1 Besucher aktiv
von 1.350.491
seit 1999
Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Band 1: Physik an der Grenze zur Metaphysik
(Link zum Verlags-Shop)
Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
(ISBN 97 8373 5788 801)



Ein Kapitel zurück | Inhaltsverzeichnis | Zum nächsten Kapitel

Kapitel 2.1.: Struktur eines Universums (Das multidimensionale Universum)

Über welche Zutaten verfügt unser Universum?

  1. Eine Bran - das ist eine kugelförmige Oberfläche. Sie bildet den Rand unserer aus fünf Dimensionen bestehenden Raumzeitregion. Nach dem britischen Physiker und Mathematiker Prof. Stephen Hawking codiert diese Bran ihre Quantenzustände holographisch auf ihrer zweidimensionalen Randfläche. Diese Codierung beinhaltet ähnlich einem Speicher alles, was in der gesamten fünfdimensionalen Region vor sich geht. [Lit 119]
  2. Die erste flache Dimension - sie ist eine auf der Bran befindliche vertikale Raumrichtung
  3. Die zweite flache Dimension - sie ist eine auf der Bran befindliche horizontale Raumrichtung
  4. Die dritte flache Dimension - sie ist eine auf der Bran befindliche Tiefen-Raumrichtung
  5. Die vierte Dimension - sie ist eine auf der Bran befindliche reelle Zeit1. Diese bildet zusammen mit den ersten drei Dimensionen die vierdimensionale, ziemlich 'flache' Raumzeit. Für in ihr befindliche Lebewesen verläuft die Zeit nur linear in eine Richtung - es ist die Zeit, die sich unsere Erfahrung erschließt. Beliebige Positionen innerhalb der vierdimensionalen Raumzeit definieren sich aus jeweils nur einer Position in allen vier Dimensionen - man nennt dies Ereignispunkte. Die Physiker benutzen in Verbindung mit der Zeitdimension des physischen Universums das Beiwort 'reell', weil sie hierdurch von anderen im Gesamtsystem möglicherweise vorhandenen Zeitdimensionen unterschieden werden kann.
  6. Die fünfte Dimension - sie ist nicht mehr flach, sondern die kugelförmige Bran vollständig ausfüllend. Es ist vermutlich die schon vom britischen Mathematiker und Physiker Adrian Dobbs beschriebene imaginäre Zeit. Wenn in einer bildlichen Analogie die reelle Zeit horizontal in nur eine Richtung verläuft, dann geht die imaginäre Zeit vertikal von jedem beliebigen Ereignispunkt der reellen Zeit2 in beide Richtungen ab. Diese Zeitschiene enthält also sämtliche Verzweigungen, in die das Universum oder irgendetwas in ihm enthaltenes an einem beliebigen Ereignispunkt eintreten könnte [Lit 41]. Anders als bei der reellen Zeit bewegen wir uns auf ihr in beide Richtungen. Wir müssen uns die imaginäre Zeit als eine unbewiesene mathematische Krücke vorstellen, mit der Physiker Erscheinungen der Metaphysik zu erklären versuchen. Die Eigenschaften dieser 5. Dimension der imaginären Zeit der Physik entsprechen interessanterweise weitgehend denen der 5. Dimension der Metaphysik. Letztere spricht jedoch von einer hierarchischen Gliederung der Psyche respektive des Gesamtsystems.

Zu den vorgenannten fünf Dimensionen kommen dann noch fünf weitere, welche zur Widerspruchsfreiheit dieser umfassenden M-Theorie - das ist eine der Stringtheorien - zu erwarten wären. Diese dürften jedoch nach Annahme der Physiker allesamt flach bzw. eng aufgerollt und somit für uns 'unbewohnbar' sein. Hawking beschreibt sie als einen gekrümmten Raum von sehr geringer Ausdehnung - etwa in der Größenordnung von einem Millionen-Millionen-Millionen-Millionstel Zentimeter [Lit 119]. Sie sind also im Verhältnis zu unserem Universum zu klein, als dass wir sie direkt wahrnehmen könnten.

Ein Kapitel zurück | Inhaltsverzeichnis | Zum nächsten Kapitel

Begriffserläuterungen | Literaturverzeichnis | Zur Bücher-Übersichtsseite | Impressum & Datenschutz | W3C HTML-Validierung | W3C CSS-Validierung Stehlen Sie keinen Content von dieser Seite. Plagiate werden durch Copyscape aufgedeckt.
chinnow.net - seit 1999 online