passivität der abhängigen Anima kommen die Energien der Intuitionen und Eindrücke innerer Sinne unverzerrt durch.

Wird eine abhängige Passivität vom Ego kontinuierlich unterdrückt, mündet dies in Aggressionen der Anima, weil sie ihre für sie typischen Aktionen kreativer Schöpferkraft nicht ausleben kann. Daher steht das Weibliche für Schöpferkraft und das männliche für Aktivität. Die aktive Aggression des Animus resultiert aus der Unterdrückung seiner Passivität - und damit seiner Schöpferkraft - und ist unvereinbar mit der passiven Abhängigkeit der Anima und folglich mit ihr in einem steten Konflikt. So muss das Ego dem äußeren Selbst nach einem zeitraubenden Projekt Zeit der völligen Entspannung gewähren, darf es nicht blind mit seinem nie ruhenden Willen von einer Aufgabe zur nächsten treiben, wenn die Kreativität erhalten und die persönliche Psyche frei von inneren Konflikten sein soll.

[ Siehe auch 'Ich', 'Animus / Anima' und 'Verzerrung' ]


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