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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Band 1: Physik an der Grenze zur Metaphysik
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Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8373 5788 801)



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Kapitel 5.: Das Universum als Gedankenkonstruktion

Als Abschluss der Einführung in die Physik an der Grenze zur Metaphysik versuche ich, kurz und knapp das Wesen eines Universums mit dem folgenden Bild zu beschreiben. Der Begriff 'Gedankenkonstruktion' geht auf Roberts zurück [Lit 193].

Die Grundlage jedes Welten-Systems ist sich selbst bewusste Energie. Hinter sich selbst bewussten Energien stehen Individuen. Alle Welten sind somit die Summe derer individuell oder kollektiv geschaffenen Gedankenkonstruktionen. Gedankenkonstruktionen sind Transformationen von Gedanken in physische Realität. Ein einzelner Gegenstand, ein Sandkorn oder ein Körper ist ebenso eine Gedankenkonstruktion wie das Universum an sich. Die Schöpfer schufen das energetische Grundgerüst des Universums mit der Energie ihres Geistes. In diesem Sinne ist ein Universum ein sichtbar gewordener Gedanke, eine von innen nach außen projizierte Gedankenkonstruktion.

Die von jedem Individuum mittels innerer Sinne individuell in eine physische Darstellung projizierten Welten benötigen einen kontinuierlichen Energie-Nachschub, der von ihren Initiatoren über die Unterbewusstseine der persönlichen Selbsts in die projizierte Darstellung geleitet wird. Teile dieser Energien simulieren also als intimste Schöpfung des Projizierenden auch den physischen Körper.

Die reelle, also die 'physische' Zeit (Fn. S.19), ist dagegen das Resultat des Voranschreitens eines Wachbewusstseins über die Planck-Zeiten (Fn. S.19) - nicht im Universum, sondern richtiger in der Abfolge von Universen mit jeweils einer Planck-Zeit und gleichsam eingefrorener Gedankenkonstruktion (vgl. S.46 & Bd. zero). Diese tastet ein Wachbewusstsein in frei gewählter Geschwindigkeit ab. So ist die reelle Zeit der Physik im Grunde auch eine psychologische Zeit, der alles Seiende in allen Schichten und Realitätssystemen unterliegt. [Lit 193 & 210]

Die Initiatoren selbst nehmen keinerlei Raum ein, weil es Raum außerhalb der physischen Projektionen nicht gibt; so spielt sich deren Realität im Werteklima des Geistes ab, das aber nicht minder real ist. Zuerst kommt also der Gedanke. Auch seine Grundlage ist sich selbst bewusste Energie. Aus ihm entwickeln sich schöpferisch alle Gedankenkonstruktionen, also alles geistig oder physisch Projizierte.

In der individuellen Projektion eines Individuums werden vorhandene, also durch Geist früher schöpferisch erschaffene Formen mit der Energie des persönlichen Selbst durchströmt und hierdurch jeweils mit neuen, anderen Atomen und Molekülen aufgefüllt. Im Physischen besteht die solcherart gebildete Materie nur für die Dauer des Betrachtens, längstens für eine Planck-Zeit (Fn. S.17). Dann wandert der Fokus des Betrachters zur nächsten Planck-Zeit, in der das Betrachtete erneut physisch projiziert wird. Dieselbe Form erhält also in jeder Planck-Zeit neue Materie mit anderen Atomen und Molekülen. Oder anders gesagt: Die Energie eines Betrachters füllt die Energiemuster der Formen mit Materie. Ist kein Betrachter vorhanden, gibt es dort nur die Energieströme der immateriellen Formen. [Lit 211]

Daher altert oder zerfällt Materie nicht, ihre Ausgangsform verliert nur durch das unablässige Kopieren Energie. Zudem schleichen sich zunehmend Fehler in die Form ein, so dass die äußeren Sinnen scheinbar einen Zerfall oder ein Verderben oder eine Alterung der Materie wahrnehmen. Das sind jedoch Fehlinterpretationen. [Lit 211]

Von außen betrachtet ist alles in diesem System immer und gleichzeitig da - es besteht dauerhaft und entwickelt sich dennoch unablässig schöpferisch weiter. So ist auch unsere Vergangenheit wie auch die Vergangenheiten aller Wahrscheinlichkeitssysteme nicht abgeschlossen. Die Kreativität des Bewusstseins und all seiner Bestandteile, von Atomen und Molekülen bis hin zu komplexen Lebewesen, verändert Vergangenes und jeden Gegenwartspunkt ständig weiter. Nur von außen betrachtet erscheint es als fertiges System mit erstarrter reeller Zeit (Fn. S.20), gleichsam Schopenhauers Guckkasten.

So ist Geist als einzig existente Energieform der alles beeinflussende Faktor sämtlicher Entwicklungen. Das Bewusstsein schafft sich folglich seine Räume selbst, man könnte sagen, in sich selbst hinein. Leben in diesem System erhält einen ständigen Energiezufluss von seinem Ursprungs-Selbst, aber auch die nur scheinbar unbelebte Materie basiert auf diesem Ursprungs-Selbst, das wir Gott nennen können oder wie hier 'All-das-was-ist'. Letztlich ist alles Eins und das Individuum nicht getrennt von seiner Projektion. Und so ist alles Geist. Denkender Geist.

Und weil alles miteinander verwoben ist und ineinander übergeht, gibt es keine undurchlässigen Grenzen oder Barrieren. Allerdings stoßen wir im Modell der Psyche an ein Problem, wenn wir versuchen, auch nur die Struktur eines Universums darin zu erkennen. Das funktioniert nicht, weil wir die Schöpfungen der Psyche - wozu ein Universum gehört - von ihrer Struktur trennen müssen.

Roberts beschreibt die von uns bewohnten Universen als dreifeldrig. Ein physisch projiziertes Universum umfasst drei nur scheinbar abgeschlossene Energiefelder, die miteinander in intensivem Energie- und Informationsaustausch stehen. Unser physisches Universums positiv geladener Materie beinhaltet als notwendiges Nebenprodukt die Traumwelt, welche das physische Universum vollständig durchdringt. Die Traumwelt findet sich auf der Skala der V. Energiedimension (vgl. Bd. 2) in der Energieschicht II. Ein Ableger dieses Traum-Energiefeldes ist ein Antimaterie-Universum mit negativ geladener Materie. Dieses "dreifeldrige Universum" umgrenzt eine Hülle "psychischer Energieformen"[Lit 212]

Eine beliebige Handlung oder ein Geschehnis in unserem Universum wird nach ihrer Auffassung im Traum-Energiefeld und im Antimaterie-Universum individuell interpretiert, so dass es scheint, als wenn drei verschiedene Handlungen oder Ereignisse stattgefunden haben. Nur von außen betrachtet würde zu erkennen sein, dass es sich um ein und dasselbe Ereignis oder Handlung handelt. Das Antimaterie-Universum ist nach Roberts in vieler Hinsicht ein Spiegel unseres physischen Universums positiv geladener Materie, jedoch mit psychisch unabhängigen Gegenstücken. [Lit 212]

Die Physik dieser Tage registriert in ihren Messungen die Energien, welche von unserem Universum in das uns durchdringende Traum-Energiefeld einsickern. Diejenige Energie, die unserem Universum verloren zu gehen scheint, fließt jedoch in das Traum-Energiefeld ein. Keine Energie geht verloren. Die Physik hat auch Theorien zu einem benachbarten Antimaterie-Universum aufgestellt, die mit dem unserem in einer elektromagnetischen Beziehung zu stehen scheinen. Roberts Material könnte dazu beitragen, der Forschung der Physik die Richtung vorzugeben, damit diese schneller zum Ziel kommt. Für Details bitte ich einmal mehr die Original-Literatur einzusehen. [Lit 212]

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