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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band 3: Klassische Sterbeforschung


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 9455 133)


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Kapitel 4.9.: Auswege aus Projektionen: Umgang mit Symbolen und Kapitulation des Egos (Verschiedene Hindernisse)

Das Wachbewusstsein erfährt im weitgehend passiven Fokussieren des Unterbewusstseins dessen Leistungsvermögen. Dieses ist aufgrund anderer Naturgesetze in der zweiten geistigen Energieschicht etwa neunmal klarer und kann viele Gedanken parallel verfolgen. So können auch mehrere Welten zugleich projiziert werden. Diese entsprechen in ihrer Qualität den projizierenden Energieanteilen des Bewusstseins. So kann es sowohl angenehme als auch unangenehme Projektionen aufeinander folgend oder parallel geben.

Was hierin wahrgenommen wird, sind nach Roberts Gedankenformen, Energiemanifestationen sowie Projektionen der persönlichen Psyche und des kollektiven Unbewussten. Diese können symbolische Formen annehmen und sich in Abhängigkeit von der Einstellung der projizierenden Energie-Anteile von einer gutartigen oder bösartigen Seite zeigen. Ob Symbole gutartig oder bösartig auftreten hängt allein davon ab, mit welcher emotionalen Einstellung sie betrachtet und hierdurch erst mit entsprechender Energie versorgt werden. Es ist also die eigene Energie des Projizierenden, welche beispielsweise ein Monster agieren lässt.

So sind es zunächst 'unfertige' Formen respektive Symbole, die erst durch die Energien der betrachtenden Identität aktiviert werden. Die anfangs wahrgenommene Materialisierung des Symbols an sich ist neutral und passiv - erst die vom Betrachter projizierten Energien erwecken es in der einen oder anderen Art zum Leben. Der Betroffene braucht also nur seine Aufmerksamkeit von der Projektion abzuziehen, um das Symbol wieder zu deaktivieren. [Lit 175]

Das bedeutet nicht, dass die Energien des Symbols nicht real wären. Es benötigt jedoch zusätzlichen Energien eines Betrachters, um in eine Interaktion eintreten zu können. Die Entscheidung des Betroffenen, sich Frieden zu wünschen, bewirkt zugleich eine innere Abkehr von bedrohlichen Symbolen - und der Frieden tritt augenblicklich ein. [Lit 175]

Am Ende eines jeden Kampfes mit Anteilen des eigenen Bewusstseins sollte die Kapitulation des Egos stehen, nach welcher der Geist frei ist und sich auf eine Ausdehnung einlassen kann. Diese Kapitulation ist am ehesten vergleichbar mit dem vollkommenen Fallenlassen vor dem Einschlafen, in dem alle bewussten Gedanken und somit das eigene Ego zurückgestellt und so weit verkleinert wird, bis es nur noch so groß wie ein Punkt erscheint. Denn das Einschlafen ist nicht möglich, solange wir uns nicht fallen lassen und die Kontrolle vollständig an unser Unterbewusstsein abgeben. Solange wir uns an unsere irdischen Angelegenheiten klammern, können wir nicht loslassen. Auch in dieser Hinsicht ist das physische Leben eine Schule für das Bewusstsein - es kann schon zu Lebzeiten zur rechten Geisteshaltung finden.

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