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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Band 3: Klassische Sterbeforschung
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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8374 9455 133)


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Kapitel 3.7.: Verzweigungen und qualitativ unterschiedliche Lichter (Verlauf der Orientierungsphase)

Es gibt sehr unterschiedliche Verläufe des Übergangs nach dem Ablegen des physischen Körpers:

Unzählige Betroffene sitzen dort fest, bis sie

Doch was verbirgt sich hinter den Lichtern, die zu Beginn möglicherweise wahrgenommen werden?

Über den Ursprung des hellsten, liebevollen, Mitgefühl (Def. Bde. 6&8) ausdrückenden, klaren (Fn. S.198), möglicherweise als überhell empfundenen Lichts gibt es in der Literatur folgende Annahmen:

Der Ursprung eines Lichts ist für den Betrachter nicht erkennbar. Ist er spirituell uninformiert (vgl. Bde. 6&8), erschiene ihm bereits das Licht qualitativ schlechterer Energieebenen der zweiten Schicht als gleißend hell. Einem spirituell hoch Entwickelten dagegen würden diese Lichter matt und erst die Wesenheit (vgl. Bd.2) als gleißend hell erscheinen. Wir können festhalten, dass ein möglicherweise erscheinendes Licht der III. Energieschicht die eigene, dort positionierte Wesenheit repräsentiert und Lichter der Energieschicht II auf Energieebenen mit jeweils darauf passenden Identitäten-Gruppen verweisen. Solche Zusammenschlüsse Gleichgesinnter nennt Ingrisch Konglomerate2.

Kommt die Wesenheit und damit ihr Licht aus einem selbst, wie Ingrisch sagt, oder von außen? Das wahrgenommene Universum oder präziser das wahrgenommene Wahrscheinlichkeitssystem unserer Sphäre3 ist nur eine von uns selbst projizierte Bühne mit vier Dimensionen (vgl. Bd.zero). Also eine gleichsam virtuelle physische Realität, welche nur einen extrem kleinen Teil der kollektiven Psyche repräsentiert. Wenn wir sterben, ziehen wir uns von der äußeren kollektiven Welt nach innen in Richtung der tief liegenden Wesenheit zurück. Wir sind niemals außerhalb von ihr, wenngleich wir kollektiv mit Aussendungen anderer Wesenheiten physische wie geistige Vorstellungswelten projizieren können.

Auch Wickland vertritt die Auffassung, dass der Himmel in uns selbst ist. Dies ist so zu verstehen, dass unser Bewusstsein bei hohem spirituellen Erkenntnisstand derart rein und unbelastet ist, dass diese Verfassung einem paradiesischen Geisteszustand entspricht. Es ist der "Glückszustand Ihrer Seele, den Sie erreichen, wenn Sie den Zweck des Lebens erfasst haben", so Wickland [Lit 84]. Erst in diesem Zustand hat das persönliche Bewusstsein einer Aussendung die Fähigkeit, sich in den paradiesischen Energieebenen 26 oder 27 oder gar in die Wesenheit zurück zu bewegen (vgl. Bd.2).

Ob also ein überhelles klares Licht den im Übergang Befindlichen unerträglich blendet oder ob er es als angenehm empfindet, hängt davon ab, ob seine maximale Schwingungsfrequenz deutlich geringer ist oder mit derjenigen des Lichts annähernd übereinstimmt. Die Auswahl erfolgt somit über den Grad der spirituellen Erkenntnis, welche dem Charakters des Betroffenen entspricht (vgl. Bd.6). Es kann nur dasjenige Licht ertragen werden, dessen Schwingungsfrequenz nicht wesentlich höher ist als die maximal erreichbare Schwingungsfrequenz des Wachbewusstseins.

Sie sehen schon, alles Seiende basiert auf sich selbst bewusster Energien, welche über pulsierende Ströme miteinander verbunden sind. Alles ist hierüber mit allem verbunden. Physiker sehen in einem gewöhnlichen Tisch nur einen Schattentisch, dessen Materie gleichsam nur simuliert wird (vgl. Bd.1). Vorstellungs- und physische Welten sind also nur individuell und kollektiv projizierte Interpretationen dieser Bewusstseins-Energien (vgl. Bd.zero).

Ingrisch und Mellen-Thomas Benedict erkannten bei genauer Betrachtung der Lichterscheinungen in der Annäherung Details. Ingrisch schreibt:

"Eine lebendige Lichtwolke, sie spielt alle Farben, alle Personen, und die Farben wie die Personen sind nicht deutlich abgegrenzt voneinander. Das ist ein einziges Fließen." [Lit 142]

Manchmal werden unzählige Lichtwolken, wie Ingrisch sie nennt, über das Bewusstseinssehen und -hören zugleich wahrgenommen. Doch sind diese kein Licht an sich, sondern stets Bewusstseinsenergien einer Gruppe mehr oder weniger strahlender Identitäten. Entweder repräsentiert es die Energie der in der Wesenheit gesammelten Identitäten als hellstes denkbares Licht oder weniger helle Konglomerate von geistig sich nahestehenden Identitäten auf ihren jeweiligen Energieebenen.

Die unterschiedlichen Helligkeiten kennzeichnen

Man kann sich frei entscheiden, in ein angenehmes, einem gemäßes Licht zu gehen und sich der dortigen Gemeinschaft anzuschließen. Fällt die Wahl jedoch auf das überhelle gleißende Licht der Wesenheit, dann ist die Bewegung dorthin mit einem Energieschichtwechsel, dem sogenannten zweiten Tod verbunden. Weitere physische Leben dieser Aussendung wären nach dieser Rückkehr nicht mehr möglich (vgl. Bd.2).

Mit allen Lichtwolken kann man vorab kommunizieren, verhandeln, streiten, Dinge klären oder einfach blind hineinspringen: "Da trennt alles sich und vereinigt sich wieder und immer anders", so Ingrisch. Es sind sich stetig verändernde Gebilde. Nach Monroe ist eine besondere Vorsicht geboten vor weniger hellen Lichtern der Gruppen spirituell Geringentwickelter, welche einer beliebigen Negativität (Fn. S.141) frönen können. Deren emotional geladene geistige Stimmung kann eine extreme Anziehung auslösen, wenn diese im Betrachter beispielsweise eine unterdrückte Sehnsucht nach Sexualität oder Gewalt weckt oder dieses früheren Anhaftungen entspricht. Es ist also die besonnene Auswahl dessen gefordert, worauf man sich fortan fokussieren möchte. Nicht immer ist dasjenige Licht, mit dem man sich gerade am wohlsten fühlt, auch die beste Wahl.

Die weniger hellen Energieebenen repräsentierenden Lichter können nicht mit geistigen Helfern (vgl. Bd.2) verwechselt werden, weil sich Letztere nur als wahrnehmbare Einzelidentitäten präsentieren und nicht als Lichtwolke vieler Identitäten. So sind auch ggf. später erscheinende matte Lichter keine geistigen Helfer der oberen Bewusstseinsenergie-Ebenen, zumal Helfer stets etwas heller als die Betroffenen erscheinen. Matte weiße Lichter repräsentieren qualitativ schlechtere Energieebenen geringer Schwingungsfrequenz (vgl. S.141).

Nach Monroe und Ingrisch erscheinen diese Lichtwolken dem Betroffenen gelegentlich als Schiffe, die auf einem alle Farben irisierenden4 Meer treiben. An Bord wären dann die dazugehörigen Identitäten zu erkennen. Zwar schließt sich die Mehrzahl der im Übergang Befindlichen zumindest temporär einer zum eigenen geistigen Zustand passenden Gruppierung an, doch kann man durchaus auch für sich bleiben, sich aber damit recht einsam fühlen. Faustregel: Wer schon zu Lebzeiten geistig flexibel und mental relativ unabhängig von anderen war, wird es auch nach dem physischen Ableben sein. Und sich nicht auf eine Position oder ein Konglomerat als Identitäten-Gruppe in der geistigen Welt der Energieschicht II festlegen.

In der Orientierungsphase ist dies zwar der schwerere Weg. Letztlich kennzeichnet er jedoch eine Abwesenheit von das Bewusstsein verengenden Anhaftungen, welche erst eine freie Bewegung über alle Energieebenen und final den Aufstieg in die dritte Energieschicht ermöglicht. Die Mehrzahl der Übergehenden jedoch landet nach Monroe auf einer Energieebene der zweiten geistigen Schicht, und zwar primär auf der Ebene 25 der Unruhigen.

Wenn also im Folgenden von Lichtern unterschiedlicher Qualitäten die Rede ist, dann repräsentieren diese neben der Energie der Wesenheit auch sich unterschiedlich darstellende Energien von Identitäten-Gruppierungen verschiedener Energieebenen. Dies wird dem Betroffenen jedoch oft erst bewusst, wenn er mit ihnen zu kommunizieren beginnt oder dort eintritt.

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