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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Ergänzungsband 9: Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon) & Literaturverzeichnis

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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 9783752647402)



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Begriffsdefinitionen der Metaphysik (Lexikon): Buchstabe 'I'


I

Ich = (auch 'Ego')energetischer Persönlichkeitsanteil der persönlichen, nach außen gerichteten Psyche mit individuellem Talent-Schwerpunkt. Es resultiert aus der Tendenz des äußeren Wachbewusstseins, sich von seiner eigenen Aktion getrennt und unabhängig zu sehen und somit durch das Filtern innerer Wahrnehmungen und Einflüsse eine willkürliche Grenze zu ziehen. Der Grad dieser Verzerrungen des Egos hängt umgekehrt proportional von den Fähigkeiten und der Klarheit des Intellekts ab, welcher mit seinen Urteilen die Aufmerksamkeit des Egos steuert.

Die Energiefelder der verschiedenen Ichs eines Ich-Teams sind das Resultat dieser Separationsbemühungen und entstehen aus dem Verlust des Einheitsgefühls. Jedes Ego des Ich-Teams versucht, seine eigene Aktion als etwas von sich Getrenntes wahrzunehmen, weil es sich nicht anpassen will, Veränderungen ablehnt und sich folglich von diesen dominant, aber vergeblich distanziert, indem es seine Wahrnehmung einschränkt. Denn jede Aktion ist stetige Veränderung und jede Stabilität - auch des eigenen Selbst - ist nur scheinbar. So verändert sich auch das Ich gegen sein Streben kontinuierlich. In seinem Bemühen um Ausblenden innerer Daten fokussiert es sich übermäßig auf den Gegenwartspunkt, was seine Aufmerksamkeit für die physische Projektion intensiviert.

Ein Ich des inneren Ich-Teams oder ein sehr kleiner Kreis dieser Ichs mit einem dominierenden Ich als Führung führt und manipuliert als temporäres Zentrum des äußeren Wachbewusstseins das persönliche Selbst. Das Wachbewusstsein kann die besonderen Fähigkeiten eines Ichs aus seinem inneren Ich-Teams nach Bedarf abrufen, indem es eines vorübergehend - von wenigen Tagen bis zu einigen Jahren - mit Aufmerksamkeit und Energie versorgt, wodurch es in den Vordergrund tritt und die Persönlichkeit dominiert (bspw. ein Ich mit Schwerpunkt auf Kommunikation, Sexualität, Sportlichkeit, künstlerischen Ausdruck, Gestaltung der Gesellschaft, Karriere etc.).

Ichs oder Egos sind unvollständige innere Fragmentpersönlichkeiten geringerer Energie. Das Wachbewusstsein ist gleichsam Moderator des inneren Ich-Teams und der Entscheider, welche Eigenschaften es momentan dominant ausleben möchte. Es wird jedoch von ihm erwartet, dass es auch nicht-dominante Ichs angemessen repräsentiert - also ihnen gelegentlich Raum zu begrenztem Ausdruck gibt. Andernfalls würde die mentale Balance gestört, weil die dauerhafte Unterdrückung unterminierte Ichs energetisch soweit stärkt, bis sie die Kontrolle erzwingen. Denn wird der Ausdruck von in diese äußere Persönlichkeit involvierten, schwächerer Ichs kontinuierlich unterdrückt, indem sie nicht gehört und in eine Entscheidungsfindung eingebunden werden, weil sie dem derzeit dominanten Ich als gefährlich oder unangepasst erscheinen, dann stärkt das äußere Ego mit seiner zur Unterdrückung eingesetzten Energie deren Energie soweit, bis es sich schließlich als Störenfried Ausdruck verschafft - entweder durch einen radikalen, nicht mehr zu unterdrückenden Einfluss im Verhalten oder körperlich über Symptome.

Das Wachbewusstsein einer ausgeglichenen Persönlichkeit bezieht alle Ich-Anteile unterschiedlich gewichtet in seine Entscheidungsfindungen ein. Es muss diesen Abweichlern keine Dominanz geben, sollte sich jedoch mit ihren Bedürfnissen angstfrei auseinandersetzen. Dagegen gibt es oft Vorbehalte, weil unterdrückte Ichs häufig Positionen vertreten, die auszuleben sich das Wachbewusstsein nicht traut, weil bspw. Nachbarn, persönliches Umfeld oder gar das dominierende Ego Anstoß nehmen könnten.

Das Ego der spirituell gering Informierten und Verengten ist durchweg ängstlich erstarrt in Bezug auf seine Unversehrtheit und Bedeutung. Es fürchtet Kontroll- und Stabilitätsverlust und Auflösung, lehnt daher jede durch es nicht kontrollierbare Veränderung, Entwicklung und Spontanität ab. Es ist bestrebt, nicht nur das äußere Wachbewusstsein, sondern alle Teile der Persönlichkeit zu seinem Untertan zu machen. Diese falsche Annahme führt zu Informationen blockierenden Glaubenssätzen, welche das äußere Wachbewusstsein in seiner Entwicklung behindern. [Roberts]

Das Ego des spirituell Hochinformierten agiert dagegen als dem Geist der Wesenheit nachrangiger Organisator, der innere Kommunikationen und Einflüsse nicht abblockt, sondern diese zu sinnvollen Mustern ordnet.

[ Siehe auch 'Intellekt', 'Energiefeld', 'Ich-Team' und 'Gegenwartspunkt' ]


Ich Dort [Monroe] = siehe 'Wesenheit'


Ich Hier [Monroe] = siehe 'Äußeres Wachbewusstsein'


Ich Nr.1 [C.G. Jung] = siehe 'Äußeres Wachbewusstsein'


Ich Nr.2 [C.G. Jung] = siehe 'Identität'


Ich-Team = siehe 'Ich'


Identität [Roberts] = Oberfläche eines hierarchisch strukturierten Bewusstseins, welches sich in jeder seiner Bereiche als eine sich seiner selbst bewussten Identität versteht. Im Gegensatz zum äußeren Ego ist sich die Identität jederzeit ihres Ursprungs bewusst und richtet als 'Spieler in uns' nach Erfordernis den Fokus mal nach innen, mal nach außen. Die Identität wird alternierend mal vom äußeren Wachbewusstsein im Fokus auf physische Projektionen, mal vom inneren Wachbewusstsein im Fokus auf geistige Projektionen repräsentiert. Im letzteren Fall dominiert zwar das innere Selbst, das äußere ist dann gleichsam Huckepack dabei und kann Einfluss nehmen. Identität agiert realitätsübergreifend, jongliert unablässig mit Realitäten.

Jede Identität bewahrt im ständigen Wandel der Aktionen ihres Selbst ihre Individualität, ist unverletzlich und auf Augenhöhe mit allen anderen Identitäten. Weder fühlen sich Zell-, Molekül- und Atombewusstseine vom Wachbewusstsein okkupiert, noch fühlt sich das Wachbewusstsein von diesen überfallen. In dieser umfassenden Kooperation ist das menschliche Bewusstsein mit seiner Projektion des Physischen auch in allem Seienden - in der Ameise wie im Felsen; hieraus resultiert die tiefe Vertrautheit mit allem Seienden, die diejenigen fühlen, welche sich ihren inneren Sinnen geöffnet haben.

Identität respektive Persönlichkeit ist ein von der Projektion des physischen Körpers unabhängiges Muster aus Energiefeldern, aus denen sie sich zusammensetzt. Alle energetischen Abgrenzungen sind nicht starr, sie erweitern oder verengen sich stetig, weil die ihr zugrunde liegende Vitalität unablässig in Bewegung ist.

[ Siehe auch 'Gesamt-Persönlichkeit', 'Äußeres Wachbewusstsein', 'Energiefeld' und 'Aktion' ]


Identitätenbewusstsein = siehe 'Wesenheit'


Identitätskern [Roberts] = siehe 'Wesenheit'


Identitäts-Organisation = zweckgebundene temporäre Verbindungen zwischen Identitäten verschiedenen Organisationsgrades - bspw. zwischen Atom-, Molekül- und Zellbewusstseinen, Wach- und Unterbewusstsein sowie dem Geist der Wesenheit, um eine erweiterte Gestalt zu formen und zu führen.

[ Siehe auch 'Gesamt-Persönlichkeit' ]


Imaginäre Zeit [Dobbs] = siehe 'Psychologische Zeit'


Individuelles Bewusstsein [Schopenhauer] = siehe 'Äußeres Wachbewusstsein'


Innere Grundgesetze = siehe 'Grundannahmen (innere)'


Innere Sinne = u.a. Mittel der nonverbalen Kommunikation zwischen äußerem und innerem Selbst sowie zur direkten Wahrnehmung der inneren geistigen Realität. Sie sind das Instrumentarium für das Sein in allen - per se primär energetischen - Realitätssystemen und bieten hierfür Kommunikations- und Informationskanäle.

Es ist ein innerer Sinn, mittels dessen unser persönlicher 'Geist der Wesenheit' Energiemuster in unsere individuelle physische Projektion transformiert. All-das-was-ist nutzt diese ebenso wie der physisch projizierende Mensch oder eine Kellerassel. Die Realitätssysteme verschiedener Sphären trainieren jeweils den Gebrauch bestimmter innerer Sinne.

Das Bewusstseinssehen als ein weiterer innerer Sinn ist ein unverzerrtes Wahrnehmen direkt durch den in einer Fokussierung betrachtenden Geist. Er kann wählen zwischen der niederen Bewusstseinssicht, welche die Projektion einer Realität wahrnimmt, und der höheren, welche deren zugrunde liegende Energieströme wahrnimmt. Es gibt diverse weitere innere Sinne.

Innere Eindrücke sind im Vergleich zu äußeren erheblich verstärkt und erweitert. Ohne Einbeziehung innerer Sinne wäre unser physisches Sein und seine Kommunikationen unmöglich. Innere Sinne sind auch Grundlage der spezialisierten und folglich beschränkten äußeren Sinne.

[ Siehe auch 'Projektion' ]


Innerer Sinn [Kant - für das Bewusstsein aller Bewusstseinsenergie-Stufen] = siehe 'Gesamtpersönlichkeit'


Inneres Ego = ein nach innen gerichtetes Selbstbewusstsein einer Identität. Eine menschliche Persönlichkeit beinhaltet neben seinem äußeren drei innere Egos:

  1. Das nach innen gerichtete Wachbewusstsein (Traumselbst)als persönliches inneres Ego der Aussendung einer Wesenheit. Es enthält Energien aller früheren, künftigen und des gegenwärtigen äußeren Selbst dieser Aussendung - und zeigt daher deren typische Charakteristika, also nicht nur diejenigen des aktuellen Lebenszyklus;
  2. den Geist der Wesenheit als eng mit dem äußeren Selbst verbundenen, ihn leitenden Trauminitiator und Lenker der Bewegungen und aller Mechanismen des Körpers. Nach innen ist er der richtunggebende Organisator des persönlichen Unterbewusstseins-Bereichs;
  3. die Wesenheit selbst als tiefstes inneres Ego des Gesamt-Selbst.
[ Siehe auch 'Inneres Wachbewusstsein', 'Geist der Wesenheit' und 'Wesenheit' ]

Inneres Ich [Roberts] = siehe 'Unterbewusstsein'


Inneres Ich-Team = siehe 'Ich'


Inneres Selbst = Organisationsstruktur, bestehend aus dem Traumselbst (nach innen gerichtetes Wachbewusstsein, zum persönlichen Selbst gehörig)sowie dem persönlichen und kollektiven Unterbewusstsein (teilweise zum persönlichen Selbst gehörig, bspw. die Informationen vergangener Leben), dem Geist der Wesenheit (zum persönlichen Selbst gehörig), die aussendende Wesenheit und All-das-was-ist.

[ Siehe auch 'Inneres Ego', 'Identitäts-Organisation' und 'Psyche' ]


Inneres Wachbewusstsein = erstes innere Ego einer Aussendung der Wesenheit, welches die Verantwortung für das Handeln der Gesamtpersönlichkeit in geistigen Welten trägt. Es enthält Energiemuster und typische Charakteristika aus sämtlichen Lebenszyklen dieser Aussendung - sowohl künftiger als auch vergangener. Es ist wie jeder Geist Aktion, welche sich schöpferisch ausdrückt und daher immer in Veränderung.

Das innere Wachbewusstsein wird auch verengend als Traumselbst bezeichnet, obwohl Träume nicht nur von diesem, sondern auch von den unterschiedlichen Schichten des Unterbewusstseins ausgehen und das 'Traumselbst' zum einen nicht immer beteiligt und zum anderen eigenständig unablässig aktiv ist.

Es projiziert die Emotionen, Erwartungen, Vorstellungen und Gedanken des äußeren Wachbewusstseins sowie seine eigenen Erfahrungen in geistige Projektionen. Kommunikationen zwischen dem inneren und dem äußeren Wachbewusstseins-Anteil geschehen mittels innerer Sinne, werden aber durch die Inhalte des persönlichen Unterbewusstseins gefiltert.

[ Siehe auch 'Äußeres Wachbewusstsein' 'Unterbewusstsein', 'Gesamtpersönlichkeit' und 'Innere Egos' ]


Innerlichkeit = siehe 'Psyche'


Inspiration = über innere Sinne übertragene, einflussnehmende Impulse des persönlichen Unterbewusstseins oder des Geist der Wesenheit zu einer Problematik des äußeren Selbst. Inspiration ist wie Intuition und kreatives Arbeiten nur möglich in einer ruhigen entspannten Verfassung der absichtslosen Gespanntheit im Sinne des Intuitionsbegriffs, in der das Ego nicht die Führung an sich reißt.

[ Siehe auch 'Kreativität', 'Intuition', 'Unterbewusstsein', 'Ich' und 'Innere Sinne' ]


Instinktive große Obhut unseres Selbst [Garcian, Schopenhauer] = siehe 'Wesenheit'


Intellekt = unterbewusster Verstand als eigenständige Einheit. Er ist eine Eigenschaft, die bewusst genutzt, dosiert oder nicht genutzt werden kann. Im Gegensatz zum Ego verfügt der Intellekt über keinen eigenen Willen. Je leistungsfähiger, klarer und wahrheitssuchender er ist, desto weniger starr ist das dominierende Ego, das von seinen Einschätzungen abhängig ist. Er ist ein rein erkennendes Element - unverzichtbar innerhalb der physischen Camouflage und verzichtbar, aber gering dosiert nützlich, in geistigen Realitätssystemen.

[ Siehe auch 'Ich' und 'Äußeres Wachbewusstsein' ]


Intuition [Lichtenberg, Paracelsus, Herrigel, Suzuki, Schelling, C.G Jung, Thiele-Dormann, Freud] = ein im Wachzustand oder in Träumen in einem Zustand der absichtslosen Gespanntheit plötzlich auftretendes, schlagartiges, unwillkürliches, unmittelbares und umfassendes geistiges Erkennen bzw. Erfassen des Betrachteten oder einer Situation - also des Erkenntnisgegenstandes - durch reine Anschauung, so als ob man mit einem Blick eine Vielzahl den Sinnen nicht zugänglicher Informationen zu einem Ergebnis zusammengefasst präsentiert bekommt, wobei das Betrachtete in sich sichtbar wird.

Hierbei präsentiert sich irgendein Inhalt als fertiges Ganzes, ohne dass wir zunächst fähig wären, anzugeben oder herauszufinden, auf welche Weise dieser Inhalt zustande gekommen ist. Es ist die unbewusste Annäherung an eine komplizierte Situation. Wir wissen etwas, ohne zu wissen, woher wir es wissen. Typisch ist der Charakter der Gewissheit, der mit intuitiven Erkenntnissen einhergeht.

Die Intuition ist eine der Kontrolle durch den Willen entzogene Art des emotionslosen Erfassens gleich welcher Inhalte. Laut Lichtenberg weisen Träume, deren Inhalte uns intuitiv präsentiert werden, oft auf Probleme hin, welche im wachen Zustand leicht übersehen werden und auf eine Lösung warten. Es scheint so zu sein, dass die Intuition den Menschen den Weg zu einer unendlichen Harmonie weist. Alles, das wir mit unseren Sinnen erfassen können, strebt einer Perfektionierung entgegen, dies scheint auch auf den menschlichen Geist zuzutreffen, dem die Intuition den Weg weist. Stets ist das Ergebnis der Intuition - das Erkennen - ein Überraschendes, oder zumindest eines, an das zu denken wir nicht gedacht hätten. Die Intuition ist den inneren Sinnen zuzuordnen.

[ Siehe auch 'Kreativität', 'Inspiration', 'Unterbewusstsein', 'Vision' und 'Innere Sinne' ]


Irdischer Mensch [Gnostiker] = siehe 'Äußeres Wachbewusstsein'


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