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Reihe: 'Hinter den Kulissen unserer Welt' ONLINE LESEN
Band zero: Die Kraft des Bewusstseins - Wie wir in jedem Moment unsere Realität bilden

Das hier zum Lesen freigegebene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich
ISBN 9783752830378


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Kapitel 4.4.: Pulsierendes Erschaffen der physischen Gedankenkonstruktion (Zeitbegriff & Pulsation des Physischen)

Die Formen der Gedankenkonstruktionen, die wir in unserer physischen Realit√§t sehen, sind eigentlich etwas Nichtphysisches. Sie sind der von allem Seienden ausgew√§hlte und zum Physischen verdichtete Teil ungleich komplexerer, geistiger Ausgangsformen respektive Energiemuster¬†[Lit¬†184]. Wir selbst verwandeln also diese jeder Realit√§t zugrunde liegenden Energiemuster mittels ausgestrahlter eigener Energie st√§ndig und in Echtzeit in die Anschauung von Materie um¬†[Lit¬†189]. Unser K√∂rper ist dabei unsere intimste Sch√∂pfung, an dessen Form und Zustand nur wir allein teilhaben. Alles andere Seiende ist mehr oder weniger kollektiv gestaltet. Allerdings wird nach Roberts nur dasjenige mit Energie bedacht, was im Interesse des Projizierenden ist -¬†also dasjenige, woran der denkt oder was er direkt √ľber seine √§u√üeren Sinne wahrnimmt. Was er √ľber seine √§u√üeren Sinne im prim√§ren Erfahrungsbereich wahrnimmt, wird hierbei vollst√§ndig konstruiert; dasjenige, woran er gerade denkt, aber das nicht im Sichtfeld seiner √§u√üeren Sinne ist, teilweise. Und was √ľberhaupt nicht seine Aufmerksamkeit hat, wird in der Projektion auch nicht konstruiert. Roberts erkl√§rt es am Beispiel eines Stuhls, der im Zimmer steht: ‚ÄěWenn Ruburt sich √ľberhaupt nicht mit dem Stuhl befasst, nimmt er sich nicht die M√ľhe, ihn zu konstruieren. Er k√∂nnte kilometerweit weg sein, sich pl√∂tzlich an den Raum erinnern und sofort den Stuhl konstruieren.‚Äú¬†[Lit¬†211] Wie erw√§hnt, nimmt jeder Mensch seine individuelle, von seinem inneren Selbst materialisierte Interpretation der geistigen und daher energetischen Vorlage wahr. Die Dauerhaftigkeit der materiellen Form in der Zeit ist eine Illusion, weil alles Betrachtete st√§ndig und unabl√§ssig entsprechend der geistigen Verfassung des Betrachters neu erzeugt und somit variiert wird. Roberts (Seth) schreibt: ‚ÄěDas physische Material, das noch vor einem Augenblick euren K√∂rper konstituierte, unterscheidet sich in wesentlicher Hinsicht von dem Material, aus dem euer K√∂rper in diesem Augenblick aufgebaut ist. W√ľrdet ihr der st√§ndigen Ver√§nderung in eurem K√∂rper ebenso gro√üe Aufmerksamkeit zuwenden wie seiner scheinbaren Permanenz, dann w√ľrdet ihr euch wundern, dass ihr den K√∂rper jemals als eine mehr oder weniger konstante, mehr oder weniger zusammenh√§ngende Wesenheit habt sehen k√∂nnen."¬†[Lit¬†175] Nach ihrer Auffassung besteht Materie in der Dauer einer Planck-Zeit nicht lange genug, um altern oder zerfallen zu k√∂nnen. Diese Prozesse entstehen durch das unabl√§ssige Kopieren des urspr√ľnglichen Energiemusters einer Form. So wie die ausgedruckte Kopie einer Kopie, die wiederum kopiert wird, mit jeder Wiederholung dieses Vorgangs mehr und mehr in der Qualit√§t vom Original abweicht, so ergeht es auch unseren geistigen Sch√∂pfungen wie Gegenst√§nden und Bauten. Man k√∂nne jedoch im ersten Sch√∂pfungsprozess die Langlebigkeit der Form mental beeinflussen.¬†[Lit¬†211] Da die Grundlage alles physisch Projizierten Energie der Psyche ist, formt und erzeugt diese nicht nur den physischen K√∂rper, sondern versorgt diesen unabl√§ssig, von Planck-Zeit¬†(Fn.¬†S.55,¬†vgl.¬†Bd.1) zu Planck-Zeit pulsierend, mit Energie. Folglich hat er per¬†se keinerlei Kontinuit√§t, sondern passt sich unabl√§ssig an seine psychischen Voraussetzungen -¬†unsere √úberzeugungen und Bestrebungen¬†- an.¬†[Lit¬†175] Doch wie ordnen wir den Energiemustern Symbole zu? Ich empfehle die sehr ausf√ľhrliche Original-Lekt√ľre, ‚ÄöSeth Buch - Die fr√ľhen Sitzungen (Band¬†2)‚Äė¬†[Lit¬†211] zum Studium. Hier rei√üe ich Roberts (Seths) Annahme nur an. Sie besitzt nach meiner Einsch√§tzung jedoch eine zwingende Plausibilit√§t: Die Energiemuster der Gedankenkonstruktionen (bspw. Stuhl, Fernseher, Auto, Haus¬†etc.) werden schw√§cher, wenn der abwesende Sch√∂pfer sie nicht mehr beachtet und regelm√§√üig mit seiner eigenen Energie auff√ľllt. Die Atome und Molek√ľle des Energiemusters geben jedoch -¬†bei der genannten Nichtbeachtung schw√§cher werdend¬†- pulsierend Informationen √ľber ihre Form, Gr√∂√üe, ungef√§hre Position, Materialien, Farben¬†etc. ab, die von dem Unterbewusstsein des Anwesenden oder an sie Denkenden empfangen werden. Ohne die Konstruktion √ľber √§u√üere Sinne im Blickfeld zu haben, k√∂nnen diejenigen, die sich des Energiemusters bewusst sind, deren Form mit eigener Energie auff√ľllen -¬†also physisch projizieren.¬†[Lit¬†211] Einen nicht unerheblichen Teil der Informationen √ľber Gedankenkonstruktionen wie Orte, Gegenst√§nde¬†etc. erhalten wir zudem telepathisch von anderen Lebewesen. Kommen also zu den pulsierend abgegebenen Informationen der die Gedankenkonstruktion bildenden Atome und Molek√ľle auch noch telepathische Informationen des urspr√ľnglichen Sch√∂pfers, wird die √úbereinstimmung der jeweils individuellen Gedankenkonstruktionen schon recht weitgehend sein. Es ist dann eine mehr oder minder genaue Kopie. Fehlen jedoch telepathische Informationen und ist das Energiemuster schwach, dann beeinflussen Emotionen die Konstruktion mittels eines √§hnlichen Symbols aus dem pers√∂nlichen Symbol-Fundus. So nimmt jeder Anwesende nur seine eigene Gedankenkonstruktion im Raum seiner Projektions-Perspektive wahr: ‚Äě[‚Ķ] aufgrund unterschiedlicher F√§higkeiten verschiedener Individuen in Bezug auf das Erhalten, Empfinden und Verarbeiten solcher Informationen sind keine Konstruktionen je genau gleich, obwohl sie gleich erscheinen; und f√ľr den allgemeinen Gebrauch sind sie auch wirksam genug.‚Äú¬†[Lit¬†211] Soweit Roberts. In diesem Sinne ist zudem jeder physische Gegenstand kein genaues Duplikat eines anderen, denn alles Seiende ist sich selbst bewusst und damit individuell. Zur Pulsation, d.h. dem rhythmischen Erzeugen unseres Universums, zitiert Meckelburg die US-amerikanischen Physik-Professoren Sarfatti und Wolf, welche die Hypothese aufstellten, dass ‚Äěs√§mtliche Abl√§ufe in unserem Universum [...] durch eine praktisch unbegrenzte Abfolge von De- und Rematerialisationen auf Quantenebene zustande kommen. Diese rasanten kontinuierlichen Ent- und Verstofflichungen von Materiepartikeln, aus denen sich Belebtes und Unbelebtes zusammensetzen, m√ľssen dem Betrachter wegen der Tr√§gheit unserer Sehorgane zwangsl√§ufig als flie√üende Vorg√§nge erscheinen.‚Äú¬†[Lit¬†154] Roberts beschrieb etwa vierzig Jahre vor dieser Feststellung diese Vorg√§nge im Detail. Sie nennt ebenfalls die Langsamkeit der √§u√üeren Sinnesorgane als Grund, warum die Lebewesen der L√ľcken nicht gewahr werden. Sie schlie√üt: ‚ÄěPhysisch existiert ihr also nicht so lange [‚Ķ], wie ihr wirklich existiert.‚Äú¬†[Lit¬†211] So wurde das materielle Universum nicht einmalig im Urknall mit Energie versorgt, sondern ‚ÄĘ aus menschlicher Sicht betrachtet kontinuierlich im Pulsieren der Planck-Zeiten¬†(Fn.¬†S.55,¬†vgl.¬†Bd.1); ‚ÄĘ und aus √ľbergeordneter Sicht betrachtet werden alle gleichzeitig existenten Planck-Zeiten aller in Kind-Universen verzweigten Wahrscheinlichkeitslinien zugleich mit einem Energiesto√ü versorgt. Denn von au√üerhalb der reellen Zeit gesehen ist das uns vertraute Konstrukt nur ein in sich h√∂chst dynamischer Ereignispunkt. Der Raum verh√§lt sich -¬†wie Roberts in ihrem Hauptwerk ausf√ľhrt¬†- wie die Zeit. Raum und Zeit sind Eins. Wenn nach Auffassung des Wachbewusstseins Zeit vergangen ist, ist tats√§chlich der damit verbundene Raum vergangen. Zeit ist also eine Abfolge von R√§umen. Das Atom l√§sst sich hierbei mit einer Planck-Zeit gleichsetzen. Es erscheint nur im Aufglimmen des Physischen innerhalb einer Pulsation. Die reelle Zeit der Physiker mit ihrer starren Richtung ist hiernach eine Illusion. Es gibt, wo immer Geist auftritt, nur die psychologische Zeit. Sie repr√§sentiert das Zeitempfinden des projizierenden und zugleich seine Sch√∂pfung betrachtenden Bewusstseins. So erschaffen wir mit jeder Planck-Zeit auch einen neuen, leicht ver√§nderten Raum. Der zuvor geschaffene Raum ist zwar aus unserer Wahrnehmung verschwunden, aber noch vollg√ľltig, jedoch nur noch rein energetisch existent. Nichts l√∂st sich auf, nichts vergeht. Und danach erschaffen oder genauer projizieren wir wieder einen wesentlich ver√§nderten Raum, der uns jedoch nur leicht ver√§ndert erscheint.¬†[Lit¬†184] Die Zeit denken wir uns dazu, weil unser Wachbewusstsein diese aufeinanderfolgenden R√§ume erzeugt und dieses Voranschreiten in der eigenen wie kollektiven Sch√∂pfung f√§lschlich als Wahrnehmung interpretiert. Man kann sich durchaus Zeit wegdenken und nur das Voranschreiten in der Sch√∂pfung betrachten. So ist 'Zeit' eine hilfsweise vom Wachbewusstsein erfundene Bezeichnung f√ľr die Geschwindigkeit, in der wir unsere Pulsationen respektive R√§ume kollektiv mit allem Seienden sch√∂pferisch erzeugen. Zwischen diesen meist in kausaler Abfolge erzeugten R√§umen √ľberspringt das Wachbewusstsein jeweils ein Vakuum oder ein Nichts -¬†wie unsere Physiker sagen¬†-, bevor es erneut die Energiemuster seines Erfahrungsbereichs sch√∂pferisch interpretiert und ein neues physisches Projektions-Bild mit der Dauer einer Planck-Zeit erzeugt. Wachbewusstseine sind also zwischen zwei erzeugten R√§umen ohne zeitliche Beschr√§nkungen in der geistigen Welt fokussiert. Wir nehmen diese L√ľcken, wie gesagt, nach Roberts, Sarfatti und Wolf nicht wahr, weil die √§u√üeren Sinne zu langsam sind¬†[Lit¬†211]. Vielleicht aber auch, weil sie nicht daf√ľr eingerichtet sind, die der physischen Projektion zugrunde liegenden Energiemuster der Formen direkt wahrzunehmen. Jede Planck-Zeit repr√§sentiert ein vollg√ľltiges, gleichsam eingefrorenes Universum. Es existiert nur in diesem einen Augenblick der Projektion physisch -¬†also als das, was Physiker als Raumzeit bezeichnen. Es bedarf also eines projizierenden, somit ‚Äöbetrachtenden‚Äė Bewusstseins, welches die Projektion mittels eigener Energien bewerkstelligt. Diese von Lebewesen projizierten Energien wehen gleichsam durch die von Bewusstsein fr√ľher geschaffenen Muster der Materie hindurch. Wenn sie ein Muster erreichen, f√ľllen sie es auf. Die pers√∂nliche Energie des projizierenden Individuums flie√üt also in jeder dieser Energiepulsierungen in die Muster und verdichtet sie energetisch zum Physischen.¬†[Lit¬†211] Dieses Pulsieren findet nach Auffassung der Metaphysik jeweils innerhalb eines Universum statt. Nach der derzeitigen Auffassung der Physik, nach der es nur einen Urknall ‚Äözu Beginn des Universums‚Äė gab, erg√§be ein Urknall je Planck-Zeit jedoch Rhythmen mit aufeinanderfolgenden Universen, in denen sowohl Zukunft als auch Vergangenheit leicht variiert sind. Vergangenheit und Zukunft bestehen folglich aus Abfolgen der Energiemuster gleichsam eingefrorener Universen. Ich ziehe es derzeit vor, dennoch von nur einem Universum zu sprechen, in dem die Pulsation der Materialisierung und De-Materialisierung stattfindet. Im Ausglimmen einer Pulsation kann das Wachbewusstsein innerhalb dessen, was die Physiker Vakuum nennen, beliebig lange t√§tig sein, weil das Bewusstsein jeder Energiestufe seine von allen Stufen unabh√§ngige psychologische Zeit verfolgt. So k√∂nnte es Momente zur Ewigkeit dehnen oder sie umgekehrt rasend schnell erzeugen. Jedoch besteht das Konstrukt des physischen Universums nur von innen heraus betrachtet aus einer dynamischen Abfolge physischer Momentaufnahmen. Wir sahen im Band¬†1, dass es von au√üen geschaut wie eine statische Kugel erscheint, auf und in welcher der ganze Zeitverlauf √ľberschaubar ist. Von au√üerhalb betrachtet pulsiert es nicht -¬†es ist. Alles darin Seiende geht auf ewig durch seine Lebensverl√§ufe einschlie√ülich aller seiner wahrscheinlichen Entwicklungen. Alle physischen Momente erscheinen in dieser Sicht -¬†wie Roberts erw√§hnt¬†- gleichzeitig. Die vorgenannte Erscheinung einer statischen Kugel besteht tats√§chlich aus unz√§hligen, voneinander unabh√§ngigen Raum-Sch√∂pfungen aller Individuen. Denn jedes Individuum erzeugt -¬†wie wir noch sehen werden¬†- aus allen energetischen Daten sch√∂pferisch seinen individuell gepr√§gten Raumzeitschlauch¬†(vgl.¬†S.116).

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