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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN

Band 1: Physik an der Grenze zur Metaphysik


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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 9783735788801)


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Kapitel 8.: Das Universum als Gedankenkonstruktion

Als Abschluss der Einführung in die Physik an der Grenze zur Metaphysik versuche ich, kurz und knapp das Wesen eines Universums mit dem folgenden Bild zu beschreiben. Der in der Überschrift verwendete Begriff 'Gedankenkonstruktion' geht auf Roberts zurück [Lit 193].

Die Grundlage jedes Welten-Systems ist sich selbst bewusste Energie. Hinter sich selbst bewussten Energien stehen Individuen. Alle Welten sind somit die Summe derer individuell oder kollektiv geschaffenen Gedankenkonstruktionen. Gedankenkonstruktionen sind Transformationen von Gedanken in physische Realität. Ein einzelner Gegenstand, ein Sandkorn oder ein Körper ist ebenso eine Gedankenkonstruktion wie das Universum an sich. Die Schöpfer schufen das energetische Grundgerüst des Universums mit der Energie ihres Geistes. In diesem Sinne ist ein Universum ein sichtbar gewordener Gedanke, eine von innen nach außen projizierte Gedankenkonstruktion.

Die in eine physische Darstellung projizierten Welten benötigen einen kontinuierlichen Energie-Nachschub, der von ihren Initiatoren über die Unterbewusstseine der äußeren Individuen zu den das Physische projizierenden Wachbewusstseinen geleitet wird. Teile dieser Energien simulieren über die nur scheinbar physischen Sinnesorgane als Projektionskanäle Materie und hierüber Raumrichtungen.

Die reelle, also die 'physische' Zeit (Fn. S.21), ist dagegen Bestandteil jedes individuellen Bewusstseins. Sie ist die Lücke zwischen den variierten Gedankenkonstruktionen einer jeden Planck-Zeit (Fn. S.21) nicht im Universum, sondern richtiger in der Abfolge von Universen mit jeweils einer Planck-Zeit und gleichsam eingefrorener Gedankenkonstruktion (vgl. S.47 &  Bd. zero). Diese tastet ein Wachbewusstsein in frei gewählter Geschwindigkeit ab. [Lit 193]

Die Initiatoren selbst nehmen keinerlei Raum ein, weil es Raum außerhalb der Projektionen nicht gibt; so spielt sich deren Realität in Dimensionen des Geistes ab, die aber nicht minder real sind. Zuerst kommt also der Gedanke. Auch seine Grundlage ist sich selbst bewusste Energie. Aus ihm entwickeln sich schöpferisch alle Gedankenkonstruktionen, also alles im Physischen Seiende.

Von außen betrachtet ist alles in diesem System immer und gleichzeitig da - es besteht dauerhaft und entwickelt sich dennoch unablässig schöpferisch weiter. So ist auch unsere Vergangenheit nicht abgeschlossen. Die Kreativität des Bewusstseins und all seiner Bestandteile, von Atomen und Molekülen bis hin zu komplexen Lebewesen, verändert sie und jeden Gegenwartspunkt ständig weiter. Nur von außen betrachtet erscheint es als fertiges System mit erstarrter reeller Zeit (Fn. S.22) in Schopenhauers Guckkasten.

So ist Geist als einzig existente Energieform der alles beeinflussende Faktor sämtlicher Entwicklungen. Das Bewusstsein schafft sich folglich seine Räume selbst, man könnte sagen, in ein Nichts hinein. Leben in diesem System erhält einen ständigen Energiezufluss von seinem Ursprungs-Selbst, aber auch die nur scheinbar unbelebte Materie basiert auf einem Ursprungs-Selbst. Doch letztlich ist alles Eins und der Mensch nicht getrennt von seiner Projektion. Und so ist alles Geist. Denkender Geist.

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